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Neurodivergenz, Kink und Kommunikation


Tk****

Empfohlener Beitrag

Ich finde es schon wichtig zu wissen, wenn jemand aus meinem Umfeld vermutet, neurodivergent zu sein. Dann kann ich meine Kommunikation ggf. anpassen, manche Worte nicht so sehr auf die Goldwaage legen usw.
Habe zb einen Kollegen der ständig aneckt, unbestritten sehr gut in manchen Bereichen aber in anderen einfach nur anstrengend. Da wird nun natürlich ordentlich gemunkelt, das finde ich schade. Wäre ich seine Vorgesetzte, würde ich die Aufgaben anders zuschneiden, so dass er seine Stärken einbringen kann

In der WDR Mediathek gibt es unter WDR Wissen eine interessante Dokumentation (45 Minuten) zum Thema "Neurodiversität". 

 

Viel Spaß beim Gucken. 

Vor 1 Stunde, schrieb Teaspoon:

Du meinst, Worte nicht krumm nehmen, weil du nicht etwas hinein interpretierst, was nicht gesagt wurde, sondern einfach mal das, was gesagt wurde so annimmst, wie es gesagt war? Ich weiß, dass die Redewendung genau das Gegenteil meint, aber das ist ja das Problem. Wörtlich nehmen bedeutet auch, genau das zu meinen, was gesagt ist, ohne Hintergedanken, ohne soziale Verklausulierung, ohne falsche Freundlichkeit.

 

Ein Beispiel: ich sagte einer Freundin, dass es mir leid tut, dass es ihr nicht gut ging. Sie meinte, ich müsse mich dafür nicht entschuldigen. Ich sagte darauf, dass ich mich nicht entschuldigt hätte, denn ich kann ja nichts dafür, ich hatte nur gesagt, dass es mir leid tut, dass es ihr nicht gut ging.

 

Das Konzept, dass hinter "Tut mir leid" ein nicht wörtlich gesagtes "Ich nehme dafür die Schuld und Verantwortung auf mich" steht, ist neurotypisch.

Nein das meine ich nicht. Sondern wenn es der Person zb an Empathie fehlt und sie verletzt, ohne es zu wollen

Vor 1 Stunde, schrieb Teaspoon:

Du meinst, Worte nicht krumm nehmen, weil du nicht etwas hinein interpretierst, was nicht gesagt wurde, sondern einfach mal das, was gesagt wurde so annimmst, wie es gesagt war? Ich weiß, dass die Redewendung genau das Gegenteil meint, aber das ist ja das Problem. Wörtlich nehmen bedeutet auch, genau das zu meinen, was gesagt ist, ohne Hintergedanken, ohne soziale Verklausulierung, ohne falsche Freundlichkeit.

 

Ein Beispiel: ich sagte einer Freundin, dass es mir leid tut, dass es ihr nicht gut ging. Sie meinte, ich müsse mich dafür nicht entschuldigen. Ich sagte darauf, dass ich mich nicht entschuldigt hätte, denn ich kann ja nichts dafür, ich hatte nur gesagt, dass es mir leid tut, dass es ihr nicht gut ging.

 

Das Konzept, dass hinter "Tut mir leid" ein nicht wörtlich gesagtes "Ich nehme dafür die Schuld und Verantwortung auf mich" steht, ist neurotypisch.

Das kenne ich zu gut 😌 wenn ich sage es das es mir leid tut oder jemand/etwas… dann kommt das sehr oft. Ist so nervig gerade als Empathin.. Ja Ich kann nichts dafür aber ich kann trotzdem mitfühlen oder es kann mir Leid tun. Manchmal ist es aber auch der eigene Selbstwert. Meine sub letztens zu einer Freundin die etwas mehr auf den Hüften hat…als sie gerade ein Stück Grill Fleisch von einem bestimmten Discounter in den Mund schob. “ Wow die Stücke werden auch immer größer!” …

vor 4 Stunden, schrieb kleiner_phönix:

Dann kann ich meine Kommunikation ggf. anpassen, manche Worte nicht so sehr auf die Goldwaage legen usw.

