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Ist male loneliness real?


Empfohlener Beitrag

(bearbeitet)
vor 40 Minuten, schrieb Zis:

Ist das nicht bezeichnend, wenn eine Spezies die Fortpflanzung einstellt? Woran mag es dann der Hälfte der Frauen fehlen, um ihr Umfeld passend für das Gründen einer biologischen Familie wahrzunehmen und sich nicht allein mit dem selbstbestimmten sozialen Umfeld zufrieden zu geben?

45% klingt erstmal viel aber zum einen gab es schon immer eine Kinderlosenquote und zum anderen würde ich es dann problematisch finden, wenn der Zustand - Kind haben oder kein Kind haben - nicht bewusst gewählt wäre. Ich selbst finde es in unserer Gesellschaft nicht leicht, einen Zugang dazu zu haben, ob man einen wirklichen Kinderwunsch hat oder nicht. Ich  bin bereits mit der Erwartungshaltung groß geworden, irgendwann für Nachwuchs zu sorgen. Hab und Gut dafür aufzuheben. Das Thema bringt mitunter enormen Druck für Frauen mit, den es eigtl nicht geben müsste. In Gesprächen die ich heute führe, würden nicht alle die Entscheidung für Kinder erneut treffen, wenn sie könnten. Wieder andere zeigen, dass sie sich den Wunsch nach einem Kind unabhängig davon erfüllen, ob sie in einer Partnerschaft (mit einem Mann) sind.

bearbeitet von Candala
Vor 3 Minuten , schrieb Candala:

45% klingt erstmal viel aber zum einen gab es schon immer eine Kinderlosenquote und zum anderen würde ich es dann problematisch finden, wenn der Zustand - Kind haben oder kein Kind haben - nicht bewusst gewählt wäre. Ich selbst finde es in unserer Gesellschaft nicht leicht, einen Zugang dazu zu haben, ob man einen wirklichen Kinderwunsch hat oder nicht. Ich selbst bin bereits mit der Erwartungshaltung groß geworden, irgendwann für Nachwuchs zu sorgen. Hab und Gut dafür aufzuheben. Das Thema bringt enormen Druck für Frauen mit, den es eigtl nicht geben müsste. In Gesprächen die ich heute führe, würden nicht alle die Entscheidung für Kinder erneut treffen, wenn sie könnten. Wieder andere zeigen, dass sie sich den Wunsch nach einem Kind unabhängig davon erfüllen, ob sie in einer Partnerschaft (mit einem Mann) sind.

Ich habe nie den Wunsch nach den Kindern verspürt und zum Glück war bei meiner biologischen Uhr die Batterie alle.

(bearbeitet)
vor 9 Minuten, schrieb Candala:

 

Ich selbst bin bereits mit der Erwartungshaltung groß geworden, irgendwann für Nachwuchs zu sorgen. Hab und Gut dafür aufzuheben. Das Thema bringt enormen Druck für Frauen mit, 

Und hier muss man erwähnen, sind es insbesondere die Frauen (Mütter / Großmütter) die besonders eifrig diese Saat sähen, um Großeltern zu werden. 

bearbeitet von Tau08
vor 11 Minuten, schrieb Tau08:

Und hier muss man erwähnen, sind es insbesondere die Frauen (Mütter / Großmütter) die besonders eifrig diese Saat sähen, um Großeltern zu werden. 

So wahr! Meine Mutter liegt mir auch ständig wegen des Kinderkriegens in den Ohren.

vor 17 Minuten, schrieb Kapitän_Nemo:

So wahr! Meine Mutter liegt mir auch ständig wegen des Kinderkriegens in den Ohren.

Und traurig ist, dass in gar nicht wenigen Fällen das Wohl des eigenen Kindes und dessen angehender Familie nicht an erster Stelle steht, sondern der Wunsch möglichst schnell Großmutter zu werden. 

