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Fehlt der Konsens?


Si****

Empfohlener Beitrag

Vor 1 Stunde, schrieb jpxiii:

Genau das. Aber wenn man von patriarchalen Sozialisierungen anfängt werden alle sofort defensiv und das sogar in Zeiten in der die Alpha/Incel-Ideologie mehr Präsenz hat, als in meiner (noch weniger progressiven) Jugend, in der plötzlich die PickUp Artists aufgetaucht sind und diese Nische bedient, indem sie Frauen auf Wesen zweiter Klasse reduziert haben, die eigentlich nicht wirklich denken können und nicht wissen was sie wollen, weswegen der Mann da ja dann am Ende des Tages drüber verfügen kann, bzw muss, denn der weiß es ja besser.

Bin zwar selbst männlich und dominant, aber ich beobachte auch auf anderen Plattformen/Online Communities wie die patriarchale Selbstverständlichkeit von mSubs zum besten gegeben wird.

Und der Witz an der Sache ist: der Grund weswegen diese Typen meistens keine "abbekommen" ist eben genau dieses steinzeitliche Denken. Während Frauen sich zum Glück aus diesen patriarchalen Mustern, Erwartungen, Rollen emanzipieren sind Männer entweder einfach stehen geblieben, oder - wie jetzt - versuchen ein neues (=altes) Männlichkeitsbild (= sexistisches Rollenverständnis beider Geschlechter) auf Krampf wieder in die Köpfe der Gesellschaft zu prügeln, anstatt mit den Erkenntnissen progressiver Errungenschaften mitzugehen und teilzunehmen an dieser Entwicklung.

Dann hat man in der Konsequenz aufgeklärte Frauen, die weiter kommen in dieser Entwicklung und auf der anderen Seite Männer, die den Schuss nicht gehört haben und jetzt verzweifelt Halt in der längst obsoleten Vergangenheit suchen, weil es einfacher ist sich an vollkommen sexistische und verstaubte Ideen zu klammern, anstatt mit offenen Augen und lernwillig durch die Welt zu gehen.

Dekonstruktion ist anstrengend, seine Denkstruktur zu hinterfragen und anzupassen mühsam, aber so ist das nunmal in einer Gesellschaft.
Und während Frauen sich entwickeln und Männer stehen bleiben bzw sich zurückentwickeln wird der Graben zwischen den Geschlechtern immer tiefer und Männer schaffen es aber warum auch immer nicht zu kapieren, dass der Grund weswegen sie immer unattraktiver für moderne Frauen werden die Tatsache ist, dass sie einfach keine intellektuelle Arbeit leisten wollen. Wer nicht mit der Zeit geht, geht mit der Zeit.

(Und jaja, bevor jetzt alle rumjammern:
Ja, nicht alle Männer.
Ja, auch Frauen können scheisse sein.
Ja, patriarchale Rollenbilder schaden auch Männer, usw usw usw)

SEHR interessanter Text, vielen Dank für deine Gedanken.

Wobei man sagen muss, dass das ein wirkliches gesellschaftliches Problem ist. Ich habe darüber Mal eine Doku in der ARD Mediathek gesehen, sehr interessant.

Ich Frage mich dann halt immer wie man das auflösen kann. Was man dazu beitragen kann. Aber im Endeffekt kommt es da natürlich nicht auf die einzelne Person drauf an, niemand kann das alleine.

Trotzdem ist der Gedanke interessant. Und bestimmt kann auch jeder für sich sich verbessern. In dem man reflektiert kann man ja auch rausfinden was man vielleicht selber noch falsch macht. Je besser man sich und die Sache kennt, je besser kann man ja auch weitergeben was vielleicht hilfreich ist. Je mehr Leute kann man auch zum Denken vielleicht anstoßen.

vor 1 Minute, schrieb SilentLove_:

 

SEHR interessanter Text, vielen Dank für deine Gedanken.

Wobei man sagen muss, dass das ein wirkliches gesellschaftliches Problem ist. Ich habe darüber Mal eine Doku in der ARD Mediathek gesehen, sehr interessant.

Ich Frage mich dann halt immer wie man das auflösen kann. Was man dazu beitragen kann. Aber im Endeffekt kommt es da natürlich nicht auf die einzelne Person drauf an, niemand kann das alleine.

