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Ablehnung, wie geht ihr damit um, was macht sie mit euch?


Empfohlener Beitrag

vor 26 Minuten, schrieb Tau08:

Diese Profile " kann man ablehnen". Schreibt man dennoch an, muss man eben umgekehrt auch wieder mit der Ablehnung rechnen. Und es ist halt so, dass Frauen eine Vielzahl an neuen Nachrichten auf Plattformen wie dieser jeden Tag erhalten und 5/6 davon sind vermutlich Schrott. Ich kann schon auch nachvollziehen, dass dann blockiert wird oder auch mal unhöflich geantwortet wird, wenn zuerst mit ' hallo dreiloch Stute " begrüßt wird oder das erste Bild ein Pimmel ist oder ein sperrangelweites A....Lo....

Jetzt springst Du aber von Hölzchen auf Stöckchen. Unsympatische Profile anschreiben oder Poloch- oder Pimmelfotos waren jetzt eigentlich nicht die Themen. 😂

vor 2 Minuten, schrieb GummiFlummi:

Jetzt springst Du aber von Hölzchen auf Stöckchen. Unsympatische Profile anschreiben oder Poloch- oder Pimmelfotos waren jetzt eigentlich nicht die Themen. 😂

Doch, weiter oben, von daisy, der eine Frau zur Oberflächlichkeit belehren wollte und dafür gesperrt wurde 😃 bzw abgelehnt. 

Und der Extremvergleich ( Fotos etc)  soll eben aufzeigen, dass bei manchen Frauen sicherlich schon ein gewisser Grad an Genervtheit und Frustration steht und erhält man dann ständig Nachrichten von weiteren die überhaupt nicht matchen ist die Zündschnur vielleicht dünn. 

vor einer Stunde, schrieb GummiFlummi:

Mit Ablehnung Umgehen: Es gehört wohl zur Schule des Lebens, dass man lernt, mit Ablehnung umzugehen. Das erste, was man lernt ist ja, dass man nicht alles bekommt, bekommen kann, was man möchte, auch wenn man sich trotzig verhält oder den Eltern eine Szene macht. Selbstregulation gehört ebenso dazu wie Akzeptanz. Man lernt auch gleich dazu, was in der Gesellschaft, in der man lebt, wichtig ist, z.B. dass (nicht nur schöne) Dinge jemandem gehören und man sie sich nicht einfach so nehmen darf. Je älter man wird, besonders, wenn man in die Pubertät kommt, stellt man fest, dass man auch die Nähe und Freundschaft zu anderen Menschen begehrt. Mal stärker, mal weniger intensiv. Die Ablehnung, die man von einem anderen Menschen erfährt, stellt natürlich einen ganz anderen Umstand dar, da der Mensch (zumindest in unserem Kulturkreis in der jetzigen Zeit) sich selbst gehört und kein Ding ist. Da wir soziale Wesen sind, trifft uns Ablehnung durch andere Menschen aber besonders stark. Diese Form der Ablehnung, von der Du in dem Eingangsposting sprichst, betrifft aber nicht Dich als Menschen, nicht Deine gesamte Existenz. Diese wird ja nicht in Frage gestellt und dagegen sollte man sich auch entschieden zur Wehr setzen. Sie betrifft nur Dich als Intimpartner. Es bedeutet nur, dass ihr nicht zusammenpasst - zumindest aus der Sicht der oder des anderen. Das ist ein wichtiger Punkt, um diese Art Ablehnung verarbeiten und mit dem Thema abschließen zu können, gerade wenn man schwer verliebt ist. Man muss die Gefühle zulassen und sich damit trösten, dass Du als Mensch vollkommen OK bist und das Leben einfach weiter geht. Es wartet auch nicht auf Dich. Du musst Dir die Zeit nehmen, die es braucht, mehr aber auch nicht.

Super toll geschrieben. Vielen Dank dafür. 

Mir fällt noch ein anderes Beispiel für Ablehnung ein. 