Das sind verkrustete gesellschaftliche Strukturen.  Gleiches gilt für Heirat, Taufe, Konfirmation/ Kommunion - und insbesondere bei diesen Themen ist es mal nicht das Patriarchat. 

 

(bearbeitet)
vor 57 Minuten, schrieb Tau08:

Und hier muss man erwähnen, sind es insbesondere die Frauen (Mütter / Großmütter) die besonders eifrig diese Saat sähen, um Großeltern zu werden. 

Die eigenen Eltern auf jeden Fall, ob die sich so viel gegeben haben, könnte ich garnicht sagen, der Wunsch wurde von beiden „kommuniziert“. Ich nehms denen nicht wirklich übel, man merkt wie Menschen das auch brauchen um eine Aufgabe zu haben und sich ohne überflüssig auf der Welt mitunter fühlen, sicher auch nicht angenehm. Bzw sich auch nicht mehr überall dazugehörig fühlen, wenn alle ihre Geschichten zum Besten geben. Wenig Verständnis hab ich lediglich dafür, dass dies über meine Bedürfnisse gestellt bzw. die garnicht erst erfragt wurden.

bearbeitet von Candala

Es ist für mich definitiv ein reales Problem dem sich Männer heute ausgesetzt sehen. 
 

Eine logische Konsequenz fehlender Anpassungsfähigkeit. Früher reichte es einfach arbeiten zu gehen und, naja, der Frau nichts Böses anzutun. Man(n) war der Gute, der eine Familie versorgt und auf seine Schaffenskraft zum Feierabend mit anderen Männern in der Kneipe anstößt, während die Frau sich ganz selbstverständlich, nach ihrem ggf. schlechter bezahlten, Job, um die Wohnung und den Nachwuchs kümmert. 
 

Irgendwann gab es für Frauen mehrere als nur diese Option der „Selbstverwirklichung“. 
Als natürliche Konsequenz daraus erkannten einige Frauen, dass ein Leben ohne Mann (der weder teamfähig, in Bezug auf die gemeinsamen Aufgaben, noch emotional verfügbar ist) besser zu bewältigen ist.

Übrig bleibt dann ein Mann der von der Erwartungshaltung einer Frau überrascht ist, unfähig oder unwillig sich daran anzupassen.

Nur ist diese Entwicklung keine Einbahnstraße. Die Bereitschaft zur Care Arbeit, Fürsorge und Achtsamkeit kann man sich aneignen, dann klappt es womöglich auch wieder mit den Frauen. Einsamkeit adé.  

 

(bearbeitet)

Einsamkeit hat viele Gesichter. Alle Menschen sind betroffen, aus den unterschiedlichsten Gründen.

Ich habe mich oft einsam gefühlt und das trotz Sozialenkontakten und Lebenspartner.  

Ja das ist auch dieser Anpassung geschuldet, sich verstellen müssen. Nicht gesehen und akzeptiert werden wie man ist. Eine Maske tragen und das machte mich krank. 

Ich wähle heute selbst mit wem ich näheren Kontakt pflege. Mit vielen habe ich gebrochen, denn Einsamkeit kann man auch spüren wenn man Anschluß hat. 

Ich bin lieber selbst gewählt einsam und dafür alleine und ganz bei mir, als mit andern zusammen und trotzdem einsam.

Das macht für mich einen Unterschied. 

Dieser erzwungene Anschluß, dieses DAS MUSS ABER SO. Gar nix muss. Egoismus ist verschrien? Da liegt meiner Meinung der Fehler. Ich war immer nur für andere da und irgendwann reicht es. Ich habe mich immer selbst vergessen. 

bearbeitet von Rosenrot82

🤔.... Es gab schon immer Menschen die Einsam waren. Sowohl bei Frauen als auch bei Männern, oder bei Trans, Nonbinär usw.

 

Der Unterschied liegt darin die einen suchen ihr Glück im Aussen. Bekommen sie es nicht werden sie unglücklich und fühlen sich einsam. Dann gibt es aber auch Menschen die ihr Glück im Innen suchen. Die emotional wenig Höhen und Tiefen empfinden und einfach nur mit sich selbst glücklich sind.

