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Sklaven Verträge


DominantesHerz

Empfohlener Beitrag

Vor 2 Stunden, schrieb Eric369369:

Das ist ein sehr guter Einwand @Bratty_Lo . Dem würde ich entgegnen, dass ein Vertrag nur auf Augenhöhe abgeschlossen werden kann. Ansonsten wäre es kein Vertrag, sondern eine Kapitulation. Wenn also bestimmte Passagen einem der Vertragspartner nicht gefällt und derjenige trotzdem zustimmt, liegt es in seiner Verantwortung und nicht im der des Gegenübers.

Die ganze Idee eines Vertrags funktioniert sowieso nur in einer Top/Sub Verbindung, in der außerhalb von Sessions mehr oder weniger Gleichberechtigung gelebt wird. Eine reine Meister/Sklaven Verbindung, beispielsweise 24/7 würde ihren kompletten Sinn verlieren mit einem Vertrag. Weil wie soll eine Sklavin je auf Augenhöhe sein? Sie kann also gar keinen Vertrag abschließen.

Dem würde ich inhaltlich auf mehrere Ebenen widersprechen. 24/7 umfasst diverse Arten, BDSM zu leben, der Begriff wird schon falsch verwendet. Ferner wäre die Konsequenz deiner Aussage, dass eine "potenzielle" Sklavin nie zustimmen könnte, weil, wenn es nicht schriftlich ginge, wäre mündlich ja auch nicht machbar. Ist aus meiner persönlichen Sicht ziemlicher Quatsch.

vor 18 Minuten, schrieb Aberration:

 

Dem würde ich inhaltlich auf mehrere Ebenen widersprechen. 24/7 umfasst diverse Arten, BDSM zu leben, der Begriff wird schon falsch verwendet. Ferner wäre die Konsequenz deiner Aussage, dass eine "potenzielle" Sklavin nie zustimmen könnte, weil, wenn es nicht schriftlich ginge, wäre mündlich ja auch nicht machbar. Ist aus meiner persönlichen Sicht ziemlicher Quatsch.

Es ist nicht unbedingt Quatsch.  Ich bin eine Sklavin und habe einmalig Konsent gegeben, ganz zu Beginn. Mehr braucht es nicht.

Vor 2 Minuten , schrieb Rosenrot82:

Es ist nicht unbedingt Quatsch.  Ich bin eine Sklavin und habe einmalig Konsent gegeben, ganz zu Beginn. Mehr braucht es nicht.

Nein, "braucht" es natürlich nicht. Aber ob der Konsens mündlich oder schriftlich erteilt wird, macht doch erstmal keinen Unterschied. Nach seiner Aussage, wie eine Sklavin "je" auf Augenhöhe sein könne, ginge dies überhaupt nicht.

vor 2 Minuten, schrieb Aberration:

 

Nein, "braucht" es natürlich nicht. Aber ob der Konsens mündlich oder schriftlich erteilt wird, macht doch erstmal keinen Unterschied. Nach seiner Aussage, wie eine Sklavin "je" auf Augenhöhe sein könne, ginge dies überhaupt nicht.

Nun Sklavin ist sie ja erst ab dem Zeitpunkt an dem sie in die Dynamik einwilligt. Danach ..... kann sie immer noch um Gnade flehen😅

auch wenn es vorgefertigte gibt, sollte aus meinem empfinden jede sub/sklavin, die einen braucht/haben möchte ihren individuellen bekommen...

ich für meinen teil habe schon einige geschrieben, weil es den wunsch dazu gab... hintergrund war ganz einfach der eindruck bei den mädels dadurch eine festigung, ihrer rolle zu haben ... event auch einer festeren emotionalen bindung oder einfach nochmal der klarstellung des bereits mündlich vereinbarten...

ich hab diese "V" ... mit persönl. bildern gestalltet, abgebunden und meist in einer besonderen session übergeben ... also dem ganzen auch versucht einen rahmen zu geben, denn die die sich einen wünschen behalten den moment länger in erinnerung...

ob es mit einem solchen teil eine bessere beziehung gibt - wahrscheinlich eher nicht ... siehe ehevertrag ... sm ile

Vor 21 Minuten , schrieb Rosenrot82:

Nun Sklavin ist sie ja erst ab dem Zeitpunkt an dem sie in die Dynamik einwilligt. Danach ..... kann sie immer noch um Gnade flehen😅

Eben 😅

vor 12 Minuten, schrieb Aberration:

Aber ob der Konsens mündlich oder schriftlich erteilt wird, macht doch erstmal keinen Unterschied. Nach seiner Aussage, wie eine Sklavin "je" auf Augenhöhe sein könne, ginge dies überhaupt nicht.