Ich war mal zwei Jahre lang arbeitsuchend, direkt nach einer Berufsreha. Ich musste mindestens 10 Bewerbungen aus Eigeninitiative schreiben, plus die drei Vermittlungsvorschläge pro Woche. Im überwiegenden bekam ich Absagen, einige hatten sich gar nicht gemeldet und Vorstellungsgespräche (erfolglose) hatte ich vllt. fünf pro Jahr. 

Am Anfang fand ich das noch unproblematisch. Nach einem viertel Jahr setzte es mir leicht zu. Dann bekam ich Übung darin von potentiellen Arbeitgebern abgelehnt zu werden. 

Auffällig ist jedoch im Rückblick das ich zu der Zeit in meinem Hobby Slotracing so erfolgreich wie nie war. Ich gewann mehrere Jahre in folge Clubmeisterschaften in unterschiedlichen Rennserien. 

Sieht nach Kompensation aus. ;) 

Ich hab jetzt Mal verzichtet alles durchzulesen. Ablehnung ist für mich immer in einem Kontext zu sehen.

Wenn ich mich, wo bewerbe, ist für mich eine Ablehnung bzw eine Absage einfach anders vom Gefühl her - ich fühle mich hier weniger in meiner Menschlichkeit abgelehnt, als einfach dem nicht passen von Fähigkeiten etc.

Beim Dating bin ich froh über jede offen und ehrlich kommunizierte Ablehnung, dass muss nicht begründet sein. Es passt dann einfach nicht und gut ist, tut manchmal auch weh, weil's vielleicht passend erschien - nur Annahmen und Profilangaben sagen nichts darüber aus, was die Person über die Symphatie zu mir denkt. Oder ob eventuell wichtige Must haves gar nicht aufgelistet waren, das Profil XYZ Jahre alt ist und nicht mehr aktualisiert wurde usw.

Ich schätze es hilft, wenn man weiß, dass es dennoch Menschen gibt, die einen mögen und mögen werden. Die einen eine Weile oder bis hin zur Ewigkeit begleiten in welchen Formen von Beziehungen auch immer. Hat man dies nicht, tut solch eine Ablehnung richtig weh und man nimmt es sehr schnell persönlich. Das ist dann allerdings mein eigenes Problem und kein Freifahrtschein für Beleidigungen oder Drohungen oder dergleichen. Kann ich mit Ablehnungen nicht umgehen, ist es meine Aufgabe einen Weg zu finden damit umzugehen, nur ich selbst weiß, was mir gut tut, wo meine Grenzen sind und welche Möglichkeiten mir möglich erscheinen. Das kann the***utische Hilfe sein, ein Ratgeber zum Thema oder allgemein zur Selbstliebe etc. oder grundsätzlich hartes Arbeiten an sich selbst, ggf durch Herausfordern von Absagen oder sanftere Varianten.

Wirklich traurig bis teilweise schwierig empfinde ich den Umgang, wenn plötzlich einfach Stille herrscht. Am besten kurz nach dem ersten Date und dem schwärmen der Person, wie toll es doch war und wie viel man sich vorstellen könnte und man sich doch irgendwann wieder treffen sollte. Kurz drauf: Funkstille.
Alternativ seitenlange, ausführliche Gespräche, vielleicht auch Telefonate, ein Treffen ist in Planung - plötzlich ebenfalls Funkenstille.
Das werte ich als stille Ablehnung... Allerdings nicht Gegenüber mir selbst als Person.
Mein Umgang hiermit: Je nachdem wie gut der Kontakt war, frage ich einmal / zweimal nach. Folgen keine Rückmeldungen, vergeht eine gewisse Zeit, ist für mich der Kontakt / die Unterhaltung beendet. Es sind nicht meine Probleme warum die Person sich nicht mehr meldet, aber ich kann steuern, wie viel Energie ich da noch investieren möchte. Und ich bin der Meinung es ist es echt nicht wert solchem Verhalten hinterher zu rennen. Wer mit mir gemeinsam Wege gehen möchte, weiß dies auch mitzuteilen und sich daran zu beteiligen. Wenn nicht, dann nicht. 🤷

