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Autismus und ...


Fe****

Empfohlener Beitrag

Vor 23 Stunden, schrieb KleineLady:
Hi Zusammen. Mein Freund ist Asperger, so bin ich auf der Suche nach Gedankenaustausch. Spielt Autismus beim Fetisch eine Rolle? Gibt es bestimmte Praktiken, was ihr besonders mögt?

Es hat einen großen Einfluss, ja. Aber was möchtest du gerne genau wissen? Vielleicht können wir dir dann gezielter Fragen beantworten, weil wir Teaspoon sagt, jeder Authistisch, Aspri ADHSler und auch jeder ohne Wahnehmungsveränderte Sichtweise ist ein individuelles Wesen geprägt durch Erfahrung, Umfeld, Familie und Einfluss durch andere Menschen. Und natürlich wie man sich mit den Bewältigungsstrategien auseinander setzt und seinen Alltag gestaltet.

(bearbeitet)
Am 27.7.2025 at 23:06, schrieb KleineLady:

Hi Zusammen. Mein Freund ist Asperger, so bin ich auf der Suche nach Gedankenaustausch. Spielt Autismus beim Fetisch eine Rolle? Gibt es bestimmte Praktiken, was ihr besonders mögt?

Hier ,Autist Spektrum .(Mal outet der erste Beitrag und dann das 🤭)

 

Jeder Autist ist anders , definitiv. Was es für mich  heikel gestaltet ,ich weiss nicht wie es bei deinem Freund ist. Reizüberflutung. Das er vielleicht etwas toll findet ,mitmacht oder es ausprobiert und mittendrin evtl ein Crash bekommt und  wegen der Reizüberflutung aus dem nichts panisch ,aggressiv völlig desorientiert ein Meltdown bekommt. Kann passieren, muss nicht. Einige Autisten haben ,wie nicht Autisten,  auch so ihre Vorlieben, ich liebe zum de Geruch von Leder 😬.Es kann aber bei Grenzdehnung passieren,von mir gesprochen, das ich völlig dicht mache aggressiv werde (nicht körperlich aber Spannung innerlich) und Versuche das einzuordnen.Es ist jeder anders.Langsames probieren und reden.jeder mag so seine praktik .

bearbeitet von Gelöschter Benutzer
Z.B. beim Streß möchte er keinen Sex haben mit der Begründung, dass er dabei nicht aufmerksam genug sein kann. Ich habe dann die Schwierigkeiten ihn umzustimmen, da ich keinen Druck machen möchte
vor 6 Minuten, schrieb KleineLady:

Z.B. beim Streß möchte er keinen Sex haben mit der Begründung, dass er dabei nicht aufmerksam genug sein kann. Ich habe dann die Schwierigkeiten ihn umzustimmen, da ich keinen Druck machen möchte

Dann stimme ihn nicht um? 

vor 8 Minuten, schrieb KleineLady:

Ich habe dann die Schwierigkeiten ihn umzustimmen

aber wieso willst ihn umstimmen, wenn er doch klar kommuniziert, dass grade nich den kopf zu hat?

vor 21 Minuten, schrieb KleineLady:

Weil ich ja auch meine Bedürfnisse habe

und das rechtfertigt dann, über die seinen hinwegzugehn?

aber nu denn, wurdest ja bereits zum nachdenken aufgefordert

vor 1 Stunde, schrieb KleineLady:

da ich keinen Druck machen möchte

zumal genau das tust..!

vor 2 Minuten, schrieb KleineLady:

Es war bloß eine Frage um ihn besser zu verstehen und nicht zum etwas zu zwingen

dann frag ihn doch einfach, was ihn bewegt, anstatt auf 'deine bedürfnisse' zu pochen

Ist ja auch noch im Raum, wie lange sind die Phasen...Tage, Wochen, Monate oder Jahre.
Oder hab ich das überlesen?
Am 1.8.2025 at 12:32, schrieb KleineLady:

Weil ich ja auch meine Bedürfnisse habe

Wenn jemand in seiner "Bubble" ist wie er ,und er schon gestresst ist ,und jemand, auch du ihn in der Situation zusätzlich bedrängst,als Autist noch dazu , ist das mehr als fraglich.Um nicht zu sagen Scheisse.

