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Was macht BDSM besser als Vanilla?


Dom_76

Empfohlener Beitrag

Beides ist intensiv, doch bei BDSM sind die Varianten vielfältiger. Was aber extrem wichtig, meiner Meinung nach, ist die Zeit des Abschlusses, jeder hat da seine eigenen Sachen, bei mir , die Herrin sitzt oder liegt auf ihrer Lieblingscouch, ich sitze davor, den Kopf angelehnt, leichtes kraulen von ihr, das empfinde ich als so extrem intensiv, das habe ich vorher noch nie gefühlt.

Sub007-MissGnadenlos

Bei BDSM fallen viele " so genannte " moralische Vorstellungen die in Vanilla Beziehungen tabu sind. Natürlich immer in beidseitigen Einverständnis. Auch das spontane kommt viel besser und öfter zu Tage. Es ist eben nicht berechnenbar.

Einvernehmlichkeit.

Ich habe den Eindruck, dass Diese bei Vanillabeziehungen oft einfach impliziert oder Grenzen ausgetestet und interpretiert werden. Da sollten alle Leute (auch innerhalb der Szene leider) etwas mehr dazu lernen.

Ansonsten jedem Tierchen sein Pläsierchen. Keine Art Sex zu haben ist inhärent besser als eine andere, solange die Beteiligten es halt wollen.

Das beste ist als Sklavin brauchst du keine eigene Meinung haben. Brauchst nicht das Kräftemessen, du brauchst auch keine Zukunftsvisionen.

Das finde ich bei Vanilla richtig ätzend. 

Mich kickt am meisten die Macht, die ich über die Person im Moment des Spiels habe. Das sie sich mir hingibt und ich einfach durch meinen Handeln bestimmen kann, wie viel Lust oder wie viel Schmerz sie hat.

ich bin bei dem Gedanken stehen geblieben - meine Fantasiebubble zu verlassen und was zu wagen was mir nicht gut tut

(bearbeitet)
vor 5 Stunden, schrieb Intensität:

Die Frage impliziert, dass BDSM besser sei als Vanilla, dass ist Quatsch!

Ich habe @Intensität hier zugestimmt.

Weil in diesem Thema mal wieder der Oberbegriff BDSM benutzt wird und nicht deutlich ist, ob es sich jetzt auf Sexuelles oder z.B. D/s als Beziehungsform beziehen sollte.

Auch suggeriert dieser "besser" Vergleich für mich irgendwie, dass es da für jeden bzw. jede Paarkonstellation eine Wahlmöglichkeit geben würde.

Tatsächlich setzt eine D/s Beziehung aber komplementäre Neigungen und Fähigkeiten voraus. 

Davon ausgehend, dass diese vorhanden sind, denke ich, dass eine D/s-Beziehung, die auf Ergänzung unterschiedlicher Neigungen und Fähigkeiten basiert, sinngebender ist, als z.B. der Versuch eine Demokratie mit genau zwei Teilnehmern zu realisieren.

Ich bin also schon davon überzeugt, dass eine D/s-Beziehung die konzeptionell überlegene Beziehungsform ist. Nur eben nicht für jede/jeden.

 

bearbeitet von SirTorben
Seilverrückt

BDSM ist nicht besser als Vanilla! 

Ich mag im allgemeinen kinky und sexpositive Menschen in meinem Umfeld lieber und ich fühle mich unter Gleichgesinnten deutlich wohler. 

Das heißt aber nicht, dass ich besser bin oder mich über andere stellen muss. Ich empfinde es immer als arrogant wenn man seine Lebensweise oder Herkunft als die einzig wahre deklariert.

Glasseslover1978

Ich mag Beides. Hinter einer BDSM Neigung steht eben auch eine Geschichte, er entsteht nicht einfach so, dafür gibt es Ursachen und Gründe und das prägt auch die Art und den Charackter der Person und das macht es auch spannend und auch inviduell. Ich kenne meine Geschichte, aber Sie ist mir zu persönlich für ein Forum.

vor 12 Stunden, schrieb Arasjal:

Nichts für Menschen die auf vanilla stehen ist das besser… für Bdsmler halt Bdsm? Warum immer über andere stellen?