Ob mündlich oder schriftlich, macht ja in der Tat nicht den Unterschied @Aberration. Aber Konsens wird dann schon auf Augenhöhe gegeben. Es sind ja auch Verträge nichtig, wenn von freier Willensbekundung nicht ausgegangen werden konnte. Da kann man jetzt weiter ausholen, ist allerdings nicht relevant.

Kleinkariert wäre es schon richtig, dass beide gleichberechtigt und freier Willenskraft, ohne Beeinflussung oder bereits "Machtgefälle" einen Vertrag machen und danach könnte jemand Sklavin sein. 

Aber nicht bereits als Sklavin einen Sklavenvertrag abschließen. Ist ja ohnehin alles "Blödsinn", da man das nicht ernst nehmen kann, aber wenn man das Wort "Vertrag" mal ernsthaft betrachtet...😅

Wenn eine Sklavin nie auf Augenhöhe ist, kann sie auch keinen Vertrag abschließen. 🤷‍♀️ 

Und weiter könnte man diverse Gründe finden, warum das dauerhaft auch nicht haltbar wäre und der Vertrag immer irgendwie Augenhöhe bräuchte. Man muss ja auch ohne Beeinflussung davon zurück treten können. 

Dass das real im bdsm keine Rolle spielt, da Sklavinnen auch bereits mit Machtgefälle wissen, dass sie dem zustimmen möchten, obwohl schon keine Gleichberechtigung mehr herrscht, wäre etwas anders. Und im Innenverhältnis im bdsm ja ohnehin nicht relevant. 

Insgesamt spielt das Alles ohnehin keine Rolle, da solche Verträge ja nie Rechtsgültigkeit haben. 

Wenn jetzt aber eine Sub das ernsthaft denkt (und manche Doms zielen darauf ab 😅), und sie würde sagen: "Ich habe unter Beeinflussung zugestimmt und wollte das so gar nicht...", dann ginge es nicht um die "Vertragsfrage" (die keine wäre), sondern Missbrauch. Nehme ich zumindest mal an. 

Vor 52 Minuten , schrieb Bratty_Lo:

Ob mündlich oder schriftlich, macht ja in der Tat nicht den Unterschied @Aberration. Aber Konsens wird dann schon auf Augenhöhe gegeben. Es sind ja auch Verträge nichtig, wenn von freier Willensbekundung nicht ausgegangen werden konnte. Da kann man jetzt weiter ausholen, ist allerdings nicht relevant.

Kleinkariert wäre es schon richtig, dass beide gleichberechtigt und freier Willenskraft, ohne Beeinflussung oder bereits "Machtgefälle" einen Vertrag machen und danach könnte jemand Sklavin sein. 

Aber nicht bereits als Sklavin einen Sklavenvertrag abschließen. Ist ja ohnehin alles "Blödsinn", da man das nicht ernst nehmen kann, aber wenn man das Wort "Vertrag" mal ernsthaft betrachtet...😅

Wenn eine Sklavin nie auf Augenhöhe ist, kann sie auch keinen Vertrag abschließen. 🤷‍♀️ 

Und weiter könnte man diverse Gründe finden, warum das dauerhaft auch nicht haltbar wäre und der Vertrag immer irgendwie Augenhöhe bräuchte. Man muss ja auch ohne Beeinflussung davon zurück treten können. 

Dass das real im bdsm keine Rolle spielt, da Sklavinnen auch bereits mit Machtgefälle wissen, dass sie dem zustimmen möchten, obwohl schon keine Gleichberechtigung mehr herrscht, wäre etwas anders. Und im Innenverhältnis im bdsm ja ohnehin nicht relevant. 

