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Beibringen einen dom zu sein


la****

Empfohlener Beitrag

Es ist doch schon Mal schön, dass er darauf eingegangen ist. Wie viel Zeit ist vergangen, seitdem er sich mit dem Thema bdsm befasst? Menschen brauchen unterschiedlich viel Zeit und evtl musst du einfach nett Geduld zeigen. Ich nehme an, du bist dir sicher, dass er es nicht nur für dich tut (falls nicht, noch Mal in einem ehrlichen Gespräch ohne Druck drüber sprechen).

 

Wenn du sagst, er macht das auch in der Öffentlichkeit, bedeutet das, ihr geht auf Parties? Dann kann man ja in den Austausch mit anderen Menschen gehen. Wie erleben sie die Macht, wo ist die Schmerzgrenze von anderen tops. Vielleicht anderen bei einem öffentlichen Spanking zuschauen. 

 

Alternativ kannst du ihm raten, auch selbst in einer community anzumelden und sich mit Menschen dort auszutauschen. Das kann auch dazu beitragen, Hemmungen abzubauen. Aber das alles braucht wahrscheinlich Zeit und von deiner Seite aus Geduld. 

 

Wenn es ihm mehr liegt, kannst du einen Stammtisch in eurer Nähe ausfindig machen und ihn fragen, ob er mit dir dorthin gehen möchte. Oder ob es ihm lieber ist, erst Mal alleine auf einem Stammtisch zu schnuppern. 

 

Ich gehe davon aus, dass du ihm schon signalisierst, dass es dir gefällt, wenn er dich schlägt. Wenn er das sieht, dann ist das mMn die größte Art, Hemmungen loszuwerden. Ich weiß nicht, wie eure Kommunikation dahingehend aussieht. Evtl bist du zu fordernd oder signalisierst zu wenig, dass du mehr möchtest.  Frag ihn, was er braucht, um sich dabei sicher zu fühlen und sag ihm, es ist voll okay, wenn es ihm dann doch zu viel wird und er wieder einen Schritt zurückgehen oder die Session möglicherweise abbrechen möchte.

 

Das waren auf die schnelle meine Gedanken dazu, vielleicht hilft es ja (:

Mir stellt sich eher die Frage, warum du ihn dazu drängen willst?

Was bedeutet für dich Submission?

Wenn ich mich jemandem unterwerfe, ist es da nicht ein Widerspruch ihn zwingen zu wollen, so zu funktionieren wie man es gerne hätte?

@Rosenrot82

Ich lese da nichts von zwingen, aber einem Bedürfnis, das noch nicht gestillt wurde. Sie schreibt, ihr Partner hatte vorher keinen Sex, also wahrscheinlich auch keine Berührung mit aktivem bdsm. Da ist es doch legitim nachzufragen, vielleicht erging es anderen ähnlich.

Sie sagt auch nicht, dass sie ihm vorgeben will, was wann zu tun ist, aber würde sich wünschen, es kämen Schlagwerkzeuge dazu. Versucht doch Mal nicht immer alles zu zerreden und sehr es aus einer wohlwollenderen Perspektive

vor 18 Stunden, schrieb ladysecret2026:

würgt mich schlägt mich etc dies auch in der Öffentlichkeit

Was ist das für eine Öffentlichkeit? Die allgemeine Öffentlichkeit hat keinen Konsens gegeben Teil eures Spiels zu sein.

vor 18 Stunden, schrieb ladysecret2026:

jedoch verwendet er nicht die toys die wir zu hause haben zb Flogger etc sag schön öfters benutzt die Schublade doch er traut sich nicht bzw hat angst es falsch zu machen.

Das finde ich ist erstmal gut. Besser als Selbstüberschätzung auf Kosten der Sub.

Mit einem vielschwänzigen, dichten Flogger kann man nicht viel falsch machen, wenn man nicht total dolle schlägt, dann ist das fast schon eine Massage.

Ich denke, der Spaß sollte im Vordergrund stehen. Probiere den Flogger mal an ihm aus. Dann spürt er, wie schmerzlos das ist. Dann jede zwei Schläge wechseln und gegenseitig verschiedene Körperregionen ausprobieren. (Nicht auf Bauch, Organe, Nieren, Hals)

Dominanz ist eine Haltung, keine Praktik. Ebenso Submission. Und wenn du dich schon Sub nennst, solltest du wissen, dass es nicht allein darum geht, die eignen Bedürfnisse gestillt zu wissen. Insofern helfen da Kommunikation und Sicherheit schaffen. Aber dem eigenen Egoismus frönen nicht. Ansonsten ist die Frage, ob ihr überhaupt kompatibel seid.

vor 15 Minuten, schrieb Rosenrot82:

Woran machst du denn fest, dass ich nicht wohlwollend bin? 

