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Die wahre Macht der Zurückhaltung


Ve****

Empfohlener Beitrag

Vor 3 Minuten , schrieb DevoteVorführung:

Ich verstehe die Frage nicht. Was wenn beide genannten Beispiele für mich nicht die "höchste Form der Dominanz" sind? 

Dann bedeutet das, dass keines der beiden Beispiele für dich die höchste Form der Dominanz darstellt. Das ist völlig legitim.

Vor 8 Minuten , schrieb Lycaone:

Gibt es dazwischen überhaupt einen Unterschied? Macht zu haben bedeutet schließlich, Dinge tun zu können. Ob man sie dann tatsächlich auch tut oder darauf verzichtet, kommt doch auf dasselbe raus. Warum sollte ich etwas tun, wenn ich gerade keine Lust darauf habe, nur um zu beweisen, dass ich es kann?

Der entscheidende Unterschied liegt zwischen etwas tun zu können und sich bewusst dafür oder dagegen zu entscheiden. Macht zeigt sich nicht nur darin, welche Handlungen möglich sind, sondern auch darin, dass man die Freiheit hat, sie nicht auszuführen.
Du musst nichts tun, nur um zu beweisen, dass du es kannst. Aber genau darin liegt der Unterschied: Wenn du etwas unterlassen kannst, weil du es nicht möchtest, ist das eine freie Entscheidung. Wenn du es hingegen nicht tun kannst, obwohl du es möchtest, fehlt dir diese Freiheit.
Es geht also nicht darum, seine Macht ständig unter Beweis zu stellen, sondern darum, tatsächlich die Wahl zu haben. Und diese Wahl bleibt auch dann bestehen, wenn man sich bewusst gegen eine Handlung entscheidet.

ICH MÖCHTE MICH FÜR MEINE FORMULIERUNG ENTSCHULDIGEN. MIR IST BEWUSST GEWORDEN, DASS ICH DIE FRAGE AUS MEINER PERSÖNLICHEN PERSPEKTIVE UND MEINEM EIGENEN VERSTÄNDNIS VON MACHT HERAUS FORMULIERT HABE, OHNE AUSREICHEND ZU BERÜCKSICHTIGEN, DASS DOMINANZ UNTERSCHIEDLICH WAHRGENOMMEN UND INTERPRETIERT WERDEN KANN. DAS HÄTTE ICH DIFFERENZIERTER AUSDRÜCKEN SOLLEN.

Vor 16 Minuten , schrieb Verdana-42:

Der entscheidende Unterschied liegt zwischen etwas tun zu können und sich bewusst dafür oder dagegen zu entscheiden. Macht zeigt sich nicht nur darin, welche Handlungen möglich sind, sondern auch darin, dass man die Freiheit hat, sie nicht auszuführen.
Du musst nichts tun, nur um zu beweisen, dass du es kannst. Aber genau darin liegt der Unterschied: Wenn du etwas unterlassen kannst, weil du es nicht möchtest, ist das eine freie Entscheidung. Wenn du es hingegen nicht tun kannst, obwohl du es möchtest, fehlt dir diese Freiheit.
Es geht also nicht darum, seine Macht ständig unter Beweis zu stellen, sondern darum, tatsächlich die Wahl zu haben. Und diese Wahl bleibt auch dann bestehen, wenn man sich bewusst gegen eine Handlung entscheidet.

Natürlich. Genau das hat meine Aussage bedeutet.

Es gibt nichts größeres wie wenn sich meine Sub mit komplett ausliefert , gefesselt, ggf. Geknebelt mit verbundenen Augen.
Mir erlaubt mit ihr zu tun und zu lassen was immer ich möchte.
Ich ihre Situation aber nicht sinnlos ausnutze, sondern beide in den Wahnsinn treibe.
Eine Reise durch den Wahnsinn.
Und sie damit süchtig mache, und nicht einfach für meine Lust zu benutzen und einfach weiterzumachen auch wenn ich merke das es Zuviel für sie wird.

vor 29 Minuten, schrieb Lycaone:

Gibt es dazwischen überhaupt einen Unterschied? Macht zu haben bedeutet schließlich, Dinge tun zu können. Ob man sie dann tatsächlich auch tut oder darauf verzichtet, kommt doch auf dasselbe raus. Warum sollte ich etwas tun, wenn ich gerade keine Lust darauf habe, nur um zu beweisen, dass ich es kann?

🙏

Die höchste Form der Dominanz ist meist ganz leise... Sie streichelt dich, indem sie metale Impulse gibt, denen man sich hingibt und die dafür Sorge tragen gemeinsam Dinge zu erleben, die man vorher für nicht möglich gehalten hätte...

(bearbeitet)

Macht über andere über sämtliche Grenzen hinweg: Grenzen jederzeit überschreiten zu können, auch gegen Widerstand. Macht über sich selbst: sich den eigenen Energien ohne Rücksicht auf eigene Nachteile zu widersetzen. Beziehe mich hier nicht auf Macht, die das Interesse hat, Beziehungen jeglicher Form aufrecht zu erhalten - da sähe es dann schon wieder anders aus, und würde sich hauptsächlich im Rahmen dessen abspielen, was der/die Untergeordnete zulässt, und darin findet auch der dominante Part den individuellen Peak, was das Machtgefühl angeht.

bearbeitet von rareroots
Vor 3 Stunden, schrieb Verdana-42:

ICH MÖCHTE MICH FÜR MEINE FORMULIERUNG ENTSCHULDIGEN. MIR IST BEWUSST GEWORDEN, DASS ICH DIE FRAGE AUS MEINER PERSÖNLICHEN PERSPEKTIVE UND MEINEM EIGENEN VERSTÄNDNIS VON MACHT HERAUS FORMULIERT HABE, OHNE AUSREICHEND ZU BERÜCKSICHTIGEN, DASS DOMINANZ UNTERSCHIEDLICH WAHRGENOMMEN UND INTERPRETIERT WERDEN KANN. DAS HÄTTE ICH DIFFERENZIERTER AUSDRÜCKEN SOLLEN.

Mach dich nicht kleiner als Du bist!

Ist es nicht so, dass sich die Macht nicht in der Zurückhaltung zeigt, sondern etwas viel essentielleren. Der Verantwortung gegenüber einem anderen Menschen und sich selbst. Aus der man sich nicht herausschleichen sollte und genauso wenig unreflektiert "Schwamm drüber, blöd gelaufen. Jetzt passen "wir" besser auf in Zukunft".
Man sollte immer die Motivation hinterfragen, ob man sich egoistisch ausleben will in diesem Moment, sowohl als Dom und Sub oder ein beidseitiger positiver Aufbau. Und dieser Veranwortung von Macht gerecht wird.

Ich würde bei Dominanz erstmal nicht unterscheiden in "besser" oder "schlechter" wenn ein Mensch macht über einen hat und man ihn/sie sie ausleben lässt ist das perse erstmal gut.

Ein schöner Satz in dem Zusammenhang ist: ich mach das nicht weil ich es kann, sondern weil sie/er spaß daran hat.
Alles andere ist Missbrauch und Gewalt.

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