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Warum ein Nein genauso wichtig ist wie ein Ja


DerStilleDom

Empfohlener Beitrag

Vor 13 Minuten , schrieb Alexiel_Mistress:

Das Problem ist.... 

Grenze fasst jeder anders auf. 

Die eine sagen das ist verschiebbar die anderen sagen Grenze heisst bis hier hin und nicht weiter... Darum mag ich das Wort nicht nutzen. 

Hard Limit, nogo, tabu

Alles andere ist soft Limit, ein kann muss aber nicht. 

Grenzen sind für mich soft Limit und Tabus bis hier hin und nicht weiter. Oder wie Gandalf sagte:
Du kommst hier nicht vorbei!

Ein Hardlimit ist ein eine Grenze und ein klares Nein. Wer ein Hardlimit antastet, hat den Konsens bereits verlassen und respektiert auch den Menschen nicht, der sie gesetzt hat. Und wer meint, ein Hardlimit gehöre ihm als Dom, der irrt. Und das gilt in beide Richtungen. Ein Hardlimit gehört immer dem Menschen, der es gesetzt hat. Softlimits sind etwas anderes. Sie sind Limits, ja. Aber sie sind nicht in Stein gemeißelt. Sie dürfen neu ausgelotet, verschoben, manchmal sogar erweitert werden durch Vertrauen, Kommunikation und Zeit. So habe ich es zumindest verstanden.

Für mich ist eine Grenze, eine Grenze/wie ein Tabu. Ich mache keinen Unterschied zwischen Soft oder Hard Limit. Wer meine Grenzen meint überschreiten zu müssen hat sich alles bereits verspielt. Selbst wenn ich in 10 Jahren meine Grenzen neu stecke, sollten sie von Anfang an bedacht werden. Darüber reden, warum etwas so ist, ist möglich. Aber wenn danach versucht wird diese zu verschieben oder zu dehnen, hat es für mich aus devoter Sicht eher was mit Ignoranz zu tun und daran erkenne ich, dass meine Person oder meine Gedanken nicht wichtig sind. Spätestens ab dem Zeitpunkt, wird kein weiteres Vertrauen aufgebaut und damit hat sich das ganze erledigt.

vor 14 Stunden, schrieb DreamGirlYuki:

Jede gesunde Person hat Tabus und Grenzen

Ich glaube das vorallem Krankheit den Menschen Tabus und Grenzen auferlegt und diese teilweise in Stein gemeißelt sind, weil es nicht zu ändern ist- durch eine Erkrankung. 

vor einer Stunde, schrieb Rosenrot82:

Ich glaube das vorallem Krankheit den Menschen Tabus und Grenzen auferlegt und diese teilweise in Stein gemeißelt sind, weil es nicht zu ändern ist- durch eine Erkrankung. 

Denke auch, dass dies eine große Rolle dabei spielt. Es gibt ja auch psychische Grenzen und phyische Grenzen. Beide sind individuell, können aber bei gegenseitiger Absprache und Konsens erweitert werden. Als Beispiel, da ich das selbst auch schon erlebt hatte ist eine physische Grenze bei der Beweglichkeit bw. Gelenkigkeit des Ropebunny, wenn man zum Beispiel eine Ellbogenfesselung anlegen will und die Arme bzw. Schultern nicht so gelenkig sind, dass die Ellbogen bzw. Unterarme auf dem Rücken aneinanderliegen können. So etwas lässt sich mit Dehnübungen nach einer gewissen Zeit des Trainings beheben, falls der Wille dazu da ist.
Psychische Grenze kann zum Beispiel die Auslieferung durch Fesselung sein. Anfangs kann da eine psychische Hemmschwelle da sein, bis das Vertrauen weit genug aufgebaut und bestätigt ist, dass vor einer Auslieferung durch Fesselung keine Ängste/Bedenken mehr bestehen, weil man dem Rigger / Dom vertraut.

Ja, die Bedeutung der Begriffe "Grenze", "Tabu" usw. sollten zunächst einmal abgeklärt werden. Wenn das nicht klar ist und jeder so verwendent, wie ihm das einfällt, kann man stundenlang aneinander vorbei reden. Viel Spaß noch!

Stimmt, es gibt Erkrankungen, die die Haltung selbst angreifen, wie schwere Depression, Psychose, Demenz, Traumafolgen. Dort wird sie nicht aufgegeben, sondern entzogen. „Man lässt es zu“ wäre dann falsch. Wo die Fähigkeit dazu noch da ist, entscheidet sie. Das Paradebeispiel widerlegt den Grundsatz deshalb nicht, es begrenzt ihn. Haltung setzt ein Mindestmaß an innerer Verfügbarkeit voraus. Wo dieses fehlt, ist Vorsicht im Ausdruck geboten, sonst wird aus einer Unterscheidung ein Vorwurf.

Freitag um 14:21, schrieb LouisCyphre666:

Keine Sorge, hier steht tatsächlich ein Mensch – mit dementsprechend langjähriger Lebens- und Berufserfahrung und durchaus in der Lage, selbst zu entscheiden, was er schreibt und warum.

Was dagegen bemerkenswert nichtssagend ist: unter einem Beitrag ausführlich zu erklären, wie nichtssagend du ihn findest. Wenn meine Kommentare für dich weder interessant noch ansprechend noch erkenntnisreich sind, gibt es dafür eine erstaunlich elegante Lösung: einfach weiterklicken. Das Internet hält diese Funktion seit Jahren zuverlässig bereit.

Du musst nicht jeden Text mögen. Du musst ihn nicht einmal zu Ende lesen. Aber dich über vermeintlich überflüssige Kommentare auszulassen und dafür selbst einen überflüssigen Kommentar zu hinterlassen, hat schon eine gewisse unfreiwillige Komik.

Also: Gefällt dir nicht? Weiterklicken. Funktioniert ganz ohne Natodraht, Elektrozaun und Dom-Schinken.

Ich glaube im Zaun hat sie Dons aber am liebsten. Daher auch immer und überall solche Kommentare von der Userin... Aber nur eine Vermutung

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