Ich rate mittlerweile auch ganz gerne Leuten, die Personen anschreiben und keine Antwort erhalten nach einer Woche davon auszugehen, dass da nichts kommen wird. Blockiert werden muss die Person deswegen nicht, aber ggf. den Chat einfach löschen hilft vielleicht hier keinen Frust zu schieben (Aus den Augen, aus dem Sinn). Sollte die Person im Urlaub gewesen sein, irgendetwas war und hat vielleicht nun doch Interesse oder das Postfach war voll, kann sie sich immer noch melden.
Wer innerhalb von wenigen Stunden eine zu oder Absage braucht, sollte nicht online suchen und Daten. Das führt einfach zu einem enormen Frustpotential und enormen Druck auf der anderen Seite.

Und ja, manche aktiven Absagen sind echt boshaft formuliert. Sich getroffen darüber aufzuregen bringt einfach nichts, die Person möchte ja keinen Kontakt. Je nachdem wie häufig diese Variante einen betrifft, sollte man allerdings doch gerade beim online Dating schauen, wie man auf Menschen zugeht. Wenn ich direkt jeden Menschen beleidige und aufs schlimmste Runterputze, brauche ich mich nicht wundern, wenn es ggf. genau so zurück schallt.

Sprich in Ausnahmefällen sollte man vielleicht doch ein bisschen analysieren, ob man ein wenig Teilschuld mit dazu beiträgt. Um so auch an sich selbst und der Kommunikation zu arbeiten. Bin ich mir zu 100% sicher meine Kommunikation sei absolut perfekt und meine Statistik der Ablehnung besagt 100% Ablehnungsquote... Dann sollte man diese Sichtweise auch etwas überdenken 😅

Erfahre ich in einer Beziehung, egal ob romantisch, freundschaftlich etc. Ablehnung wegen einem Fetisch, einem Kink oder weil es nach der Zeit einfach nicht mehr passt (denn Menschen, Erwartungen und Wünsche ändern sich einfach, niemand bleibt 100% gleich)... kann das sehr schmerzhaft und auch sehr schwierig sein. Vor allem wenn diese Ablehnung nahezu ins toxische übergeht und man vielleicht sogar nicht einfach so loslassen kann... Einfacher gesagt als getan: Man sucht sich eigentlich selbst aus, mit welchen Menschen man zu tun hat. Die Menschen, die einem nicht (mehr) gut tun, sollte man loslassen.
Das geht nicht immer so einfach... Familiäre Bindungen sind oftmals mit gesellschaftlichen Erwartungen verbunden. Gewisse Abhängigkeiten machen ein Los lösen auch nicht so einfach und man hängt in so einem Teufelskreis fest. Diese Abhängigkeit kann auch durch einen selbst entstehen. Es gibt mittlerweile Möglichkeiten sich helfen zu lassen, wenn man das denn möchte.
Diese Erfahrungen prägen den Umgang dann auch in Zukunft damit, man entwickelt nicht so tolle Muster, reagiert entsprechend schlecht drauf. Hilfe holen kann durchaus sinnvoll sein, einen besseren Umgang damit erlernen erst Recht - dafür ist es aus meiner Sicht eigentlich nie zu spät.

Zusätzlich gibt es noch die Art von Ablehnungen, die man von anderen erfährt, weil man anders ist. Sei es, weil die sexuellen Vorlieben nicht zu den gesellschaftlichen Normen passen. Man dieses oder jenes ist und das anderen nicht passt. Das sprengt mir nur gerade den Rahmen und würde auch mehr in Richtung Politik abdriften. Daher spreche ich nur das vorhanden sein an und mehr nicht.

Zwei Arten...

1. Genervt und irgendwie beleidigt.  Nicht unbedingt wegen der Ablehnung, sondern der Art wie.  In guten alten Zeiten, wo man sich gegenüber stand konnte man noch ein Gegenteil beweisen und wenn das auch nichts half, war es das Gefühl von Verzweiflung, weil das Individuum gegenüber recht Stereotyp daher kam.

