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Kontrolle abgeben heißt nicht, Verantwortung abgeben


DerStilleDom

Empfohlener Beitrag

Vor 5 Minuten , schrieb Silky:

Ich denke, die grundsätzliche Verantwortung auf beiden Seiten liegt darin, dem Gegenüber und vor allem sich selbst nichts vormachen zu wollen. Wenn die jeweilige Einstellung zur gewünschten Dynamik nicht kompatibel ist, nach dem Motto - besser das, als garnicht oder das bekommen wir schon noch angepasst - dann ist ein gemeinsames Eintauchen ziemlich ausgeschlossen. 

 

Um ein fiktives Beispiel zu nennen;

Ich bin Asthmatikerin und ich bin, nenn es mal bescheiden, einem Deepthroat nicht abgeneigt. Wenn sich jetzt ein potentieller Partner alleine auf seine Vorliebe DT fixiert, sich aber nicht auf die dazugehörige körperliche Einschränkung einlassen kann, sprich sich dieser Verantwortung nicht annehmen möchte, dann muss ich mich darauf verlassen können, dass er dies offen kommuniziert. Selbst wenn es bedeuten würde, dass eine gemeinsame Dynamik möglicherweise nicht zustande kommt. 

Aber auch ich als Sub sehe mich in der Pflicht, anzusprechen welche zusätzliche Berücksichtigung erforderlich ist, um unser beider Genuss beim Deepthroat erleben zu können. Würde ich aber diesen gesundheitlichen Aspekt bewusst verschweigen, z.B. weil ich meinen Dom ja nicht einschränken möchte, wäre es mir schon gar nicht möglich, die Kontrolle abgeben zu können.

 

Um nun auf deine Frage zurück zu kommen. 

Verantwortung beginnt in der offenen und uneingeschränkten Kommunikation. 

-

Meine Kontrolle endet an der Stelle, wo meine Devotion übernimmt und sich mein Bewusstsein in den 'Standby-Modus' begibt.

Genau das trifft für mich einen wichtigen Punkt: Verantwortung beginnt lange bevor Kontrolle abgegeben wird – nämlich mit Ehrlichkeit.

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