Insgesamt spielt das Alles ohnehin keine Rolle, da solche Verträge ja nie Rechtsgültigkeit haben. 

Wenn jetzt aber eine Sub das ernsthaft denkt (und manche Doms zielen darauf ab 😅), und sie würde sagen: "Ich habe unter Beeinflussung zugestimmt und wollte das so gar nicht...", dann ginge es nicht um die "Vertragsfrage" (die keine wäre), sondern Missbrauch. Nehme ich zumindest mal an. 

Ist ja alles schön und gut, aber einem roten Faden konnte ich da gerade nicht folgen 😅 Ist das nicht im Kern meine Aussage? Auf eine rechtliche Bindungswirkung bin ich absichtlich nicht eingegangen, das ist bei dem Thema jedes Mal Standard; natürlich gibt's die nicht und das Ganze hat nur Symbolcharakter.

Mir ging es nur um die Aussage, dass eine Sklavin nie auf Augenhöhe dergleichen bei 24/7 vereinbaren könnte. Das macht für mich halt keinen Sinn, als wäre der Mensch bei der Aushandlung der Rahmenbedingungen nie auf Augenhöhe, nur weil Sklave oder Sklavin als Neigung.

vor 15 Minuten, schrieb Aberration:

Mir ging es nur um die Aussage, dass eine Sklavin nie auf Augenhöhe dergleichen bei 24/7 vereinbaren könnte. Das macht für mich halt keinen Sinn, als wäre der Mensch bei der Aushandlung der Rahmenbedingungen nie auf Augenhöhe, nur weil Sklave oder Sklavin als Neigung.

Erste Passage von dir, ja ohnehin. Entschuldigung, manchmal fehlt der rote Faden. 🙈 

vor 16 Minuten, schrieb Aberration:

Mir ging es nur um die Aussage, dass eine Sklavin nie auf Augenhöhe dergleichen bei 24/7 vereinbaren könnte. Das macht für mich halt keinen Sinn, als wäre der Mensch bei der Aushandlung der Rahmenbedingungen nie auf Augenhöhe, nur weil Sklave oder Sklavin als Neigung.

Und das wäre Betrachtungssache. Wenn Sklavin meint = nie Augenhöhe. Und das ist ja oftmals der Fall. 

Also könnte man auch die Frage stellen (dafür müsste man Vertrag allerdings tatsächlich lesen und Sklavin auch, was ja beides ohnehin nur bdsm ist^^)

"Seit wann können Sklaven überhaupt Verträge machen?" 😜 

Ich merke allerdings gerade selbst, wie absurd das ist, wenn man eine Sklavin hat und die dann keine Verträge eingehen können soll (weil man die rechtlich als das betrachtet, was sie sind). 

DominantesHerz
Vor 8 Stunden, schrieb Bratty_Lo:

Schreiben jetzt alle PN's? Ich antworte mal hier: 

Wir haben keinen Sklavenvertrag. Wir haben eher eine Vereinbarung/Leitlinie, die jetzt nicht ganz genau im Wortlaut wiedergegeben wird, aber in etwa lautet: 

Dass ich meinen Herrn mit voller Hingabe anerkenne, seine Anweisungen befolge, seine Entscheidungen respektiere und seine Maßnahmen erdulde.

Schriftlich festgehalte Regeln, haben wir tatsächlich nur 2. 

- Das Selbstberührungsverbot 

- Die Anrede "Herr". 

Natürlich sind im Verlauf diverse weitere Regeln hinzugekommen. Gestern lagen meine Hände unter der Bettdecke und sie müssen auf der Bettdecke aufliegen (wenn ich nicht anderweitig gesichert wäre).

Ich habe also einige Regeln, um die ich einfach weiß und die so benannt wurden. Des weiteren weiß ich, was mein Herr allgemein nicht schätzt. Müll nicht richtig sortieren oder wenn ich ihm zum Beispiel vorauseile... Das könnte allerdings auch nur mal eine Ermahnung sein, er könnte es je nachdem auch bestrafen. 

