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BDSM vs. Straftaten


Ei****

Empfohlener Beitrag

Vor 4 Stunden, schrieb Mistress_Smart:

Ich bin gerade überrascht und überlege ob ich einfach in anderen Foren unterwegs bin. Aber vielleicht reagiere ich einfach nicht drauf in meinem Kopf - don´t feed the Troll. Meist sind das dann eher die Wichtigtuer, die halt auch mal was von sich geben wollen und real keinen blassen Dunst haben. Den Hinweis auf das Strafrecht lese ich selten und wenn dann eher im Zusammenhang auf immense Altersunterschiede, die dann nach unten schiwierig werden - huuust.

Ich bin ganz auf deiner Seite, zudem man doch nicht vergessen sollte, das BDSM doch im gegenseitigen Einverständnis stattfindet, was Straftaten doch wohl ausschließt.
Meine ehemalige Herrin ließ mich die Peitsche spüren, so das mein Sack an einigen Stellen blutig war, nicht so angenehm, besonders die nächsten Tage, aber wenn sie es für notwendig erachtete, was bin ich schon , zu klagen.

Auf Risiken hinzuweisen ist aus meiner Sicht nichts schlimmes, besonders weil hier auch Anfänger*innen mitlesen.

(bearbeitet)

Wenn ich bedenke wie oft ich schon auf Personen getroffen bin, die bei harmloseren Spielarten nicht von der Wand bis zur Tapete denken (weil die geilheit alles ausblendet m wie w)
Dann werde ich nicht müde an Risiken zu erinnern, das wir im bdsm eben nah an der Grenze zur Straftat sind. Keiner weiß was im Kopf vom Gegenüber vor geht, also vorsicht besser als Nachsicht ^^ auch beim cnc gilt safty first

bearbeitet von Alexiel_Mistress

 

@Einfach-Ich,  ich hoffe es ist okay wenn ich auf dein Thema antworte. Ich finde es sehr interessant.

 

Ich sehe eher die, die z.b CNC praktizieren, die auf etwaige Straftaten hinweisen.

Und dann frage ich mich manchmal, ob sie Bestätigung für ihr eigenes Vorgehen suchen, aus Angst hier vielleicht dochmal strafrechtliche Konsequenzen zu erleiden. Eine Art von eigener Unsicherheit ausgleichen wollen, weil sie in ihrem Tun doch nicht so sicher sind, wie es den Anschein hat.

Eine Bestätigung noch im Konsens zu sein und im grünen Bereich. 

(bearbeitet)

PS die Sicherheit ist ja für beide gedacht 

Aktiver geht kein Risiko ein eine Straftat zu begegnen 

Pasiver geht kein Risiko ein Opfer zu werden 

bearbeitet von Alexiel_Mistress
Vor 31 Minuten , schrieb Alexiel_Mistress:

PS die Sicherheit ist ja für beide gedacht 

Aktiver geht kein Risiko ein eine Straftat zu begegnen 

Pasiver geht kein Risiko ein Opfer zu werden 

Das bringt mich auf einen Punkt - Täter werden ist längst nicht immer mit klarem Bewusstsein eine Tat mit böser Absicht begeben. Bei #Metoo kamen viele Fälle, die in Grauzonen fielen, strafrechtlich eh ganz oft, aber auch morslisch. Dass Consent unter Einfluss von Alkohol etc kein Consent ist, ist eine neuer gesellschaftlicher Blickwinkel. Bis in die 00er Jahre war es noch total üblich, der Versuch, Frau betrunken zu machen. Junge Männer sprachen da noch ganz offen über "Schlüpferstürmer"-Drinks.
Wirklich offen und klar über Sex und Praktiken...wird immer noch nicht. So viele Stories, dass plötzlich überraschend etwas gemacht wurde, was nicht besprochen war - Überraschungs-Anal, verrutschtes Kondom nicht erwähnen und weitermachen "im Eifer des Gefechts. Wir reden nicht lang immer über gemeingefährliche Intensivtäter, sonderm sehr oft über Leute, die sich keine Gedanken machen außer "ja, ist doch normal, tschulligung, ist doch kein Ding".
Je extremer die Praktiken, desto genauer muss abgestimmt werden, was okay ist und was nicht.
Mein einziges Breathplay war unerwartet und nicht abgesprochen. Ich bin mit dem Typen auch noch befreundet, es war keine Absicht, es ist nicht passiert und es hat mich bei guter Basis nicht übermäßig gestresst. Aber eine andere wäre vlt nicht bloß an die Decke gegangen, sondern hätte sich traumatisiert und bedroht gefühlt - mit vollstem Recht und leider.

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