 

Mein Schazi schockt mich da regelmäßig wenn er sagt, im nächsten Leben wird er Einsiedler. Ich entgege dann immer scherzhaft. "Ne, Zweisiedler, jemand muss mir ja das Holz hacken." Menschen wie ihn nennen viele auch stoisch. Er war schon als Kind so. Während bei seinem Bruder keine Kinderparty groß genug sein konnte, wünschte er sich ein Kuchen und seine Ruhe. Dann lag er am Geburtstag den ganzen Tag im Zimmer, las ein Buch und niemand durfte an seiner Tür klopfen.

 

Wenn wir also wirklich von Vereinsamung sprechen. Sprechen wir von Menschen die ihr Glück im Aussen suchen und dies nicht finden. Dies ist häufig unserer Erziehung und gesellschaftlichen Ansprüchen geschuldet. Denn Menschen wie mein Schatzi sind nicht Einsam. Sie sind ihr eigener bester Freund. Man kann sich vorstellen wieviel Ruhe er dadurch ausstrahlt. Im rennen dutzende bildhübsche Frauen nach, doch er will einfach nur seine Ruhe. Warum wir dann zusammen sind? Ganz einfach, ich habe ihn gezwungen mich lieb zu haben 😂 und das war ein hartes Stück Arbeit, denn wer keine Höhen und Tiefen hat, hat auch keine Schmetterlinge im Bauch. Der streitet nicht und der leidet nicht wenn der andere weg ist. "Es ist einfach wie es ist."

Vor 10 Stunden, schrieb Tau08:

Und traurig ist, dass in gar nicht wenigen Fällen das Wohl des eigenen Kindes und dessen angehender Familie nicht an erster Stelle steht, sondern der Wunsch möglichst schnell Großmutter zu werden. 

Das sind verkrustete gesellschaftliche Strukturen.  Gleiches gilt für Heirat, Taufe, Konfirmation/ Kommunion - und insbesondere bei diesen Themen ist es mal nicht das Patriarchat. 

 

die männliche Einsamkeit. Auch wenn das System historisch von Männern geschaffen wurde, schadet es ihnen in modernen Gesellschaften in vielerlei Hinsicht selbst („toxische Männlichkeit“). Und genau so auch auf die weibliche Einsamkeit. Männer leiden halt genauso darunter und deshalb ist das Thema Eng verbunden. Und das ansprechen solcher Strukturen nicht Männerhass. Bei dem anderen Thema kommen wir nicht zusammen. Ich habe Emphatie für gewisse Situationen. Nehmen wir mal an eine Person hat eine schlimme Krankheit und kann deshalb nicht arbeiten und bekommt Leistung vom Staat. Dann lebt sie unter Existenz Minimum und kann nirgendwo sparen. Die Krankheit und damit verbundene Einschränkung ist es gesünder zu akzeptieren ist halt nicht zu ändern.( hat ja nichts mit aufgeben zu tun). Gibt viele wo ein Mindset wie: “ musste halt was ändern “ Weil es in deiner Hand liegt halt zu enormen Druck führt. Und frustriert. Der selbe Druck der unter anderem diese Einsamkeit auslöst. Wobei Einsamkeit würde ich es in dem Fall nichtmal nennen. Gesellschaftlich ist der Mann der Ernährer das geht nur mit Erfolg. Erfolg definiert sich durch Geld Haus Auto etc und die Frau als Statusobjekt. Selbiges können Frauen aber mit einigen Einschränkungen erreichen. Auch die “ Biologische Uhr bei Frauen ist gesellschaftlich eine indoctriniert. Am Ende kommen Frauen aber besser damit klar alleine zu sein.es gibt gute toys…lesbisch sein zb ist Gesellschaftlich akzeptierter. Und es herrscht da auch nicht soviel verkappte homophobie etc.

vor 1 Stunde, schrieb Arasjal:

