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Viele Subs haben eine schlechte Erwartung vorher gehabt ?


Empfohlener Beitrag

Vor 5 Minuten , schrieb TaliX:

Für einen größeren Täteranteil (prozentual gesehen) gibt es keinen Beleg, durch 50 Shades oder sonstwas.
Diese These ist so haltlos wie "mehr misshandelte Frauen im SM".

Ich schrieb auch nicht prozentual. Sondern eine höhere täter Zahl durch größere community. Was logischerweise ohne Zweifel normal ist. Gleichzeitig nimmt dadurch die dichte an BDSMler zu. Weniger verstreut wie früher. Was die Wahrscheinlichkeit erhöht an einen täter zu gelangen. Auch bei gleichbleibenden Prozent Satz. Höhere Gesamtzahl mit mehr dichte erhöht das Risiko an so jemanden zu geraten. Gleichzeitig ist die Community sensibler geworden für solche Dinge. Wodurch es auch sichtbarer wurde.

Vor 6 Minuten , schrieb Arasjal:

Da muss ich aber auch mal intervenieren 🤷‍♀️ das gab es schon immer in der ausgeprägten Form. War nur anders verlagert. Ich find die Aufarbeitung und die Arbeit der KAPA diesbezüglich sehr aufschlussreich.

Ich sag ja auch nicht, dass es das nicht gab. Hat niemand hier behauptet.

Vor 6 Minuten , schrieb Arasjal:

Das ist durchaus ein Punkt der sogar durch Zahlen belegbar ist👍☺️ damit befasst sich die Kink Aware Professionals Association z.b

Werden doch bestimmt auch was haben, was die größere community berücksichtigt und auch dadurch höhere dichte berücksichtigt

  • Moderator

Es wurde durchgewischt und einige Beiträge weggeräumt.

Seid nett zueinander. 

Ich geh jetzt in den Sonntag. 

LG

FETMod-Legolas, Team Fetisch-de 

In vielen Fällen erleben Opfer von (vor allem sexualisierter) Gewalt eine Art Kontrollzurückgewinnung, indem sie Sm ausleben. Ich glaube weniger, dass es eine bewusste Entscheidung ist, auf Sm zu stehen und mehr, dass es sich in solchen Fällen um einen Abwehrmechanismus handelt, bei dem Angst und Hilflosigkeit zu Erregtheit und Lustgewinn werden. Vielleicht würde dich das Buch "Das Rätsel des Masochismus" von Leon Wurmser interessieren.

Seid mir nicht böse, aber schlechte Erfahrungen und Opfer sexualisierter Gewalt zu werden ist sicherlich schlimm - keine Frage! Aber dass dies dazu führen soll Sub zu werden kann ich mir nicht vorstellen! Ich bin Sub ohne solch traumatisierende Erlebnisse und das hat sich aus Fantasien und positiven Erlebnissen in dieser Richtung ergeben und entwickelt.

Ich kenne Menschen, die aufgrund ihrer Erlebnisse keinen Kontrollverlust mehr erleben wollen und die so auf gar keinen Fall Sub werden wollen. Ich würde das daher sehr differenziert sehen...

Vor 4 Stunden, schrieb MikeP-75:

Seid mir nicht böse, aber schlechte Erfahrungen und Opfer sexualisierter Gewalt zu werden ist sicherlich schlimm - keine Frage! Aber dass dies dazu führen soll Sub zu werden kann ich mir nicht vorstellen! Ich bin Sub ohne solch traumatisierende Erlebnisse und das hat sich aus Fantasien und positiven Erlebnissen in dieser Richtung ergeben und entwickelt.

Ich kenne Menschen, die aufgrund ihrer Erlebnisse keinen Kontrollverlust mehr erleben wollen und die so auf gar keinen Fall Sub werden wollen. Ich würde das daher sehr differenziert sehen...

