Ich habe eine Schwäche für Menschen, bei denen ich nach einem Gespräch einen Gedanken mehr habe als vorher. 💭
Mich interessieren Menschen mit einem eigenen Innenleben. Menschen, die Positionen haben, ohne sie mit Gewissheiten zu verwechseln; die widersprechen können, ohne aus Widerspruch eine Persönlichkeit zu machen & ihre Meinung revidieren können, ohne dabei ihre Kontur zu verlieren.
Geistige Beweglichkeit, Neugier, Selbstreflexion und ein gewisses Maß an Ambiguitätstoleranz finde ich ausgesprochen anziehend.
Ich selbst bin neugierig auf ziemlich vieles und neige dazu, Dingen auf den Grund gehen zu wollen. Literatur, Psychologie, Kunst und Kultur können mich ebenso beschäftigen wie menschliches Verhalten, Beziehungen, gesellschaftliche Fragen oder ein Gedanke, über den ich drei Tage später noch einmal stolpere. Ich mag gutes Essen, schöne Orte, neue Erfahrungen und Menschen, die für etwas brennen und mir Türen in Welten öffnen können, die ich noch nicht kenne. Lernen ohne belehrt zu werden.
Seit einigen Jahren bin ich selbstständig und habe darin eine Lebensform gefunden, in der ich aufblühe. Eigenverantwortung, Gestaltungsspielraum und die Möglichkeit, etwas Eigenes aufzubauen und stetig wachsen zu lassen, liegen mir. Mein Leben ist entsprechend gut gefüllt und ich suche niemanden, der es für mich interessant macht. Interessant wird es, wenn jemand etwas Eigenes mitbringt, das meines erweitert/bereichert.
D/s gehört zu mir, allerdings begreife ich Dominanz und Devotion in erster Linie relational. Sie entstehen für mich zwischen zwei konkreten Menschen und erhalten ihre Bedeutung durch die Beziehung, die diese miteinander entwickeln. Devotion interessiert mich besonders bei einem Mann, der auch ohne mich eigenständig, urteilsfähig und handlungsfähig ist. Ich möchte einem Gegenüber begegnen, dessen Hingabe Gewicht besitzt, gerade weil sie von jemandem kommt, der sich selbst gehört. 🤝🏽
Sexuelle Kompatibilität ist relevant, aber sie ist für mich kein sinnvoller Ausgangspunkt für ein Kennenlernen. Meine Vorlieben sind daher eher Information als Einladung, mir in der ersten Nachricht einen Wunschzettel vorzulegen. Für schnellen Sex brauche ich keine Plattform.
Ich bin offen für Begegnungen, Austausch und das, was sich daraus tatsächlich entwickelt. Einen Menschen vorab in eine vakante Rolle hineinzudenken interessiert mich wenig. Resonanz lässt sich ohnehin schlecht bestellen. 🙂↕️
Eine gute erste Nachricht muss weder spektakulär noch künstlich originell sein. Ich möchte darin lediglich erkennen können, dass auf der anderen Seite jemand gedacht hat. Erzähl mir etwas, das dich beschäftigt. Etwas, worüber du deine Meinung geändert hast. Widersprich mir. Stell mir eine Frage, auf die du die Antwort tatsächlich wissen möchtest.. Ein anonymes Gegenüber liegt mir übrigens auch nicht besonders. Ein Vorname und ein aktuelles Bild gehören für mich zu einem Kennenlernen dazu. Wenn du dein Gesicht hier aus Gründen der Diskretion nicht öffentlich zeigen möchtest, ist das vollkommen in Ordnung – dann schick mir beides einfach mit deiner ersten Nachricht.
Höflichkeit und respektvolle Kommunikation betrachte ich als Selbstverständlichkeit. Sprachliches Ausdrucksvermögen schätze ich sehr; gedankliche Präzision noch mehr.
🚩 Low Effort, Schnelllebigkeit und Menschen, die mir nach dem Mund reden, um möglichst schnell ans vermeintliche Ziel zu gelangen, ersparen uns beiden Zeit, wenn sie einfach weitersuchen.