Geht gar nicht!

Das "kann" bei einem Autisten extrem Schaden anrichten, psychisch. Und evtl. auch Verhaltensveränderungen dir gegenüber irgendwann auslösen.Wie da wäre, kein anfassen mehr (weniger als evtl.jetzt schon) ,dich auf Abstand halten u.a.!

Auch wenn du Bedürfnisse hast, dann sprecht über Alternativen.Was für euch beide ihm Rahmen passt.

Wenn jemand nein sagt ,ist es nein! Egal ob Autist oder was auch immer. Auch wenn er gerade gestresst ist,oder einfach kein Bock!

Freitag um 18:24, schrieb JaN1na:
Ist ja auch noch im Raum, wie lange sind die Phasen...Tage, Wochen, Monate oder Jahre.
Oder hab ich das überlesen?

Danke für die Frage. Es dauert manchmal monatelang

Da haste ja noch Phasen wo es läuft... eventuell da dann das Gespräch suchen/versuchen
Ich hab meine Diagnose für Autismus noch nicht, nur dringenden Verdacht...aber Monate klingt heftig.
Aber jeder Autist ist ja auch noch mal anders...
Eventuell schreibt wer anders noch was...
Da ich mich Frage ob ich Maskierend oder unbewusst auch so etwas mache
März 17, 2022, schrieb Damiana:
Mich stört generell, das es als "Behinderung" abgesehen wird. Alle, die ich bisher kennenlernen durfte, die die offizielle "Diagnose" hatten, waren mehr als bewundernswert. Man kann von ihnen so viel lernen, die sind vielseitig interessiert, bilden sich autodidaktisch weiter.... es ist eine Gabe, kein Handycap. 🤔

Das ist tatsächlich schwierig. Manchmal ist es tatsächlich eine mentale Leistungsschwäche. Oft ist es aber eine Andersartigkeit, die erst durch die Normen der Gesellschaft zur beHinderung wird. Ich vergleiche es immer gerne mit Rechts- und Linkshändigkeit. Du glaubst nicht, wie behindert Linkshänder in einer rechtshändigen Gesellschaft sind. Ich empfehle da Rechtshändern immer mal ein Blatt Papier mit einer Linkshänderschere zu schneiden. Der Erkenntnisgewinn ist immens! Und Linkshändern muß ich oft nicht mehr viel erklären.

  • 1 Jahr später...

Ich hab da kürzlich eine interessante Studie der Uni Edinburgh gefunden, die sagt, das die Kommunikation AutistIn+AutistIn genauso gut funktioniert wie Neurotypische+Neurotypische. Das Problem entsteht erst in der Mischung. Also AutistIn+NT. Deckt sich voll mit meiner Beobachtung und Erfahrung.

Wie haltet Ihr es mit Menschen, die sich ohne Diagnose als AutistInnen bezeichnen?
Ich war ja vor meiner Diagnose auch nicht anders als danach. Etwas klüger vielleicht. Aber sonst?
Dennoch habe ich mich davor nicht als solcher identifiziert.
Wie ist Eure Meinung?!

Ich nehme Menschen die sich selbst diagnostizieren nicht ernst🤷‍♀️ eine Diagnose ist auch eher zielführend wenn man gerade irgendwelche Begutachtungen hat. Wie zb nen GDB oder so … Das Krankheitsbild variiert und es kann dadurch zb zu Problemen im Alltag oder im Job geben. 2teres kann dadurch zb etwas angenehmer gestaltet werden.

vor 45 Minuten, schrieb Arasjal:

Ich nehme Menschen die sich selbst diagnostizieren nicht ernst

Das ist aber nicht sonderlich nett von Dir. Es ist nicht so einfach, an eine Diagnose zu kommen. Hier in Oldenburg zum Beispiel gibt es eine Warteliste (in der KJ-Klinik), die zurzeit über 5 Jahre Wartezeit vorsieht und aktuell nicht weitergeführt wird, eben wegen der langen Wartezeiten.

