Jump to content

Schaden überspitzte Begriffe dem Renommee von BDSM?


SM-Art-5-GG

Empfohlener Beitrag

(bearbeitet)
vor 25 Minuten, schrieb Alexiel_Mistress:

Okay homosexuell und bdsm zu vergleichen ist wild... 

Es geht um die Frage der gesellschaftlichen Anerkennung. Und da sind die Homosexuelle halt viel klüger. Und erheblich besser in der Gesellschaft organisiert. Und daher halt erfolgreicher. 

Zudem ist BDSM eine sexuelle Präferenz, wie auch Homosexualität ... aber das spielt in dem Zusammenhang des Vergleiches der gesellschaftlichen Anerkennung keine Rolle. 

 

"BDSM ist die Sammelbezeichnung für eine Gruppe von Sexualpräferenzen, die oft unschärfer auch als Sadomasochismus (kurz SM oder Sado-Maso) bezeichnet werden. Das mehrschichtige Akronym wird aus den Anfangsbuchstaben der englischen Bezeichnungen Bondage & Discipline, Dominance & Submission und Sadism & Masochism gebildet."

aus: Wikipedia 

bearbeitet von SM-Art-5-GG

Bdsm hat mit homosexuell für mich nichts zu tun. 

Homosexuell ist eine sexuelle Orientierung. 

Wer liebt wen. Und jeder kann jeden lieben. Gleichberechtigung und so.

Bdsm eben, sind Sexualpräferenzen. Unter heterosexuellen, homosexuellen, jeder kann auch bdsm machen. 

Sofern dies im Konsens geschieht. Ja, bdsm kann auch schadhaft sein. 

Da willst du trennscharf Fetisch und bdsm unterscheiden, wirfst aber tatsächlich homosexuell und bdsm in die gleiche Betrachtung? 

🙈

 

vor 7 Minuten, schrieb SM-Art-5-GG:

Es geht um die Frage der gesellschaftlichen Anerkennung. Und da sind die Homosexuelle halt viel klüger. Und erheblich besser in der Gesellschaft organisiert. Und daher halt erfolgreicher. 

Zudem ist BDSM eine sexuelle Präferenz, wie auch Homosexualität ... aber das spielt in dem Zusammenhang des Vergleiches der gesellschaftlichen Anerkennung keine Rolle. 

 

"BDSM ist die Sammelbezeichnung für eine Gruppe von Sexualpräferenzen, die oft unschärfer auch als Sadomasochismus (kurz SM oder Sado-Maso) bezeichnet werden. Das mehrschichtige Akronym wird aus den Anfangsbuchstaben der englischen Bezeichnungen Bondage & Discipline, Dominance & Submission und Sadism & Masochism gebildet."

aus: Wikipedia 

Der Vergleich passt trotzdem nicht, das hat auch nichts mit "klüger" oder "besser organisiert" zu tun.

Homosexualität bedeutet nicht automatisch, dass man in einer Community lebt und ein  Missionierungsbedürfnis hat (besser organisiert). 

Es ist zunächst einfach eine gleichgeschlechtliche Beziehung, ohne tiefere sexuelle Wertung oder Darstellung der sexuellen Praktiken, wenn es nur als Homosexualität bekannt wird. 

Bdsm als Wort ist hier schon ein deutlich klareres Statement, mit einem wesentlichen höheren sexuellen Gewicht als nur rein Homosexualität. 