2. Is mir Rille...

Inne Tonne damit und dann good bye...

Mir sind die meisten Menschen und deren Reaktionen sowas von unwichtig, da kann mein Ego sehr viel vertragen und ich reagiere eher gelangweilt darauf...

Da fällt mir ein...es gibt da wirklich selten die Situation, wo ich es sehr schade finde, wenn irgendeine Komponente es nicht passend macht!!!😎🤔

vor 13 Stunden, schrieb Fehmarn68bi:

Wer mich ablehnt, weiß oft gar nicht, was er/sie verpasst. Das finde ich oft etwas tragisch, weil man mich oft nicht auf den ersten Blick erkennt. Das, obwohl ich mich selbst als eher offenes Buch empfinde. Aber auch lesen kann nicht jede(r).
Ansonsten: "Haken dran und fertig.", wie MissCorious schrieb.

WENN Sie etwas verpassen, ist es deren Verlust. Allerdings klang das jetzt mehr nach einer Rechtfertigung eine Ablehnung nicht zu akzeptieren.

Ganz nach dem Motto "Wenn ich Ihnen zeige was ich bin, entscheiden Sie sich um"

Das ist in meinen Augen nicht zielführend und tatsächlich etwas übergriffig, da man dem Gegenüber die Fähigkeit abspricht selbst entscheiden zu können was er/sie mag und was nicht.

Klare Kommunikation in Form einer Ablehnung als "Dumm" zu bezeichnen, ist für mich ein gutes Beispiel. 

Wer bist du, für andere Entscheiden zu können ob es klug wäre sich auf dich einzulassen? Stattdessen ist es meines Erachtens nach einfach erwachsenes Verhalten zu sagen wenn es nicht passt.

Es gibt Personen die können das größte Goldstück sein. Wenn ein Punkt nicht passt (welcher für mich ist nicht verhandelbar ist), wird die Thematik beendet. 

Das ist keine Bewertung des Werts eines Menschen, auch wenn viele das so empfinden. Es ist einfach nur eine Entscheidung die man zu akzeptieren hat.

Heute erst wieder.

„Sorry ,bist nicht mein typ“

Die kennt mich überhaupt nicht. Ich fand die auch viel zu fett. Irre dicke Oberschenkel. Stehe ich eigentlich nicht so drauf. Dennoch hatte ich sie bei Facebook angeschrieben.

Ja. Was sollst. Wird sie eben wieder nen Typen nehmen der sie verarscht und dann kommt wieder der Spruch „Alle Männer sind gleich“ 😂

Soll sie doch bleiben wo der Pfeffer wächst.
Vor 8 Minuten , schrieb Candala:

Dass du Menschen anschreibst, die dir nicht gefallen und Äußerlichkeiten dann als Legitimation nutzt, um abfällig über diese zu sprechen, sagt mehr über dich als andere aus. Die Männer zu denen sie gehen wird; sind nicht das Problem

Und du bist unsere Psychologin hier ?
So ein schiss. Warum bitte soll ich Menschen wo mir irgend was nicht gefällt denn nicht anschreiben ? Ich bin nicht so wählerisch und achte mehr darauf ob ne Frau was im Oberstübchen hat oder nicht.

Hier wurde gefragt wie man damit umgeht. Mich interessiert es einen Dreck was du dir daraus zusammen dichtest - Frau Psycho.

Vor 9 Minuten , schrieb Candala:

Dass du Menschen anschreibst, die dir nicht gefallen und Äußerlichkeiten dann als Legitimation nutzt, um abfällig über diese zu sprechen, sagt mehr über dich als andere aus. Die Männer zu denen sie gehen wird; sind nicht das Problem

Und nochwas.

Und wo sie hingeht ist mir sowas von egal. Aber sowas 😂

vor 6 Minuten, schrieb AlexK:

Und du bist unsere Psychologin hier ?

Das wäre fatal, denn es gibt ja eine gesetzliche Berufsordnung dazu. 

