Ich bin sportlich, kultiviert, intelligent, höflich und aufgeschlossen. Job ist vorhanden, aktuell promoviere ich berufsbegleitend. Ich habe Leidenschaften für Sport und Kulinarik, und diese anderen Menschen näher zu bringen. Mich reizt das Neue und Unbekannte, ich probiere gerne neue Sachen aus und bin sehr offen für Neues.
Ich suche nach einer Sub oder Brat (>20 Jahre) aus dem Raum NRW, Region Düsseldorf/Köln und Umgebung. Ich bin an einer D/S Spielbeziehung interessiert. Sollte sich diese entsprechend entwickeln, kann auch gerne eine romantische Beziehung resultieren.
Ansonsten freue ich mich auch über unverbindlichen Austausch hier über BDSM- und allgemeine Themen.
Meine Hard Limits sind sämtliche illegale Aktivitäten, KV, Blut und ähnliches. Zudem keine Handlungen, die bleibende Spuren hinterlassen.
Ich habe eine lebhafte Erinnerung daran, als ich den ersten Cane erstanden habe. Als verantwortungsvoller Dom und sehr bewusst ob der Schlagkraft dieses Toys erfolgte eine ausgiebige Selbsttestphase. Diese verlief ganz gut, sodass ich Vertrauen in meine Aktionen gewann.
Also schon etwas vertraut Weiterlesen… mit dem Gerät, wollte ich einen etwas festeren Hieb aus dem Stand auf die Innenseite meines rechten Beines testen. Der Impact selber war auch erträglich. Leider hatte ich nicht bedacht, dass sich bei einem Cane nicht nur die Spitze in Richtung Ziel geht, sondern der gesamte Apparat in Schlagrichtung bewegt. Da ich meine Hand leider recht nah an meinem Körper hielt, streifte der Pfad des Stockes leider auch meinen Intimbereich.
Resultierend gesellte sich zu dem moderaten Schmerz am Bein ein weniger angenehmer Kontusionsschmerz an meinem Gemächt, welcher mich für annähernd 2 Minuten nach Luft ringend auf den Boden schickte.
Zwei Sachen habe ich gelernt: a) ich bin definitiv nicht masochistisch veranlagt und b) auf die Familienplanung werde ich ein genaues Auge werfen müssen 👀
Ein für mich essenzieller Punkt um in diesen Zustand zu kommen, ist (wie von dir bereits erwähnt) Vertrauen in die Sub. Insbesondere darin, dass sie klar kommuniziert bzw. zu verstehen gibt, falls eine Linie droht überschritten zu werden, oder auch das Safeword benutzt.
Natürlich bin ich Weiterlesen… währenddessen sehr aufmerksam und achte darauf, ob sie so in ihrem Subspace ist, dass sie evtl. nicht mehr in der Lage ist, dies selber mitzuteilen.
Wenn vorher klar über Vorlieben und Grenzen gesprochen wurde, ich also genau weiß was ich machen kann (oder nicht), gibt dies schon einen sehr guten Rahmen, in dem ich sicher meine dominante Seite ausleben kann. Wenn ich dazu noch weiß, mich darauf verlassen zu können, dass sie bei möglichen Situationen mitteilt dass etwas nicht stimmt, kann ich persönlich voll in den Dom Space gehen und die Situation voll spüren und genießen.
Ich verstehe die Frage so, ob die in den letzten Jahren aufgekommenen Begriffe und Diskussionen zu Identitäten und Rollenbildern mein persönliches Dating-(und Kink-) Leben beeinflusst haben.
Kurze Antwort: Ja klar, man lebt ja nicht in einer abgekapselten Blase fernab der Gesellschaft (ein paar Weiterlesen… Keyboard Warriors) ausgenommen). Ehrlicherweise habe ich mich selten stark aktiv damit auseinandergesetzt, da ich grundsätzlich höchsten Respekt vor Menschen habe und freundlich bin. So etwas habe ich noch nie von Äußerlichkeiten oder Werten abhängig gemacht (Ausnahme bei rechten Orientierungen). So habe ich bei meinen letzten beiden Partnerinnen auch erst recht spät erfahren, dass sich beide der queeren Community nahe fühlen. Es war nie Thema, da es in erster Linie immer um die Person ging. Die Dynamiken haben sich schlicht auf Basis des menschlichen Umgangs entwickelt, der Rest ergab sich später beim weiteren/besseren Kennenlernen.