 

 

vor 58 Minuten, schrieb SM-Art-5-GG:

Das wundert mich etwas, aber ich erkläre meine Motive gerne nochmal ausführlicher: 

Ich habe eine Zeitlang als Berater, Mediator und gutachterlicher Stellungsnehmer mit getrennlebenden Eltern und deren Kinder gearbeitet. Ab und an kam es vor, dass der eine oder die andere Klient*in unzufrieden mit dem Ergebnis der Beratung oder gerichtlichen Entscheidung war. Er oder sie beschwerte sich bei mir, meinem Chef oder bei Gericht. Ohne Erfolg. Wenn allerdings im Rahmen der Beschwerde das Thema "Der macht BDSM" eingebunden gewesen wäre, d.h. dies skandalisiert worden wäre, dann wäre es sehr viel komplizierter geworden. "Wie kann so ein Perverser mit Kindern arbeiten?" Mein konservativer Chef, der v.a. Probleme mit meiner Betriebsratstätigkeit und zuwenig Buckeln hatte, hätte dies gerne aufgegriffen und es hätte vermutlich Monate bis zu einer Klärung gebraucht. Im Jugendamt Viersen verlor der Amtsleiter vor Jahren bereits den Job, weil er auf einer Ferienfreizeit ein Shirt mit einen zweideutigen Spruch trug. 

Insofern macht es sehr viel Sinn an der gesellschaftlichen Anerkennung von BDSM zu arbeiten. Der homosexuellen Szene ist dies gelungen, obwohl diese in letzter Zeit auch wieder stellenweise körperlich attackiert werden. 

Somit stellt sich die Frage, was dazu hilfreich oder hinderlich sein könnte. Die Verwendung irrealer Begriffe, wie Sklave*in (Sklaverei gibt es ja so gut wie nicht mehr) oder Erniedrigung/Degradierung sind dabei vermutlich nicht hilfreich. Dies verhindert u.a. - m.E. zu Recht - die Anerkennung einer irritierten Mehrheitsgesellschaft. Die Homosexuellen sind da deutlich klüger vorgegangen. 

Bliebe dann noch die Frage, warum die Verwendung dieser irrealer Begriffe für BDSMler*innen so attraktiv zu sein scheint. Das erschließt sich mir nicht. Das Argument "Das war schon immer so" ist keines. Dann hätten wir immer noch Duelle, Frauen nur hinterm Herd oder die Todesstrafe. 

Falls noch weitere Fragen sind, dann gerne. 😊

 

PS: Mein eigenes Thema zu schreddern, wäre aber doch unsinnig, oder? 🤔

 

 

Nein, die heftigen Begriffe schaden BDSM nicht, die gehören dazu wie die BFG9000 zu Doom.

BDSM ist in vielen Punkten eine extreme Art der Sexualität, und egal, welche Begriffe man verwendet, spätestens wenn die Bullwhip blutige Striemen auf die Haut malt, zeichnet das ein Bild. Und da sind die Homosexuellen nicht schlauer, sondern einfach was ganz Anderes... Homosexualität bedeutet, da finden sich Menschen des gleichen Geschlechts attraktiv. Lieben sich. Wollen sich küssen, ohne angegriffen zu werden. Das ist ein ganz anderes Bild, und selbst da haben andere Menschen immer noch Probleme.

Hinzu kommt, dass im BDSM oft Rollenspiele betrieben werden, und da ist die Immersion wichtig. Der Sklave will sich wie ein Sklave fühlen, nicht wie ein Bürger, der trotz Sklavenrolle immer noch alle Rechte hat.

Ich fände es schön, wenn BDSM weniger geächtet wäre, wenn es als Art der Sexualität akzeptiert wird. Aber das braucht noch sehr viel Aufklärungsarbeit, gerade eben bei härteren Spielarten. Allerdings stellt sich mir auch die Frage: Muss ich mein Sexualleben auf der Arbeit diskutieren? Wer macht sowas? Braucht man das?

Ich finde den von mir zitierten Post insofern gut, da er endlich mal Beweggründe zeigt, ein Nachvollziehen ermöglicht.
Was ich nicht verstehe, ist die Bezeichnung "irreal" für Erniedrigung und Degradierung. Das gehört zum realen BDSM dazu, ist für Viele fester Bestandteil. Warum müssen direkt erneut große Teile der BDSM-Betreibenden diskreditiert werden? Und wie erklärt das deine Abneigung gegen Reaktionsfetischisten? Der Begriff ist nicht extrem. Oder möchtest du den Fetisch allein schon zum Extremen erklären? Und welchen Nachteil hat es, wenn Begriffe in der Umgangssprache angekommen sind, nicht mehr abgehoben exotisch sind?