Da war ich auch eben dran hängen geblieben, @Teaspoon war aber schon schneller 😉 .  Also bei mir und auch bei meiner Tochter ist es so, dass wir wirklich fast alles ganz genau so sagen, wie es ist und dass wir das fast gar nicht »sozialverträglich verpacken« können. 
Andersrum kann es uns sehr verletzen, wenn ein Stino (gemeint ist hier neurotypisch) da irgendwas raushaut, was er gar nicht so meint. 

Will sagen: bei uns kommt alles auf die Goldwaage, da gibt es fast keinen Weg dran vorbei.

Vor 14 Minuten , schrieb Igel:

Da war ich auch eben dran hängen geblieben, @Teaspoon war aber schon schneller 😉 .  Also bei mir und auch bei meiner Tochter ist es so, dass wir wirklich fast alles ganz genau so sagen, wie es ist und dass wir das fast gar nicht »sozialverträglich verpacken« können. 
Andersrum kann es uns sehr verletzen, wenn ein Stino (gemeint ist hier neurotypisch) da irgendwas raushaut, was er gar nicht so meint. 

Will sagen: bei uns kommt alles auf die Goldwaage, da gibt es fast keinen Weg dran vorbei.

Gerade im Job stelle ich mir das schwierig vor 🤔

vor 48 Minuten, schrieb kleiner_phönix:

Gerade im Job stelle ich mir das schwierig vor 🤔

Immer, im ganzen Leben, Tag und Nacht, ohne Unterbrechung und nicht nur im Job. 

  • Moderator

Ich habe einige Beiträge wegen offTopic und zugehörigen Reaktionen entfernt (aber nur einen Bruchteil dessen, was als offTopic gemeldet wurde, denn die meisten "Ausflüge" passen durchaus zum Thema).

LG Carmen, FET Team

Gestern um 06:16 Uhr, schrieb kleiner_phönix:

Ich finde es schon wichtig zu wissen, wenn jemand aus meinem Umfeld vermutet, neurodivergent zu sein. Dann kann ich meine Kommunikation ggf. anpassen, manche Worte nicht so sehr auf die Goldwaage legen usw.
Habe zb einen Kollegen der ständig aneckt, unbestritten sehr gut in manchen Bereichen aber in anderen einfach nur anstrengend. Da wird nun natürlich ordentlich gemunkelt, das finde ich schade. Wäre ich seine Vorgesetzte, würde ich die Aufgaben anders zuschneiden, so dass er seine Stärken einbringen kann

Die Aufgaben dem Menschen anzupassen ist auch ökonomisch unbedingt sinnvoll. Andersherum wird es aber erwartet. Das ist zutiefst unmenschlich und erzeugt nur Krankenstand.

vor 3 Stunden, schrieb Fehmarn68bi:

Die Aufgaben dem Menschen anzupassen ist auch ökonomisch unbedingt sinnvoll. Andersherum wird es aber erwartet. Das ist zutiefst unmenschlich und erzeugt nur Krankenstand.

@Fehmarn68bi, Du hast das „etwas verschraubt“ beschrieben. Meintest Du es etwa so? Das würde ich nämlich auch als meine Sichtweise beschreiben:

"Die Aufgaben an die jeweiligen Menschen (egal ob neurodivergent oder sonst wie) anzupassen ist auch ökonomisch unbedingt sinnvoll. Andersherum wird es aber erwartet (z.B. die Neurodivergenten sollen sich nicht so anstellen). Das ist zutiefst unmenschlich und erzeugt nur Krankenstand."

Ich würde so weit gehen zu sagen, dass dies kein Problem ist, das nur Neurodivergente in der Berufswelt haben.

vor 13 Minuten, schrieb Teaspoon:

Ich würde so weit gehen zu sagen, dass dies kein Problem ist, das nur Neurodivergente in der Berufswelt haben.

Ja, da bin ich auch dabei.

Ich war ja gut 20 Jahre lang selbständig mit bis zu 25 Mitarbeiter*innen. Damals wusste ich noch nix von meinem Aspi. Aber einer meiner Leitgedanken war: jede/n einzelne/n möglichst so und dort einsetzen, wo der/die Mitarbeitende Stärken und besondere Fähigkeiten hat. Das hat nicht immer, aber doch recht oft gut geklappt - und die Bande hat sich bei mir in meinem Betrieb auch (meist) recht wohl gefühlt. 

