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Dom Space


Empfohlener Beitrag

Auch Dom kann ja wie Sub in einen Space fallen. In extase kommen. Dazu bedarf es aber wie von Sub Vertrauen. Vertrauen kann man sich nur erarbeiten und das Thema welches Verantwortung hat Sub kommt eh viel zu kurz. Daher dachte ich, ich eröffne es mal mit dem Bezug zum Dom space. Was erwartet ihr von Sub um das nötige Vertrauen aufzubauen? Um selbst in den space fallen zu können. Und an die Sub. Was macht ihr von euch aus? Um auch Dom ein sicheres Umfeld oder sichere Session zu bieten.

Bin Sub und braucht es Subspace und Domspace wie sieht das aus jhatte es denk ich nie aber trotzdem extrem schöne Bdsm erfahrung sogar allein ein sehr positiven sub drop gehabt

Ein für mich essenzieller Punkt um in diesen Zustand zu kommen, ist (wie von dir bereits erwähnt) Vertrauen in die Sub. Insbesondere darin, dass sie klar kommuniziert bzw. zu verstehen gibt, falls eine Linie droht überschritten zu werden, oder auch das Safeword benutzt.

Natürlich bin ich währenddessen sehr aufmerksam und achte darauf, ob sie so in ihrem Subspace ist, dass sie evtl. nicht mehr in der Lage ist, dies selber mitzuteilen.

Wenn vorher klar über Vorlieben und Grenzen gesprochen wurde, ich also genau weiß was ich machen kann (oder nicht), gibt dies schon einen sehr guten Rahmen, in dem ich sicher meine dominante Seite ausleben kann. Wenn ich dazu noch weiß, mich darauf verlassen zu können, dass sie bei möglichen Situationen mitteilt dass etwas nicht stimmt, kann ich persönlich voll in den Dom Space gehen und die Situation voll spüren und genießen.

Vor 43 Minuten , schrieb SammySub2002:

Bin Sub und braucht es Subspace und Domspace wie sieht das aus jhatte es denk ich nie aber trotzdem extrem schöne Bdsm erfahrung sogar allein ein sehr positiven sub drop gehabt

Ist ähnlich wie sub space. Dom kann sich ebenfalls komplett fallen lassen. In dem Moment versinken. Einfach hier sein. In extase sein.

Vor 23 Minuten , schrieb Morewood:

Ein für mich essenzieller Punkt um in diesen Zustand zu kommen, ist (wie von dir bereits erwähnt) Vertrauen in die Sub. Insbesondere darin, dass sie klar kommuniziert bzw. zu verstehen gibt, falls eine Linie droht überschritten zu werden, oder auch das Safeword benutzt.

Natürlich bin ich währenddessen sehr aufmerksam und achte darauf, ob sie so in ihrem Subspace ist, dass sie evtl. nicht mehr in der Lage ist, dies selber mitzuteilen.

Wenn vorher klar über Vorlieben und Grenzen gesprochen wurde, ich also genau weiß was ich machen kann (oder nicht), gibt dies schon einen sehr guten Rahmen, in dem ich sicher meine dominante Seite ausleben kann. Wenn ich dazu noch weiß, mich darauf verlassen zu können, dass sie bei möglichen Situationen mitteilt dass etwas nicht stimmt, kann ich persönlich voll in den Dom Space gehen und die Situation voll spüren und genießen.

Also für seine eigenen Grenzen einstehen. Verantwortung über diese zu übernehmen von Sub ist auch für dich ein wichtiger Punkt.

Der Hyperfokus in einer Blase kann aber durchaus auch dazu führen, dass man weniger von dem mitbekommt, was um einen herum vor sich geht. Wenn die Emotion und z.B. die Lust am Schlagen das Ganze dominiert, kann es passieren, dass man man eine Überforderung des Sub zu spät wahrnimmt. Sub kann sich da leichter fallen lassen, da er/sie deutlich weniger Verantwortung trägt.

(bearbeitet)
vor 4 Stunden, schrieb DreamGirlYuki:

 

Ist ähnlich wie sub space. Dom kann sich ebenfalls komplett fallen lassen. In dem Moment versinken. Einfach hier sein. In extase sein.

