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Welche Fragen muss Sub (alle Geschlechter) am Anfang stellen?


Empfohlener Beitrag

Hallo zusammen,

die Frage kam in einem anderen Thema auf. Da ich das andere Thema nicht kapern will, stelle ich die Fragen dazu hier nochmals. 

Welche Fragen muss Sub (alle Geschlechter) am Anfang, im besonderen als Anfänger/in stellen?

Wie bewertet man die Antworten, die gegeben werden? 

Worauf sollte unbedingt geachtet werden?  

Vor 31 Minuten , schrieb Ademar:
Beziehst du das auf das kennenlernen oder geht es um Fragen, die sich ein submissiver Mensch erstmal sich selber stellen sollte?

Ich denke er meint ersteres, obwohl es parallel dazu auch letzteres sein kann.

Einige wichtigen Fragen, die mir durch den Kopf gehen ist bei dem Thema: „Weiß er was er tut?“ und „Was möchte ich?“ und „Fühl ich mich wohl?“

Vor 2 Stunden, schrieb Ademar:
Beziehst du das auf das kennenlernen oder geht es um Fragen, die sich ein submissiver Mensch erstmal sich selber stellen sollte?

Würde ich beides gerne hören...
.
Wann, Wo und Was soll ich mitbringen...
Die 3W des dummSub der fröhlich pfeifend loszieht und ab jetzt eine Frage mehr hat "bisu Lieb"

hm, keine Ahnung. So weit bin ich bisher noch kaum gekommen, dass ich hätte fragen stellen können, bzw. es scheitert bereits im Ansatz. Wenn ich mich auf eine Dom/Sub Beziehung einlasse, möchte ich ja nicht nur diverse Techniken/Praktiken abfragen. Ich möchte in erster Linie den Menschen kennenlernen und erst dann den Dom. Was nützt mir der Superdom, wenn er mir unsympathisch ist.

Da liegt aber leider bereits das Hauptproblem. Die wenigsten Doms, mit denen ich mal in Kontakt stand, können einen vernünftigen Satz formulieren. Entweder werden direkt Forderungen gestellt á la Siezen oder Bewerbung schreiben. Oder was ich noch schlimmer finde, es wird mir in Stenografie geschrieben oder nur einzelne Worte die dann auch noch voller Fehler sind. Da vergeht mir dann alles. Ich mache zwar auch Tippfehler, aber die allermeisten finde ich noch vor dem Abschicken

@Ademar @Robin-1995 @JaN1na

Die Frage habe ich offen gestanden aus einem Kontext gerissen, diesen hier aber vernachlässigt. Sorry, war im eifer des Gefechts. 

Es ging darum wie Sub die Wannabes erkennen kann, um sich eben vor diesen zu schützen. @Bratty_Lo meinte darauf hin das Sub die richtigen Fragen stellen müsse. 

Der Anstoß von @Teaspoon ist aber auch sehr interessant. Man sollte für sich im Vorfeld wohl schon herausfinden was Phantasie und was Bedürfnis ist. 

vor 2 Stunden, schrieb Rosenrot82:

Taten sagen und zeigen mehr als 1.000 Worte. Die meisten Doms können wunderbar reden, aber halten sie am Ende, was sie versprechen?

Genau darauf wollte ich hinaus. Kann man eben diese Doms im Vorfeld durch gezieltes fragen entlarven? 

vor 14 Stunden, schrieb daisy-gaga:

Hallo zusammen,

die Frage kam in einem anderen Thema auf. Da ich das andere Thema nicht kapern will, stelle ich die Fragen dazu hier nochmals. 

Welche Fragen muss Sub (alle Geschlechter) am Anfang, im besonderen als Anfänger/in stellen?

Wie bewertet man die Antworten, die gegeben werden? 

Worauf sollte unbedingt geachtet werden?  

Man sollte sich einen groben Plan machen, was will ich, was will ich gar nicht. 

Welche Charaktere mag ich, welche sind toxisch, brauche ich IQ und EQ beim anderen oder nicht? 

