Strappado: Foltermethode mit sinnlichem Lustgewinn
Der Begriff Strappado kommt aus dem Italienischen von „strappare” und bedeutet zu Deutsch „reißen“. Unter dem Namen Pfahlhängen oder Pendel ist diese Technik in der Vergangenheit als schmerzhafte Foltermethode bei der mittelalterlichen Hexenjagd angewendet worden. Heute ist der Ausdruck „Strappato“ im BDSM angesiedelt und wird dort auch als Hofknicks bezeichnet. Die Handgelenke des Bottoms werden dabei hinter dem Rücken gefesselt. Dann wird der Sub mit einem Seil über einen Deckenhaken oder eine Winde nach oben gezogen. Ungeübte sollten sich allerdings nicht an dieser Praktik versuchen, denn es kann leicht zu Verrenkungen des Schultergelenks kommen, wenn man den Bogen überspannt. Im BDSM wird der Bottom lediglich so weit nach oben gezogen, bis der gewünschte Lustschmerz – oder Immobilisierungseffekt eintritt. Die Füße behalten dabei in der Regel Bodenkontakt. Allerdings kann der Strappado durch den Einsatz der Spreizstange an den Fußgelenken oder das Tragen von High Heels verstärkt werden.

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