Mein Dom hat hierzu eben den Kopf geschüttelt. Komplett fallen lassen hieße Gefahr laufen, die Subperson beim Impact Play zu zerteilen, das wäre mutmaßlich nicht mit BDSM vereinbar. Flirrender Hyperfokus, Luft aus Gelee, Dröhnen in den Ohren. Absoluter Machtrausch und die bestenfalls omnipräsente Achtsamkeit, auf Messers Schneide nicht auf der verkehrten Seite herunterzufallen, so ist sein Erleben vom Domspace. Immer? Gott bewahre! Beim Fesseln z.B. ist es anders, subtiler, kontrollierter. Bei Breathplay mit Frischhaltefolie z.B. ebenfalls anders, anders konzentriert, ruhiger. Extase auf die ein oder andere Weise unbedingt, eines aber ist es ganz sicher nicht und das ist fallen lassen. Fühlt sich für mich auch sicherer an. 

 

 

 

 

bearbeitet von Gelöschter Benutzer
Vor 1 Stunde, schrieb Fräulein_Loch:

Mein Dom hat hierzu eben den Kopf geschüttelt. Komplett fallen lassen hieße Gefahr laufen, die Subperson beim Impact Play zu zerteilen, das wäre mutmaßlich nicht mit BDSM vereinbar. Flirrender Hyperfokus, Luft aus Gelee, Dröhnen in den Ohren. Absoluter Machtrausch und die bestenfalls omnipräsente Achtsamkeit, auf Messers Schneide nicht auf der verkehrten Seite herunterzufallen, so ist sein Erleben vom Domspace. Immer? Gott bewahre! Beim Fesseln z.B. ist es anders, subtiler, kontrollierter. Bei Breathplay mit Frischhaltefolie z.B. ebenfalls anders, anders konzentriert, ruhiger. Extase auf die ein oder andere Weise unbedingt, eines aber ist es ganz sicher nicht und das ist fallen lassen. Fühlt sich für mich auch sicherer an. 

 

 

 

 

Besser hätte ich Dom Space nicht definieren können und genau darum geht es mir. Was kann Sub machen, damit Dom da überhaupt erst rein kann.

War nur einmal (vielleicht zweimal) in der space. Da war kein fallen lassen, kein absolute Macht und Freiheit.. 

Das war fokus, körperlich und geistig. 

Extrem anstrengend. 

Ich hab beim bewussten einmal mit sub dann noch viel geredet nach der Saison, war nach dem abklingen von Adrenalin und dem einsetzen der Entspannung so müde das ich mit Kopf in seinem Schoß eingepennt bin... Sein Problem ich hatte ihm aufgetragen viel zu trinken... Er musste Iwan so hart aufs Klo wollte mich aber nicht wecken, zu seinem Unglück schlaf ich generell unruhig mit viel Bewegung was dazu führte das ich öfter mal auf die blase gedrückt habe. 

Er hat dann versucht sich raus zu winden mit vielen Kopfkissen und Decke... Was mich natürlich weckte.. 🤔 

Bin ich wohl nicht alleine damit das die domspace zwar toll ist aber weit weg von fallen lassen. 

Ich empfinde sie sogar als nicht erstrebenswert, für mich. 

Ich hab meinen sub immer im Blick, Atmung, Bewegung, wie und vor allem welche Geräusche er macht.. Dauerstrom wenn dann das Adrenalin und Verlangen kickt ist das der biss in die hochspannungsleitung ich muss mich noch mehr kontrollieren noch mehr fokus auf sub, 1000 mal innerlich hinterfragen kannst du so weiter machen oder ist es zu viel, kann sub noch einschätzen wo er ist, wie weit er gehen kann? Muss ich übernehmen? Will ich abbrechen? Kann er nicht noch 5 Minuten aushalten? Für mich? So wild ist /war das jetzt nicht da geht mehr! Das ganze Selbstgespräche im inneren findet alles zwischen jeder meiner Bewegungen statt 

Als Dom/sadist hab ich bildlich gesprochen ein Monster das kontrolliert werden muss, je weiter ich in die space kommst desto mehr Freiheit hat das Monster. 

Das darf nicht passieren denn das Monster will immer mehr, kennt kein genug. 

Mein Kopf muss also da sein, alles kontrollieren und immer klar sein. 

Rausch nicht erlaubt. 

Dopamin steuern, Adrenalin steuern, atmen, ruhig bleiben, bleib bei sub er verlässt sich darauf das du für euch beide funktionierst. 