Und sich Fragen aufschreiben und auch die Antworten dazu und immer wieder mal selbst rekapitulieren, ob die Antworten authentisch und beständig sind und auch tatsächlich auf meine Wünsche passen. Jede Geilheit ist irgendwann vorbei. Will Anfänger mehr als nur Geilheit, muss der Rest an Wünschen für sich selbst auch passen. 

(bearbeitet)
vor 41 Minuten, schrieb daisy-gaga:

Genau darauf wollte ich hinaus. Kann man eben diese Doms im Vorfeld durch gezieltes fragen entlarven? 

Ja, kann man. Man muss dafür gar nicht groß rhetorisch geschult sein. Nur aufmerksam zuhören und drauf achten, ob die Antworten sich alle paar Wochen ändern. Es gibt einige, auch hier, die ganz gezielt manipulieren. Kann mal, wenn gewünscht die häufigsten Manipulationsversuche in einem extra Thread erklären. Gibt ja einige. Aber nicht jede Manipulation ist toxisch. In einem mind game sogar beabsichtigt. 

bearbeitet von HirnHerzHumor

Ich schätze das ist sehr individuell. 

Bei mir wären das weniger Fragen, sondern vielmehr ein Gespräch über die Vorlieben, No Gos (beiderseitig), generelle Vorstellungen und davon ausgehend die Reaktion des Gegenübers. Wenn auch nur ein Teil des Orchesters oben im Kopf dann mit einer roten Fahne schwenkt, wars das. 
Ich habe auf die harte Tour gelernt, dass man auf das kleine Auf- und Abhüpfen der betreffenden Zellen hören sollte, auch wenn man nicht wirklich weiß WAS einen stört.  

vor 1 Minute, schrieb HirnHerzHumor:

Kann mal, wenn gewünscht die häufigsten Manipulationsversuche in einem extra Thread erklären. Gibt ja einige. 

Wenn du dir die Mühe machen möchtest, ich finde die Idee sehr gut und hilfreich. Besonders für Anfänger.  

Fragen gibt es viele, ebenso wie Antworten und ebenso bla bla - eines was fast immer untrüglich ist - ist das Bauchgefühl.
vor 59 Minuten, schrieb daisy-gaga:

Wenn du dir die Mühe machen möchtest, ich finde die Idee sehr gut und hilfreich. Besonders für Anfänger.  

Ist es nicht - genau solche ein Thema hatte ich hier vor einiger Zeit eröffnet und das ist mangels Interesse sehr schnell auf den hinteren Seiten verschwunden...

Du würdest dich wundern, wieviel Themen es rund um Sicherheit es schon gibt, die ich hier mal anschieben wollte, und die jetzt irgendwo ganz hinten gelistet sind. Wäre sowas irgendwem wichtig, würden mehr User bei sowas mitmachen. 

Und auch das hier schiebt es wieder alles noch ein Stück weiter nach hinten auf die Seiten, zu denen eh kein Mensch blättert...

Und irgendwie hat das auch eine gewisse Ironie, wenn jemand, der täglich vier Laberthemen hier reinstellt, die ernste Themen in die Mottenliste schieben, an denen selbst nicht teilgenommen hat hier sagt, so ein Thema müsse hier mal gestartet werden... 

(bearbeitet)
vor 28 Minuten, schrieb Ropamin:

Ist es nicht - genau solche ein Thema hatte ich hier vor einiger Zeit eröffnet und das ist mangels Interesse sehr schnell auf den hinteren Seiten verschwunden...

Du würdest dich wundern, wieviel Themen es rund um Sicherheit es schon gibt, die ich hier mal anschieben wollte, und die jetzt irgendwo ganz hinten gelistet sind. Wäre sowas irgendwem wichtig, würden mehr User bei sowas mitmachen. 

Und auch das hier schiebt es wieder alles noch ein Stück weiter nach hinten auf die Seiten, zu denen eh kein Mensch blättert...

Und irgendwie hat das auch eine gewisse Ironie, wenn jemand, der täglich vier Laberthemen hier reinstellt, die ernste Themen in die Mottenliste schieben, an denen selbst nicht teilgenommen hat hier sagt, so ein Thema müsse hier mal gestartet werden... 

Was ist denn ein Laberthema?