PS: Mit dem Ausschluss unsinniger Taten sollten sich manche besser zurückhalten.

Am 21.2.2026 at 08:08, schrieb SM-Art-5-GG:

In Teilen der  - zumindest "virtuellen" - BDSM-Szene kursieren einige (wenige?) Begriffe, die bei wort-wörtlicher Betrachtung aus der Zeit gefallen scheinen. 

Die existieren sogar in der realen Szene @SM-Art-5-GG 😅

Man kann sich doch für Degrading Events anmelden.

Und auch bei Sklavenauktionen mitmachen.

Dann wird man versteigert. Und hat im Hintergrund eine Liste angekreuzt. Was geht, was Tabu ist usw.

Für den Abend gehört man dann dem Ersteigerer. 

(bearbeitet)
vor 34 Minuten, schrieb Leondriel:

Was ich nicht verstehe, ist die Bezeichnung "irreal" für Erniedrigung und Degradierung. Das gehört zum realen BDSM dazu, ist für Viele fester Bestandteil. Warum müssen direkt erneut große Teile der BDSM-Betreibenden diskreditiert werden? Und wie erklärt das deine Abneigung gegen Reaktionsfetischisten?

Dazu solltest du evtl. nochmal im entsprechenden Thread "Degradierung und Selbstwertgefühl" nachlesen, worin deutlich wird, dass dies nur im Rollenspielkontext mit entsprechendem Aftercare einen positiven Selbstwert-Effekt haben KANN. 

DAHER ist eine DEGRADIERUNG - im Gegensatz zu einer realen ERNIEDRIGUNG - spielerisch, d.h. nicht real. Und zudem mit anderen Begriffen, wie Bestrafung, zu umschreiben. Daher auch hier: Warum braucht der/die BDSMler*in diese martialisch-dramatisierende  Begrifflichkeit, die der Anerkennung in der Gesellschaft schadet?  Vielleicht ja auch, weil man Subkultur bleiben will? 

 

Ich habe nichts gegen Reaktionsfetischist, weil wir das streng genommen alle (auch Vanillas) sind, sondern gegen die inflationäre Benutzung des Begriffs Fetischismus, was bei aufmerksamen Lesen des ET auch mehr als deutlich wird. 

bearbeitet von SM-Art-5-GG

Was den Ruf wohl weit mehr Schaden dürfte, ist das Auftreten mancher Nutzer hier, die sich als Teil der Szene verstehen und nicht, wer für sich welche Worte in irgendeinem Kontext benutzt...

Wer hier mal im Forum liest, ohne vorher Kontakt in der analogen Szene gehabt zu haben, könnte wohlmöglich das Bild vermittelt bekommen, dass alle BDSM'er wohl so sein könnten, wie sich einige schlechte Beispiele hier geben... 🙄

 

vor 7 Minuten, schrieb SM-Art-5-GG:

Dazu solltest du evtl. nochmal im entsprechenden Thread "Degradierung und Selbstwertgefühl" nachlesen, worin deutlich wird, dass dies nur im Rollenspielkontext mit entsprechendem Aftercare einen positiven Selbstwert-Effekt haben KANN. 

DAHER ist eine DEGRADIERUNG - im Gegensatz zu einer realen ERNIEDRIGUNG - spielerisch, d.h. nicht real. Und zudem mit anderen Begriffen, wie Bestrafung, zu umschreiben. Daher auch hier: Warum braucht der/die BDSMler*in die martialisch-dramatisierende  Begrifflichkeit? 

 

Ich habe nichts gegen Reaktionsfetischist, weil wir das streng genommen alle (auch Vanillas) sind, sondern gegen die inflationäre Benutzung des Begriffs Fetischismus, was bei aufmerksamen Lesen des ET auch mehr als deutlich wird. 