Ich meinte ja nicht allgemein gültig besser, sondern für wen individuell besser und warum @Arasjal! Berechtigtes Veto von dir, damit es eindeutiger und klar gestellt wird.

Im BDSM spielt sich eben viel im Kopf ab, während bei Vanilla meist der Schwanz regiert: bisschen Vorspiel, reinstecken, durchfeudeln, fertig.
Beim BDSM ist der Schwanz erstmal zweitrangig. Du sprichst Wünsche und Grenzen ab und es geht nicht um den reinen Geschlechtsakt. Ja, beim Vanilla solltest Du auch vorher reden und Grenzen abstecken, machen aber viele im Rausch der Lust nicht.
Ich mag beide Spielarten und beim BDSM das Spiel mit der Macht, aber auch mich in die Hände einer/s Doms zu begeben und die Spannung zu spüren, was er/sie mit mir vorhat.

(Jack):

Wenn man eine Neigung hat, ist das keine Frage von besser oder schlechter. Das Vorhandensein und Nichtvorhandensein ist ein Vergleich von Äpfeln mit Birnen. Wie @slavejaykay schon sagte: Für einen Vanilla ist Vanilla passend, für einen Sadisten ist der Sadismus passend etc.

Wenn die Frage in die Richtung gehen sollte, ob ich auf meine Neigung verzichten wöllte ("dabei zu bleiben und niemals mehr weniger zu wollen" spielt darauf an), dann ist die Antwort nein. Aber nicht, weil Vanilla schlechter ist, sondern weil es für mich schlicht nicht passend ist. Und die Motivation ergibt sich aus meiner Neigung, kommt aus mir selbst, da brauche ich keine anderen Faktoren die mich bei der Stange halten müssten.

Hi @Dom_76

Ich finde das toll, dass bdsm immer pervers ist und es richtig viele Arten von Perversionen gibt (ich lese das Wort positiv!). Da ist meine Klitoris wirklich oft erregt und ich mag das...

Und ich finde die Kommunikation auch besser. Mein Herr versteht das einfach besser als ein Vanilla, wenn ich ihm erzähle, dass ich eine notgeile klitschnass triefende Fotzenschlampe bin... Da kann man ja ruhig mal ehrlich sein...🤭 

Schlüsselerlebnis: Ohrfeige. Damals war ich irrtümlicherweise noch bei den Vanillas. Bis ich bdsm entdeckt habe und dann dachte ich mir: "Jetzt machst du lieber da mit. Die haben noch viiieeeel mehr perverse Sachen. So viele haben die bei den Vanillas nicht!"

😃 Gut, einige Dinge und sind auch mal ein wenig härter. Das muss man dann in Kauf nehmen, wenn man so lustgeil ist...🤭

Also ich gebe es zu: der *Geilheitsfaktor*. Finde ich toll, wenn mein Herr das in der Hand hat...

Aber natürlich auch die Beziehungsform. 

Er lernte das erste mal eine "DS-Beziehung" als Student kennen und freundete sich da mit einem Paar an. Gut, sie wurde da zwangsverheiratet, daher "DS". 

Aber damit war sie sehr glücklich, weil sie alles erfragen musste und dadurch war die Beziehung sehr harmonisch...😃

Sowas wollte er dann auch haben. Nun gibt es in Deutschland ja leider keine Zwangsehen...🤭 (mit Humor lesen). 

Da musste er sich was überlegen... Und kam dann irgendwann auf bdsm (Fesselungen interessierten ihn auch). 

Ich selbst finde das auch schön, wenn ich sozusagen Sachen frage und bin dann dankbar, wenn ich zu ihm kommen darf usw. (und das ist nicht selbstverständlich, sondern immer besonders für mich). 

Ich finde eine DS Beziehung besser. 

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