Für mich ist es ein Laberbeitrag, wenn einer immer nur sagt, "ich wollte mal" und doch nur passiv aggressiv aus dem Versteck und ja nie direkt antworten. Ohne Mut sich mal direkt selbst hinzustellen und zu machen. Und auch auszuhalten, das man nicht in den Himmel gelobt wird. 

Das finde ich an den meisten Beiträgen von Daisy-gaga gut, es sind nicht die ganz einfachen Fragen, es wird zusätzlich für andere Newbies mitgedacht und mitgehandelt und nicht nur ein "Ich wollte mal" als Rechtfertigung für ein "tatsächlich nie gemacht" im Nachgang zurecht gewurstelt. 

 

bearbeitet von HirnHerzHumor
vor 55 Minuten, schrieb HirnHerzHumor:

 nicht nur ein "Ich wollte mal" als Rechtfertigung für ein "tatsächlich nie gemacht" im Nachgang zurecht gewurstelt. 

 

Mein letztes Thema in Richtung Sicherheit war im Januar... 

Es geht auch nicht um Lob - es bringt sich kaum niemand ernsthaft ein. 

 

vor 4 Stunden, schrieb HirnHerzHumor:

Man sollte sich einen groben Plan machen, was will ich, was will ich gar nicht. 

Welche Charaktere mag ich, welche sind toxisch, brauche ich IQ und EQ beim anderen oder nicht? 

Und sich Fragen aufschreiben und auch die Antworten dazu und immer wieder mal selbst rekapitulieren, ob die Antworten authentisch und beständig sind und auch tatsächlich auf meine Wünsche passen. Jede Geilheit ist irgendwann vorbei. Will Anfänger mehr als nur Geilheit, muss der Rest an Wünschen für sich selbst auch passen. 

Waran erkennst du bitte einen toxischen Menschen?

Lese immer toxisch. Was ist denn toxisch überhaupt? 

Ja, das mit den Fragen stellen, kam von mir...😂 Dabei ist das natürlich kein Katalog, die ergeben sich eher.
 
Mich interessiert die Intention und Motivation dahinter, in welcher Hinsicht jemand Sadist ist (und ja, da mochte ich es schon zu hören, "ein wenig" zu leiden). 
 
Sicher interessiert mich auch, wie man die Neigung entdeckt hat. Mein Herr bekam damals ein Heft mit einer Fesselung in die Hand. Da war eine Frau "festgeschnallt". Das mochte er wohl, kein Entkommen. Das fing also eher damit an und der SM baute sich dann aus. Die Intention hinter Fesselungen mag ich auch wissen, dass Sub wehrlos ausgeliefert ist, gefällt mir. Und dann, wie man zum bdsm kam. 
 
Die Erfahrungen, die man bisher so gesammelt hat, interessieren mich natürlich auch. Es klang glaubhaft mit seiner ersten Sub, die in der Psychatrie gearbeitet hat und die Zwangsjacke haben wir ja heute noch. Wie er die Deckenhaken anbrachte, auch Panikhaken, wie sie auf Klötzchen stand mit den Zehenspitzen und er den spanischen Reiter baute. Ob ich Bilder davon sehen wollte. War schon lustig, wie sie da auf den Klötzchen stand...😅👍 Und die durften irgendwie nicht wegrutschen, sonst zogen Klammern. Ja, die ein oder anderen Spurenbilder habe ich auch gesehen. Muss nicht jeder mögen, ich mag es. Also um Sex ging es da nie. Nacktbilder sollte ich auch nie schicken. Die Frage aber, wie wichtig ist dir Sex? Nicht ganz unrelevant. 
 
Dann interessiert mich natürlich, wie viele Subs es waren. Denn eine wäre auch exakt nur Erfahrung mit einer. Allzu viele würden wohl auch für eine allzu große Abwanderung sprechen. Warum es hier und da nicht passte, mag ich aber auch gerne hören. So nannte eine seinen Sadismus mal "mental fies". Und einer war es zu wenig 24/7, der SM hingegen manchen zu viel. Da möchte ich gerne wissen, in welcher Hinsicht. Und wie man dann mit einer Anfängerin beginnt. Da war mein Reiz schon ein wenig zu leiden, weil das immer mein Wunsch war. Die Frage wäre, wie man eben beginnt, am Anfang langsam und sich rantastet. In der Hinsicht war der einen Sub der SM nicht in der ersten Session zu viel, aber an ihrer Grenze, wo sie dann meinte, das sei schon grundsätzlich ihre Grenze und sie würde spüren, dass es bei ihm ein Anfang wäre und es bei ihr einfach nichts mehr auszubauen gäbe. Das würde nicht passen. 
 
