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Dom Space Ja oder Nein ?


pc****

Empfohlener Beitrag

Ich bin eher devote und leicht maso, so das es mir gut gefällt, wenn mein Gegenüber dominat wird/ ist.

Wenn es eine Fokussierung ist, wie es oft beschrieben wird - dann ja.

Aber wenn es Kontrollverlust bedeuten sollte, dann nie komplett.

Da mein Dom so gut wie immer, seinen Gefühlen und seiner Lust nachgibt und sich fallen lassen kann, verstehe ich die Frage nicht. Der dominante Part, ist dadurch ja nicht weniger dominant. Er hat aber gelernt es zuzulassen und voll und ganz zu genießen. Und das hat ja auch nichts mit Kontrollverlust, in dem Sinne zu tun. Ich freue mich riesig, wenn ich ihn so erleben kann. 

Vor 39 Minuten , schrieb SecretLord:

Genau so:) Mir wäre auch kein Dom bekannt, der sich dann mit glasigem Blick die Kontrolle über die Situation entgleiten lässt. Bei mir ist es vergleichbar mit Bewegungsmeditation. Jemand, der zB im Lauf-Flow ist, fällt ja auch nicht auf die Nase, weil er vor lauter Flow nicht mehr laufen kann. Es istveine Ruhige, fokussierte Konzentration auf Sub und Situation.
Den Dom-Drop gibts übrigens auch. Bei mir üblicherweise auf dem Weg nach hause. Allerdings spielt das bri mir kaum eine Rolle, weil ich weiß damit umzugehen.

Nur zur Einordnung wieviele Doms kennst du denn? 🤔

Vor 17 Minuten , schrieb Arasjal:

Nur zur Einordnung wieviele Doms kennst du denn? 🤔

Jetzt hast du mich erwischt! Ich kenne natürlich nicht so viele Doms um meine Aussage empirisch zu untermauern. Man könnte sich jetzt auch über die Definition von "kennen" auslassen aber das gehört ja hier nicht hin:)
Ich "kenne" aus regelmäßigem, teils langjährigem Kontakt so 8 Doms bzw Dommes. Vielen anderen bin ich im Laufe der Zeit bei Dates, in Clubs oder anderen Bdsm-Veranstaltingen "begegnet", durfte sie bei Sessions beobachten und habe halt dabei nicht selten die Erfahrung gemacht, dass die Doms sehr wohl einen "Space" erleben aber dadurch nicht die kontrolle verlieren.
Es würde mich andererseits leider auch nicht überraschen wenn es Menschen gibt, die in eine Art "Machtrausch" verfallen und damit Grenzen verletzen aber sowas ist doch eher ein Fall für Psychologen, statt für eine nette Bdsm-Community.

Absolut, mit manchen Menschen ist mir das sogar schon beim Flirten passiert; für mich ist das ein Zustand großer (Selbst-)Sicherheit und Ruhe, in dem ich überzeugt bin, die Situation bzw andere Person unter Kontrolle zu haben, dass ich das richtige entscheiden werde, dass wir eine gute Zeit haben werden. Also allgemein durchaus wünschenswert – und wie von anderen erwähnt auch sehr personenabhängig, es gibt durchaus auch Leute, mit denen ich dieses Gefühl nie entwickelt habe und durchgehend angespannt war; obwohl wir rein körperlich gesehen viel gemacht hatten

Jemand erwähnte auch dom-drop; ich hatte eine Partnerin, die absolut kein after care wollte, und da hatte ich das immer wieder extrem. Ich brauche offenbar auch für mich selbst danach diese Phase, in der die Verantwortung (und die Macht, dieser gerecht zu werden) wieder auf uns beide übergeht, und die klare Wiederherstellung eines liebevollen Verhältnisses auf Augenhöhe – sonst fühle ich mich wie ein schlechter, verkommener Mensch.

Es gibt nicht nur diesen einen "space". ich würde eher sagen das es je nach praktik unterschiede hervor rufen kann. Wenn meine Sub erst ihre Bratseite auslebt, kommt eine weitaus mehr körperliche überlegenheit in mir hoch, was darin endet das sie bissmale von mir hat, aber selbst das ist kontolliert. Eine Dom sollte zu keinen zeitpunkt im freiflug sein,denn er übernimmt die verantwortung für eine weitere person. bei einer gesunden dynamik können beide jedwede art von kink ausleben, ohne das die rollen in frage gestellt werden. meine sub könnte so gut wie alles mit mir machen, aber es würde ihr niemals in den sinn kommen zu vergessen wer die absolute kontrolle hat.

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