Aber es gibt doch Kriterien, die eine Diagnose eher wahrscheinlich oder eher unwahrscheinlich machen als eine »rein gefühlte Diagnose«. 

Vor 11 Minuten , schrieb Igel:

Das ist aber nicht sonderlich nett von Dir. Es ist nicht so einfach, an eine Diagnose zu kommen. Hier in Oldenburg zum Beispiel gibt es eine Warteliste (in der KJ-Klinik), die zurzeit über 5 Jahre Wartezeit vorsieht und aktuell nicht weitergeführt wird, eben wegen der langen Wartezeiten.

Aber es gibt doch Kriterien, die eine Diagnose eher wahrscheinlich oder eher unwahrscheinlich machen als eine »rein gefühlte Diagnose«. 

Mhh für mich ist so etwas eine heftige Einschränkung… und finds eher nicht sonderlich nett wenn sich Leute damit irgendwie schmücken oder das in irgendeiner Art benutzen ohne eine Diagnose zu haben. Ja das kann dauern aber dann sagt man das der Verdacht besteht oder die Diagnose noch aus steht.

Vor 11 Minuten , schrieb Igel:

Das ist aber nicht sonderlich nett von Dir. Es ist nicht so einfach, an eine Diagnose zu kommen. Hier in Oldenburg zum Beispiel gibt es eine Warteliste (in der KJ-Klinik), die zurzeit über 5 Jahre Wartezeit vorsieht und aktuell nicht weitergeführt wird, eben wegen der langen Wartezeiten.

Aber es gibt doch Kriterien, die eine Diagnose eher wahrscheinlich oder eher unwahrscheinlich machen als eine »rein gefühlte Diagnose«. 

Ist aber nur mein persönlicher moralischer Kompas

Sich mit einer Krankheitsdiagnose schmücken???? Also ob das etwas wäre was man als Schmuckstück sieht? 

Das kann ich nicht glauben. 

 

Ich dürfte dazu gehören, doch es ist mir nicht wichtig, eine Diagnose zu haben, wenn sehr viel zutrifft.
Denn die Diagnose ändert im eigentlichen nichts, es macht es nur verständlicher.

Und ein anderes Denkmuster sehe ich nicht als Krankheit.
Es zeigt nur auf, dass es anders zur "Allgemeinheit" steht.
Und darin sehe ich das Problem.
Zu akzeptieren, dass es auch anderes als die "Allgemeinheit" gibt. Und Fähigkeiten, die man in der "Allgemeinheit" kaum findet.

Ich weiß nun, dass ich emotional unterentwickelt bin und es nie hin bekommen werde, einen die Wünsche von den Augen abzulesen.
Doch das können alle anderen auch nicht. Sie sind höchstens besser darin, Andeutungen zu erkennen.

Und es als "Krankheit" zu behandeln, macht es nur noch schlimmer. Dann fördert man die Schwächen.
Besser man fördert die Inselbegabungen und damit die Stärken.
Doch davor hat die "Allgemeinheit" wohl Angst, denn dann kann der "Durchschnitt" nicht mehr mithalten.
Deshalb bezeichnet man die andere Denkweise wohl als krank, statt es zu fördern.
(Ich habe es gelernt, Wünsche/Ideen umzusetzen. Dabei hilft mir meine andere Denkweise. Dadurch habe ich Erfolge, wo andere schon aufgegeben haben. (Doch ziehe mir damit den Neid der "Allgemeinheit" zu, weil sie es nicht zustande bringen.))

Ich brauche keine Diagnose, oder das Einreden ich sei krank. Ich brauche die Akzeptanz, Dinge anders machen zu können, als es die "Allgemeinheit" tut.
Dann können Wunder entstehen, wenn man mir dabei hilft, die Gefühle der anderen zu erkennen (oder man mir es sagt).

Nur wer weiterhin daran glaubt, man müsste ihn/ihr die Wünsche von den Augen ablesen können, der wird mich leicht als Ars...... bezeichnen können, weil ich darauf nicht reagiere.
Doch mit solchen Personen möchte ich auch nicht zusammen kommen, weshalb mein Freundeskreis klein ist.
(Doch es macht mir auch nichts aus, über länger alleine zu sein.)

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