Hey, willkommen auf meinem Profil!
Ich bin sportlich, kultiviert, intelligent, inquisitiv und aufgeschlossen. Neben meiner Berufstätigkeit promoviere ich aktuell. Ich habe Leidenschaften für Sport und Kulinarik, und diese anderen Menschen näher zu bringen. Mich reizt das Neue und Unbekannte, ich probiere gerne neue Sachen aus und bin sehr offen für Neues.
Eine Sache welche ich besonders schätze, sind die Momente, in denen man die Zeit entweder gänzlich vergisst oder sehr bewusst wahrnimmt. Ob bei einer guten Konversation, einem Glas Whiskey, einer Zigarre, einer Runde Golf, dem Zubereiten eines aufwändigen Gerichts … Sich bewusst Zeit zu nehmen, und den Dingen intensiv nachzugehen, sie in jeder Facette zu erleben und genießen. Dies ist ein unglaublich hohes Gut und fühlt sich sehr erfüllend an. Natürlich gibt es für dieses Gefühl noch andere Kontexte, welche näher in dem Umfeld dieser App angesiedelt sind… diese sind für mich mit das schönste und besonderste, was sich erleben lässt.
Ich suche nach einer Sub (gerne bratty) oder Sklavin (>20 Jahre) aus dem Raum NRW, Region Düsseldorf/Köln und Umgebung. Ich bin an einer D/S Spielbeziehung interessiert. Sollte sich diese entsprechend entwickeln, kann auch gerne eine romantische Beziehung resultieren.
Eine Sache die du über mich wissen solltest: ich bin ein sehr lösungsorientierter Mensch, der nüchtern und analytisch an Sachen herangeht. Es wäre vorteilhaft, wenn du direkte Ansprache nicht als persönlichen Affront verstehst, denn so ist es niemals gemeint. Leuten beim Lösen ihrer Probleme zu helfen ist meine Art zu zeigen, dass sie mir viel bedeuten.
Ich folge der SSC-Philosophie und lege großen Wert auf klar definierte und kommunizierte Grenzen, deren Testung oder Verschiebung ebenfalls nur nach klarer vorheriger Absprache und in einem sicheren Rahmen.
Meine harten Grenzen sind (aktuell): illegale und moralisch untragbare Aktivitäten, dauerhafte Schäden, NS, KV.
Sehr interessante, allerdings etwas generisch, ich führe mal alle Assoziationen auf, die mir unter dieser Kombination in den Kopf kommen:
- wichtige Erkenntnis: körperliche Leistungsfähigkeit erstreckt sich direkt ins Bett oder den gehören Ort des Vergnügens. Allein hinsichtlich der Leistungs- und Weiterlesen… leidensfähigkeit ein echter Gewinn.
- Krafttraining mache ich mit 2 Motiven: Erhalt meines Körpers und zur Schaffung eines effektiven back ups, falls meine verbale Autorität während einer Session an ihre Grenzen stoßen sollte oder bewusst herausgefordert wird.
- noch expliziter zu BDSM: eine „richtige“ Dom sub Beziehung hatte ich noch nicht, aber die Idee körperliche Anstrengung als Aufgabe oder Bestrafung/belohnung zu nutzen, klingt sehr spannend. Zumal es hier ja unzählige Möglichkeiten zur Anwendung gäbe.
Ich denke, viele Aspekte wurden bereits in den Kommentaren genannt. Daher versuche ich, meine Perspektive auf zwei Elemente zu fokussieren:
- den Begriff des „Gesellschaftlichen“ Standards halte ich für schwierig, da er eine Allgemeingültigkeit suggeriert, welche im Kontext des Datings und Weiterlesen… Partnerwahl meines Erachtens niemals erreicht werden kann, da es sich hier um einen höchstpersönlichen Sachverhalt handelt. Zweifelsohne wirken gesellschaftliche Normen auf uns und beeinflussen uns (indirekt) bei unserer Wahrnehmung von Attraktivität und der Beurteilung anderer Personen. Persönliche Standards und deren Einhaltung halte ich für eine äußerst wichtige Komponente im Dating-Kontext (wie es auch von einigen Kommentaren bereits erwähnt wurde). Nichtsdestoweniger sind dies stets persönliche, individuelle Aspekte. Darum würde ich vorsichtig mit Formulierungen wie „gesellschaftlicher Standard für alle Männer“ umgehen, da es eine Allgemeingültigkeit suggeriert, welche in dieser Form (stets fall- und konstellationsbezogen und abhängig) nicht gibt.