Situativ kann er ohnehin alles anordnen. Und ich weiß, bei welchen Dingen ich fragen muss. 

"Unangemessens" Verhalten gäbe es noch, welches er im Regelfall erst ermahnen würde. Aber ich überlasse es auch seiner Wertug, was er direkt bestraft. Ich weiß ja grundsätzlich auch, was er als unangemessen empfindet. 

Wir haben keine Tabus schriftlich festgehalten, auch nicht alle Regeln und erst recht nicht jedes Detail. 😉 

Über so manche Sklavenverträge im Internet mussten wir schon das ein oder andere mal eher schmunzeln. Wenn man die entsprechend anpasst, mögen die vielleicht auch gehen. 

Am lustigesten fand ich mal einen, in welchem nach "römischer Tradition" einmal im Jahr die Rollen getauscht werden...🤦‍♀️ 

Mich würde mega interessieren wie lange du und dein Herr schon eure Dom/Sub Beziehung pflegt? Grüße

DominantesHerz
Vor 7 Stunden, schrieb kleiner_phönix:

Ich hatte mal in einer früheren Beziehung etwas in der Art. Die wichtigste Abmachung war, dass wir uns nicht einfach so aus dem Leben des anderen stehlen. Tja, hat er sich nicht dran gehalten. Nur um danach wieder anzukommen. Seitdem gebe ich auf sowas nichts mehr

Tut mir leid. Wenn man sich auf Regeln einigt, dann sollte man sich auch daran halten. Und dann wieder angeschissen zu kommen ist auch peinlich, wenn ich mir diese Meinung erlauben darf

Vor 7 Minuten , schrieb Bratty_Lo:

Und das wäre Betrachtungssache. Wenn Sklavin meint = nie Augenhöhe. Und das ist ja oftmals der Fall. 

Also könnte man auch die Frage stellen (dafür müsste man Vertrag allerdings tatsächlich lesen und Sklavin auch, was ja beides ohnehin nur bdsm ist^^)

"Seit wann können Sklaven überhaupt Verträge machen?" 😜 

Ich merke allerdings gerade selbst, wie absurd das ist, wenn man eine Sklavin hat und die dann keine Verträge eingehen können soll (weil man die rechtlich als das betrachtet, was sie sind). 

Zumal sie eben nicht umsonst weitverbreitet "Sklavenverträge" genannt werden und (m. W.) GERADE in 24/7-Konstellationen Gebrauch finden. Ich persönlich kenne sowas eigentlich fast ausschließlich dort, auch wenn es sicherlich Ausnahmen geben mag.

vor 4 Stunden, schrieb Rosenrot82:

ich habe es auch ohne Vertrag geschafft zu kapitulieren. 🥰

grins ... na das is doch glatt nen glückwunsch wert ... sm ile

DominantesHerz
Vor 2 Stunden, schrieb Herr-AS:

auch wenn es vorgefertigte gibt, sollte aus meinem empfinden jede sub/sklavin, die einen braucht/haben möchte ihren individuellen bekommen...

ich für meinen teil habe schon einige geschrieben, weil es den wunsch dazu gab... hintergrund war ganz einfach der eindruck bei den mädels dadurch eine festigung, ihrer rolle zu haben ... event auch einer festeren emotionalen bindung oder einfach nochmal der klarstellung des bereits mündlich vereinbarten...

ich hab diese "V" ... mit persönl. bildern gestalltet, abgebunden und meist in einer besonderen session übergeben ... also dem ganzen auch versucht einen rahmen zu geben, denn die die sich einen wünschen behalten den moment länger in erinnerung...

ob es mit einem solchen teil eine bessere beziehung gibt - wahrscheinlich eher nicht ... siehe ehevertrag ... sm ile

Ja da geb ich dir recht. Wenn ich sowas machen würde, dann hätten meine Subs auch verdient einen individuellen Vertrag zu bekommen. Massenabfertigung wäre mir zu leblos.

DominantesHerz
Vor 16 Minuten , schrieb Bratty_Lo:

Und das wäre Betrachtungssache. Wenn Sklavin meint = nie Augenhöhe. Und das ist ja oftmals der Fall. 