Eine weitere Form der Ablehnung fällt mir zu nachtschlafender Stunde noch ein. Dazu muss ich etwas ausholen. 

Das ganze liegt schon rund 25 Jahre zurück. Ich war auf einer Geburtstagsparty. Es waren viele Singles dort. Ich kann mit einer Jungen Frau ins Gespräch. Wir unterhielten uns gut, lachten, tranken etwas zusammen. Ich genoss die Unterhaltung mit ihr. Plötzlich sagte sie mir das sie kein Interesse an mir hätte. Das traf mich unvorbereitet, aus heiterem Himmel, denn ich hatte ja dahingehend auch kein Interesse an ihr. Ich wollte mich nur nett unterhalten. Ich zog mich von ihr zurück, trank etwas mehr und fragte mich, wie schlimm muss ich wohl sein, wenn sie sich mitten im Gespräch plötzlich nicht mehr mit mir unterhalten will? Am nächsten Morgen grübelte ich noch darüber nach, ob ich irgendetwas missverständliches gesagt haben könnte. Mir viel aber nicht sein. Wir hatten uns nur über die Filme von David Lynch und die Musik dazu unterhalten. Weiter nichts. 

Das ist mir jetzt hier im Forum wieder passiert. Und ich komme darauf nicht klar. Ich habe alle Beiträge gelesen in denen ich Kontakt zu einer Userin hier hatte. Ich habe nichts missverständliches gefunden. Kontakt per pn hatte ich keinen. Dennoch wurde ich wieder aus heiterem Himmel abgelehnt, obgleich ich nur Spaß am Gedankenaustausch hatte. 

Kommunizieren konnte ich das nicht. Ich habe mich zurückgezogen, die Person auf meine Ignorierliste gesetzt. Da ist sie nun ziemlich einsam, denn die Liste habe ich bisher nicht gebraucht. 

Eine pn zur Klärung habe ich nicht versendet, aus Angst (schlimme Antwort oder noch schlimmer, keine Antwort).  

Wieder Frage ich mich, wie schrecklich muss ich sein, das jemand plötzlich nicht mal im Forum Kontakt zu mir haben will. Ich komme damit nicht klar und verhalte mich der Userin gegenüber seitdem scheiße. Aber ich will ja gar nicht so sein. 

Daher auch dieses Thema. 

Eure Beiträge helfen mir da gerade sehr. Vor allem weil ich meine Erlebnisse, meine Wahrnehmung dazu teilen kann. 

Meine Gefühle und Gedanken sind da von einigen Faktoren abhängig - grundsätzlich sehe ich es erstmal als Angebot, mich kennenlernen zu können, wenn ich auf andere zu gehe und mache meinen Selbstwertgefühl nicht davon abhängig, wie auf dieses Angebot reagiert wird. Ich glaube, die Erwartung, mit der man an ein Kennenlernen herangeht, hat da bedeutenden Einfluß darauf, wie ich Ablehnung empfinde. Ich weiß auch, dass ich kein einfacher Mensch bin und versuche erstmal ergebnisoffen zu schauen, in welche Richtung sich das ganze entwickelt. Der Zeitpunkt, zu dem ein Gegenüber für sich entscheidet, dass wir keine Zukunft haben werden macht da den Unterschied, ob ich mir denke, dass ich ja nichtmal gut genug "gekannt" werde, das überhaupt beurteilen zu können oder ob sich gezeigt hat, dass man wirklich keine Gemeinsamkeiten hat, auf denen sich etwas aufbauen lässt. In diesen Fällen kann ich recht gut damit umgehen. Was mir schon näher geht ist, wenn ich das Gefühl habe, dass schon nach Dingen gesucht wird, die gegen eine Beziehung, welcher Art auch immer sprechen könnten - besonders wenn es um, nennen wir es "Unbequemlichkeiten" geht, die auf meiner Seite lägen und die ich selbst nicht als unüberwindbar sehe... 