Und ich glaube bereits dargelegt zu haben, dass dieser Gebrauch nicht inflationär ist. Magst du mal nachlesen?

 

Desweiteren kontere ich deine KI-Selbstgespräche mit einem praktischen Beispiel: Wenn ich dir nach genauer Absprache und gegenseitigem Konsens eine Ohrfeige gebe, dass du Sterne siehst… so, wie es vorher besprochen war… ist der Schmerz und die Ohrfeige dann real, oder nur ein irreales Rollenspiel?

 

Und warum bist du neben deiner Partnerin, die liebenswürdigerweise mitmacht, der Einzige, der dauernd einzelne Worte „hervorheben“ muss?

vor 13 Minuten, schrieb SM-Art-5-GG:

DAHER ist eine DEGRADIERUNG - im Gegensatz zu einer realen ERNIEDRIGUNG - spielerisch, d.h. nicht real

Ich habe schon lange nichts mehr gegen das Wort spielen. Und auch nicht gegen das Wort Rolle.

Die Rolle der Sub ist ganz real Teil meiner Identität.

Ich kann mir das nicht aussuchen. Es kommt immer wieder. 

Ja, man kann mich real erniedrigen. Daher ist es ja so wichtig zu reflektieren. 

Mir ist meine Neigung schon vor bdsm zum Verhängnis geworden. Der eine meinte dann beim "Sex" (also ja, das war es). "Halt deine Schnauze!" Steine im Rücken, die geschmerzt haben. Ich wusste dann gar nicht wo ich bin und habe dann Lichter gesucht, versucht einen Bahnhof irgendwo zu finden...

Hat mich im Nachhinein voll getriggert.

Meine Neigung habe ich nicht nur, wenn mein Herr sie abruft oder ich sie haben möchte. 

Mir kommen ständig Neigungsgedanken. Letzens war ich schwimmen. Dann denke ich mir, wie mich eine verpetzt. Sie hätte meine Hand zwischen meinem Schritt unter dem Badeanzug gesehen. Ich hätte mir mit den Fingern zwischen die Schamlippen gefasst... 

Der Bademeister: "WO hat die sich hingefasst!!!???" Und dann wiederholt die das nochmal: "mit den Fingern zwischen ihre Schamlippen!" 

😔

Dann ist der Bademeister voll wütend. Und das gehört bestraft! 

Ich bin gestört. 🤷‍♀️ 

Ganz real. 

(bearbeitet)
vor 18 Minuten, schrieb Leondriel:

Ist die Ohrfeige im Rollenspiel real oder nicht?

Im ROLLENSPIEL ist eine spielerische Degradierung keine REALE ERNIEDRIGUNG. Und kann daher das Selbstwert fördern, meinte zumindest @Arasjal's KI-Beitrag in "Degradierung und Selbstwertgefühl" (S.10).

Lies gerne nochmal nach. Wobei du doch später fleissig am Mitdiskutieren warst. 😂

Du vergleichst gerade Äpfel mit Birnen. 

bearbeitet von SM-Art-5-GG
vor 1 Minute, schrieb SM-Art-5-GG:

Im ROLLENSPIEL ist eine spielerische Degradierung keine REALE ERNIEDRIGUNG.

Könntest du dir vorstellen, dass sie außerhalb des Rollenspiels eine Degradierung sein könnte? 

Wenn die Sub eine Ohrfeige erhält, weil sie dem Dom ins Wort fällt? 

Weil das in dem Machtgefälle halt so gemaßregelt wird? Also nicht in einer Session jetzt. 

Oder sind jetzt andere Praktiken gemeint? Weil eine Ohrfeige SM ist. Ich finde die schon auch erniedrigend. 

vor 18 Minuten, schrieb SM-Art-5-GG:

Die Verwendung des Begriffs ist inflationär, da einfach Alltagssprache, z.B. bei Rülps-Fetischismus, Reaktionsfetischist, oder Fetafetischismus.

Es ist nicht inflationär.... 

