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Dom als Verbrecher


Us****

Empfohlener Beitrag

Ja, auch als Mann sollte man das erst nehmen.

Umgekehrt sage ich aber auch: Ich als m sub begebe mich, wenn ich gefesselt werde, in die Position, die für Frauen der Standardfall beim Dating ist.
Nahezu jede Frau ist bei einem Treffen im privaten Raum erst einmal dem Mann unterlegen und damit abstrakt in Gefahr, genauso wie ich als gefesselter m sub.

Ich muss darauf vertrauen, dass die Frau kein Serienkiller ist. Umgekehrt musste die Frau das vorher aber auch schon, da die wenigsten Treffen bereits gefesselt beginnen.

vor einer Stunde, schrieb Rosenrot82:

Ich gehe mal Fieber messen oder so.

Mein Like ist für diese Idee. ;)

Ich hab mir den EP jetzt mehrfach durchgelesen und verstehe trotzdem nicht worum es dir geht @User01name.

 

vor 21 Stunden, schrieb User01name:

Und dann immer wieder mal; kommt diese Sub die einen behandelt als wäre man ein Verbrecher.

Inwiefern behandelt dich diese Sub als Verbrecher?

Geht sie davon aus, dass du sie mit Praktiken bedienen würdest/solltest, die den Staatsanwalt interessieren könnte?

Denn ...

vor 21 Stunden, schrieb User01name:

Das Vorurteil steht und bemächtig Sub dazu sich an keine moralischen Grenzen halten zu müssen. Keine Selbstverantwortung.

... weshalb würdest du ihr sonst "Selbstverantwortung" absprechen?

vor 21 Stunden, schrieb User01name:

Reines Entitelment. Dom wird von vornherein als "Schuldig" verstanden und auch die Grenzen normalen zwischenmenschlichen Lebens soll der Dom für sie setzen.

"Schuldig" in Form von Machtmissbrauch?

Obwohl der Dom "die Grenzen des 'normalen?' zwischenmenschlichen Lebens setzen soll"?

Was auch als TPE verstanden werden kann? 🤔

vor 21 Stunden, schrieb User01name:

Zur Frage. Ist das eine Gender Sache? Verhalten sich manche männliche Subs gegenüber ihren Dominas genauso, oder kommt das fast nie vor? Und habt ihr ähnliche Erfahrungen gemacht?

Für mich (Sub, w) ist keine Domperson (w/m/d) ein Verbrecher, die keine Straftat begeht.

Und so wie ich BDSM verstehe, ist alles was einvernehmlich und mit gesundem Menschenverstand geschieht keine Straftat.

Also Nein, ich habe (noch) keine Erfahrungen mit verbrecherischen Doms gemacht.

Übergriffig? Ja, aber das interessiert keinen Staatsanwalt. 

Und was die Nebendiskussion betrifft.

Ich hatte hier, wie auch auf anderen Plattformen schon etliche Dates mit männlichen Personen. Und keiner von ihnen hat sich als Verbrecher herausgestellt. 

War das nur Glück? Kann sein.

Bin ich als Zielperson/Opfer ungeeignet? Auch sehr gut möglich. 

Liegt es vielleicht an meinem Bauchgefühl/meiner Menschenkenntnis? Schön wär's, wenn ich mich immer darauf verlassen könnte. 

Spiele ich jedesmal russisches Roulette, wenn ich mich mit fremden Leuten treffe? Davon muss ich (vor allem laut Statistiken) wohl ausgehen. 

Aber ich bin kein Fan von Statistiken, weil die in diesem einen Moment vollkommen haltlos sind, wenn etwas passiert. Genauso wie für Jene, die bereits Opfer von Verbrechen wurden.

 

Meine persönliche Statistik besagt;

- ich kann mich in einem Raum mit 10 Leuten aufhalten und bei 5 davon (w/m/d) könnten kriminelle Hintergründe nachgewiesen werden. 

- an einer Grossveranstaltung mit mehreren tausend Leuten, kann es vorkommen, dass allesamt Nächstenliebe verkörpern. 

Für mein Sicherheitsgefühl existiert tatsächlich nur eine haltbare Statistik. 

Und ich hab meinen stalker hier getroffen.. 

Was sagt die Statistik hierzu? 

Eigentlich egal.... Jeder kann sein Pech oder Glück überall finden. 

 

Vor 3 Stunden, schrieb Aberration:

Dass die Diskussion überhaupt in diese Richtung abdriftet...

@@Arasjal: nbsp;Es wurde ausdrücklich die Dunkelziffer erwähnt und selbst vor dem Hintergrund, dass deine Ausführungen nicht per se falsch sind, ist der Anteil vergew. Männer doch in Relation zu setzen und gering.