Unter Gentledom / alte Werte denke ich, meinen Sie die lange als Maßstab eines aufrichtigen Mannes geschätzten Werte wie Respekt, Etikette, Höflichkeit, Aufrichtigkeit etc. Ich sehe nicht, warum man von diesen Werten abrücken sollte, unabhängig, ob es sich in einer Beziehung abspielt oder im Alltag. Ich halte Freundinnen generell (Auto-) Türen auf und gewähre Ihnen den Vortritt. Dies mache ich genauso mit fremden Personen in der Stadt o.ä. Und ein Lächeln, freundliches Nicken und Tageszeit sagen kann nie schaden.
Allerdings möchte ich (im Sinne einiger Vorredner) zwischen „Old School“ Etikette und Manieren einerseits, und Rollenbildern andererseits klar differenzieren. Für mich zB findet jede Beziehung auf absoluter Augenhöhe statt. Wenn die Partnerin Ein klassisches Rollenbild anstrebt, finde ich dies vollkommen legitim. Schließlich können wir alle entscheiden, wie wir unser Leben führen möchten. Genauso finde ich es grandios, wenn die Person „moderneren“ Werten wie Autonomie und Unabhängigkeit hohe Bedeutung zumisst.
Meine persönliche Quintessenz: an zeitlosen Tugenden wie Respekt und Höflichkeit festzuhalten, kann nie schaden. Bei Rollenbildern u.ä. sollte man jedoch mit der Zeit gehen und offen für neue Meinungen und Erfahrungen sein.
Ein Nachtrag noch zu Rollenbildern, diese hängen sehr stark vom gesellschaftlichen Kontext ab. So wurde ich bei Dates in Deutschland mitunter schräg angeschaut, als ich angeboten habe, die Getränke o.ä. Zu bezahlen. In Mexico hingegen bin ich böse auf die Schnauze gefallen, als ich die Rechnung teilen wollte. Dort gehen die meisten Frauen davon aus, dass der Mann sämtliche Rechnungen begleicht. Dort wird auch sehr auf Manieren geachtet, z.B. Autotüre aufhalten, Stuhl zurückziehen usw. Am Ende ist es am effektivsten, Sachen bei Unsicherheit einfach anzusprechen. Mit Kommunikation lassen sich viele Missverständnisse und potenzielle Konflikte vermeiden.
Wow, das ist eine lebhafte Diskussion hier, eigentlich braucht / kann man dem gar nichts mehr hinzufügen.
Ich versuche, aus meiner Perspektive noch eine konstruktive Anmerkung zu machen.
Ich denke, man(n) muss sich im Klaren darüber sein, dass die Situation für Damen hier auf der Plattform im Weiterlesen… Wesentlichen konträr zu den eigenen Erfahrungen ist.
Wie stark dies ausufern / eskalieren kann, haben die zahlreichen, sehr eindringlichen Beispiele in den Kommentaren sehr gut aufgezeigt. Sähe ich mich mit einer derartigen Flut an Nachrichten konfrontiert, von denen überdies der Großteil unterhalb jeglicher Anstandsgrenze liegt, würde ich auch als die netteste und offenste Person, die stets um eine Antwort bemüht ist, irgendwann zu dem Punkt gelangen, wo man einfach nicht mehr auf jede Nachricht eingehen kann und/oder will.
Als Mann helfen da Verständnis und entspannt zu bleiben. Das ist kein persönlicher Affront, sondern schlichtweg der Lage geschuldet. Mir ist es auch schon passiert, dass Damen, die ich angeschrieben habe, mein Profil besucht , aber meine Nachricht nicht beantwortet haben. Trotzdem wäre ich niemals böse o.ä. Allein die Tatsache, dass man sich die Mühe gemacht hat, mein Profil zu besuchen, spricht für sich.
Natürlich würde ich gerne wissen, warum genau es in den einzelnen Fällen doch nicht gepasst hat, oder was der Grund ist. Aber (auch) dank dieses Beitrages und den Kommentaren verstehe ich jetzt, warum dies in der Regel nicht passiert. Wenn man als Frau befürchten muss, dass eine nette Absage als Diskussionsgrundlage interpretiert wird, kann ich voll und ganz verstehen, dass man in diesem Fall dann lieber von einer Nachricht absieht.
Wie gesagt denke ich, hier muss man sich einfach immer wieder vor Augen führen, dass sich dieselbe Situation aus der anderen Perspektive vollkommen anders darstellt. Insofern, einfach empathisch und Verständnisvoll sein, es nicht persönlich nehmen, und nicht den Kopf darüber zerbrechen. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass die Kontakte kommen, wann sie sollen. Planen und erzwingen kann man nichts.
Die Frage, wie lange eine Person es „aushält“, nicht sexuell aktiv zu sein, ist sehr individuell. Entscheidend ist, wie es einem selbst damit geht. Meinungen anderer a la „Das könnte ich nicht“ oder „Das ist doch viel zu lang“ würde ich getrost missachten. Solange du dich damit wohl fühlst, ist Weiterlesen… alles in Ordnung. Man sollte hier auch keinen Druck empfinden, irgendeiner Norm entsprechen zu müssen.
