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Catcalling als einvernehmliches Rollenspiel in der Öffentlichkeit – wie seht ihr das?


Eiskalt

Empfohlener Beitrag

Ein schöner Eröffnungspost. 
 

Ich mag es, dass du bereits für dich die Widersprüche und Fallstricke ausgelotet hast. Ich verstehe, dass gerade die von dir geschilderte Diskrepanz in der eigenen Wahrnehmung des Geschehens den Reiz auslöst. 
 

Natürlich wird da jeder eigene Befindlichkeiten und Sichtweisen in einer „Bewertung“ hierzu mit einfließen lassen.

Bei Themen wie Catcalling (manche werden‘s vielleicht ahnen) bin ich eine ausgesprochene Spaßbremse. Mein ganz persönliches (nicht dein) Probleme bei einem derartigen Rollenspiel wäre halt das Mitfühlen mit der potentiell belästigten Person. 
Klar, wenn man das als vertrautes Schekern aufzieht, was die Vermutung nahe legt, dass es hier um abgestimmtes/ einvernehmliches Verhalten geht, ist dass das eine.

Wenn es aber für Außenstehende so wirken muss, als würden da persönliche Grenzen nicht geachtet berührt es achtsame, aufgeklärte Menschen negativ, weil da offensichtlich jemand in eine Situation kommt, die ihm mitunter sehr unangenehm sein kann. Das ließe mich nicht kalt und selbst wenn durch den Moment kein Grund zum Einschreiten beistünde, bliebe doch ein mieses Bauchgefühl zurück. Der Eindruck (bzw. vielmehr eine weitere Bestätigung dafür), das Sicherheit und Selbstbestimmung gefährdet sind. 

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