Also könnte man auch die Frage stellen (dafür müsste man Vertrag allerdings tatsächlich lesen und Sklavin auch, was ja beides ohnehin nur bdsm ist^^)

"Seit wann können Sklaven überhaupt Verträge machen?" 😜 

Ich merke allerdings gerade selbst, wie absurd das ist, wenn man eine Sklavin hat und die dann keine Verträge eingehen können soll (weil man die rechtlich als das betrachtet, was sie sind). 

Eine Zwickmühle in der Tat

Wir haben keinen Vertrag, aber niedergeschriebene Regeln, die uns beiden Sicherheit geben.

Ja ich sehe das ähnlich habe schon etwas Erfahrung als sub aber eine Art Vertrag hatte ich bisher noch nicht . Ist wahrscheinlich auch eher etwas für Langzeit Sklaven , Aber wenn ich dann mal endlich langzeit Sklave bin, dann würde ich auch gerne einen Vertrag mit meiner Herrin haben

vor 13 Stunden, schrieb DominantesHerz:

Mich würde mega interessieren wie lange du und dein Herr schon eure Dom/Sub Beziehung pflegt? Grüße

Hi @DominantesHerz so rund 7,5 Jahre. Mein Herr hat allerdings über 30 Jahre Erfahrung im bdsm. Und heute noch sagt er mir: "Ich hatte da mal eine Sub..." Geschichten, von denen ich noch nichts weiß. 🤭 Einzelne Sessions, Spurenbilder, auch mal Subs die ihn blind empfangen haben und einfach die Hotel Tür offen stehen lassen haben...🤷‍♀️ Spielbeziehungen und eine ernstere D/S-Beziehung vor mir. 

SM ist eigentlich weniger das Problem, da hatten wir auch entsprechend angefangen. D/S dauert schon ein wenig. Er hatte schon vor mir Kontakte und einmal peitschte er mich recht zu Beginn, fing aber gerade erst an, und ging dann ans Telefon. Eine befreundete Femdom. Er schaltete auf laut. Ob sie das hören würde? Antwort: "Ja, das ist ja nicht zu überhören!" Ich fand das zu dem Zeitpunkt schon unverschämt, dass da irgendwer am Telefon das Peitschen hört. Wäre mir heute egal und seine Sache. Auch wenn er mein Handy haben will oder drangeht, wenn mich wer anruft...🤷‍♀️
 
Ich erinnere mich an eine Situation, wo ich ungehorsam war. Eher eine "Kleinigkeit" und ich meinte: "Na ja, soo schlimm war das ja jetzt nicht!" Und er meinte: "Allein die Tatsache des Ungehorsams sollte schlimm genug für dich sein!" 🙈 
 
Am Anfang hatte ich auch häufiger mal "Erwartungshaltungen" in Bezug auf Sessions oder so, aber inzwischen gar nicht mehr. Sowas mag mein Herr auch nicht und wird dann nur weniger Lust haben. Es ist auch umso angenehmer, je devoter ich mich verhalte. Und es meinem Herrn recht machen möchte. Da zu sein, wo er gerade ist. 🥰
 
Und ich bin immer quasi bei meinem Herrn. Letzes Wochenende hatten wir schon früh ein wenig bdsm gemacht und um 9 war ich einkaufen. Mittags schon gegen 12.30 Uhr waren wir zum Essen eingeladen. Er meinte, dass wir nicht frühstücken! Weil es da ja genug geben würde. 
 
Dann habe ich aber doch überlegt, ob ich jetzt ein Croissant oder ne Käsestange oder ein kleines Teil vom Bäcker holen soll und er sich dann doch darüber freuen würde. Ich habe es dann gelassen ("dein Herr hat gesagt, er möchte nichts!). Ich hatte ihm meine Überlegung dann erzählt, aber er fand es gut so. Er hätte es dann zwar gegessen, aber wollte das bewusst nicht. Ich wäre dann schon traurig gewesen, wenn er sich dann doch über was gefreut hätte...😔 Dass ich nicht frühstücke, wenn er es nicht tut, ist auch logisch für mich. 
 