- Aus meinen persönlichen Erfahrungen teile ich die Ansicht, dass sich die Anzahl an Aspekten und Anforderungen an mögliche Partner:innen (auf allen Seiten) auf z.T. utopische Mengen erhöht hat. Eine solche Person wird man realistischerweise niemals treffen. Ich denke, dass hier vor allem die Mechanismen des Online Datings wirken, welche durch die vermeintlich unendlich hohe Anzahl potenzieller Matches (und den offenkundigen starken Männerüberhang in diesem Bereich) schlicht eine solch hohe Anzahl an Möglichkeiten fingieren, dass sich der Gedanke durchsetzt es wäre möglich, eine Person zu finden, welche tatsächlich jeden der unzähligen Punkte erfüllt.
Ich habe meine Aktivität im Online Dating aus diesem Grund eingestellt und bemühe mich nun um authentisches kennenlernen Offline und Face to Face. Hier wirken genau diese Kräfte, die auch von anderen Kommentaren beschrieben wurden. Aus solchen Situationen und einem solchen Kennenlernen kann m.E. Eine Chemie und Synergie (vlt auch eine Beziehung) entstehen, welche unter dem Online-Kontext so niemals stattgefunden hätte oder sich entwickeln könnte.
Diese Uhr scheint etwas anziehendes zu haben. Ein Freund von mir, den ich seit der Schule kenne, hat seit ich ihn das erste Mal gesehen habe ebenfalls konsequent dieses Modell getragen. Wenn es eine neue gab, war es stets dasselbe Modell, dem ist er auch bis heute treu 🙂↕️
Bei mir waren es zwei meiner Ex Partnerinnen, die beide devot waren. So habe ich es für mich entdeckt, und tatsächlich auch über diese App meine letzte Partnerin kennengelernt.
Ich denke das hängt stark von der jeweiligen Lebenssituation und den Erwartungen der Partner ab. Hierbei beziehe ich mich stärker auf eine romantische Beziehung, mit oder ohne BDSM-Anteil.
Um meine Person als Beispiel zu nehmen: in den späten Zwanzigern, würde ich gerne settlen und eine ernsthafte Weiterlesen… ***nplanung drängt sich zunehmend in meinen Kopf. In diesem Fall wäre eine deutlich jüngere Partnerin (18- frühe zwanziger ungefähr) wohl eher schwierig, da für solch langfristigen Ambitionen beide Seiten klar wissen sollten was sie brauchen und wollen.
Ein Unterschied nach oben +/- 5-7 Jahre wäre m.E. nicht schlecht, und brächte den Vorteil mit sich, dass sehr viel emotionale Reife und Ernsthaftigkeit vorhanden sind. Hier würde ich glaube ich eher mich als zu „unreif“ empfinden.
Bei reinen Spielbeziehungen ohne romantische Intentionen sehe ich Altersunterschiede weniger relevant. Hier kann es ja durchaus reizvoll sein, mit sehr erfahrenen Partner:innen zu spielen, oder jüngere Partner:innen an diese Welt heranzuführen. Hier können sich durch den Unterschied vielleicht noch einmal ganz neue Perspektiven eröffnen. Wobei natürlich nach unten legale (für jedermann) und moralische Grenzen (ich habe persönliche Altersgrenzen, ab denen ich es problematisch fände) gelten.
Ich habe eine lebhafte Erinnerung daran, als ich den ersten Cane erstanden habe. Als verantwortungsvoller Dom und sehr bewusst ob der Schlagkraft dieses Toys erfolgte eine ausgiebige Selbsttestphase. Diese verlief ganz gut, sodass ich Vertrauen in meine Aktionen gewann.
Also schon etwas vertraut Weiterlesen… mit dem Gerät, wollte ich einen etwas festeren Hieb aus dem Stand auf die Innenseite meines rechten Beines testen. Der Impact selber war auch erträglich. Leider hatte ich nicht bedacht, dass sich bei einem Cane nicht nur die Spitze in Richtung Ziel geht, sondern der gesamte Apparat in Schlagrichtung bewegt. Da ich meine Hand leider recht nah an meinem Körper hielt, streifte der Pfad des Stockes leider auch meinen Intimbereich.
