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Neurodivergenz, Kink und Kommunikation


Tk****

Empfohlener Beitrag

Würde ich für mich eher anders herum sehen: ich maskiere im Alltag und erst wenn ich mich sicher und verstanden fühle,  kann ich diese Masken fallen lassen und albern sein und einfach ich selbst sein. Das wird also eher mehr im Laufe der Beziehung, als weniger. Irgendwie sehe ich es auch eher kritisch, wenn jemand in der Beziehung verstummt, ich beobachte für mich das Gegenteil. 

Dazu gehört auch, sich zu trauen Grenzen zu setzen, zu sagen, wenn etwas für mich nicht geht oder im Moment nicht geht. Und wie gesagt, wird das eher mehr als weniger. 

 

Ich selbst bin für klare Kommunikation, dem steht aufmüpfig sein, um eine Strafe zu provozieren entgegen. Wenn ich Schmerz brauche, sage ich, dass ich Schmerz brauche und nenne es nicht "Strafe". Das ganze Strafkonzept funktioniert für mich auch nicht. Vielleicht, weil ich es als Rollenspiel sehe, denn wenn ich es wörtlich und ernst verstehen würde, würde ich mich fragen, warum mein Partner mit mir zusammen ist, wenn ich doch nicht gut so bin, wie ich bin. Und da bin ich halt manchmal einfach Kobold, aber den zeige ich nur, wenn ich mich sicher fühle.

Vor 40 Minuten , schrieb Teaspoon:

Würde ich für mich eher anders herum sehen: ich maskiere im Alltag und erst wenn ich mich sicher und verstanden fühle,  kann ich diese Masken fallen lassen und albern sein und einfach ich selbst sein. Das wird also eher mehr im Laufe der Beziehung, als weniger. Irgendwie sehe ich es auch eher kritisch, wenn jemand in der Beziehung verstummt, ich beobachte für mich das Gegenteil. 

Dazu gehört auch, sich zu trauen Grenzen zu setzen, zu sagen, wenn etwas für mich nicht geht oder im Moment nicht geht. Und wie gesagt, wird das eher mehr als weniger. 

 

Ich selbst bin für klare Kommunikation, dem steht aufmüpfig sein, um eine Strafe zu provozieren entgegen. Wenn ich Schmerz brauche, sage ich, dass ich Schmerz brauche und nenne es nicht "Strafe". Das ganze Strafkonzept funktioniert für mich auch nicht. Vielleicht, weil ich es als Rollenspiel sehe, denn wenn ich es wörtlich und ernst verstehen würde, würde ich mich fragen, warum mein Partner mit mir zusammen ist, wenn ich doch nicht gut so bin, wie ich bin. Und da bin ich halt manchmal einfach Kobold, aber den zeige ich nur, wenn ich mich sicher fühle.

Tatsächlich ist es durch Kommunikationstraining und gegenseitiges nonverbales Verständnis irgendwann auch dazu gekommen dass es einfacher war zu Fragen und damit den Weg über die Bratty Seite zu umgehen.

Für mich ist brat sein am Anfang eine Art Schutzfunktion. Das ist dann auch schon weniger geworden mit der Zeit. Mein Herr liebt es allerdings, mich herauszufordern, deswegen geht es bei uns in der Regel hoch her, was verbalen Schlagabtausch und Kampf angeht. Manchmal ist die Stimmung aber auch ganz ruhig, bzw. ein Wort in einer speziellen Tonlage reicht und ich höre aufs Wort.

Neurodivergente Brat hier 🙋‍♀️ Ich bin der Meinung, dass "bratty Verhalten" grundsätzlich IMMER mit dem Bedürfnis nach Sicherheit zu tun hat.. Auch bei denen, die das ganze "rein aus der Lust am Spiel machen".. Irgendeinen Hintergrund gibt es dabei immer. Ob das nun die "Unfähigkeit" ist die eigenen Bedürfnisse klar zu definieren, aus einer gewissen "Verlustangst" heraus oder ob die Brat nur "testen" möchte, ob ihr Dom denn auch das "Zeug dazu" hat, ihr Dom zu sein. In meinen Augen hat jede Brat einfach ein ggf "anderes" Sicherheitsbedürfnis, welches speziell befriedigt werden will. Das bratty Verhalten kann sich dementsprechend irgendwann legen, wenn sich die Brat in der Verbindung sicher fühlt. Oder es taucht generell immer mal wieder auf, weil die Brat vllt das Bedürfnis hat immer wieder neu gezeigt zu bekommen, dass sie sicher ist.. So sehe ich das jedenfalls und ich kommuniziere das auch mittlerweile so 😊

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