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Dominanz


sh****

Empfohlener Beitrag

(bearbeitet)

"Im Bereich des BDSM bedeutet Dominanz, dass jemand durch die Anwendung bestimmter physischer oder psychischer Methoden die Kontrolle über andere Menschen oder eine Situation erlangen kann oder es tatsächlich tut, soweit der Andere die Kontrolle freiwillig so weit abgibt." So sieht es Wikipedia.

Somit stellt sich ja dann die Frage, wo dabei der notwendige Anteil der "Damenwelt" - m.E. ein eh schon besonderer Begriff im Bereich BDSM - ist/war? 🤣🤣

 

Zum "Klatschen" gehören ja bekanntlich immer zwei Hände. 🙌

bearbeitet von SM-Art-5-GG

Jup, hab das Gefühl dass es durchaus Männer gibt, die nicht dafür gemacht sind, zu dominieren, es jedoch versuchen, weil es „erwartet“ wird. Ist aber auch nur mein Eindruck.

(bearbeitet)
vor einer Stunde, schrieb inkognüto:

Jup, hab das Gefühl dass es durchaus Männer gibt, die nicht dafür gemacht sind, zu dominieren, es jedoch versuchen, weil es „erwartet“ wird. Ist aber auch nur mein Eindruck.

Und würde es dich stören, wenn ein Mann versucht, dominant zu sein? Kann man „Dominanz“ nicht vielleicht auch erlernen? Ich persönlich denke, dass es möglich ist.

bearbeitet von Kapitän_Nemo
Vor 18 Minuten , schrieb Marshmallowkätzchen:

Was Dominanz mit einer Sub macht
Dominanz verändert nicht einfach das Verhalten einer Sub. Sie verändert, wie sie sich selbst wahrnimmt.
Sie ist keine Marionette, kein Objekt. Sie ist ein Mensch, der sich in diesem Machtgefälle bewusst spürt.
Echte Dominanz weckt in ihr etwas, das kein Alltag, keine Routine, kein oberflächliches Spiel je berühren kann.
Sie lässt los. Nicht, weil sie schwach ist, sondern weil sie stark genug ist, zu vertrauen.
In der Präsenz eines dominanten Menschen fält das laute Denken ab. Das ständige ,Muss ich? Soll ich? Darf ich?" verstummt. Zurück bleibt das Gefühl, geführt zu werden, nicht gezwungen.
Dominanz gibt Halt, wo Chaos war.
Sie schafft Struktur in der Unsicherheit, Regeln im Nebel.
Und genau da entsteht Ruhe. Puhe, weil sie weiß: Sie muss nicht alles kontrollieren.
Ruhe, weil sie jemandem vertraut, der sie sieht, nicht nur die Maske, sondern die rohe, unverstellte Version von ihr.
Aber Dominanz geht tiefer als bloße Kontrolle. Sie schreibt sich in den Körper ein.
In den Blick, der sie fixiert.
In die Stimme, die sie lenkt.
In die Art, wie sie aufein Wort reagiert, ohne zu überlegen.
ES ist kein Zwang. Es ist Programmierung durch Vertrauen.
Eine Sub verändert sich unter echter Dominanz. Nicht, weil sie gebrochen wird, sondern weil sie sich entfalten darf.
Dominanz öffnet Räume, in denen sie sich
ausprobieren, über Grenzen gehen, scheitern und wachsen darf. Sie lernt, sich zu zeigen, in Schwäche, in Lust, in Angst, in Mut.
Und sie lernt, dass Macht nichts Kaltes ist. Dass Dominanz Wärme haben kann. Verantwortung. Dass ein ,,Befehl" nicht immer Befehlsgewalt ist, manchmal ist er Fürsorge in anderer Sprache.
Dominanz lässt sie fühlen. Tiefer. Klarer.
Sie zwingt Sie, ehrlich zu sein, vor sich selbst und vor dem, der sie führt. Sie konfrontiert sie mit ihrer Sehnsucht nach Halt und ihrer Angst vor Hingabe. Und sie zeigt ihr, dass Beides nebeneinander existieren kann.
Dominanz macht aus ihr keine andere Frau. Aber sie holt die hervor, die sie längst war und nur nie zu zeigen wagte.