Puls? Over 9000...runtet damit die Hände dürfen nicht zittern, der Blick muss klar sein. Keine Zeit für die alarm Zeichen des eigenen Körpers, sub bleibt im Fokus 

Versteht mich nicht falsch das wärend dessen ist toll, wer liebt Dopamin nicht, aber es ist ultra anstrengend. 

Lieber 8st am Stück spielen als 20 min space 

vor 11 Minuten, schrieb DreamGirlYuki:

 

Besser hätte ich Dom Space nicht definieren können und genau darum geht es mir. Was kann Sub machen, damit Dom da überhaupt erst rein kann.

Absolute Ehrlichkeit, Vertrauen in beide Richtungen, Kommunikation, einander kennen. 

Und die Zeit verschwindet ins nirvana die 5 min sind nur gefühlt denn eigentlich sind ne Stunde oder mehr vergangen 

(bearbeitet)
vor 2 Stunden, schrieb DreamGirlYuki:

 

Besser hätte ich Dom Space nicht definieren können und genau darum geht es mir. Was kann Sub machen, damit Dom da überhaupt erst rein kann.

Meiner braucht Vertrauen in mich. Er bekommt das nicht über Nacht und es wächst auch nach über 3,5 Jahren noch.

Vielem von dem von Alexiel_Mistress' empfundenen pflichtet er bei. Unglaubliche Erfahrung, aber wie erstrebenswert das tatsächlich ist? Schön, das zu kennen, ein unglaublich intensiver Trip und auf jeden Fall mit absoluter Vorsicht zu genießen. Wenn es passiert, okay, darauf aus in dieser intensiven Form ist er allerdings nicht. 

 

bearbeitet von Gelöschter Benutzer
(bearbeitet)

jack@jackXjacqueline:

vor 6 Stunden, schrieb Aberration:

Stimme @jackXjacqueline zu, aber habe mir die Frage gerade eher in Bezug auf ein frisches Kennelernen gestellt, da es mir da wesentlich schwerer fällt und man sich gegenseitig noch nicht so gut kennt.

Ich war noch nicht in der Situation, aber in dem Fall würde ich es wohl so handhaben, dass ich mich nicht direkt auf meinen Space einlasse und ich kann mir gut vorstellen, dass das auch ganz automatisch passiert, da ich in meinem Kennenlern-Modus generell wacher und reservierter bin. In dieser Phase wäre es für mich dann tatsächlich wichtig, wenn der Submissive kommuniziert, was potentielle Trigger sein könnten, die ihn in den Subspace bringen, um etwas die Kontrolle zu gewinnen und es potentiell steuerbar zu machen. Bei meiner Sklavin weiß ich mittlerweile ganz genau, was sie dort reinbringen kann und wie ich sie auch wieder zurückholen kann. So kann ich es auch vermeiden, sie in ihren Space zu bringen, wenn das für die Session gar nicht meine Absicht ist. Da sind wir eingespielt, aber das war auch ein längerer Prozess und nicht von Anfang an so. Wenn ich dann Sicherheit gewonnen habe, kann ich anfangen, mich selbst etwas in den Fokus fallenzulassen.

bearbeitet von jackXjacqueline
MenueSurprise

Ich kenne das Gefühl des Dom-Space, aber immer war/ist dieses 1% Prozent der der Zurückhaltung wenn ich aktiv bin.

Es ist nie nur Selbstzweck, es erregt mich die Lust zu entfachen. Erst wenn sub im Space oder nahe vor dem Höhepunkt ist gebe ich auch dieses 1% auf, weil es dann nur noch ein „wir“ gibt.

Aberration
Vor 16 Minuten , schrieb jackXjacqueline:

jack@jackXjacqueline:

Ich war noch nicht in der Situation, aber in dem Fall würde ich es wohl so handhaben, dass ich mich nicht direkt auf meinen Space einlasse und ich kann mir gut vorstellen, dass das auch ganz automatisch passiert, da ich in meinem Kennenlern-Modus generell wacher und reservierter bin. In dieser Phase wäre es für mich dann tatsächlich wichtig, wenn der Submissive kommuniziert, was potentielle Trigger sein könnten, die ihn in den Subspace bringen, um etwas die Kontrolle zu gewinnen und es potentiell steuerbar zu machen. Bei meiner Sklavin weiß ich mittlerweile ganz genau, was sie dort reinbringen kann und wie ich sie auch wieder zurückholen kann. So kann ich es auch vermeiden, sie in ihren Space zu bringen, wenn das für die Session gar nicht meine Absicht ist. Da sind wir eingespielt, aber das war auch ein längerer Prozess und nicht von Anfang an so. Wenn ich dann Sicherheit gewonnen habe, kann ich anfangen, mich selbst etwas in den Fokus fallenzulassen.

