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Das gehorsame Paar - Kapitel 3


Ni****

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Dienst und Grenzen
Annika
Ihr Sklave holte sie ab, wie jeden Abend, an dem sie ausging. Er hielt ihr die Wagentür auf, dann, in der Wohnung angekommen, kniete er sich vor sie und half ihr aus den Heels, einer nach dem
anderen, mit derselben Sorgfalt, mit der er sie ihr Stunden zuvor angezogen hatte. Erst dann entkleidete er sich selbst, ohne dass sie ihn dazu auffordern musste — er kannte den Ablauf so gut wie sie.
Bevor sie begann, schickte sie ihn in die Küche, um eine Flasche Weißwein aus dem Kühlschrank zu holen und ihr ein Glas einzuschenken. Er brachte es ihr kniend, den Blick gesenkt, und sie trug es selbst hinüber zu ihrem Sessel, stellte es dort
griffbereit ab — für später. Dann kehrte sie zu ihm zurück.
Annika war nicht müde. Der Abend mit Laura hatte etwas in ihr geweckt, das nach Bewegung verlangte, und sie spürte, dass sie heute mehr brauchte als das übliche Ritual. Sie trat ihm, ohne
Vorwarnung, hart genug in die Eier, dass er lautlos
zusammensackte, den Atem anhielt und sich dennoch nicht von der Stelle rührte — genau, wie sie es ihm beigebracht hatte. Sie wartete, bis sein Atem sich wieder beruhigte, dann machte sie ihn
fertig: legte ihm den Knebel an, schloss das Halsband, das er ohnehin nie ablegte, verband ihm die Augen und schloss die Handschellen vorne um seine Handgelenke. Ein paar Backpfeifen, mehr aus Lust an seiner Reaktion als aus Notwendigkeit, ließen seinen Kopf jedes Mal kurz zur Seite kippen. Dann kamen die Klammern — eine an jede Brustwarze, eine straff am Hodensack, kleine verteilt im Gesicht, auf der Brust und an den Oberarmen, bis sein ganzer Körper unter einem
feinen Netz aus Druck und Ziehen stand. Er kniete stumm und völlig hilflos vor ihr auf dem kalten Boden, während sie einen Schritt zurücktrat und ihr Werk betrachtete.
Als sie genug gesehen hatte, packte sie ihn an seinen kurzen Haaren und zerrte ihn auf den Knien hinter sich her zu ihrem Sessel. Sie setzte sich, nahm das bereitgestellte Glas in die eine Hand, streckte ihm mit der anderen einen Fuß entgegen, den er sofort zwischen seine Hände nahm und zu massieren begann, während sie mit dem anderen Fuß langsam über seinen Keuschheitskäfig strich, gerade fest genug, um ihn spüren zu lassen, wie wenig Kontrolle ihm blieb. Sie schaltete Musik an, griff zwischendurch nach ihrem Handy, scrollte gelangweilt durch Nachrichten, während er arbeitete. Es war ein guter Dienst, verlässlich, geduldig, genau berechnet — und doch, wie so oft,
blieb irgendwo in ihr ein Rest, den er nicht erreichte. Ein Sklave konnte ihr dienen. Er konnte sie nicht füllen.
Irgendwann reichte es ihr für heute. Annika stellte das Weinglas ab, schaltete die Musik leiser und bedeutete ihm mit einem kurzen Ziehen an seinem Halsband, sich vor ihr aufzurichten — Zeit, den Abend zu beenden. Eine nach der anderen löste sie die Klammern, mit denen sie ihn vorhin markiert hatte. Ein paar trat sie ihm einfach mit dem Fuß ab, unvermittelt, sodass der Schmerz kurz und hart aufblitzte, bevor er wieder abklang. Die anderen löste sie langsam, mit den Fingern, zog sie quälend
gedehnt von der Haut, wo der Schmerz sich erst beim Loslassen richtig entfaltete — an den Brustwarzen, am Hodensack, im Gesicht. Sie beobachtete jede seiner Reaktionen genau, das
Zucken, das unterdrückte Zittern, und genoss beides gleichermaßen: die plötzliche Schärfe und das lange Nachklingen.
Als sie genug hatte, stand sie auf, packte ihn an seinem Keuschheitskäfig und zerrte ihn auf allen vieren hinter sich her in den Abstellraum, wo der kleine Käfig stand, den sie für Nächte wie diese reserviert hatte. Sie schob ihn hinein — er war zu klein, um darin zu stehen oder zu knien, nur mit angewinkelten Beinen konnte er liegen. Sie nahm ihm den Knebel ab, stellte einen kleinen Napf mit Wasser hinein, verschloss seine Hände stattdessen hinter seinem Rücken, die Augenbinde ließ sie, wo sie war. Dann schloss sie den Käfig ab.
„Danke für die Aufmerksamkeit“, murmelte er artig, bevor sie das Licht ausschaltete und die Tür zum Abstellraum schloss. Annika ging ohne ein weiteres Wort zu Bett. Sie schlief schnell ein —
zufrieden genug für diese Nacht, aber mit dem vertrauten leisen Gedanken im Hinterkopf, dass es da draußen etwas geben musste, das mehr von ihr verlangte, als ein Sklave es je könnte.

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