Also intuitiv habe ich damals schon (ab Mitte der 90er Jahre) versucht, diese Idee, diese Richtung umzusetzen. 

Ist jetzt nicht kink, aber es geht um Neurodivergenz und Kommunikation, also noch innerhalb der Grenze zu OT. 🦔 erleichtert ...

Vor 1 Stunde, schrieb Teaspoon:

Ich würde so weit gehen zu sagen, dass dies kein Problem ist, das nur Neurodivergente in der Berufswelt haben.

Grundsätzlich ja schon. Doch sind es ja die Neurotypischen (meisst RechtshänderInnen), die die Regeln machen. Die hätten also am wenigsten Grund sich zu beschweren. Oder?

Im Kink/BDSM bewegt man sich außerhalb der gängigen Konventionen. Daher braucht es da einfach mehr, klarere und offenere, direkte Kommunikation. Das kommt und Neurodivergenten einfach entgegen.

vor 2 Stunden, schrieb Igel:

@Fehmarn68bi, Du hast das „etwas verschraubt“ beschrieben. Meintest Du es etwa so? Das würde ich nämlich auch als meine Sichtweise beschreiben:

"Die Aufgaben an die jeweiligen Menschen (egal ob neurodivergent oder sonst wie) anzupassen ist auch ökonomisch unbedingt sinnvoll. Andersherum wird es aber erwartet (z.B. die Neurodivergenten sollen sich nicht so anstellen). Das ist zutiefst unmenschlich und erzeugt nur Krankenstand."

Es gibt aber auch eine andere Seite der Medaille. 

Die "Aufgabe" ist zu ein Angebot zur Arbeit. Die Aufgabe ist genau definiert. Der Arbeitgeber bezahlt dafür jemand zu haben welcher der Aufgabe gewachsen ist. 

Ist man dieser Aufgabe nicht gewachsen, weil man zu dick, zu langsam, zu schludrig, zu neurodivergent ist, dann ist es nicht die Sache des Arbeitgebers die Aufgabe "passend" zu machen, sondern die Person ist vielleicht schlichtweg im falschen Job. 

Rücksicht, Toleranz, Individualität - alles berechtigt. Und auf der anderen Seite steht " mündig sein / werden " und nicht der Gesellschaft, dem Arbeitgeber, der Politik seine Individualität aufzwingen. 

Vor 2 Minuten , schrieb Fehmarn68bi:

Grundsätzlich ja schon. Doch sind es ja die Neurotypischen (meisst RechtshänderInnen), die die Regeln machen. Die hätten also am wenigsten Grund sich zu beschweren. Oder?

Naja wenn man im Job falsch eingesetzt wird spielt das doch keine Rolle. Wieso sollte man trennen?

vor einer Stunde, schrieb Fehmarn68bi:

Grundsätzlich ja schon. Doch sind es ja die Neurotypischen (meisst RechtshänderInnen), die die Regeln machen. Die hätten also am wenigsten Grund sich zu beschweren. Oder?

Nein, die Regeln machen nicht die Angestellten. Aber da kommen wir zu sehr ins OT.

Vor 1 Stunde, schrieb Tau08:

Es gibt aber auch eine andere Seite der Medaille. 

Die "Aufgabe" ist zu ein Angebot zur Arbeit. Die Aufgabe ist genau definiert. Der Arbeitgeber bezahlt dafür jemand zu haben welcher der Aufgabe gewachsen ist. 

Ist man dieser Aufgabe nicht gewachsen, weil man zu dick, zu langsam, zu schludrig, zu neurodivergent ist, dann ist es nicht die Sache des Arbeitgebers die Aufgabe "passend" zu machen, sondern die Person ist vielleicht schlichtweg im falschen Job. 

Rücksicht, Toleranz, Individualität - alles berechtigt. Und auf der anderen Seite steht " mündig sein / werden " und nicht der Gesellschaft, dem Arbeitgeber, der Politik seine Individualität aufzwingen. 

