Jump to content

Devot oder einfach nur..."passiv" ?


DerKater

Empfohlener Beitrag

Ich fühle genau was du da schreibst! Ich habe das unzählige Male erleben müssen, und zwar mit beiden Geschlechtern. Das man sich als devot tituliert aber im Endeffekt doch nur passiv und unerfahren ist. Das eine hat mit dem anderen soviel zu tun wie schwimmen mit laufen. Es kann nicht sein man sich als Sub darauf ausruht das man ja devot ist und alles der sub entscheidet, wenn es dann aber zum Date kommt sprudeln die Wünsche auf einmal aus den meisten Menschen raus. Dann wenn es ernst wird merken sie das es doch nicht so einfach ist SUB zu sein. Dazu braucht man Erfahrung, Hingabe und absolutes Vertrauen. Ohne das ist es keine gesunde Sub/Dom Beziehung. Jeder sub sollte Wünsche und Träume haben. Man sollte auch seine Gedanken teilen können. Und zwar im richtigen Ton und wenn man gefragt wird. Ich kann unzählige Beispiele nennen wo es schon daran scheitert die ganze Zeit in seiner Rolle zu bleiben. Nicht auf halber Strecke auf einmal zu tun wonach einem der Sinn steht .. wie gesagt Erfahrung und Hingabe . Das Vertrauen ist notwendig um den Dom machen zu lassen was er will und seine Befehle und Wünsche ohne großartige Diskussionen zu erfüllen. Ein wenig Gegenwehr und ein wenig zickig sein (Brat) ist immer nice finde ich ! Der sub muss auch die Konsequenzen tragen können wenn er/sie nicht direkt folgt oder sich ziert.

Ich bin passiv und devot . Übrigens wird der devote Part nich umsonst der passive Part genannt. Und ja mit meiner stark ausgeprägten Passivität kann nicht jeder der sich "Dom" nennt umgehen. Ich rede hier nicht vom Vorspielen passiv zu sein, ich bin es. Aber auch ich habe Träume und Wünsche. Die darf ich auch respektvoll mitteilen. Allerdings gehe ich einfach in der sich ergebenden Dynamik auf und da darf der Dom sehr gerne auch kein Vorspielen betreiben.

Echt und echt gesellt sich gern.^^

vor 6 Minuten, schrieb SklavinTanja:

also mir wurde öfters vorgeworfen, eine Wunschzettelsub zu sein weil ich Träume und Wünsche habe, die ich erleben möchte. Dabei ist mir durchaus klar, dass die Wünsche des Tops Vorrang haben

Das ist ja echt Scheiße.  Da ist man zu passiv, da zu wunschlastig, kann man schwer was recht machen,  als devoter Mensch. 

Es ist gut, dass du eigene Bedürfnisse und Wünsche äußern kannst. Ich finde das ist eine wichtige Fähigkeit,  diese im richtigen Setting auch benennen zu können.  Behalte dir das bei. Ich finde das super.

vor 13 Stunden, schrieb DerKater:

Also bevor ich zum eigentlichen Thema  komme.
Ich hatte das Glück, das ich in all den Jahren doch mit der einen
oder anderen Sub spielen zu dürfen und weiß daher das  Geschenk 
der Devotheit, die Hingabe  zu würdigen.
Das mal vorne weg.
Ich bin  zwar hetero aber habe auch männliche Subs kennengelernt,
wo ich jeder Dom nur sagen kann..die sind es echt wert.
Oder schade das ich nicht doch ne stärkere BI Ader habe.
Es geht mir auch nicht um das Thema Wunschzettelsubs.
Was vielleicht auch mal wieder eine Diskussion wert wäre.
Nein, was ich meine und mir in  letzter Zeit verstärkt aufgefallen ist..
Wenn Passivität als Devotheit dargestellt wird.
"Erzähle du mir was  in einem erotischen Rollenspiel alles passieren soll,
sag mir was ich ganz genau  tun soll.
Eigene Wünsche?
Eigene Ideen?
Ach ne...hab ich nicht..ich bin doch devot.
Was tust du?
Ich warte was du mir sagt..ich bin doch devot.
Was für erotische Fantasien hast du?
Ich bin devot..ich mache was du mir sagst..
Was wünscht du dir in  einer Session?
Weiß nicht..ich bin halt devot.
Wie würdest du deinem  Herrn dienen wollen?
Das entscheidet  alleine er..ich bin..(na ihr wisst schon)"


Wird das angebliche devot sein nicht zuweilen vorgeschoben, während man
sich eigentlich nur bisschen bespaßen lassen will?
Wird versucht den Dom  Part zu einem  Alleinunterhalter  zu machen, der erstmal animieren  soll.
Und solange er nicht wirklich zu weit geht...lass ihn erstmal machen?   

Wie sind da so eure Erfahrungen?                          

 

Zum ET....

Der Dom führt. Der Dom führt auch dahin, dass sub genug vertrauen entwickelt,  hier Wünsche und Träume zu benennen. Ohne Vertrauen, keine gute Kommunikation. 

Vor 5 Minuten , schrieb Rosenrot82:

Das ist ja echt Scheiße.  Da ist man zu passiv, da zu wunschlastig, kann man schwer was recht machen,  als devoter Mensch. 

Es ist gut, dass du eigene Bedürfnisse und Wünsche äußern kannst. Ich finde das ist eine wichtige Fähigkeit,  diese im richtigen Setting auch benennen zu können.  Behalte dir das bei. Ich finde das super.

Also ich bin mehr maso als devot, aber klar möchte ich meinem Herrn dienen und gefallen. Allerdings habe ich auch gewisse Vorstellungen, wie eine Partnerschaft und Beziehung aussehen soll. Das macht es sehr schwierig jemanden passendes zu finden

Gerade eben, schrieb SklavinTanja:

 

Also ich bin mehr maso als devot, aber klar möchte ich meinem Herrn dienen und gefallen. Allerdings habe ich auch gewisse Vorstellungen, wie eine Partnerschaft und Beziehung aussehen soll. Das macht es sehr schwierig jemanden passendes zu finden

Lieber Schwierigkeiten haben jemand passenden zu finden, als sich mit zu wenig zufrieden geben. Da wirst du dann nicht glücklich mit.

Vor 8 Minuten , schrieb Rosenrot82:

Lieber Schwierigkeiten haben jemand passenden zu finden, als sich mit zu wenig zufrieden geben. Da wirst du dann nicht glücklich mit.

Sehe ich auch so. Zumal ich jetzt auch noch anfange mit der Transition zur Frau zu beginnen. Kompromisse sind zwar wichtig, aber mich und mein Inneres komplett zu blockieren ist nicht sinnvoll. Das mache ich auch nicht mehr

vor 1 Minute, schrieb SklavinTanja:

 

Sehe ich auch so. Zumal ich jetzt auch noch anfange mit der Transition zur Frau zu beginnen. Kompromisse sind zwar wichtig, aber mich und mein Inneres komplett zu blockieren ist nicht sinnvoll. Das mache ich auch nicht mehr

Da stimme ich dir absolut zu. Ich werde mich auch nie mehr selbst so verleugnen wie ich es in der Vergangenheit bereits getan habe. Rückblickend hat mir das Lebenszeit genommen und mich krank gemacht.

 

×
×
  • Neu erstellen...