Was ich vermisse, ist die umgekehrte Sicht: Ich habe über die Jahre extrem gefährliche Frauen kennengelernt, die das anfangs gut verborgen haben. Nein, die vergew. i. d. R. nicht, aber das interessiert auch niemanden, wenn dein Haus in Brand gesetzt wird. Mich kotzt einseitige Misandrie ebenfalls an; Straftäter:innen gibt es nunmal auf beiden Seiten und ist es wirklich SO schwer, sich darauf zu einigen, dass man auf beiden Seiten keinen Generalverdacht hegen sollte? Ja, Vorsicht ist allgemein (auf beiden Seiten!) angebracht, aber was hier manchmal so erzählt wird, ist einfach nur vorurteilsbehaftetes Bashing. Es ist eigentlich genau das Gegenteil von dem, was die fraglichen Personen sonst immer predigen: Keine Vorurteile. Peinlich, was hier abgeht. Ist es wirklich so schwierig, zu sagen, dass man auch Männern nicht mit so einem Denken, wie vom TE beschrieben, entgegentreten sollte? Reicht es nichtmal dafür?

Am Ende passiert so etwas halt häufiger im eigenen Umfeld. Wenn das Publikum zb aus Freunden und Familie besteht und vielleicht dem Partner wird es schwierig. Wenn da viel Alkohol fließt und es sexuelle Themen sind worüber man redet auch… oder es wird vor ex Straftätern geredet. Am Ende sind es zahlen die genommen werden aber der Sie werden verdreht damit es passt. Wenn eine Frau nachts durch die Straßen geht und vor Ihr ist eine Gruppe Betrunkener Frauen.. passiert es weniger das sie die Straßenseite wechselt… als wenn es sich da um Kerle handelt. Ich war gestern auf einer Flinta Veranstaltung und habe mein Glas unbeaufsichtigt gelassen 🤷‍♀️ das sind nur Beispiele von Vorsicht die aus Erfahrung oder vom hören resultiert. Jede zweite Frau ist wird opfer von sexueller Gewalt. Die Täter in diesem Gebiet sind zu 90 Prozent Männer… solange eine Frau alleine jetzt aber vor dem Publikum spricht ist die Wahrscheinlichkeit gering. Wenn sie nicht jede 2te Frau ist☺️. Mir geht das Thema eh auffe nerven. Das Kleinreden solcher Probleme hast Du nur hier. Vielleicht liegt es am Männerüberschuss und der Tatsache das man etwas nicht sieht weil man es nicht erlebt 🤷‍♀️

Ich versteh diesen Beitrag irgendwie nicht. Woraif konkret beziehst du dich?

vor 43 Minuten, schrieb Alexiel_Mistress:

ich hab meinen stalker hier getroffen.. 

Was sagt die Statistik hierzu? 

Davon spreche ich.

Eigene Berichte/Erfahrungen von Menschen mit denen ich direkt interagiere oder interagieren kann, die beeinflussen aktiv meine persönliche Statistik. 

Veröffentlichte Zahlen vom Bundesamt-Dies, -Jenes und Sowieso helfen weder Betroffenen, noch potentiellen künftigen Opfern. Ausser dass sie Angst, Panik und Vorurteile verbreiten, oder eben wie oben, durch Quoten die begangenen Verbrechen bagatellisieren sollen, weil ein kleiner Anteil ("0,00XX" was weiß ich?) eben Pech hatte. 

Das Ganze ist sowas von faktenbasiert, theoretisiert und einfach nur unpersönlich und gefühlskalt.

Sehr, sehr traurig 

Am 5.7.2026 at 10:20, schrieb User01name:

Wer kennt es noch? Als Dom kümmert man sich, pflegt und elaboriert Consent. Man übernimmt Verantwortung, Sicherheit beim Spiel und gibt emotionale Stütze

... und trotzdem wird das Thema wieder mit Beiträgen über männliche Gewalttaten geschrottet.

Vor 28 Minuten , schrieb Windgust:

... und trotzdem wird das Thema wieder mit Beiträgen über männliche Gewalttaten geschrottet.

Gleichzeitig wird wieder das berühmte Beispiel von "nachts allein auf der Straße" gebracht, aber dabei ignoriert, dass man auch als Mann ganz easy in Situationen geraten kann, in denen man sich schlichtweg selbst schützen (können) muss, unabhängig von der Statur oder dergleichen. Mich nervt es, wirklich. Ja, jeder sollte vorsichtig sein und natürlich ist gerade körperliche Gewalt eine Männerdomäne, aber das begründet nunmal keine Vorurteile gegenüber ALLEN Männern.