Im Alltag spricht keiner vom Fetisch an der Kasse beim Einzelhandel... Wenn da einer von feta und rülpsen redet dann weil der Käse im Angebot ist und einer sich ekelt weil vorm Käse ein Dritter gerülpst hat 

vor 4 Minuten, schrieb Bratty_Lo:

Könntest du dir vorstellen, dass sie außerhalb des Rollenspiels eine Degradierung sein könnte? 

Wenn die Sub eine Ohrfeige erhält, weil sie dem Dom ins Wort fällt? 

Weil das in dem Machtgefälle halt so gemaßregelt wird? Also nicht in einer Session jetzt. 

Oder sind jetzt andere Praktiken gemeint? Weil eine Ohrfeige SM ist. Ich finde die schon auch erniedrigend. 

Ich bin fest davon überzeugt, dass solche Ohrfeige (ggfls. sogar vor Dritten), vermutlich das Selbstwert nicht gerade fördern. Ohne Aftercare schon gar nicht. Ist aber der andere Thread und daher hier OT. 

(bearbeitet)
vor 12 Minuten, schrieb Alexiel_Mistress:

Es ist nicht inflationär.... 

Im Alltag spricht keiner vom Fetisch an der Kasse beim Einzelhandel... Wenn da einer von feta und rülpsen redet dann weil der Käse im Angebot ist und einer sich ekelt weil vorm Käse ein Dritter gerülpst hat 

Guck dir Mal hier im Magazin mal sämtliche Artikel über vermeintliche Fetische an und vergleiche sie mit den Definitionen von sexuellen Fetischismus und dann schreiben wir gerne nochmals. 

 

Das ist hier vermutlich so, weil es potentielle Nutzer*innen an die Seite binden soll. 

 

Rülps-Fetischismus, Reaktionsfetischist und Feta-Fetisch sind nur 3 zufällig gegriffene Beispiele für begrifflichen Unsinn. Nahezu jede sexuelle Interaktion - egal ob im BDSM, in der Fetischszene oder bei Vanillas - ist dann  sog. Reaktionsfetischismus. Das mögen alles Vorlieben oder Neigungen, meinetwegen auch Kinks sein, aber keine Fetische. 

 

bearbeitet von SM-Art-5-GG
vor 3 Minuten, schrieb SM-Art-5-GG:

Ich bin fest davon überzeugt, dass solche Ohrfeige (ggfls. sogar vor Dritten), vermutlich das Selbstwert nicht gerade fördern.

Also es setzt meinen Selbstwert nicht herab, sondern intensiviert das Machtgefälle und schafft wieder Zucht & Ordnung ☝Ich 

Im Endeffekt machst du ja ähnliches mit Bestrafungen, blasen trainieren (Erziehung?), Benutzung und was es alles gibt. Nur dass du das offenbar rein auf die Sexualität legst. 

Wenn Leute das ganzheitlich wollen, kann es eben auch darüber hinaus gehen. Einige trennen sogar gar nicht in Sessions (was wir allerdings machen). 

vor 11 Minuten, schrieb SM-Art-5-GG:

Guck dir Mal hier im Magazin mal sämtliche Artikel über vermeintliche Fetische an und vergleiche sie mit den Definitionen von sexuellen Fetischismus und dann schreiben wir gerne nochmals. 

 

Das ist hier vermutlich so, weil es potentielle Nutzer*innen an die Seite binden soll. 

 

Rülps-Fetischismus, Reaktionsfetischist und Feta-Fetisch sind nur 3 zufällig gegriffene Beispiele für begrifflichen Unsinn. Nahezu jede sexuelle Interaktion - egal ob im BDSM, in der Fetischszene oder bei Vanillas - ist dann  sog. Reaktionsfetischismus. Das mögen alles Vorlieben oder Neigungen, meinetwegen auch Kinks sein, aber keine Fetische. 

 

Du sprachst von alltäglich und nun bist Du doch wieder in der Szene... 

