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KI Geschichten


ma****

Empfohlener Beitrag

Hallo zusammen,
was haltet ihr von KI Geschichten. Ich habe schon immer das Problem gehabt, dass zwar spannende Ideen habe aber sie nicht zu Papier bringen kann. Danke KI hat sich das mittlerweile geändert. Wie steht ihr dazu? Ist sowas OK oder eher moralisch verwerflich?

Ich sehe kein Problem darin, sich mit Hilfe von Ki beim Schreiben von Geschichten sich helfen zu lassen.
Die Ideen kommen ja trotzdem von dir und beim schreiben kann sowas sehr hilfreich sein
Wichtig ist finde ich, das man das dann kennzeichnet. Einfach aus ehrlichkeitszweck.
Aber ich würde mir es trotzdem durchlesen

Sch... Auf ki, , bringe einfach deine Gedanken und Gefühle zu Papier, tratschen über deine Gefühle, es muss nicht perfekt sein , dann kann man mit dir träumen.
Schreiben mit ki ist wie diese Einheitssongs vom Computer.

(bearbeitet)

(Jack:)

Ich denke nicht, dass das in erster Linie eine Frage von Moral ist. Wer Geschichten mithilfe einer Maschine generieren lassen möchte, kann das gerne tun und meine Sklavin hat selbst schon ein wenig damit rumgespielt, wobei man sagen muss, dass BDSM-Inhalte mit einer allgemeinen KI schwierig sind weil das System sich natürlich aufgrund seiner "wertschätzenden" Programmierung regelmäßig weigert, expliziter zu werden. Da muss man tricksen.

Moralisch fragwürdig wird es in meinen Augen erst dann, wenn man solche Geschichten veröffentlicht und nicht als solche kennzeichnet, vielleicht sogar noch sich selbst als alleinigen Autor nennt, denn damit würde man andere täuschen. Selbst wenn man es hinterher noch überarbeitet, die KI hat ihren maßgeblichen Anteil daran (was auch urheberrechtliche Folgen hat). Und ja, nach wie vor fällt es eben auf, u.a. anhand der Syntax und vom Stil her. Das merke ich immer auf einer anderen Plattform, bei der Beiträge im Forum zunehmend mit KI verfasst werden: Es fehlt die persönliche Note, alles klingt wie der selbe geschwollene Einheitsbrei. Und das dehnt sich auch so langsam auch auf Profiltexte und Privatnachrichten aus. Ich lese sowas höchst ungern, da ich damit auch nicht mehr den Menschen kennenlerne, der dahinter steht. Da ist es mir immer noch lieber, einen Text zu lesen, der von Grammatik- und Rechtschreibfehlern nur so strotzt, weil der noch menschengemacht ist. Und ich habe in meinen über vierzig Lebensjahren selten etwas gelesen, dass so schlecht verfasst war, dass ich den Inhalt bzw. das, was ausgesagt werden sollte, nicht mehr verstehen könnte. Bessere Verständlichkeit und Perfektion in dieser Richtung sind für mich kein Argument wenn der Preis dafür die individuelle Persönlichkeit ist. Und die Tatsache, dass alle plötzlich so fehlerfrei schreiben führe ich jetzt nicht darauf zurück, dass jeder in Rechtschreibung von heute auf morgen plötzlich so viel besser geworden ist. Indem man das nun völlig an eine Maschine auslagert, wird das eigene Können diesbezüglich mehr verkümmern als dass man noch dazu lernt und sich selbst verbessert. Es ist ein weiterer Schritt, nach dem Smartphone, in die eigene geistige Degradierung.

KI ist an vielen Stellen ein hilfreiches Werkzeug, Kreativität kann sie nur simulieren und wird sie damit nicht ersetzen können. Ihre vermeintliche Schöpfungskraft bei Erzählungen ist systembedingt darauf limitiert, das Ergebnis einer Unmenge an Literatur zu sein, mit der sie trainiert wurde; das, was sie generiert, basiert auf rein stochastischen Prinzipien. Sie ist nicht in der Lage, eigenständig, aus eigenen Gedanken heraus, die auch dem Zufall unterliegen, etwas völlig Neues zu erschaffen. Sie hat keine Eingebungen. Alles, was sie macht, ist anhand dessen was man ihr vorgibt eine Geschichte im Ergebnis zu liefern, die vom Inhalt und Verlauf dem nahekommt, was statistisch am wahrscheinlichsten ist. Technisch ist das sicherlich ein Fortschritt, Intellektuell aber rückschrittlich und alles andere als schöpferisch.

bearbeitet von jackXjacqueline
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