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Wenn du noch 100 Tage zu leben hättest


Ca****

Empfohlener Beitrag

(bearbeitet)
vor 1 Stunde, schrieb Candala:

 

Das war ja nicht Frage. Die Frage war, was du nicht mehr tun würdest. Demnach, nicht mehr leben? Nicht mehr warten? Endlich ist dein Leben jetzt auch, was wäre anders wenn du von 100 Tagen wüsstest?

Ich würde auch nicht warten bis die 100 vorbei sind... Denn dann gehe ich zu meinen Bedingungen. So wie ich will. 

Ich würde mich um meine Angelegenheiten kümmern. 

Ein letztes Mal die Familie sehen und dann winken. 

Je näher das Ende kommt desto mehr verhandelt man, will mehr und kann es nicht akzeptieren... Hab ich gesehen als meine Tante an Krebs gestorben ist. Man will nicht los lassen..Da ist doch noch so viel zu sehen, zu erleben zu testen... Etc... Warum aufschrieben? Warum absichtlich leiden? Ist wie mit nem Laster aufhören jetzt oder gar nicht 

bearbeitet von Alexiel_Mistress
(bearbeitet)
vor 21 Minuten, schrieb Alexiel_Mistress:

Ich würde auch nicht warten bis die 100 vorbei sind... Denn dann gehe ich zu meinen Bedingungen. So wie ich will. 

Ich würde mich um meine Angelegenheiten kümmern. 

Ein letztes Mal die Familie sehen und dann winken. 

Je näher das Ende kommt desto mehr verhandelt man, will mehr und kann es nicht akzeptieren... Hab ich gesehen als meine Tante an Krebs gestorben ist. Man will nicht los lassen..Da ist doch noch so viel zu sehen, zu erleben zu testen... Etc... Warum aufschrieben? Warum absichtlich leiden? Ist wie mit nem Laster aufhören jetzt oder gar nicht 

Bei den 100 Tagen, die hier ja auch bewusst symbolisch stehen, geht nicht einher, dass wir leiden. Daher könnte man ja auch fragen, warum leben wenn wir wissen dass wir eh gehen. Im Idealfall entstehen die richtigen Fragen für sich selbst daraus. Warum auf etwas warten, ist eine davon.


Zum selbstbestimmten Gehen bei Krankheit hat sich zum Glück inzwischen ja auch in Deutschland etwas getan, auch wenn auch das voraussetzt, dass man sich vorab rechtzeitig damit beschäftigt und der Weg vermutlich auch nicht so einfach ist wie man denkt. Der eigene Wille (und Grund) wird sicher dennoch unter die Lupe genommen.

bearbeitet von Candala

Es wird dich belasten wenn du hörst in 100 Tagen oder 6 bis 8 Monaten oder 1 Jahr ist es vorbei 🤷🏻‍♀️ wen es kalt lässt belügt sich selbst und sein Umfeld 

(bearbeitet)

PS 

 meine tante wurden 3 Monate gegeben sie hatte keine 2... Und ich bin mit ihr durch die 58 Tage Hölle gegangen, täglich. 

Alle Hochs, es waren nicht viele, den Tiefs und dem Abgrund... Die letzten 6 Tage waren für sie okay hat sie nicht mehr mitbekommen dank medis es war für uns schlimm... 

Klar muss man nicht dies ganze Zeit leiden, körperlich. 

Seelisch nach so ner Nachricht auf jedenfall. 

bearbeitet von Alexiel_Mistress
Vor 15 Minuten , schrieb Alexiel_Mistress:

PS 

 meine tante wurden 3 Monate gegeben sie hatte keine 2... Und ich bin mit ihr durch die 58 Tage Hölle gegangen, täglich. 

Alle Hochs, Ästen nicht viele, den Tiefs und dem Abgrund... Die letzten 6 Tage waren für sue okay hat sie nicht mehr mitbekommen dank medis es war für uns schlimm... 

Klar muss man nicht dies ganze Zeit leiden, körperlich. 

Seelisch nach so ner Nachricht auf jedenfall. 

Ich verstehe was du damit sagen möchtest. Natürlich lässt es niemanden kalt und es tut mir im Herzen Leid, dass ihr diesen Weg gehen und bereits Abschied nehmen musstet. Leider ist für viele eine Krankheit erst die Erinnerung, dass das Leben endlich ist. Das ist es eben auch ohne. Darauf zielt der Beitrag ja im Grunde ab, dass wir damit bewusster umgehen. Uns die richtigen Fragen stellen. Im Idealfall rechtzeitig.

Mit einer Erkrankung geht nicht automatisch einher, dass es eine klare Aussicht gibt, wie viel Zeit bleibt. Wüsste man das, könnte es statt Last auch Grundlage für klarere Entscheidungen sein, die Menschen beispielsweise eben nicht die letzten Tage/Wochen im KH verbleiben und/oder elendig verbringen lässt. Die Fragen ändern nichts und sind reine Utopie - hätte ich vorab gewusst, dass uns keine vier Wochen bleiben, hätte ich diese vermutlich anders verbracht. Das zumindest ist nicht mehr änderbar.

Bei 10 Tag hast du nicht viel Zeit zu nachdenken aber bei 100 ist ein Zeitfenster größer! Defakto mehr Möglichkeiten etwas nicht zu tun was einem Bewegt!

Vor 25 Minuten , schrieb Pompeii:

Bei 10 Tag hast du nicht viel Zeit zu nachdenken aber bei 100 ist ein Zeitfenster größer! Defakto mehr Möglichkeiten etwas nicht zu tun was einem Bewegt!

Demnach würdest du, wenn du länger leben würdest, die Sachen die dir nicht gut tun, länger beibehalten?

Vor 8 Stunden, schrieb BettyBlaze:

Wenn es nur um mich ginge, würde ich nicht mehr arbeiten, keine Rechnungen bezahlen und definitiv keine Steuererklärung machen.
Ich würde nicht die ganze Zeit zuhause verbringen, mich nicht mehr im Straßenverkehr ärgern (Chauffeur muss her) nicht mehr den günstigeren matcha oder sencha kaufen. Ich würde generell nicht mehr aufs Geld achten.

Denkst du es gäbe einen Job/Aufgabe, dem du dennoch gern nachgehen würdest, auch wenn du wüsstest, die verbleibende Zeit ist begrenzt?

Vor 1 Stunde, schrieb Handcuffs_1985:

Zu viel...

Was wäre denn am einfachsten „abzustellen“?

Das zu wissen ist kacke, ich glaube man weiß gar nicht mehr. Ich weiß das ist keine Antwort auf die Frage, Aber den konkreten Zeitraum wissen, tja weiß nicht.

Vor 2 Minuten , schrieb paule110:

Das zu wissen ist kacke, ich glaube man weiß gar nicht mehr. Ich weiß das ist keine Antwort auf die Frage, Aber den konkreten Zeitraum wissen, tja weiß nicht.

Was würdest du denn nicht mehr tun, wenn es so wäre?

Ich würde aufhören, so viel Energie darauf zu verschwenden, mich für Dinge zu schämen, die wahrscheinlich nur in meinem Kopf viel größer sind, als sie wirklich sind.

Vor 48 Minuten , schrieb Ein-Netter:

Zählen. Ich würde nicht mehr zählen.

Also quasi wie jetzt auch nicht?

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