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Das Klischee der "braven Sub"
Warum Anpassung mit Htingabe verwechselt wird
Brav wird oft gefeiert
Still.
Angepasst.
Uakompliziert.
Aber ist das wirkich Hingabe?
VIELE glauben:
Eine gute Sub widerspricht nicht.
Hat keine eigenen Bedürfnisse.
Funkioniert einfach
Doch echte Submission ist kein .sich klein machen
..
Sie ist eine bewusste Entscheidung. Keine Auslöschung.
Anpassung entstcht oft, aus Angst:
nicht zu genügen
ersetzt zu werden
"zu viel zu sein"
Das hat nichts mit Hingabe zu tun.

Die "brave Sub," wird oft belohnt.
Nicht, weil sie echt Ist, sondern weil sie leicht zu führen ist.

Aber echte Dynamik. braucht Reibung.
Grenzen
Kommunikation.
Keine stille Selbstaufgabe

Eine Sub ohne Stimme ist keine tiefe Verbindung
sondern ein Spiegel für Erwartungen.
Hingabe heißt:
Du gibst dich.
Nicht:
Du verlierst dich.
Die "brave Sub" ist ein Klischee
Echte Submission ist wach
Spürend. Mit klarer innerer Haltung.
Und niemals still aus Angst



Viele Menschen denken, dass eine Sub passiv und abhängig ist,
dabei ist sie in der Regel eine Frau,
die ihre übertriebene Selbstständigkeit ablegt. Es handelt sich oft um Frauen, deren Überleben davon abhing, völig auf sich selbst gestellt zu sein, manchmal schon von klein auf. lhr inneres Kind findet in ihrem Herrn Ruhe und lernt dort,
wie man sich um sich selbst kümmert

Die Sub hat die wahre Macht!
Auch wenn Dom die dominante Person ist, So ist Sub diejenige, die es ihm erlaubt dominant zu sein.

Dominanz ist leise. Dominanz ist Stärke. Dominanz ist natürlich.
Wertschätzung, Respekt, Achtsamkeit, Schutz und Verantwortung.


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Ich werfe mal etwas in den Raum.
Alle reden davon, dass ein Dom die Gedanken seiner Sub zum Schweigen bringt, sie erdet.
Ich sage,
auch eine Sub bringt die Gedanken eines Dom zum Schweigen. Wenn sie auf die Knie geht, ihm die Führung überlässt, ihm die Kontrolle gibt,
dann gibt sie ihm etwas, dass ihm möglicherweise in seinem Alltag gerade fehlt.
Hier hat er die Kontrolle, die ihm in anderen Situationen vielleicht gerade nicht gelingt.
Auch ein Dom ist ein Mensch. Bei ihm läuft nicht alles glatt, er hat immer überall die volle Kontrolle. Er ist nicht immer der Analyst, der Boss, der Geschäftsmann, der Sieger. Er ist ein Mensch, mit Ecken und Kanten, mit Fehlern, mit Ängsten und Sorgen.
...
Und manchmal braucht Dom seine Sub um daran erinnert zu werden, wer er ist und wo er steht und was er kann.

Du hast das wirklich unglaublich toll geschrieben. Danke dafür.

Ich würde nur sagen, beide werden „gezwungen“ ehrlich mit sich selbst zu sein - sofern es ein aufrichtige und wirklich vertrauensvolle Dynamik sein soll. Die eigenen Wünsche, Grenzen, Ansichten zu kennen und auch den Mut zu haben, sie auszusprechen und danach zu handeln.

Den Rest würde ich zu 100% genauso unterschreiben. 🫶

Es ist eine Variable, eine Art Skala..
Subtil kommen dann noch besondere Trigger hinzu.. Eine(r)fühlt sich direkt und leicht dominiert ein(e) andere(r) fühlt es nicht und interpretiert es als wenig authentisch

Vor 1 Stunde, schrieb Kapitän_Nemo:

Und würde es dich stören, wenn ein Mann versucht, dominant zu sein? Kann man „Dominanz“ nicht vielleicht auch erlernen? Ich persönlich denke, dass es möglich ist.