Ja, mir war nämlich so, dass ihr schon sehr lange ein eingespieltes Paar seid und die Kenntnis voneinander da eine ganz andere Rolle spielt, als wenn sich ein (potenzielles) Paar gerade aufeinander einlässt.

jack@jackXjacqueline:

vor 15 Minuten, schrieb Aberration:

Ja, mir war nämlich so, dass ihr schon sehr lange ein eingespieltes Paar seid und die Kenntnis voneinander da eine ganz andere Rolle spielt, als wenn sich ein (potenzielles) Paar gerade aufeinander einlässt.

Das hast du richtig beobachtet. Allerdings würde ich sagen, dass es immer auch auf die individuelle Sympathie und Dynamik angekommt, wie schnell oder langsam man Vertrauen aufbaut. Gerade im Rahmen der Fremdbenutzung durfte ich erleben, dass @slavejaykay während der ersten Kennenlern-Session wider erwartens schon leicht in ihren Space gerutscht ist. Da hat es aber menschlich auch vorher schon gut miteinander harmoniert, dem ging ein längerer Prozess auf neutraler Ebene voraus. Trotzdem erachte ich das bei einer ersten Session als etwas besonderes, wenn es gleich in diese Richtung geht, weil man sich ja hier dann doch noch nicht kennt.

Natürlich können auch Doms/Tops in Trance geraten. Beim Fesseln beispielsweise ist es oft so dass es ist als ob man zusammen mit dem Bottom unter einer Art Kuppel ist und den Rest der Welt vergisst und alles außen herum nicht mehr wahrnimmt. Es ist meditativ und achtsam und zeitgleich möglichweise auch eine Trance, das schließt sich überhaupt nicht aus. 

Meine Antriebsfeder ist ja oft eine Dopaminsucht, ich liebe super aufregende Dinge und liebe es an Grenzen zu gehen, an Grenzen der an der andere Person, an dieses Kribbelige "Krass, er macht das tatsächlich! " Da wo ich staunen und es kaum fassen kann und höchstfasziniert bin. Ob und wie gut ich mich dieser Faszination und Aufregung hingeben kann hängt von verschiedenen Faktoren ab:

1. Wie gefährlich kann das was ich tue werden? 

2. Wie gut kennt die andere Person ihre Grenzen?

3. Wie zuverlässig gibt sie Feedback und kommuniziert wann es ihr zu viel wird? 

 

Oft passiert es ja, dass die Freude der Dom, die "funkelnden Augen" auch die Subperson triggern noch tiefer reingehen zu wollen, so kann es wie eine stetige Aufwärtsspirale zu einem Rausch werden den beide verfallen. Dabei darf man nie die Restkontrolle verlieren.

Nicht immer ist es gewollt und gewünscht, dass Sub mit auf sich aufpassen und Feedback geben muss, weil Sub sich ja dann nie ganz hingeben kann. Umso besser muss dann Dom natürlich aufpassen. 

Kontrolle heiße eben zu allererst sich selbst zu kontrollieren. 

Ich lasse mich schon auch gerne gehen, sorge dann aber zuerst für eine sichere Umgebung. 

Muss man halt immer überlegen wie da das Risikoprofil aussieht.

Vertrauen ist hier für auf beiden Seiten grundlegende Basis ,
Je reflektierter ich ( sub ) im Vorfeld bin , auch im nach Gespräch um so mehr kann , sich das Vertrauen festigen und die Intensivtät steigern

In der Session selber im ( Gespräch ) Kontakt zu sein , in den verschiedenen Ebenen , Wörtlicher Form nur Punktuell nach zu fragen bei Unsicherheit vom Dom , aber auch das ich als SUB klar mich äußere wen etwas ist wie Kreisslauf / Kribbeln in Händen vor allem am Anfang im Kennen lernen.
Um das gegenseitige Vertrauen zu festigen und zu verstärken.