 

die männliche Einsamkeit. Auch wenn das System historisch von Männern geschaffen wurde, schadet es ihnen in modernen Gesellschaften in vielerlei Hinsicht selbst („toxische Männlichkeit“). Und genau so auch auf die weibliche Einsamkeit. Männer leiden halt genauso darunter und deshalb ist das Thema Eng verbunden. Und das ansprechen solcher Strukturen nicht Männerhass. Bei dem anderen Thema kommen wir nicht zusammen. Ich habe Emphatie für gewisse Situationen. Nehmen wir mal an eine Person hat eine schlimme Krankheit und kann deshalb nicht arbeiten und bekommt Leistung vom Staat. Dann lebt sie unter Existenz Minimum und kann nirgendwo sparen. Die Krankheit und damit verbundene Einschränkung ist es gesünder zu akzeptieren ist halt nicht zu ändern.( hat ja nichts mit aufgeben zu tun). Gibt viele wo ein Mindset wie: “ musste halt was ändern “ Weil es in deiner Hand liegt halt zu enormen Druck führt. Und frustriert. Der selbe Druck der unter anderem diese Einsamkeit auslöst. Wobei Einsamkeit würde ich es in dem Fall nichtmal nennen. Gesellschaftlich ist der Mann der Ernährer das geht nur mit Erfolg. Erfolg definiert sich durch Geld Haus Auto etc und die Frau als Statusobjekt. Selbiges können Frauen aber mit einigen Einschränkungen erreichen. Auch die “ Biologische Uhr bei Frauen ist gesellschaftlich eine indoctriniert. Am Ende kommen Frauen aber besser damit klar alleine zu sein.es gibt gute toys…lesbisch sein zb ist Gesellschaftlich akzeptierter. Und es herrscht da auch nicht soviel verkappte homophobie etc.

Es geschieht, dass Menschen aufgrund von Krankheiten oder anderen Schicksalen in schwere Not geraten und nicht mehr arbeiten können - die vielen die es trotzdem noch könnten mal außen vorgelassen. Dann springt der Sozialstaat ein und das Leben kann am Existenzminimum sein und natürlich ist dann weniger mit finanzieller Bildung, Einsparungen, Weiterentwicklung, wenn der Körper nicht mehr kann. Dieses Schicksal kann jeden treffen und deswegen ist eine gute Berufsunfähigkeitsversicherung im Prinzip unerlässlich, ebenso eine Risikolebensversicherung. Wahr ist halt leider auch, dass Leute sich lieber damit befassen welchen streaming Anbieter sie wählen als mit finanzieller Bildung / Absicherung. 

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Vieles geschieht sonst einfach auch aus reiner Faulheit, Bequemlichkeit, Antriebslosigkeit. Wege gibt es enorm viele. 

Da riskieren z.b. Wirtschaftsflüchtlinge aus Afrika Leib und Leben, verschulden sich und ihre Familien um ein besseres Leben sich in Europa zu erarbeiten, lassen alles hinter sich. Die machen / handeln. Andere sind hier zu bequem Termine wahrzunehmen. 

Es liegt somit alles in der eigenen Hand (von den Schicksalen oben mal abgesehen) und gleiches gilt auch für Einsamkeit.

Menschen können mit diesem Druck nicht umgehen? Das trifft sicherlich auf manche zu. Aber dann wird's einfach auch nix mehr, das ist die harte Realität, die sich jeder vor Augen halten kann. Man kann es ändern, man kann aufgeben und trotzdem Seelenfrieden finden oder man kann verbittern.

Moin.

Nein. Es ist ein Politikum und Geldorganisationsmaschine.
Mehr nicht.

Mit freundlichen Grüßen
TLT

Moin.

Nein. Es ist ein Politikum und Geldorganisationsmaschine.
Mehr nicht.

