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Protocol/Rituale


Tk****

Empfohlener Beitrag

vor 3 Minuten, schrieb Tkrall:

 

Wtf?
Also 1. Inspirationen ≠ "kopieren". Wo habe ich angedeutet hier alle Ideen zu "Klauen" und 1 zu 1 so umzusetzen?? Und selbst wenn ich eine der Ideen so wie sie ist super toll und passend finde, du kannst mir nicht erzählen, dass DU deine auslebung von BDSM komplett selbst erfunden und hergeleitet hast. Ich gehe eher mal davon aus, dass du wie jeder andere auch nach Community suchst/gesucht hast um dich zu finden und Begriffe so wie Praktiken zu lernen die für dich passend wirken/sich richtig anfühlen.
Fehlt mir denn die "Authentizität" wenn ich mit einer Person das Ampelsystem nutze und mir nichts eigenes einfallen lasse? Sorry aber das ist bs.

2. Wenn es sich für dich nach Schmierentheater anfühlt, dann bist du unter meinen Posts offenbar nicht richtig. Ich wünsche dir noch ein schönes kreatives aber uninspiriertes Leben 🙃

Tatsächlich habe ich mich selbst gefunden. Alles was ich bin, wie ich bin kommt aus meiner Selbst. 

Und genau da liegt der Unterschied zwischen uns , ich bin ein Unikat und du.... naja....

vor 2 Stunden, schrieb Tkrall:

Fehlt mir denn die "Authentizität" wenn ich mit einer Person das Ampelsystem nutze und mir nichts eigenes einfallen lasse? Sorry aber das ist bs.

Ich finde, dass ist ein berechtigter Einwand zur aufgekommenen Kritik. 
 

Wann ist eine Handlung, eine Regel oder eine Praxis kopiert und wann ist sie authentisch?

Ich werde keusch gehalten. Werde ich dadurch einer wahrhaftigen Erfahrung beraubt, weil diese Praktik „ein alter Hut“ ist?

Ist Bondage im Hogtie „billig“, weil man sowas in zig Handbüchern lesen und nachahmen kann?

Ein geschenkter Ring der O muss einen Fluchtreflex auslösen, weil das Gegenüber die Bedeutung des Schmucks irgendwo ergattert hat und nun dieses Objekt für seine (potentiell dubiosen) Zwecke nutzen will?

Ich glaube, diese Frage ist gar nicht so leicht zu beantworten. 
 

Wann immer hier nach Erfahrungen, Impressionen oder Vorschlägen gefragt wurde gab es eine Mischung aus Missbilligung und Hilfestellung. 

Natürlich gefällt, vermutlich vor allem aus Sub-Sicht, die Vorstellung, dass da eine Dom-Person ist, der etwas für mich oder wegen meiner Signale/ Eigenschaften etwas eingefallen ist, dass „mir“ nun zuteil wird. 
Aber kann man denn immer so leicht sagen, dass etwas gerade 100% aus dieser Zweier-Dynamik erwachsen ist und das die Dom-Person dies nicht doch unterbewusst mal irgendwo gelesen, gehört, gesehen und dann wieder vergessen hat?

Ich glaube, man macht es sich zu leicht, wenn da direkt eine copy&paste - Mentalität unterstellt wird. Dazu wissen wir hier im Forum vermutlich viel zu wenig über die schreitenden Akteure sowie deren Dynamiken. 
 

Die Frage ist ja auch, mit welchem Anteil führt jemand eine BDSM-Beziehung mit Hilfe herangezogener Tipps oder eigener Ideen, Vorstellungen und Prinzipien. Sowas vermag hier niemand von uns über Themenersteller zu sagen, es sei denn, man ist mit ihnen auch privat ganz, ganz dicke. (Gilt sicher für die Wenigsten hier.)

Entsprechend tun wir vielleicht gut daran, Kritik sparsam einzusetzen und im Zweifel, also bei einem unguten Gefühl, entweder konkret nach den Hintergründen der Ideensammlung zu fragen oder ganz auf einen eigenen Beitrag zum Thema zu verzichten. 🤷🏻‍♂️
 

 

Vor 4 Stunden, schrieb Rosenrot82:

Tatsächlich habe ich mich selbst gefunden. Alles was ich bin, wie ich bin kommt aus meiner Selbst. 

Und genau da liegt der Unterschied zwischen uns , ich bin ein Unikat und du.... naja....

Ein Unikat was den BDSM Test dieser Plattform gemacht hat und ebenfalls die lable dieser Plattform nutzt fürs eigene Profil. Das haben andere schon vor dir gemacht, da bin ich mir relativ sicher.
(Sarkasmus on)
Du bist natürlich auch in vollständiger isolation und hast alles rein zufällig genau so benannt, entwickelt und nennst dich Sklavin weil du für deine gefühlte rolle auch das Wort erfunden hast und es nur zufällig mit dem Rest der Welt und dessen Kontext übereinstimmt.
(Sarkasmus Off)

Aber jetzt mal im Ernst:
Ich bin 24 und seit ca 9 Jahren im Kinky Bereich unterwegs. Seit 8 Jahren bin ich mir sicher, dass ich kein Switch sondern Dom bin und dazu ziemlich sadistisch veranlagt. Was mir aber schon von Anfang an klar war: ich möchte keine dauerhaften Schäden verursachen und die Verantwortung dafür liegt bei mir.
Also habe ich mich belesen. Mit anderen darüber gesprochen. Wo liegen Nervenbahnen, wo können sehnen einfach reißen, wo sind Knochen die einfacher brechen als andere, welche Seile sind für was geeignet und welche Tücken gibt es bei Knoten XY.
All das hat mich zu dem gemacht, was ich heute bin. Ich habe eine Veranlagung, damit kommt aber nicht allwissenheit.
Ich habe einen Stil mit dem ich in einer Dynamik arbeite (der aber auch sehr von der anderen Person und deren Bedürfnissen abhängt) und ich lerne immer mal wieder was neues dazu und entscheide dann ob es zu mir passt oder nicht oder einfach an meine Vorstellungen angepasst werden muss.
An sich bin ich sehr zufrieden mit dem was ich bin.
Ich bilde mich nur trotzdem gern weiter um zur besten Version meiner selbst zu werden. (Und das heißt NICHT das ich alles blind "kopiere")

Es tut mir sehr leid für dich, dass du nichts mehr zu entdecken hast. Muss echt langweilig sein... 🤷

Vor 23 Minuten , schrieb Rosenrot82:

@Tkrall

Es geht nicht um Praktiken. Ich habe erklärt um was es mir geht. 

 

Und Protokolle/Regeln und Rituale sind keine Praktiken? Make it make Sense.

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