Ich wollte auch wissen, was denn nun wäre, wenn ich total schüchtern sein würde. Oder frech. Nun ja, ermuntern. Und Ungehorsam hätte dann schon Konsequenzen, wobei erst eine Ermahnung käme. Gut, ok. Mit Disziplinierungen mag ich das ja. Die wichtigere Frage: was wäre denn, wenn ich etwas nicht kann... Da wäre schon wichtig drüber zu sprechen, woran man das erkennen könnte und man im Zweifel irgendwelche Disziplinierungen lässt. 
 
Was so sein Lieblingsteil beim Schlagen ist. Ja, mein Herr liebt da die Dressurgerte. Und konnte das in der Hinsicht schildern. Allerdings auch andere Sachen, natürlich. 
Was denn so zu Tabus gesagt wird... Nichts in dem Fall. Tabus sind ja auch solche. Welche Praktiken man gar nicht kennt oder schon aus früheren Erfahrungen und welche Dinge in der Vorstellung einen besonderen Reiz auf mich ausüben würden...
 
Wie man dann eine Session beginnt? Nun, einige wollten auch vorher unter ner Decke kuscheln. Nur fiel der Beginn dann manchmal nicht so leicht. Er bevorzugt da schon zeitig zu beginnen. Wenn das erklärt werden kann, lasse ich mich dann auch darauf ein. Aber individuell Leute zu berücksichtigen, ist neben eigenen Vorstellungen sicher auch wichtig.
 
Ich brauche keinen Dom, der sich ausschließlich nach der Sub richtet. Wenn Verehrung nichts ist, ist es das nicht. Was sind deine Vorstellungen? Was ist dir grundsätzlich wichtig? 
 
Fragen zu irgendwelchen Ängsten sollten nicht lästig sein, sondern eben verständnisvoll darauf geantwortet werden. Die Frage, nach welchen Sicherheitsprinzipien man spielt und warum (SSC, Rack usw.). 
 
Na ja, und dann kann man so Situationen spinnen oder Fragen im Sinne von "was würdest du machen, wenn ich?" Und ja, man kommt dann auch auf gewisse Schilderungen zurück oder fragt genauer nach. "Und wie hast du das und das dann gemacht?"
 
Wenn man sich da eine angeblich ausgeführte Sache zurechtgesponnen hat, ist es zumindest schwerer, sich Details logisch drum herum zu basteln. Ebenfalls sich Dinge zu merken und Rückfragen dazu zu beantworten.
 
Es ist einfach allgemeine Fragen, wobei wir da sicher noch mehr in Details gingen. Ob die Antworten gefallen, ist ja individuelle Ansichtssache. Aber man sollte schon authentische haben. Und ich zumindest merke dann doch, ob bdsm-Weisheiten nachgeplappert werden oder man da eigene Vorstellungen und Erfahrungen hat. Dass man sich mancher bdsm "Klischees" auch annimmt, weil man sie selbst gut findet, ist etwas anderes.
 
Natürlich hat er überhaupt keine Rechte, wenn er noch kein Dom ist. Das stellt man ja erstmal offiziell her. Aber er hat dann schon so Ansichten, was einer Sub gegenüber seine Rechte sozusagen als Dom sind. Zum Beispiel sie einzuschränken. Nicht als Strafe, einfach weil das ihre untere Stellung ist. Und dahingehend es auch eine Rolle spielt, die Komfortzone schon mal zu verlassen (was man natürlich neigungsmäßig wollen muss). Ein Machtgefälle ist das dann schon für ihn. 
Ja, das ist dann nunmal so...🤭 Mir gefällt es ja auch. Aber da sollte man doch schon ehrlich sein. 
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