Mit freundlichen Grüßen
TLT

Denke nicht wirklich dass es ein Phänomen ist oder was neuzeitliches. Du hast heute gefühlt 10 mal so viel Möglichkeiten wie früher. Ja manchmal war ich auch einsam, war aber meine eigene Schuld. Alles ist Shit so viel Arbeit so wenig Hobbys kein zum Reden aber ich hatte auch kein Bock zu reden l, alles nervt bla bla. Fix it. Schöne Woche.

Ein weites Feld wie die ganze Diskussion hier zeigt. Ein wichtiges Thema das viele betrifft und ebenso viele Facetten hat. Faktisch haben wir eine der höchsten Scheidungsquoten der Geschichte, mehr Singles geschlechtsunabhängig, weniger Beziehungen aus denen Kinder hervorgehen und bestimmt noch manch andere Statistik. Die Menschen sind mobiler, wählerischer, egoistischer und fauler geworden. Ausnahmen bestätigen die Regel. Auch wenn ich hier manche individuelle Leidensgeschichte ernst nehme und damit bestimmt auch Schmerz verbunden ist, so hilft Selbstmitleid kein Stück weiter. Veränderungen fangen immer bei einem selbst an. Auch wenn das gewiss themenabhängig schwierig sein mag. Fitness kommt nicht von heute auf morgen. Rhetorik auch nicht. Selbstbewusstsein muss sich entwickeln. Mit Zurückweisungen und Misserfolgen muss man umgehen lernen und versuchen daran zu wachsen und nicht im Selbstmitleid zu versinken. Erstmal sollte man sich in Selbstreflexion üben. Eine der schwierigsten Aufgaben überhaupt. Die Verantwortung abzuweisen ist häufig der erste Schritt, hilft jedoch selten weiter. Ein introvertierter Charakter wird auch nicht plötzlich zur extrovertierten Person die sich vielleicht leichter tut sozial neue Menschen kennenzulernen.

Die Schönheitsideale der heutigen Welt sind sicherlich teils extrem. Viele kommen da nicht mit. Das wird sich kurzfristig nicht mehr ändern. Sich gehen zu lassen ist nicht attraktiv und wird es auch künftig nicht sein. Diziplin, Stabilität, Verantwortungsbewusstsein und Kontinuität bin ich mir sicher, sind heute gefragt wie eh und je. Strahlen die Männer diese Eigenschaften noch aus? Das ist doch erstmal alles ganz unabhängig eines jeden Fetisches, ob dominant oder devot oder sonst wie eingestellt.

Sich hinter den Swipes zu verstecken anstatt sozial aktiv zu werden ist so einfach wie nie. Für manche mag es online super funktionieren, für andere wiederum überhaupt nicht. Hier auf der Plattform gibt es offensichtlich ein massives männliches Überangebot, so dass viele enttäuscht zurückbleiben, während wenige die Nadel im Heuhaufen finden und besondere Geschichten schreiben.

Oliver Kahn hat mal gesagt "Eier, wir brauchen Eier". Das ist zeitlos. Ein Mann der nicht weiß wer er ist, wird es schwer haben eine Beziehung aufzubauen oder einzugehen.

Das Beziehungen heute kurzweiliger sind ist wohl auch Fakt im Durchschnitt. Viele Ursachen wurden bereits genannt und diskutiert. Eine Bindung hat heute immer noch einen hohen Wert, würde ich behaupten. Nur der Willen ein Tief in einer Beziehung zu überkommen, der scheint nicht mehr so ausgeprägt zu sein. Menschen verändern sich über die Jahre. Die Frage ist, entwickelt man sich zusammen oder in unterschiedliche Richtungen? Die Grundbedürfnisse sind heute viel eher gedeckt, als es vor vielen Jahrzehnten der Fall war. Entsprechend gewinnt Individualität an Bedeutung und das ist langfristigen Beziehungen logisch gesehen nicht unbedingt zuträglich.

Vor 4 Stunden, schrieb Tauchlehrer_Tobias:

Moin.

Nein. Es ist ein Politikum und Geldorganisationsmaschine.
Mehr nicht.

