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"Richtige" Dominanz


Sh****

Empfohlener Beitrag

Jetzt wieder zurück zum Thema. Hier soll es ja um „richtige“ Dominanz gehen. Wenn es die gibt, müsste es auch falsche Dominanz geben, oder?

Ich denke, dass Dominanz ganz einfach individuell ist. Nicht mehr und nicht weniger. Dieses „richtige“ ist für mich ein absolut schwammiger Begriff, genauso wie „die gewisse Ausstrahlung“, „das gewisse Etwas“ oder „die besondere Ausstrahlung“. Erinnert mich an 50SoG. Sonst nix.

 

 

Vielen Dank für die zahlreichen offenen Antworten und Perspektiven.
Der Titel war bewusst übertrieben gewählt.

Ich bin froh, dass es dieses Heranführen nicht wirklich gibt und der Konsenz, den ich weitestgehend herausgelesen habe, ist, dass es auf Grundwerte, wie Respekt, Vertrauen, Bewusstsein und Klarheit zu tun hat, um die Verantwortung der Führung tragen zu können.

Es tut mir allerdings leid, dass eine offene Diskussion zu Beleidigungen beigetragen hat.

Vor 6 Stunden, schrieb Wolf3101:

pauschale dinge du man als dom haben sollte: geduld,einfühlungsvermögen und eine gute menschenkenntniss was körpersprache angeht. bdsm ist über die jahre kommerziell geworden. ich lebe meine dominaz nach einem einfachen leitsatz aus "unterwerfung wird nicht einfach gegeben oder sie wird verdient". ich trage in jeder situation die verantwortung für meine sub, egal ob im schlafzimmer oder bei veranstaltungen.

Den Leitsatz finde ich gut, den adaptiere ich.👍

Vor 3 Stunden, schrieb Arasjal:

Für mich eine Person die ehrlich alles kommuniziert und das auch kann 🤔

Meinst du mit dem Können, die Ehrlichkeit auf Augenhöhe zu kommunizieren oder was beinhaltet das Können für dich?

Vor 1 Stunde, schrieb LaLaLausemädchen:

für mich persönlich hat Dominanz weniger mit Lautstärke oder Regeln zu tun, sondern viel mehr mit innerer Stabilität des Gegenübers.
Der Mensch, der mich wirklich führen könnte, wäre jemand, der in sich ruht. Jemand, der verstanden hat, dass Dominanz nicht nur bedeutet, Kontrolle auszuüben, sondern auch Verantwortung für den zwischenmenschlichen Raum zu übernehmen.
Für mich entsteht Hingabe nämlich nicht aus Druck, sondern aus Sicherheit.
Wenn jemand im normalen Umgang schon Unsicherheit auslöst, zum Beispiel durch inkonsistentes Verhalten, oder wenn ich eine Verunsicherung anspreche und darauf keine Klarheit oder Sicherheit zurückkommt, dann fällt für mich die Grundlage weg. Denn wie soll ich mich fallen lassen, mich hingeben oder meinen Körper anvertrauen, wenn ich mich emotional nicht sicher fühle?
Gerade im BDSM-Kontext finde ich das entscheidend.
Ich glaube, „mein“ dominanter Mensch würde sehr genau verstehen, was ich brauch um loslassen zu können. Und er hätte genug Fingerspitzengefühl, um diesen Raum zu schaffen. Aber das passiert nur dort, wo Vertrauen und Sicherheit wachsen.
Vielleicht ist genau das der Unterschied zwischen jemandem, der einfach nur dominant wirken möchte, und jemandem, der tatsächlich führen kann.

Ebenfalls sehr schön formuliert und geschrieben, damit kann ich mich gut identifizieren.

Vor 9 Minuten , schrieb Shark89:

Meinst du mit dem Können, die Ehrlichkeit auf Augenhöhe zu kommunizieren oder was beinhaltet das Können für dich?

Sich reflektieren, Fehler eingestehen etc … komplett offen und erlich halt🤷‍♀️ und offen sagen was man will .Fantasien offen sagen. So ein: “weißt du was ich jetzt gerne mit dir machen würde?” Etc

Vor 17 Stunden, schrieb Filli:

„Richtige Dominanz“ gibt es nicht. Es gibt nur konsensuelles BDSM zwischen kompatiblen Menschen

Sehe ich auch so. Konsens ist unverzichtbar und Bedürfnisse und Vorlieben sind unterschiedlich.

Also jetzt mal eine etwas dumme Frage: 

Kann das nicht auch einfach sein, dass man von Dominanz sprechen kann, wenn man da so spezielle Dinge spürt? 🤭 Also äh, Zuckungen und Wollust und seltsame Gedanken... die auch manchmal ein wenig "geil" sein könnten?

Ich frage für eine Freundin. Die wollte das mal wissen^^

In meinen Augen die beste Definition von "richtiger Dominanz", die ich hier gelesen habe @Bratty_Lo. Ich würde es so formulieren:

"Die richtige Dominanz ist die, die die Sub in ihre Unterwerfung treibt."

Oder in Deinem wording @Bratty_Lo:

"Die richtige Dominanz ist die, die aus der Sub eine geile, wehrlose Schlampe macht."

Ich selber durfte erfahren das "richtige dominanz" jene ist bei der ich einfach mal der "kleinen Schlampe" sage das ich ihr jetzt an den Arsch gehe und sie die Beine breitzumachen hat und sie natürlich das folgsam tut.

Da habe ich wohl all die Jahre so vieles falsch verstanden. Für mich war "richtige" Dominanz immer ein gegenseitiger Austausch, bei dem man vieles bespricht, indem man vorher die "Regeln" ausmacht und sich ein Einverständnis einholt, auch so sich mit der Person sehr viel austauscht und diese kennenlernt um sie etwas einschätzen zu können und auch so sich gut mit der Person zu verstehen, das man sich gegenseitig wohlfühlt und vertraut und weiß das egal was passiert, die Person nur das Beste im Interesse für die andere Person hatte und das Bindung verdammt wichtig ist.
Ich gehe sogar so weit zu behaupten das richtige Dominanz einen den eigenen Spiegel vorhält, dass man sich selber kennenlernt wenn man da nicht vor wegrennt und man sich und seine Bedürfnisse, wenn man nur ehrlich genug mit sich selbst ist und nicht wegrennt, selber kennenlernt.

  • Moderator
FETMOD-Sunshine

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FETMOD-Sunshine

  • Moderator

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Gruß
FETMOD-Sunshine

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