(bearbeitet)
vor 10 Minuten, schrieb Bratty_Lo:

Also es setzt meinen Selbstwert nicht herab, sondern intensiviert das Machtgefälle und schafft wieder Zucht & Ordnung ☝Ich 

Im Endeffekt machst du ja ähnliches mit Bestrafungen, blasen trainieren (Erziehung?), Benutzung und was es alles gibt. Nur dass du das offenbar rein auf die Sexualität legst. 

Wenn Leute das ganzheitlich wollen, kann es eben auch darüber hinaus gehen. Einige trennen sogar gar nicht in Sessions (was wir allerdings machen). 

Bei uns gab es noch nie eine Session. Also wenn der Master mich ohne Session Ohrfeigt dann, ist das was real? Surreal? Rollenspiel? Realität? Wenn es weh tut, spielt man das mal so in der Rolle, weil der Schmerz in dem Moment ja nicht real sein darf, sondern es wird ja nur gespielt.😅😎😁 da sollte nicht irre werden.....

bearbeitet von Rosenrot82
vor 3 Stunden, schrieb Bratty_Lo:

Also es setzt meinen Selbstwert nicht herab, sondern intensiviert das Machtgefälle und schafft wieder Zucht & Ordnung ☝Ich 

Im Endeffekt machst du ja ähnliches mit Bestrafungen, blasen trainieren (Erziehung?), Benutzung und was es alles gibt. Nur dass du das offenbar rein auf die Sexualität legst. 

Wenn Leute das ganzheitlich wollen, kann es eben auch darüber hinaus gehen. Einige trennen sogar gar nicht in Sessions (was wir allerdings machen). 

Der Unterschied zwischen uns scheint zu sein, dass ich nicht behaupten würde eine Ohrfeige außerhalb der Session steigere den Selbstwert, zumindest ohne Aftercare.  gearbeitet. Ich lebe aber auch nicht sog. 24/7, d.h. wir trennen scharf zwischen Alltag auf Augenhöhe und Session. 

So, dass wars aber von mir OT zu nem anderen Thema. Weiteres gerne unter "Degrading und Selbstwertgefühl". 

vor 4 Minuten, schrieb Rosenrot82:

Bei uns gab es noch nie eine Session. Also wenn der Master mich ohne Session Ohrfeigt dann, ist das was real? Surreal? Rollenspiel? Realität? Wenn es weh tut, spielt man das mal so in der Rolle, weil der Schmerz in dem Moment ja nicht real sein darf, sondern es wird ja nur gespielt.😅😎😁 da sollte nicht irre werden.....

Ich werde ohnehin ganz irre...😅

Session meint bei uns bewusste Zeit. Vermutlich wie Vanillas einen romantischen Abend haben. Es gibt - mehr oder weniger - einen Anfang und Ende. Aber ich dachte auch schon von einem Ende, welches dann keins war.

Denn wenn mein Herr ins Bad geht und den Vierfüßlerstand nicht auflöst, dann warte ich da so... Und warte... Er muss das ja erst auflösen. Also will er so haben.

Spontan können ebenfalls immer Sachen passieren. Die Rohrstöcke stehen hier einfach hinter der Schlafzimmertür. 

Und Folgsamkeit bezieht sich auch auf den Alltag, unabhängig von Sessions oder (spontanen) kleineren bdsm Einheiten. 

 

(bearbeitet)
vor 10 Minuten, schrieb Rosenrot82:

Bei uns gab es noch nie eine Session. Also wenn der Master mich ohne Session Ohrfeigt dann, ist das was real? Surreal? Rollenspiel? Realität? Wenn es weh tut, spielt man das mal so in der Rolle, weil der Schmerz in dem Moment ja nicht real sein darf, sondern es wird ja nur gespielt.😅😎😁 da sollte nicht irre werden.....

Die Differenzierung zwischen Realität und Fantasie fällt im überwiegend virtuellen BDSM nicht immer leicht, da hast du vermutlich Recht. 👌

bearbeitet von SM-Art-5-GG
×
×
  • Neu erstellen...