Vielleicht hat mich das im Laufe der Zeit auch "kälter" gemacht und ich bin abwartender geworden, was auf meine Angebote zurück kommt - was auch schon der Grund sein kann, dass sich jemand nicht die Zeit nehmen möchte, darauf zu warten, bis ich "auftaue". 

Zumindest bin ich mir selbst soweit genug, dass ich meinen Selbstwertgefühl nicht mehr davon abhängig mache, wie ich bei anderen Menschen ankomme, die nicht wissen können, wer ich eigentlich wirklich bin... 

Meine Perspektive ist da jetzt, dass ich versuche den Fokus darauf setzen, mich über Annahme zu freuen statt über Ablehnung traurig zu sein. Daher wiederhole ich das Angebot auch nicht öfter als drei oder vier Mal, bevor ich das Kennenlernen als gescheitert betrachte. 

Für mich ist es völlig legitim, mich abzulehnen, welche Gründe auch immer ein Gegenüber hat - schließlich erlaube ich mir ja selbst auch aus Gründen, die mir wichtig sind einen Weg in die Zukunft auszuschließen.... 

Sehr wahrscheinlich habe ich selbst auch schon andere Menschen zu schnell aussortiert, weil der erste Eindruck auf mich so abstoßend gewirkt hatte, dass ich auf weitere Unterhaltung verzichtet habe, ohne die Situation, aus der heraus sich jemand so gibt zu kennen. 

 

vor 5 Stunden, schrieb daisy-gaga:

Eure Beiträge helfen mir da gerade sehr. Vor allem weil ich meine Erlebnisse, meine Wahrnehmung dazu teilen kann. 

Wenn es dir hilft, ist das Ziel erreicht.

Ein Forum ist immerhin dafür da. Austausch, helfen, beraten und teilen.

vor 33 Minuten, schrieb Ropamin:

Was mir schon näher geht ist, wenn ich das Gefühl habe, dass schon nach Dingen gesucht wird, die gegen eine Beziehung, welcher Art auch immer sprechen könnten - besonders wenn es um, nennen wir es "Unbequemlichkeiten"

Das ist mir so auch schon begegnet. Beim letzten Mal hatte ich gefragt, ob sie gerade versucht sich ein Kennenlernen auszureden. Eine Liebesbeziehung ist daraus nicht entstanden, aber eine Freundschaft. 

Zu der Zeit hatte ich mein Agieren in solchen Fällen mal selber hinterfragt. Leider musste ich feststellen das ich selber auch schon so gehandelt hatte. 

Eine kleine Story hab ich noch zu dem Thema. Hier hatte ich ich (unabsichtlich) eine Ablehnung herbeigeführt, die letztlich doch einvernehmlich war. 

Das war so ca. vor 10 Jahren. Ich hatte ein erstes Date mit einer Dame die ich auf einer Datingplattform kennen gelernt hatte. Wir unterhielten uns gut, lachten. Das überwiegende Thema war Musik. Unsere Geschmäcker waren da sehr ähnlich. Wir beide mochten Led Zeppelin. Ich erwähnte das einige Songtexte und Symbole im Artwort Bezug zu "Herr der Ringe" hätten. Sie sah mich verwirrt an und meinte dass das Quatsch sein, den schließlich gab es die Filme da ja noch gar nicht. Ich lachte drauf los, weil ich meinte sie macht einen Scherz. Leider war dem nicht so. Mein Lachen empfand sie als auslachen. Meine Entschuldigung, sowie meine Klärungsversuche verfehlten ihre Wirkung. Sie stand auf und ging. Natürlich hatte sie mich danach auf der Plattform blockiert.

An dem Tag war mir die Sache sehr unangenehm. Heute ist es eine lustige Geschichte.      

vor einer Stunde, schrieb Seilfuchs:

Ich hoffe, dass dir dass ggf. hilft da ein wenig Frieden zu finden. Auch wenn's nur mein Erleben und meine Ansicht ist. 

Das hilft mir tatsächlich. Von der Seite hatte ich es noch nicht betrachtet. 