Ja, aufjedenfall muss man differenzieren. Deswegen habe ich auch von manchen Fällen gesprochen, in denen das so ist. Das schließt alles andere ja nicht aus. Und ich kann verstehen, dass es schwer ist, sich das vorzustellen, aber da gibt es aufjedenfall einen wissenschaftlich wiederlegten Zusammenhang. Natürlich kann das auch in eine andere Richtung gehen und man distanziert sich komplett davon, denn jeder verarbeitet Sachen letztendlich unterschiedlich.

vor 22 Stunden, schrieb ***y_femdom:

 

, aber da gibt es aufjedenfall einen wissenschaftlich wiederlegten Zusammenhang. 

Was würde denn jetzt wissenschaftlich widerlegt? Welcher Zusammenhang? 

Oh ich merke gerade, dass ich widerlegt gar nicht richtig im Kontext benutzt habe und das bestimmt voll verwirrend rübergekommen ist.

Was ich eigentlich damit sagen wollte ist, dass BDSM als Bewältigungsstrategie bei einer bestimmten Teilgruppe von Betroffenen wissenschaftlich gut erforscht und belegt ist.

Was aber widerlegt ist, ist der Mythos, dass bei allen kinky Leuten die Vorlieben aus Traumata entstanden sind (das dachte nämlich Freud damals neben seinen misogynen Theorien über den "weiblichen Masochismus"). Heute weiß man nämlich, dass das bei den meisten einfach von biologischen Faktoren, Genetik und frühen positiven Fantasien kommt.

Für mich persönlich sehe ich da keinen Zusammenhang. Meine Neigung ist eindeutig kein Ergebnis eines Stockholmsyndroms ;)

vor 1 Stunde, schrieb Paco2022:

Für mich persönlich sehe ich da keinen Zusammenhang. Meine Neigung ist eindeutig kein Ergebnis eines Stockholmsyndroms ;)

Es gibt kein Stockholm Syndrom 🙄🙄🙄 

vor 22 Minuten, schrieb Alexiel_Mistress:

Es gibt kein Stockholm Syndrom 🙄🙄🙄 

Muss das schon wieder sein.....

(bearbeitet)
vor 13 Minuten, schrieb Rosenrot82:

Muss das schon wieder sein.....

Ja weil wieder jemand mit der falsch info um die ecke kommt 

bearbeitet von Alexiel_Mistress
Vor 1 Stunde, schrieb Alexiel_Mistress:

Es gibt kein Stockholm Syndrom 🙄🙄🙄 

Wenn es das nicht gibt, dann gibts auch keine Subs, die wegen oder nach Übergriffen zum Sub/Maso werden und das Thema wäre geklärt...

vor 28 Minuten, schrieb Paco2022:

 

Wenn es das nicht gibt, dann gibts auch keine Subs, die wegen oder nach Übergriffen zum Sub/Maso werden und das Thema wäre geklärt...

Quelle  Euronews  Health news

 

 

Das Stockholm-Syndrom: reales Phänomen oder frauenfeindlicher Mythos?

Stockholm-Syndrom nach 50 Jahren: Psychiater sagen, es ist nicht real

 

Zuerst veröffentlicht am 23/08/2023 - 16:14 MESZ•Zuletzt aktualisiert 16:19

 

Schwedische Psychiater bezeichnen das berüchtigte Stockholm-Syndrom inzwischen als "konstruiertes Konzept", mit dem vom Versagen des Staates abgelenkt werden sollte. Auf Kosten der weiblichen Geiseln.

Ein dramatischer Vorfall machte die Welt vor 50 Jahren um einen Begriff reicher: das sogenannte Stockholm-Syndrom. 

 

Jan-Erik Olsson, ein Sträfling mit dem Spitznamen "Janne", nahm am 23. August 1973 vier Bankangestellte in einem Banktresor im Zentrum Stockholms als Geiseln und löste damit eine sechstägige Staatskrise aus. 

 

"Wir dachten, dass es sich um eine ganz normale Geiselnahme handeln würde, wie sie damals bei Flugzeugen vorkam, und dass sie einen Tag und eine Nacht dauern würde, aber wir hätten nie gedacht, dass sie so lange dauern würde! Wir mussten durchhalten. Es war aufregend, das ist sicher", sagte Bertil Ericsson, 73, ehemaliger Fotograf bei Schwedens größter Nachrichtenagentur TT.