@@Arasjal: nbsp;Das Thema wird so nicht kleingeredet, sondern nur um Differenzierung gebeten und darum, nicht pauschal einen Generalverdacht auszusprechen und erstmal so zu tun, als seien ALLE Männer potenziell gefährlich. Zum Thema erleben: Ich habe in meinem Leben diverse Übergriffe von Frauen auf mich erlebt, sei es Stalking, sexuelle Belästigung, versuchte Gewalt, aber habe nie dergleichen bei Frauen gemacht. Ich habe es eben umgekehrt erlebt. Und nun? Deswegen kann man trotzdem ein Problembewusstsein in beide Richtuungen entwickeln und, noch viel wichtiger, es an meiner Stelle nicht pauschal auf alle Frauen projizieren. Aber mal ganz konkret an dich und auf den Thread bezogen: Findest du es ausdrücklich richtig, einem Dom erstmal als potenziellen Täter zu begegnen, bevor er (auf mir unerklärliche Weise) das Gegenteil zu 100% beweist?

(bearbeitet)
vor 10 Minuten, schrieb Aberration:

aber dabei ignoriert, dass man auch als Mann ganz easy in Situationen geraten kann, in denen man sich schlichtweg selbst schützen (können) muss, unabhängig von der Statur oder dergleichen.

Tatsächlich habe ich mir um meinen Sohn immer Sorgen gemacht, wenn er mit seinen Kumpels in die grosse, böse Stadt ging. 

Meine Tochter hingegen war stets mit den sogenannten 'bösen Buben' aus unserem Ort unterwegs. Ich musste nie Angst um sie haben.

bearbeitet von Silky
(bearbeitet)

(Jack:)

@Aberration Kluge Einstellung. Ich habe nochmal recherchiert: Laut offizieller Statistik werden etwa 3% aller Sexualdelikte von Frauen angezeigt. Rechnet man die in mein obiges Beispiel mit ein, kommen wir also etwa auf das 33-fache. Aber selbst dann werden statistisch gesehen immer noch 11.967 unbescholtene Männer (99,73%) wegen 1 angezeigten und 32 nicht-angezeigten pauschal vorverurteilt. Vielleicht nicht unbedingt hier, aber vielerorts von so genannten Influencern oder durch entsprechende Zerrbilder in den Medien. Dazu sei gesagt: das habe ich mir nicht ausgedacht, das sind die offiziellen Zahlen, völlig wertfrei an dieser Stelle meinerseits. Natürlich ist jeder davon noch einer zuviel, aber das ist simple Mathematik. Anhandessen kann ja jeder selbst eine Risikobewertung vornehmen und wenn jemand meint, eine Wahrscheinlichkeit von 0,27 % würde alle Männer zu einem Hochrisikofaktor machen, kann man ja gerne dieser Meinung sein. Mit Alarmismus wäre ich dennoch vorsichtig. Das geben die Daten rational betrachtet schlicht nicht her.

Ansonsten: ich vermute, es reicht nicht, weil Gefühle jede Ratio zunichte machen. Und Hass beispielsweise ist, neben Angst, ein sehr starkes Gefühl. Wenn jemand davon überzeugt ist, dass etwas böse ist, den kann man nicht mit rationalen Argumenten umstimmen.

bearbeitet von jackXjacqueline
Korrekturen
Vor 17 Minuten , schrieb Aberration:

Gleichzeitig wird wieder das berühmte Beispiel von "nachts allein auf der Straße" gebracht, aber dabei ignoriert, dass man auch als Mann ganz easy in Situationen geraten kann, in denen man sich schlichtweg selbst schützen (können) muss, unabhängig von der Statur oder dergleichen. Mich nervt es, wirklich. Ja, jeder sollte vorsichtig sein und natürlich ist gerade körperliche Gewalt eine Männerdomäne, aber das begründet nunmal keine Vorurteile gegenüber ALLEN Männern.

@@Arasjal: nbsp;Das Thema wird so nicht kleingeredet, sondern nur um Differenzierung gebeten und darum, nicht pauschal einen Generalverdacht auszusprechen und erstmal so zu tun, als seien ALLE Männer potenziell gefährlich. Zum Thema erleben: Ich habe in meinem Leben diverse Übergriffe von Frauen auf mich erlebt, sei es Stalking, sexuelle Belästigung, versuchte Gewalt, aber habe nie dergleichen bei Frauen gemacht. Ich habe es eben umgekehrt erlebt. Und nun? Deswegen kann man trotzdem ein Problembewusstsein in beide Richtuungen entwickeln und, noch viel wichtiger, es an meiner Stelle nicht pauschal auf alle Frauen projizieren. Aber mal ganz konkret an dich und auf den Thread bezogen: Findest du es ausdrücklich richtig, einem Dom erstmal als potenziellen Täter zu begegnen, bevor er (auf mir unerklärliche Weise) das Gegenteil zu 100% beweist?

Ja Tatsächlich gehe ich davon aus. Und Treffe mich erstmal öffentlich und bin weit Vorsichtiger bei männlichen Doms . Zumal es da aus Erfahrung schnell um Sex geht und da das Köpfchen ausschaltet.schon schlimm oberflächlich oder? Hab halt negative Erfahrungen gemacht und das resultiert daraus.

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