Die Aufgabe zu erledigen ist oft nicht das eigentliche Problem. Die Problematik beginnt oft schon in ungenauen Aufgabenbeschreibungen, unkommunnizierten Erwartungshaltungen und Vorgehensweisen. Diese Art Inkompetenz ist oft unter mittelständischen Leistungsnehmern besonders verbreitet.
Das war zumindest meine Erfahrung über Jahrzehnte im Beruf. Und ich hab den Fehler immer wieder bei mir gesucht. Dabei war er da gar nicht.
Seit über 15 Jahren leite ich nun mein eigenes Team und kann meinen Kollegen erstmal die Freiheit geben, die ich nie hatte. Und wir haben mit die höchste Produktivität im Vergleich. Aber auch für mein Team war es natürlich eine Ungewöhnung. So viel mehr Eigenverantwortung kann auch nicht jede/r...

vor 18 Minuten, schrieb Fehmarn68bi:

 

Die Aufgabe zu erledigen ist oft nicht das eigentliche Problem. Die Problematik beginnt oft schon in ungenauen Aufgabenbeschreibungen, unkommunnizierten Erwartungshaltungen und Vorgehensweisen. Diese Art Inkompetenz ist oft unter mittelständischen Leistungsnehmern besonders verbreitet.
Das war zumindest meine Erfahrung über Jahrzehnte im Beruf. Und ich hab den Fehler immer wieder bei mir gesucht. Dabei war er da gar nicht.
Seit über 15 Jahren leite ich nun mein eigenes Team und kann meinen Kollegen erstmal die Freiheit geben, die ich nie hatte. Und wir haben mit die höchste Produktivität im Vergleich. Aber auch für mein Team war es natürlich eine Ungewöhnung. So viel mehr Eigenverantwortung kann auch nicht jede/r...

Ich stimme dir zu. Es ist überall verbreitet, weil es leider menschlich ist. Überall wird nur nur mit Wasser gekocht, mal besser, mal schlechter. 

Du hast die Antwort für dich gefunden. Die ich übrigens teile und so auch handhabe. 

Oder wie Teaspon es auch sagte. Wenn es nicht passt, entweder gehen oder Verantwortung übernehmen und es besser machen 👍.

Leider ist es eben oft nicht so. Ängste, Sorgen, Bequemlichkeit, gefühlte Perspektivlosigkeit ufm bremsen viele Menschen aus die Änderung anzugehen. 

(bearbeitet)
Glaubt ihr allen Ernstes, dass die Leute immer ehrlich sind? Wenn man das ist, eckt man an. Ein Großteil denkt allerdings anders. Nein, ich gehöre nicht zu denen. Aber etliche Leute haben eine bestimmte Partei gewählt. Die Zahlen zeigen es. Aber real habe ich da noch niemanden getroffen, der das zugeben würde.  🤷‍♀️ 
 
In der Klasse der Erwachsenen, darf einer jetzt nicht mit auf Klassenfahrt. Das Verhalten ist zu inakzeptabel. Ist zu anstrengend, will man nicht. Finde ich unmöglich. Aber im Unterricht nimmt man da ja "Rücksicht" drauf. Dann endet das mit der Pädagogik allerdings auch. 
 
Jeder muss sich anpassen. Auch im Job. Ich würde sagen, wenn man Schwerpunkte verfolgen kann, je nach Eignung, dann ist das vor allen Dingen Glück! Das bietet natürlich nicht jedes Unternehmen. Und da kann man auch keine Neurodivergenzen berücksichtigen. Sicher muss man keinen Job machen. Aber alles zu berücksichtigen, führt nicht immer zum Ziel. Und vor allen Dingen gibt es da kein Anrecht drauf! 
 
Und wenn man Besonderheiten auch noch in den Fokus rückt, tut die Person das selbst. Dabei wäre das unter Umständen gar nicht immer so relevant und tut auch nicht immer was. Ist nur meine Meinung. 
 