 

Er berichtete über die Geiselnahme in der Kreditbank im Zentrum der schwedischen Hauptstadt. Das Gebäude war tagelang umzingelt von Polizei und Journalisten. 

 

"Wir fanden es ein wenig bizarr, dass sie sich in die Räuber verliebt haben sollte", fügte Ericsson hinzu und bezog sich dabei auf den Zustand, der inzwischen als Stockholm-Syndrom bekannt geworden ist.

 

Der Begriff wurde erstmals von dem Psychiater Nils Bejerot geprägt, der im Jahr 1973 vor Gericht aussagte.

 

Seine Aufgabe war es, das Verhalten der Angeklagten und der Geiseln zu analysieren. Ein halbes Jahrhundert später bezeichnen Psychiater und andere Experten das Konzept nun als Irrglauben. 

 

Ein erfundenes Konzept

"Nichts deutet darauf hin, dass die Geiseln tatsächlich psychiatrisch gestört waren oder dass sie ein Syndrom entwickelt hätten. Das Stockholm-Syndrom war eine Erfindung, um der Tatsache Rechnung zu tragen, dass diese Frauen in dieser Situation rational gehandelt haben", so Cecilia Ase, Professorin für Gender Studies an der Universität Stockholm.

 

Ase sagt, die Aussagen der weiblichen Geiseln seien von den Behörden "in einer sehr sexualisierten Dimension" interpretiert worden. Das Stockholm-Syndrom sei ein "konstruiertes Konzept", mit dem erklärt werden solle, wie sich Geiseln verhalten, wenn Behörden und Staaten sie nicht schützen.

 

Ich war nicht verliebt. Ich war eine 23-jährige Frau, die sechs schreckliche Tage in einem Banktresor überlebt hatte.

 Kristin Enmark 

Überlebende Geisel

Christoffer Rahm, Psychiater am schwedischen Karolinska-Institut und Autor des wissenschaftlichen Artikels "Stockholm-Syndrom: Psychiatrische Diagnose oder urbaner Mythos?" stimmt zu, dass das Stockholm-Syndrom "keine psychiatrische Diagnose" sei.

 

Rahm sieht das Verhalten der Geiseln als einen "Verteidigungsmechanismus, der dem Opfer hilft", mit einer traumatischen Situation fertig zu werden, was auch bei häuslicher Gewalt oder anderen Missbrauchssituationen häufig vorkomme.

 

In ihrem Buch über die Kreditbank-Belagerung erklärte Kristin Enmark, eine der Geiseln, dass es mit Blick auf die Täter von ihrer Seite aus "keine Liebe oder körperliche Anziehung" gegeben habe. Sie habe lediglich versucht zu überleben.

 

"Es war, als hätten sie im Voraus entschieden, wie die Dinge gewesen sind. Aber ich war nicht verliebt. Ich war eine 23-jährige Frau, die sechs schreckliche Tage in einem Banktresor überlebt hatte", sagte sie 2015 in einem Interview mit der schwedischen Zeitung Aftonbladet.

 

Enmark hatte später eine Liebesbeziehung mit Clark Olofsson, einem berüchtigten Bankräuber, der sich während des Geiseldramas zu Janne in den Tresorraum gesellt hatte. Zuvor war seine Freilassung mit der Polizei ausgehandelt worden. 

 

"Es gab keine Liebe oder körperliche Anziehung von meiner Seite aus. Er [Olofsson] war meine Überlebenschance, und er beschützte mich vor Janne", berichtet sie in ihren 2020 erschienenen Memoiren "Jag blev Stockholmssyndromet" ("Ich wurde zum Stockholm-Syndrom").

 

Steht schon auf Seite 2 aber hey... Du hast recht und ich meine Ruhe vor Leuten die lieber falsche Infos verbreiten 

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