Resultierend gesellte sich zu dem moderaten Schmerz am Bein ein weniger angenehmer Kontusionsschmerz an meinem Gemächt, welcher mich für annähernd 2 Minuten nach Luft ringend auf den Boden schickte.
Zwei Sachen habe ich gelernt: a) ich bin definitiv nicht masochistisch veranlagt und b) auf die ***nplanung werde ich ein genaues Auge werfen müssen 👀
Ein für mich essenzieller Punkt um in diesen Zustand zu kommen, ist (wie von dir bereits erwähnt) Vertrauen in die Sub. Insbesondere darin, dass sie klar kommuniziert bzw. zu verstehen gibt, falls eine Linie droht überschritten zu werden, oder auch das Safeword benutzt.
Natürlich bin ich Weiterlesen… währenddessen sehr aufmerksam und achte darauf, ob sie so in ihrem Subspace ist, dass sie evtl. nicht mehr in der Lage ist, dies selber mitzuteilen.
Wenn vorher klar über Vorlieben und Grenzen gesprochen wurde, ich also genau weiß was ich machen kann (oder nicht), gibt dies schon einen sehr guten Rahmen, in dem ich sicher meine dominante Seite ausleben kann. Wenn ich dazu noch weiß, mich darauf verlassen zu können, dass sie bei möglichen Situationen mitteilt dass etwas nicht stimmt, kann ich persönlich voll in den Dom Space gehen und die Situation voll spüren und genießen.
Ich verstehe die Frage so, ob die in den letzten Jahren aufgekommenen Begriffe und Diskussionen zu Identitäten und Rollenbildern mein persönliches Dating-(und Kink-) Leben beeinflusst haben.
Kurze Antwort: Ja klar, man lebt ja nicht in einer abgekapselten Blase fernab der Gesellschaft (ein paar Weiterlesen… Keyboard Warriors) ausgenommen). Ehrlicherweise habe ich mich selten stark aktiv damit auseinandergesetzt, da ich grundsätzlich höchsten Respekt vor Menschen habe und freundlich bin. So etwas habe ich noch nie von Äußerlichkeiten oder Werten abhängig gemacht (Ausnahme bei rechten Orientierungen). So habe ich bei meinen letzten beiden Partnerinnen auch erst recht spät erfahren, dass sich beide der queeren Community nahe fühlen. Es war nie Thema, da es in erster Linie immer um die Person ging. Die Dynamiken haben sich schlicht auf Basis des menschlichen Umgangs entwickelt, der Rest ergab sich später beim weiteren/besseren Kennenlernen.
Unter Gentledom / alte Werte denke ich, meinen Sie die lange als Maßstab eines aufrichtigen Mannes geschätzten Werte wie Respekt, Etikette, Höflichkeit, Aufrichtigkeit etc. Ich sehe nicht, warum man von diesen Werten abrücken sollte, unabhängig, ob es sich in einer Beziehung abspielt oder im Alltag. Ich halte Freundinnen generell (Auto-) Türen auf und gewähre Ihnen den Vortritt. Dies mache ich genauso mit fremden Personen in der Stadt o.ä. Und ein Lächeln, freundliches Nicken und Tageszeit sagen kann nie schaden.
Allerdings möchte ich (im Sinne einiger Vorredner) zwischen „Old School“ Etikette und Manieren einerseits, und Rollenbildern andererseits klar differenzieren. Für mich zB findet jede Beziehung auf absoluter Augenhöhe statt. Wenn die Partnerin Ein klassisches Rollenbild anstrebt, finde ich dies vollkommen legitim. Schließlich können wir alle entscheiden, wie wir unser Leben führen möchten. Genauso finde ich es grandios, wenn die Person „moderneren“ Werten wie Autonomie und Unabhängigkeit hohe Bedeutung zumisst.
Meine persönliche Quintessenz: an zeitlosen Tugenden wie Respekt und Höflichkeit festzuhalten, kann nie schaden. Bei Rollenbildern u.ä. sollte man jedoch mit der Zeit gehen und offen für neue Meinungen und Erfahrungen sein.