Hmm, am Ende ist es umso einfacher, je mehr ich mich nach meinem Herrn (aus)richte. 😃 
 
Aber das ist dann vermutlich die Kunst. Nichts einzufordern, anzunehmen, keine eigenen Wertungen zu vollziehen. Wobei ich jetzt nicht sage, dass man keine eigene Meinung oder so hätte.
 
Aber ich denke, dass ich am Anfang eher gehorsam war, wenn er es eingefordert hat. Das ist zwar immer noch der Fall, aber die stetige Anlehnung an meinen Herrn wurde mit der Zeit immer ausgeprägter. 🥰 Und es kann zwar mal sein, dass ich nicht da bin wo er ist, aber für mich ist es auf Dauer nichts wenn Dominanz und Submission immer erst wieder neu zueinander finden müssen. Für mich wäre das auf Dauer dann zumindest nichts. 😉
vor 18 Stunden, schrieb JaN1na:

und festnageln...

grins ... und feste nageln ... 

das hat was ! 

Eine schön gestaltete Besitzurkunde, die Sklavy als Symbol übergibt, finde ich da emotional viel bedeutender als einen Vertrag...

Im Gegenzug dann eine Art Dokument ausstellen, in dem man sich dazu bekennt, dieses Eigentum anzunehmen und unter seinen Schutz zu stellen ist auch eine Geste, die für mich mehr "Impact" im Kopf macht als Leistungen und Gegenleistungen zu vereinbaren...

Gerade wenn man nicht dauerhaft zusammen lebt, hat so ein Symbol für mich nochmal etwas mehr verbindendes, wenn man das vielleicht sogar gerahmt täglich sieht und aneinander denkt.

Bei Vertrag habe ich da eher das Bild vom dicken Leitz-Ordner im Bücherregal im Kopf. Dieses eher administrative finde ich einfach zu kühl für mein Verständnis von Zwischenmenschlichkeit und so kleine Gesten dafür deutlich romantischer... 

DominantesHerz
Vor 18 Minuten , schrieb Ropamin:

Eine schön gestaltete Besitzurkunde, die Sklavy als Symbol übergibt, finde ich da emotional viel bedeutender als einen Vertrag...

Im Gegenzug dann eine Art Dokument ausstellen, in dem man sich dazu bekennt, dieses Eigentum anzunehmen und unter seinen Schutz zu stellen ist auch eine Geste, die für mich mehr "Impact" im Kopf macht als Leistungen und Gegenleistungen zu vereinbaren...

Gerade wenn man nicht dauerhaft zusammen lebt, hat so ein Symbol für mich nochmal etwas mehr verbindendes, wenn man das vielleicht sogar gerahmt täglich sieht und aneinander denkt.

Bei Vertrag habe ich da eher das Bild vom dicken Leitz-Ordner im Bücherregal im Kopf. Dieses eher administrative finde ich einfach zu kühl für mein Verständnis von Zwischenmenschlichkeit und so kleine Gesten dafür deutlich romantischer... 

Interessante Idee

Vor 20 Stunden, schrieb Aberration:

Dem würde ich inhaltlich auf mehrere Ebenen widersprechen. 24/7 umfasst diverse Arten, BDSM zu leben, der Begriff wird schon falsch verwendet. Ferner wäre die Konsequenz deiner Aussage, dass eine "potenzielle" Sklavin nie zustimmen könnte, weil, wenn es nicht schriftlich ginge, wäre mündlich ja auch nicht machbar. Ist aus meiner persönlichen Sicht ziemlicher Quatsch.

Danke für deine Meinungsäußerung und Kritik.

Interessiert dich das Thema wirklich?
Oder geht es dir um was anderes?

Der driss is so Basic. Da findest du Millionenfach Meinungen Anleitungen Erfahrungen und berichte im netzt.

Und das bisschen recherchieren kann man wohl von jemandem erwarten der sich für etwas interessiert.

Da das bei dir allerdings nicht der Fall ist.
Geht es dir um Selbstdarstellung verpackt als unschuldige frage

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