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Dominanz


sh****

Empfohlener Beitrag

(bearbeitet)

"Im Bereich des BDSM bedeutet Dominanz, dass jemand durch die Anwendung bestimmter physischer oder psychischer Methoden die Kontrolle über andere Menschen oder eine Situation erlangen kann oder es tatsächlich tut, soweit der Andere die Kontrolle freiwillig so weit abgibt." So sieht es Wikipedia.

Somit stellt sich ja dann die Frage, wo dabei der notwendige Anteil der "Damenwelt" - m.E. ein eh schon besonderer Begriff im Bereich BDSM - ist/war? 🤣🤣

 

Zum "Klatschen" gehören ja bekanntlich immer zwei Hände. 🙌

bearbeitet von SM-Art-5-GG

Jup, hab das Gefühl dass es durchaus Männer gibt, die nicht dafür gemacht sind, zu dominieren, es jedoch versuchen, weil es „erwartet“ wird. Ist aber auch nur mein Eindruck.

(bearbeitet)
vor einer Stunde, schrieb inkognüto:

Jup, hab das Gefühl dass es durchaus Männer gibt, die nicht dafür gemacht sind, zu dominieren, es jedoch versuchen, weil es „erwartet“ wird. Ist aber auch nur mein Eindruck.

Und würde es dich stören, wenn ein Mann versucht, dominant zu sein? Kann man „Dominanz“ nicht vielleicht auch erlernen? Ich persönlich denke, dass es möglich ist.

bearbeitet von Kapitän_Nemo

Es ist eine Variable, eine Art Skala..
Subtil kommen dann noch besondere Trigger hinzu.. Eine(r)fühlt sich direkt und leicht dominiert ein(e) andere(r) fühlt es nicht und interpretiert es als wenig authentisch

Vor 1 Stunde, schrieb Kapitän_Nemo:

Und würde es dich stören, wenn ein Mann versucht, dominant zu sein? Kann man „Dominanz“ nicht vielleicht auch erlernen? Ich persönlich denke, dass es möglich ist.

Ja, ich denke schon, dass man das erlernen kann. Dafür muss man das natürlich auch reflektieren können und darüber kommunizieren. Ich denke nicht, dass es mich stören würde, wenn versucht wird, dominant zu sein. Muss aber vorher wie gesagt reflektiert und kommuniziert werden, was einem dabei schwerfällt, wie dabei „geholfen“ werden kann usw. Dafür muss aber halt der gedankliche Schritt vorhanden sein, dass der Mann (in diesem Fall) sehen kann, dass er in seiner Rolle als dominanter Part evtl. nicht ideal ist im Moment statt zwanghaft auf der Rolle zu beharren sozusagen

Hab oft erlebt das Dominanz mit Laut, Beleidigend, Fordernd, Erniedrigend verwechselt wird. Erniedrigend ist jetzt schwierig, gilt es das Gefälle zu verdeutlichen, eine Sache, gehts darum selbst eingentlich klein zu sein und den anderen runter zu putzen um daneben grösser zu wirken... ich meine diese Art von Erniedrigung.

Was für mich Dominanz bedeutet, das er weiss was er will, das er weiss was er von mir will, das er in der Lage ist, wenn ich etwas nicht will darüber weg zu gehen, wenn ich aber etwas nicht kann, mir hilft ein Weg zu finden, den ich gehen kann.
Ich mag Willkür, ich mag wenn ihm mein Schmerz geil macht, ich mag wenn ihm gelegentlich meine Vorlieben egal sind und er sich nimmt...

Das heisst nicht das ich nicht geniesse das er mir die Tür aufhält, das er mir zuhört, das meine Meinung zählt, das er Rücksicht nimmt oder nicht mal das er mich nicht leckt...

Wenn seine Dominanz authentisch ist und echt, dann reicht ein Blick, eine Art Luft zu holen, Kopfhaltung... und zack sind unsere Rollen wieder Glas klar.

Für mich macht es glaube ich das aus, dass er kein Wiederspruch oder Angriff auf seine Dominanz sieht, durch Respekt und Wertschätzung von mir oder gar einzelnen Handlungen, wenn diese tiefe innere überzeugung da ist, klar kann ich ihr zwischen den Beinen liegen und sie in unendliche Höhen lecken... was kratzt das an meiner inneren Dominanz? Ich weiss sie kniet wenn ich das will...

Diese innere Gewissheit, Ausstahlung, Unerschütterlichkeit...

Und es muss auch eine Chemie zwischen uns geben. Ich bin nicht von mir selbst aus Devot, meine Devotion ist immer Reaktion auf Dominanz.
Mancher echt dominante Mann wirkt einfach nicht auf mich, kann diesen Knopf nicht drücken bei mir. Muss nicht heissen er ist nicht Echt Dom, aber er ist nicht der richtige für mich.

Aber wenn Chemie und innere Überzeugung stimmen bei mir, dann gibts in mir ein Shift und plötzlich werden seine Wünsche zu meinen Bedürfnissen und ich will nein muss ihm alles erfüllen... Und da muss man aufpassen neige ich dazu auch über mein eigenen Wohl hinaus... Geb dem nicht nach, spüre aber das ich Dinge tun will, die nicht unbedingt gesund sind, Hauptsache er ist Glücklich, wird schon gehen...
Aber das fordert er nicht, das ist einfach der Drang und Druck der in mir entsteht.

Ich glaube nicht, dass "Dominanz " erlernbar ist. Verhaltensweisen sind erlernbar: "wie setze ich Dom. um, auf welche Art und Weise demütige ich den o die Sub usw.". Dominanz ist m. E. Veranlagung. 

Dominanz ist die Haltung hinter der Handlung, die Führung und so viel mehr als nur Gewalt.

Nachdem hier über Jahre im Forum Themen behandelt wurden, was wahre Dominanz ist. Und was echte dominanz ist. Und wie man wirklich dominant ist, nicht nur fake. Und was alte Dominanz ist. Und wie ein Dom "normal" dominant ist. Und was "natürliche" Dominanz ist etc etc.
Bin ich echt froh endlich zu lernen "Was Dominanz WIRKLICH bedeutet" 😂 (also natürlich nur aus Damenwelt-Perspektive)

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