Damals hatte ich es nicht kommuniziert und hier im Forum ebenfalls nicht. Die Notwendigkeit hatte ich nicht gesehen. 

Ich bin jemand der sich für Menschen interessiert. Das man das fehldeuten könnte war mir nicht in den Sinn gekommen. 

Vielen Dank für deinen Beitrag.  

Ich sehe das recht nüchtern: gut wenn man zu Beginn feststellt, das es nicht passt, bevor man zu viel Emotionen rein steckt.

Natürlich ist es blöd, wenn eine Person mehr will als die andere. Das Leben geht weiter mit vielen Chancen, jemanden kennenzulernen.

Hart ausgedrückt: turn around, next

Vielen Dank für eure Beiträge. Das Thema war für mich die reinste Achterbahn. Ich musste meine Perspektive mehrfach verändern, korrigieren. Dabei wurde ich in einigen Fällen zum Täter, bzw. vom Opfer zum Täter. Das macht gerade ganz viel mit mir. 

Zum Täter wurde ich auch jemanden gegenüber hier im Forum, durch Andeutungen, Bemerkungen, eben durch kindisches Verhalten. In dieser Angelegenheit muss ich unbedingt noch eine Entschuldigung aussprechen. Im Moment schäme ich mich aber noch zu sehr für mein Verhalten. Mein Schatten ist im Moment noch zu lang um drüber zu springen. 

Ich hoffe man wird mir das nachsehen. 

Grundsätzlich fällt mir in Bezug auf meine Wahrnehmung zur Ablehnung auf, das ich mehr Kommunizieren muss. Ich muss mich trauen zu fragen, trauen mich abzugrenzen.  

Aber ich bin gerade in einer Phase in der ich mich ausprobiere. Negative Erfahrungen werde dazu gehören. Evtl. überwiegen sie sogar. Ich will versuchen dran zu wachsen und nicht gleich zu zerbrechen. 

Nochmal, vielen Dank für eure Hilfe. 

vor 2 Stunden, schrieb daisy-gaga:

Vielen Dank für eure Beiträge. Das Thema war für mich die reinste Achterbahn. Ich musste meine Perspektive mehrfach verändern, korrigieren. Dabei wurde ich in einigen Fällen zum Täter, bzw. vom Opfer zum Täter. Das macht gerade ganz viel mit mir. 

Zum Täter wurde ich auch jemanden gegenüber hier im Forum, durch Andeutungen, Bemerkungen, eben durch kindisches Verhalten. In dieser Angelegenheit muss ich unbedingt noch eine Entschuldigung aussprechen. Im Moment schäme ich mich aber noch zu sehr für mein Verhalten. Mein Schatten ist im Moment noch zu lang um drüber zu springen. 

Ich hoffe man wird mir das nachsehen. 

Grundsätzlich fällt mir in Bezug auf meine Wahrnehmung zur Ablehnung auf, das ich mehr Kommunizieren muss. Ich muss mich trauen zu fragen, trauen mich abzugrenzen.  

Aber ich bin gerade in einer Phase in der ich mich ausprobiere. Negative Erfahrungen werde dazu gehören. Evtl. überwiegen sie sogar. Ich will versuchen dran zu wachsen und nicht gleich zu zerbrechen. 

Nochmal, vielen Dank für eure Hilfe. 

Du solltest nicht zu stark mit dir ins Gericht gehen. Du bist kein Täter weil dich hier eine Frau blockiert hat. Und so wie ich dich kenne hast du sie auch nicht sexuelle belästigt, die Gründe warum sind auch nicht wichtig im Endeffekt. Fühlt sich jemand ernsthaft bedroht, beleidigt, denunziert, dafür gibt's Admins und auch Sperren wenn erforderlich, jede*r kann das in Ernstfall in Anspruch nehmen. Ich bin bei mindestens drei Usern auch blockiert, obwohl ich nie persönlich geschrieben hatte, vermutlich haben meine Forenantworten nicht gefallen. Es ist mir.... vollkommen egal 😃...und das sollte es dir auch. 

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