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BDSM und Schlaganfall


Der_versuch73

Empfohlener Beitrag

Also ich habe keine bdsm Erfahrung lediglich bin ich Krankenschwester. Ich denke, das es auf jeden Fall davon abhängt, wie stark eingeschränkt du bist. Ein apoplex ist leider nicht mit dem anderen zu vergleichen. Wenn du letztendlich es dir zu traust und deine Partnerin mit allem fein ist warum sollte es nicht gehen!?

Du musst BDSM nicht an den Nagel hängen, aber du solltest es neu definieren. Vielleicht weniger körperlich, mehr psychologisch, mit mehr Fokus auf mentale Dynamik und weniger auf extreme physische Reize. Viele Menschen mit chronischen Erkrankungen oder nach einem Insult finden einen neuen, oft tieferen Zugang zu BDSM, der nicht weniger intensiv ist, nur anders. Finde heraus, was dir Sicherheit gibt, was dir Freude macht, und gestalte es neu. Techniken wie extreme Positionen, oder Positionen, die die Halsgefäße abknicken, Strangulation oder Atemkontrolle, sind absolut kritisch zu hinterfragen. Dein Partner sollte über deine Vorgeschichte und mögliche Warnsignale informiert sein.

Ich wünsche dir viel Kraft und Mut, diesen Weg zu gehen. Belle

Kommt darauf an, was du genau für Praktiken im Sinn hast und wie hoch du dein Thromboserisiko einschätzt.

Ich kenne auch Leute, die trotz dauerhafter Antikoagulation Impactplay betreiben.

Ohne deine ganze Krankengeschichten zu kennen, kann dir hier eh niemand eine seriöse Antwort darauf geben, welche Risiken du womit eingehst.

Frag lieber deinen behandelnden Arzt, was er zu Sportarten sagt, bei denen es ähnliche körperliche Belastungen gibt wie bei dem, was dein BDSM ausmacht...

Du musst wissen wozu du dich in der Lage fühlst und was durch durchhälst. Du kannst natürlich auch deinen Arzt fragen, ich glaube aber nicht das du das willst.

Bei leichtem Schlaganfall reden wir von einer TIA? Deren Symptome verschwinden nach nicht allzu langer Zeit wieder. Mir ist noch nicht untergekommen, dass Schläge auf den Po oder Klammern an den Brustwarzen einen Schlaganfall auslösen können. Allgemein ist natürlich das Risiko eines weiteren Schlaganfalls vorhanden, der dann nicht selten eine Kategorie stärker ist. Muss aber nicht sein. Überkopfpositionen würde ich allerdings an Deiner Stelle lieber vermeiden, rein vorsichtshalber, um den Druck auf die Gefäße nicht unnötig zu erhöhen. Der Verschluss eines Gefäßes und eine Hirnblutung sind übrigens nicht das gleiche.

Grundsätzlich stellt ein Handicap keine n Problem dar.

Die Person mit dem Schlaganfall muss sich heran tasten, was sein Körper zu lässt.

 

Es n Hinweis oder Ausschluss von Praktiken kann kein Außenstehender geben.

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