Mit freundlichen Grüßen
TLT

Magst du darauf näher eingehen?

Vor 14 Minuten , schrieb TaliX:

Sehe ich auch so, bis zum bitteren Ende mit jemanden, den man sich Anfang 20 ausgesucht hätte, wäre doch meistens keine schöne Geschichte.
Mittlerweile gibt es einfach mehr Beziehungs- und Lebensmodelle. Wenn man sich so Fremdgehquoten ansieht, sind doch viele einfach nicht für monogame Langzeitbeziehungen aufgestellt. Singles mit Haustieren, Freunden, in WGs, gern allein der einen oder anderen Affäre. Polyamore. Aromantiker.
Alles legitime Weisen, sein Leben allein oder mit so viel Nähe zu gestalten, wie man mag.
Mich hat die Reihenhaushälfte gemeinsam abbezahlen noch nie begeistert.

Alles legitime Weisen und vor allem selbstbestimmte Wege - etwas was man den Partner:innen nimmt/nicht zugesteht, wenn man sich fürs Bleiben und Fremdgehen entscheidet statt für die von dir angesprochenen Alternativen/Wege.

vor 44 Minuten, schrieb LadyViolet_:

Sind Paarbeziehungen das einzige Gegenmodell zur Einsamkeit und ist man darin wirklich zwangsläufig weniger einsam? Ein Sozialleben muss ja weder aus einer Partnerschaft bestehen, noch diese beinhalten. 

Man kann sich auch in einer Paarbeziehung einsam fühlen. 🤷🏻‍♂️ Aber das ist wieder ein ganz anderes Thema

Es geht ja bei dem Thema nicht um Teilhabe am sozialen Leben oder das Männer keine Freundschaften hätten. Es geht ja darum, dass Männer in Freundschaften meist anders funktionieren als Frauen - wir haben da in der Regel mehr Zurückhaltung wenn es um Gespräche über unsere Emotionen geht, die man in einer Partnerschaft eher thematisiert oder die/der PartnerIn sieht den Struggle, ohne das Mann das aussprechen muss.

Das manche Männer heute auch scheerer Partnerschaften finden kommt da nur oben drauf...

vor 1 Minute, schrieb Ropamin:

Man kann sich auch in einer Paarbeziehung einsam fühlen. 🤷🏻‍♂️ Aber das ist wieder ein ganz anderes Thema

Es geht ja bei dem Thema nicht um Teilhabe am sozialen Leben oder das Männer keine Freundschaften hätten. Es geht ja darum, dass Männer in Freundschaften meist anders funktionieren als Frauen - wir haben da in der Regel mehr Zurückhaltung wenn es um Gespräche über unsere Emotionen geht, die man in einer Partnerschaft eher thematisiert oder die/der PartnerIn sieht den Struggle, ohne das Mann das aussprechen muss.

Das manche Männer heute auch scheerer Partnerschaften finden kommt da nur oben drauf...

Das heißt Frauen bzw. Partnerinnen müssen die ganze emotionale Last tragen, weil Freundschaften unter Männern das nicht leisten?

Ich glaube eher, Frauen bewältigen emotionale Lasten auch gemeinsam, während Männer von der Sozialisierung her darauf eingestellt werden, ihre Emotionen zu verstecken und dann irgendwann schlimmstenfalls als Gewalttäter durchdrehen.

Führt natürlich dazu, dass Frauen oft mit ihrer emotionalen Last alleine bleiben, da der Partner nicht als "Spiegel" taugt.
Männer reden nicht über Gefühle, wenn dann plötzlich eine Partnerin damit anfängt, ist Mann oft überfordert. Fehlt halt die Übung...

vor 1 Minute, schrieb LadyViolet_:

Das heißt Frauen bzw. Partnerinnen müssen die ganze emotionale Last tragen, weil Freundschaften unter Männern das nicht leisten?

Wenn zuhören und sehen eine Last ist, dann ja... 

 

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