Das ist genau, wie mit Kommunikation. Man kann Dinge auch "zerreden". Also sich denen so sehr widmen im Detail, dass am Ende aber auch nicht mehr bei rumkommt. 😅 Sicher sollte man die prägnanten Dinge ansprechen, Unstimmigkeiten usw. Aber uns reicht das, sowas so zu behandeln, dass wir es eben nicht "zerreden", sondern mögliche Lösungen betrachten und dann ist gut. Haken dran. Aber da irgendwo rumzurühren, wem das was gibt und wenn das wirklich was tut, na gut....
 
Etwas auf die Goldwaage zu legen, ist absolut nicht meins. Weil das oft genug nicht zielführend ist. Und nicht nur das, oft ist das dann auch eine Tendenz von "Überbewertungen". 
 
Und da fängt es ja schon an. Auf der einen Seite sollen Leute sein, wie sie sind. Auf der anderen Seite wird dann natürlich gewertet und auch überbewertet. Leute ausgeschlossen, obwohl man die riesen Toleranz vorgibt. Das kommt am Ende nicht hin.
 
Also ist eine gewisse Anpassung da erforderlich. Und was Rücksicht nehmen betrifft, das hätte ich mit meiner Neigung im Job oder so auch mal gerne. Die ist ja auch eine Störung bei mir. Und viel ausgeprägter als meine Neurodivergenz...🤭 
 
Ist jetzt aber wirklich so. Das ist bei mir viel mehr eine "Besonderheit". Sagt ja aber auch niemand: "gut, der ist Sadist. Der kann das so und so besser... da müssen wir Kritik positiv äußern, sonst fühlt der sich ganz stark angegriffen..."
 
Und im Übrigen bekommen es ja nicht mal diejenigen hin, Kritik positiv zu äußern, die sich positive Kommunikation auf die Fahne schreiben....😆 
 
Am Ende sind es alles nur Menschen. Und statt auf "Sonderrechte" zu schauen, muss sich jeder zumindest weit genug anpassen. Sonst ist man halt nicht mehr dabei. Da kann man Neuroirgendwas haben, wie man möchte. 
 
Partnerschaftlich ist das natürlich eine "Sonderrolle". Eben, weil man sich gesellschaftlich schon anpassen muss. Allerdings jeder. Und klar, in einer Partnerschaft auch. Wobei das selbstverständlich für mich ist. Da muss ich auch nicht ausweichen oder so. Wer das gar nicht kann, hat es auch in Partnerschaften schwer. Und Anpassung sollte nie allzu schwierig sein. Mein Herr und ich ticken sehr ähnlich. 🤭👍 Er versteht auch Ironie und Sarkasmus. Also da sucht man sich schon das maximal passende, weil zu viel Anpassung immer anstrengend ist. Wenn es ständig anstrengend ist, passt es vielleicht auch einfach nicht. Wer wollte das schon? 
 
Als Sub ist meine Neigung natürlich so ausgeprägt, dass ich mich gerne mehr nach meinem Herrn richte.  
bearbeitet von Bratty_Lo

als neurospicy kann ich sagen, dass ich bratty bin, weil ich deine Aufmerksamkeit will. Oder weil ich einfach schlichtweg Bock habe dich genau heute, genau an diesem Moment zu provozieren und ich sehen will, was du mir gibst, wie du reagierst. Natürlich gibt es im Allgemeinen und Beziehungenstechnisch schon immer Probleme wegen meiner Störung. Das wurde mir aber nie als Bratty definiert oder habe ich so gesagt. Ich würde auch sagen, wenn ein Dom meint meine falsche Kommunikation ist Bratty, dann stimmt was an seiner Führung nicht. Er weiß ja wie ich drauf bin, ticke und wenn auf einmal mein normales Kommunikationsverhalten abweicht und das auch nicht in mein normales Bratty-Verhalten passt, da erwarte ich auch,dass da jemand die Situation unterbrechen kann und nachfragen kann. Könnte ich auch, aber wenn man so seine psychischen Probleme hat, kommt man aus manchen Situationen schwer raus und da brauch ich einen Aufmerksamen und Feinfühligen Partner, der das auch checkt und nicht meint: Oh das ist bratty, 20 mit dem Rohrstock.

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