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Bist du wirklich ein Dom?


lo****

Empfohlener Beitrag

Das beschreibt es sehr gut.
Ich bin hier eher als sub unterwegs, weil ich genau im Alltag jedes Wort hinterfragen muss, da meine Mitarbeiter sonst daraus Handlungen machen.
Und sei es nur so einfache Fragen, ob jemand an einer Besprechung zu ungünstiger Uhrzeit abends teilnehmen kann. Ich frage, damit ich eine ehrliche Antwort bekomme, nicht damit du dein gesamtes Leben umorganisierst, nen Babysitter besorgst und dann sagst: Klar, kein Problem.
Einsatz für den Beruf ist schön, aber manchmal will ich eine ehrliche Antwort. Um dann einfach den Termin abzusagen oder zu verschieben.

Als sub ist es dann wirklich schön, eine Gegenüber zu haben, die klare Vorstellungen hat und diese auch klar formuliert. Ohne Rücksicht auf mich.
Es ist nämlich total sexy, wenn mir jemand Entscheidungen abnimmt und einfach ihren eigenen Willen umsetzt.

vor 1 Minute, schrieb Sunstone_1983:

Das beschreibt es sehr gut.
Ich bin hier eher als sub unterwegs, weil ich genau im Alltag jedes Wort hinterfragen muss, da meine Mitarbeiter sonst daraus Handlungen machen.
Und sei es nur so einfache Fragen, ob jemand an einer Besprechung zu ungünstiger Uhrzeit abends teilnehmen kann. Ich frage, damit ich eine ehrliche Antwort bekomme, nicht damit du dein gesamtes Leben umorganisierst, nen Babysitter besorgst und dann sagst: Klar, kein Problem.
Einsatz für den Beruf ist schön, aber manchmal will ich eine ehrliche Antwort. Um dann einfach den Termin abzusagen oder zu verschieben.

Als sub ist es dann wirklich schön, eine Gegenüber zu haben, die klare Vorstellungen hat und diese auch klar formuliert. Ohne Rücksicht auf mich.
Es ist nämlich total sexy, wenn mir jemand Entscheidungen abnimmt und einfach ihren eigenen Willen umsetzt.

Ich glaube Dom oder Sub zu sein stillt das gleiche Bedürfnis. Im Alltag müssen wir ständig alles unter Kontrolle haben, obwohl das schwierig und in vielen Lebensbereichen auch unmöglich ist. Krankheiten, Schicksalsschläge, Unfälle, Dinge die kaputt gehen - ein ständiger schmerzhafter Kontrollverlust.

Als Dom geht man da den Weg, dass man eben in dieser Dynamik diese Kontrolle hat, die einem durch eine hingebungsvolle Subperson dargelegt wird und es wird einem nicht schwer gemacht. Man hat alles so, wie man es haben will, wie man es sich vorstellt und das ist gut.

Subs dagegen genießen es einfach mal nichts unter Kontrolle haben zu müssen. 

Vor 11 Minuten , schrieb Sunstone_1983:

Das beschreibt es sehr gut.
Ich bin hier eher als sub unterwegs, weil ich genau im Alltag jedes Wort hinterfragen muss, da meine Mitarbeiter sonst daraus Handlungen machen.
Und sei es nur so einfache Fragen, ob jemand an einer Besprechung zu ungünstiger Uhrzeit abends teilnehmen kann. Ich frage, damit ich eine ehrliche Antwort bekomme, nicht damit du dein gesamtes Leben umorganisierst, nen Babysitter besorgst und dann sagst: Klar, kein Problem.
Einsatz für den Beruf ist schön, aber manchmal will ich eine ehrliche Antwort. Um dann einfach den Termin abzusagen oder zu verschieben.

Als sub ist es dann wirklich schön, eine Gegenüber zu haben, die klare Vorstellungen hat und diese auch klar formuliert. Ohne Rücksicht auf mich.
Es ist nämlich total sexy, wenn mir jemand Entscheidungen abnimmt und einfach ihren eigenen Willen umsetzt.

Das Beispiel mit der Terminsuche - auch im ehrenamtlichen Bereich - habe ich aber auch schon erlebt, obwohl ich mich als Dom (bisweilen als Switcher) identifiziere.

Das heißt nicht, dass Du Sub bist, sondern dass Dir Deine Mitmenschen nicht egal sind - und das ist grundsätzlich gut!

Ja, das ist schon klar.
Aber deswegen genieße ich eben meine sub-Seite.
Da muss ich nur die Bedürfnisse von Dom zufrieden stellen und üblicherweise sagt Dom diese auch.
Das ist halt so schön einfach.

(bearbeitet)

Wie jetzt, Bratkartoffeln machen ist gar nicht dominant?
Och ... *lässt enttäuscht die Pfanne sinken*

BDSM Begriffe sind wirklich alle butterweich.
Dom & Sub würde ich dabei gar nicht so wirklich als Betitelung nehmen, sondern nur als groben Gradmesser ob man eher zum aktiven oder passiven Spektrum tendiert.
Begrifflichkeiten haben ja leider den Fluch, an der viel zu komplexen Realität zu scheitern, als sie punkt genau abbilden zu können.
 

bearbeitet von Andoragh

Da muss ich ja deutlich widersprechen.
D/s beschreibt zumindest für mich die Dynamik, aber sagt nichts über aktiv/passiv aus.
Klar, gefesselt ist man meist passiv, aber ansonsten sollte doch sub auch aktiv partizipieren.
Dom könnte zu sub auch einfach sagen: Verwöhn mich die nächsten Stunden.
Dann liegt Dom passiv da und genießt, während sub eine aktive Rolle hat.

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