Ich lasse jedem seinen Spaß und trotzdem gerade wenn ein Mensch so ganz unerfahren ist, sollte man ihm nicht einfach Zeit geben sich dorthin zu entwickeln?

 

Natürlich sollte man ihm die Zeit geben, im Gegensatz zu mir hast du das aber nicht ausformuliert. Du stellst Suggestivfragen. Das ist in meinem Augen nicht wohlwollend. 

Versteh mich nicht falsch, deine Punkte haben ihre Berechtigung, aber da ist jemand, der Hilfe sucht und dann kommt die einzige nicht suggestive Frage:

Was bedeutet für dich Submission?

Wie gesagt, eine valide Frage, aber was erhoffst du dir davon?  Eine Erkenntnis a la "oh, ich sollte einfach demütig sein und mich mit dem zufrieden geben was ich bekomme"?

 

Das ändert ja nichts an der Situation und wie bereits gesagt, geht es hier um jemanden, der sich anscheinend noch herantastet (es wäre natürlich schön gewesen, wenn wir eine detaillierte Information erhalten hätten). Dann sag doch einfach, dass sie ihm mehr Zeit einräumen soll und es nur über Kommunikation (wenn überhaupt) gelingen kann. 

 

Hier wird so oft davon gesprochen, dass Grenzen verschoben werden sollen. Warum darf sie nicht seine Grenzen verschieben wollen, wenn es ihr noch nicht genug ist?

Vor 6 Minuten , schrieb PwiePaul:

Natürlich sollte man ihm die Zeit geben, im Gegensatz zu mir hast du das aber nicht ausformuliert. Du stellst Suggestivfragen. Das ist in meinem Augen nicht wohlwollend. 

Versteh mich nicht falsch, deine Punkte haben ihre Berechtigung, aber da ist jemand, der Hilfe sucht und dann kommt die einzige nicht suggestive Frage:

Was bedeutet für dich Submission?

Wie gesagt, eine valide Frage, aber was erhoffst du dir davon?  Eine Erkenntnis a la "oh, ich sollte einfach demütig sein und mich mit dem zufrieden geben was ich bekomme"?

 

Das ändert ja nichts an der Situation und wie bereits gesagt, geht es hier um jemanden, der sich anscheinend noch herantastet (es wäre natürlich schön gewesen, wenn wir eine detaillierte Information erhalten hätten). Dann sag doch einfach, dass sie ihm mehr Zeit einräumen soll und es nur über Kommunikation (wenn überhaupt) gelingen kann. 

 

Hier wird so oft davon gesprochen, dass Grenzen verschoben werden sollen. Warum darf sie nicht seine Grenzen verschieben wollen, wenn es ihr noch nicht genug ist?

Sie benennt ihren Ist-Zustand und seine beginnende Entwicklung. Wenn ich jemandem helfe, (s)einer Neigung auf den Grund zu gehen und sich dahingehend was aufzubauen, dränge ich nicht. Und als devote Person gleich gar nicht. Daher ist diese elementare Fragestellung absolut richtig an Ort und Stelle. Scheinbar assoziiert sie Sub mit einer passiven Figur. Das ist ja schonmal inkorrekt.

Richtig, man drängt nicht, habe ich auch nie befürwortet. Im Gegenteil, ich habe doch direkt geschrieben, dass Zeit der entscheidende Faktor ist. 

Wir wissen nicht, ob sie ihn direkt drängt oder auf andere Weise Druck aufbaut. Genau das meinte ich, als ich geschrieben habe, dass ich mir ein wohlwollenderes miteinander wünsche. Und ob eine Person dominant oder devot ist spielt dabei auch keine Rolle. Es sind immer noch Personen und es steht keinem Menschen mehr oder weniger zu, zu drängen. Wissen wir, was es für eine Beziehungsform ist? Wenn sie sich im Alltag auf Augenhöhe begegnen, warum muss sie sich dann als devoter Part anders verhalten?

 

Und wenn ich ihren letzten Satz lese: 

Hat jemand Ideen wie ich auf meine vollen Bedürfnisse komme und es ihm beibringe? 

Dann ist das nicht passiv, auch wenn ich das als falschen Ansatz empfinde.

 

 

 

 

 

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