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Warum ist es zwischen Mann und Frau so kompliziert geworden?


Ha****

Empfohlener Beitrag

vor 19 Minuten, schrieb Rosenrot82:

Da kommt ein User positiv und unverkrampft in die Diskussion und verabschiedet sich eben so. Und die andere Person kann es anscheinend nicht ertragen, den nicht in Grund und Boden stampfen zu können.

Ich finde es stark und selbstbewusst, dass er eine Grenze gezogen hat, anstatt sich auf ein Battle einzulassen "bis einer heult". 

So zu mindest meine Meinung.

Zustimmung. Ich mache es halt dann so, dass ich einfach wortlos die Diskussion beende, wenn es mir zu verkrampft wird und ich merke, dass kein vernünftiger Kompromiss möglich ist. Ich will ja niemandes Meinung ändern, höchstens Argumente für und wider austauschen und am Ende wäre es mir in Diskussionen ganz recht, wenn man beider Seiten Argumente als gültig anerkennen könnte. Wenn ich merke, dass das nicht zu erwarten ist, steige ich kommentarlos aus.

Aber ein netter Abschiedsgruß zum Wochenende hat natürlich auch was ;) 

Zu 1. Sorry 😬 liest sich wie philosophisches Geschwafel. Diese Beschwörung von „Polarität“ und „magnetischer Anziehung“ klingt zwar nett auf Kalenderblättern, greift aber zu kurz. Dass Zwischenmenschlichkeit heute komplizierter wirkt, liegt nicht an fehlendem „inneren Magnetismus“, sondern an Optionen, veränderten Lebensentwürfen und -ansprüchen, dem Druck, dass der Partner gleichzeitig bester Freund, Geliebter und Seelenverwandter sein sollte. Es fehlt nicht an „Polarität“, sondern vielleicht an Kompatibilität und Bindungsbereitschaft.

Auch 2. fühle ich nicht, ganz im Gegenteil mir sind Menschen begegnet, die Wünsche und Ansprüche haben. Alles finde ich legitim und manches matcht einfach nicht. Es muss nichts zusammen wachsen, was nicht zusammen gehört. Entwicklung 🤔 manches entwickelt sich vielleicht in toxische Bahnen, manches passt einfach nicht. Auch das habe ich in meiner letzten Dating Phase erkannt und einfach aussortiert. Ja, das ist ein Privileg aussortieren zu können, aber ich würde eher alleine bleiben, als einen faulen Kompromiss einzugehen.

Zu. 3 von „Wir“ kann für mich hier keine Rede sein. Ich spreche mit meinen männlichen und weiblichen Freunden auch über Ängste und Sorgen, gerade das schafft Nähe und man weiß sich ggf. wie man sich stützen kann. Da ich neurodivergent bin und der Großteil meiner befreundeten Menschen habe ich mit fast allen eine individuelle Kommunikationsart. Klar, kann es zu Missverständnissen kommen auch in Bindungen, diese bleiben aber nicht lange bestehen.

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