Ja, ich denke schon, dass man das erlernen kann. Dafür muss man das natürlich auch reflektieren können und darüber kommunizieren. Ich denke nicht, dass es mich stören würde, wenn versucht wird, dominant zu sein. Muss aber vorher wie gesagt reflektiert und kommuniziert werden, was einem dabei schwerfällt, wie dabei „geholfen“ werden kann usw. Dafür muss aber halt der gedankliche Schritt vorhanden sein, dass der Mann (in diesem Fall) sehen kann, dass er in seiner Rolle als dominanter Part evtl. nicht ideal ist im Moment statt zwanghaft auf der Rolle zu beharren sozusagen

Dominanz ist im Wortsinne etwas Relatives - man ist es in Relation zu einer oder mehreren Personen in bestimmten Situationen.
Und während manche stärker dazu veranlagt sein mögen, ist es als soziales Verhalten erlernbar. Das eignen sich viele für den Beruf oder sonstige Rollen an, die sie ausüben und die Durchsetzungsvermögen und Autorität verlangen.
Ich bin nicht prädisponiert dazu, es liegt mir weder sexuell noch habe ich großes Interesse dazu, großartig Leute rumzzkommandieren.
Aber für den Job, für verschiedene andere sozialen Kontexte habe ich das erworben. Und zwar so sehr, dass ich viele sexuelle Partner, dominante Männer, anfangs oft eher verunsichere.
;) Was ich sehr, sehr witzig finde.
Es illustriert aber darüber hinaus eben dieses relative Element - egal, wie dominant, es kommt nicht bei jedem an.
Niemand ist ultimativ dominant. Das akzeptieren können, dass man vlt wirklich nur auf eine Person dominant wirkt, weil die dafür zugänglich ist - das macht einen gelassener.

Hab oft erlebt das Dominanz mit Laut, Beleidigend, Fordernd, Erniedrigend verwechselt wird. Erniedrigend ist jetzt schwierig, gilt es das Gefälle zu verdeutlichen, eine Sache, gehts darum selbst eingentlich klein zu sein und den anderen runter zu putzen um daneben grösser zu wirken... ich meine diese Art von Erniedrigung.

Was für mich Dominanz bedeutet, das er weiss was er will, das er weiss was er von mir will, das er in der Lage ist, wenn ich etwas nicht will darüber weg zu gehen, wenn ich aber etwas nicht kann, mir hilft ein Weg zu finden, den ich gehen kann.
Ich mag Willkür, ich mag wenn ihm mein Schmerz geil macht, ich mag wenn ihm gelegentlich meine Vorlieben egal sind und er sich nimmt...

Das heisst nicht das ich nicht geniesse das er mir die Tür aufhält, das er mir zuhört, das meine Meinung zählt, das er Rücksicht nimmt oder nicht mal das er mich nicht leckt...

Wenn seine Dominanz authentisch ist und echt, dann reicht ein Blick, eine Art Luft zu holen, Kopfhaltung... und zack sind unsere Rollen wieder Glas klar.

Für mich macht es glaube ich das aus, dass er kein Wiederspruch oder Angriff auf seine Dominanz sieht, durch Respekt und Wertschätzung von mir oder gar einzelnen Handlungen, wenn diese tiefe innere überzeugung da ist, klar kann ich ihr zwischen den Beinen liegen und sie in unendliche Höhen lecken... was kratzt das an meiner inneren Dominanz? Ich weiss sie kniet wenn ich das will...

Diese innere Gewissheit, Ausstahlung, Unerschütterlichkeit...

Und es muss auch eine Chemie zwischen uns geben. Ich bin nicht von mir selbst aus Devot, meine Devotion ist immer Reaktion auf Dominanz.
Mancher echt dominante Mann wirkt einfach nicht auf mich, kann diesen Knopf nicht drücken bei mir. Muss nicht heissen er ist nicht Echt Dom, aber er ist nicht der richtige für mich.

Aber wenn Chemie und innere Überzeugung stimmen bei mir, dann gibts in mir ein Shift und plötzlich werden seine Wünsche zu meinen Bedürfnissen und ich will nein muss ihm alles erfüllen... Und da muss man aufpassen neige ich dazu auch über mein eigenen Wohl hinaus... Geb dem nicht nach, spüre aber das ich Dinge tun will, die nicht unbedingt gesund sind, Hauptsache er ist Glücklich, wird schon gehen...
Aber das fordert er nicht, das ist einfach der Drang und Druck der in mir entsteht.

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