BlackownsPurple
vor 1 Stunde, schrieb frollein:

Vertrauen ist hier für auf beiden Seiten grundlegende Basis

Ja, auch auf meiner Seite brauche ich eine vertrauensbasis als Grundlage. Zum einen muss ich vertrauen können, dass Sub authentisch ist, mir nichts gravierendes verschweigt, ihre NoGos, (medizinischen) Problembereiche und negativen Trigger offen kommuniziert, dass unser Konsens auch tragfähig ist. Zum anderen brauche ich aber auch unbedingt das Gefühl, dass sie mir vertraut. Das muss wachsen und braucht erstmal zwischenmenschliche Augenhöhe. Zusammen mit den sonstigen Rahmen- bzw. Umgebungsbedingungen schaffe ich mir dameßit einen beherrscbaren Spiel- und Erlebnisraum in dem es für mich keine gravierenden Überraschungen mehr geben sollte. 

Erst wenn diese Grundvoraussetzungen gegeben sind, kann es für mich in Richtung Domspace gehen. Mein Domspace bedeutet in erster Linie intensive Konzentration und Fokus auf mein Gegenüber, erhöhte Empathie und Präsenz und eine starke emotionale Synchronisation.
Ich gerate in eine Art Tunnelblick und nehme meine Umgebung nur noch stark reduziert wahr, deswegen ist es mir auch nur in einer für mich sicheren Umgebung möglich überhaupt in einen Domspace zu kommen.
Im Gegensatz zu meiner Sub bedeutet diese Flow aber nicht wirklich fallenmlassen, sondern eher das Gegenteil. Es ist eine Art hochkonzentrierter "Kontrollrausch" und ich erlebe ihren Flow als ob es mein eigener wäre, mit inneren Orgasmen und Erregungszuständen, die ich über andere Wege nicht erreichen kann. Ich erreiche dadurch eine Art ganzheitliche Befriedigung, die meinen Kopf befreit und mir  sehr viel Energie und Kraft für den Alltag gibt. 

All das geht für mich nur mit Vertrauen, Nähe und Zugewandtheit, weil auch ich ein Stück von meiner Seele zeige. Ich brauche auch eine gewisse Reflektion im Aftercare und die Rückkehr auf die ursprüngliche Augenhöhe. 

So etwas wir DomDrop habe ich bislang nur sehr selten erlebt. Er entsteht, wenn ich zu weit gegangen bin oder Rahmenbedingungen falsch eingeschätzt habe, oder wenn ich keinen wirklichen Zugang zu meinem Gegenüber gefunden habe. Auch hier hilft Kommunikation, aber weitergehenden "Betreuungsbedarf" hatte ich noch nie. Ich bin es gewohnt, verantwortungsbewusst zu handeln und Probleme in einer Session bedeuten für mich nicht Resignation, sondern zur reflektierte Analyse um Wege zur Lösung bzuw. Vermeidung zu finden.

 

LG, BoP (m)

Llewellyn

Für mich das Allerwichtigste ist, dass ich mir selbst vertrauen kann.
Vertrauen auf meine Fähigkeiten, Vertrauen dass ich die Sub lesen kann. Dass ich ihr geben kann, was sie braucht, auch wenn sie das nicht explizit ausspricht und ihr nicht gebe, was ihr gerade schadet, auch wenn sie in ihrem eigenen Tunnel gerade meint, dass sie das auch noch haben will.
Dies ist ein schmaler Grat zwischen Unsicherheit und Überheblichkeit. Mit Konzentration und Achtsamkeit, aber ohne zu Zögern diesen schmalen Grat zu gehen, gibt mir das Hochgefühl des DomSpace.

Von der Sub erwarte ich unbedingte Ehrlichkeit und Offenheit. Ich kann zwar ihre Reaktionen sehen, aber nicht ihre Gedanken lesen. Wenn Sie mir was verschweigt oder vorspielt, funktioniert es nicht.

Doch niemand ist perfekt. So kommen bei mir manchmal hinterher Zweifel. Hätte ich noch was mehr machen sollen, etwas weglassen sollen? War sie wirklich ehrlich zu mir? Bis zu einem gewissen Grad ist sich selbst zu hinterfragen Teil von verantwortungsvollem Handeln. Wird es zu arg, rutsche ich aber auch 1 bis 2 Tage später mal ab und bin dann froh, wenn ich jemand zum Reden habe. Ob das DomDrop ist, weiss ich nicht, jedenfalls emotional das Gegenteil vom erwünschten Hochgefühl

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