Ein Nachtrag noch zu Rollenbildern, diese hängen sehr stark vom gesellschaftlichen Kontext ab. So wurde ich bei Dates in Deutschland mitunter schräg angeschaut, als ich angeboten habe, die Getränke o.ä. Zu bezahlen. In Mexico hingegen bin ich böse auf die Schnauze gefallen, als ich die Rechnung teilen wollte. Dort gehen die meisten Frauen davon aus, dass der Mann sämtliche Rechnungen begleicht. Dort wird auch sehr auf Manieren geachtet, z.B. Autotüre aufhalten, Stuhl zurückziehen usw. Am Ende ist es am effektivsten, Sachen bei Unsicherheit einfach anzusprechen. Mit Kommunikation lassen sich viele Missverständnisse und potenzielle Konflikte vermeiden.
Wow, das ist eine lebhafte Diskussion hier, eigentlich braucht / kann man dem gar nichts mehr hinzufügen.
Ich versuche, aus meiner Perspektive noch eine konstruktive Anmerkung zu machen.
Ich denke, man(n) muss sich im Klaren darüber sein, dass die Situation für Damen hier auf der Plattform im Weiterlesen… Wesentlichen konträr zu den eigenen Erfahrungen ist.
Wie stark dies ausufern / eskalieren kann, haben die zahlreichen, sehr eindringlichen Beispiele in den Kommentaren sehr gut aufgezeigt. Sähe ich mich mit einer derartigen Flut an Nachrichten konfrontiert, von denen überdies der Großteil unterhalb jeglicher Anstandsgrenze liegt, würde ich auch als die netteste und offenste Person, die stets um eine Antwort bemüht ist, irgendwann zu dem Punkt gelangen, wo man einfach nicht mehr auf jede Nachricht eingehen kann und/oder will.
Als Mann helfen da Verständnis und entspannt zu bleiben. Das ist kein persönlicher Affront, sondern schlichtweg der Lage geschuldet. Mir ist es auch schon passiert, dass Damen, die ich angeschrieben habe, mein Profil besucht , aber meine Nachricht nicht beantwortet haben. Trotzdem wäre ich niemals böse o.ä. Allein die Tatsache, dass man sich die Mühe gemacht hat, mein Profil zu besuchen, spricht für sich.
Natürlich würde ich gerne wissen, warum genau es in den einzelnen Fällen doch nicht gepasst hat, oder was der Grund ist. Aber (auch) dank dieses Beitrages und den Kommentaren verstehe ich jetzt, warum dies in der Regel nicht passiert. Wenn man als Frau befürchten muss, dass eine nette Absage als Diskussionsgrundlage interpretiert wird, kann ich voll und ganz verstehen, dass man in diesem Fall dann lieber von einer Nachricht absieht.
Wie gesagt denke ich, hier muss man sich einfach immer wieder vor Augen führen, dass sich dieselbe Situation aus der anderen Perspektive vollkommen anders darstellt. Insofern, einfach empathisch und Verständnisvoll sein, es nicht persönlich nehmen, und nicht den Kopf darüber zerbrechen. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass die Kontakte kommen, wann sie sollen. Planen und erzwingen kann man nichts.
Die Frage, wie lange eine Person es „aushält“, nicht sexuell aktiv zu sein, ist sehr individuell. Entscheidend ist, wie es einem selbst damit geht. Meinungen anderer a la „Das könnte ich nicht“ oder „Das ist doch viel zu lang“ würde ich getrost missachten. Solange du dich damit wohl fühlst, ist Weiterlesen… alles in Ordnung. Man sollte hier auch keinen Druck empfinden, irgendeiner Norm entsprechen zu müssen.
Ich stimme Davina87 zu, dass sich aufgrund der Online Dynamik das Ganze sehr in Richtung schneller, unkomplizierter Geschichten entwickelt hat, was psychologisch und soziologisch gesehen sicher nicht unbedingt vorteilhaft ist …
Persönlich genieße ich Sex sehr, aber nur wenn von Anfang an eine Verbindung mit der anderen Person existiert. Eine reine One Night Stand Geschichte fände ich nicht ansprechend oder erfüllend. Dies bedeutet im Umkehrschluss mitunter längere Abstinenz, aber diese bin ich gerne bereit zu dulden, in dem Wissen, dass man früher oder später auch wieder die richtige Person kennenlernt.