Ich stimme Davina87 zu, dass sich aufgrund der Online Dynamik das Ganze sehr in Richtung schneller, unkomplizierter Geschichten entwickelt hat, was psychologisch und soziologisch gesehen sicher nicht unbedingt vorteilhaft ist …
Persönlich genieße ich Sex sehr, aber nur wenn von Anfang an eine Verbindung mit der anderen Person existiert. Eine reine One Night Stand Geschichte fände ich nicht ansprechend oder erfüllend. Dies bedeutet im Umkehrschluss mitunter längere Abstinenz, aber diese bin ich gerne bereit zu dulden, in dem Wissen, dass man früher oder später auch wieder die richtige Person kennenlernt.
Ich schreibe sehr gerne handschriftliche Dokumente. Es sind nicht immer Liebesbriefe, an so vielen Stellen und Gelegenheiten kann ein selbst verfasster Brief, Einladung, Dankeskarte o.ä. eine schöne Wirkung entfalten.
Das bewusste sich Zeit nehmen und investieren, das Gedanken machen ist ein Weiterlesen… Zeichen von Respekt gegenüber der empfangenden Person. Zudem kreiert man stets eine sehr persönliche, teils intime Atmosphäre, welche in einer digitalen Nachricht nie in derselben Art und Weise wirken könnte.
Ich denke diese instinktiv abwehrende, verurteilende und herabsetzende Weise resultiert aus einer Mischung aus Unkenntnis, Einer Art der Überforderung, eventuell eigenen, nie ausgelebten Fantasien und der Erziehung und Sozialisierung der/des Gegenüber.
Primär denke ich ist es aber ein Weiterlesen… Schutzmechanismus. Wir neigen dazu, uns die Welt einfach zu machen, um sie uns erklären zu können. Das passiert auf allen Ebenen, und eben auch wenn es um solche Themen geht. Für viele ist es wohl die einfachere Lösung, es als „pervers“, „unmoralisch“ und „krank“ zu kategorisieren. Somit muss man sich nicht weiter mit der Materie auseinandersetzen, die sehr komplex und überwältigend sein kann, und sich on top auch noch ein bisschen besser fühlen als die andere Person. Objektiv ist dies natürlich nicht in Ordnung, andere Personen direkt zu diffamieren und persönlich anzugehen. Rein psychologisch ist es aber verständlich, handelt es sich doch um einen unserer ureigenen Schutz Reflexe.
Umso dankbarer bin ich, dass viele Menschen in meinem Umfeld offen und wertungsfrei an dieses Thema herangehen, auch wenn sie selber nicjt unbedingt involviert sind. Und der Austausch auf dieser Plattform ist unglaublich erfüllend, da die anderen ein ähnliches Mindset haben und im Gegensatz zu vielen verstehen, was es bedeutet, Vorlieben und Interessen zu haben, welche sich „abseits der Norm“ bewegen.
Ich entsinne mich bei einem renommierten Psychothe***uten, dessen Name mir gerade verflixt nochmal nicht einfallen will,in einem Buch gelesen zu haben, dass aus seiner Sicht guter Sex die Grundlage für eine längerfristige und gute Beziehung ist. Es könne nur funktionieren, wenn beide Seiten auf Weiterlesen… Ihre Kosten kommen. Natürlich müssen auch grundlegende Werte und Ansichten übereinstimmen oder zumindest durch Kommunikation und (soweit möglich) Kompromisse kongruent werden.
Ich denke, ganz unrecht hat er nicht. Sex ist durch unsere Biologie und Veranlagung schlicht derart tief in uns verwurzelt, dass wir auf Dauer unzufrieden und frustriert werden, wenn es nicht dem entspricht, was wir mögen und uns wünschen. Daher gehe ich mit, so toll es auch zwischenmenschlich sein mag, wenn dieses Element gar nicht passt und zu Frustration führt, kann auch eine Beziehung nicht gelingen.
Ich merke es gerade bei mir selber. Durch meine letzte Partnerin bin ich erstmalig intensiv mit BDSM in Berührung gekommen und habe gemerkt, dass ich dies in meinem Liebesleben nicht missen möchte. Allerdings bin ich sehr unsicher, wie wichtig es mir wirklich ist, und wie viel Kompromisse ich bereit wäre zu gehen, falls meine Partnerin gar kein Interesse daran hätte. Ich denke, eine solche Beziehung würde ich nicht langfristig halten können, weil es mir fehlen würde.