Trotzdem ist der Gedanke interessant. Und bestimmt kann auch jeder für sich sich verbessern. In dem man reflektiert kann man ja auch rausfinden was man vielleicht selber noch falsch macht. Je besser man sich und die Sache kennt, je besser kann man ja auch weitergeben was vielleicht hilfreich ist. Je mehr Leute kann man auch zum Denken vielleicht anstoßen.

Wo wir wieder bei der wegschau/wegwerf Gesellschaft sind... Momentan kommen viel ähnliche Beiträge, was ich gut finde, denn nur so ändert sich vielleicht was. 

Wir können nur hoffen das die Gesellschaft sensibler wird und nicht in alte Muster verfällt... 

Vor 14 Minuten , schrieb SilentLove_:

SEHR interessanter Text, vielen Dank für deine Gedanken.

Wobei man sagen muss, dass das ein wirkliches gesellschaftliches Problem ist. Ich habe darüber Mal eine Doku in der ARD Mediathek gesehen, sehr interessant.

Ich Frage mich dann halt immer wie man das auflösen kann. Was man dazu beitragen kann. Aber im Endeffekt kommt es da natürlich nicht auf die einzelne Person drauf an, niemand kann das alleine.

Trotzdem ist der Gedanke interessant. Und bestimmt kann auch jeder für sich sich verbessern. In dem man reflektiert kann man ja auch rausfinden was man vielleicht selber noch falsch macht. Je besser man sich und die Sache kennt, je besser kann man ja auch weitergeben was vielleicht hilfreich ist. Je mehr Leute kann man auch zum Denken vielleicht anstoßen.

Es gibt einen guten feministischen Satz: „Ich teile meinen Körper nicht mit Männern, die ihn politisch nicht verteidigen würden“.
Männer wollen Sex von Frauen. Wenn nur die Männer den bekommen, die progressiv (genug) sind, kommen sie in Zugzwang (klar, Sexisten faken das dann, aber trotzdem wird Druck auf Männer aufgebaut sich endlich mal mit patriarchalen Ideologien zu beschäftigen).

2. Besagte Männer hören Frauen nicht zu. Warum auch? Die haben ja eh keine Ahnung und soweiso, wenn ich sie nur ficken will kann mir doch scheissegal sein was sie denkt und worüber sie sich so beschwert.
Heißt: nur Männer können sexistische Männer ändern.

Männer sind extrem Gruppenzwang anfällig und wahnsinnig devot was Hierarchien und die Bestätigung und Akzeptanz der ***rs/Gruppe angeht. Wenn in dieser Gruppe sexistisches Verhalten belohnt wird, bekommt es einen selbstverstärkenden Effekt.
Deshalb braucht es (sorry für den plumpen Ausdruck) "echte Männer", die ihr Maul aufmachen, Kontra geben, andere Männer maßregeln und sich nicht davor fürchten von der Gruppe ausgeschlossen zu werden. Aber das erfordert echten Mut und das liegt vielen Männern nicht, da sie - wie gesagt - sehr ängstlich sind die Anerkennung entzogen zu bekommen und sich querzustellen. Konform zu sein ist für solche Gemüter einfacher.
Das sind die Strukturen wo man ansetzen muss. Wo *Mann ansetzen muss.

Also der Appell gilt an Männer: packt mal eure Eier aus und geht das an, Frauen alleine reden sich hier seit Jahrtausenden den Mund fusselig und werden trotzdem in den seltensten Fällen ernst genommen (weil diese Männer eben misogyn, oder mindestens sexistisch sind und es keine Notwendigkeit für sie gibt einem Menschen, der ja eh nicht wirklich selbstständig denken kann und über den man eigentlich nur (sexuell) verfügen will zuzuhören, geschweigedenn auf ihn einzugehen, geschweigedenn sein eigenes Denken- geschweigedenn Handeln anzupassen).

Wem es nicht genug "geschweigedenns" waren, hier ist noch eins: geschweigedenn. Viel Spaß damit.

vor 3 Minuten, schrieb jpxiii:

 

Es gibt einen guten feministischen Satz: „Ich teile meinen Körper nicht mit Männern, die ihn politisch nicht verteidigen würden“.
Männer wollen Sex von Frauen. Wenn nur die Männer den bekommen, die progressiv (genug) sind, kommen sie in Zugzwang (klar, Sexisten faken das dann, aber trotzdem wird Druck auf Männer aufgebaut sich endlich mal mit patriarchalen Ideologien zu beschäftigen).

2. Besagte Männer hören Frauen nicht zu. Warum auch? Die haben ja eh keine Ahnung und soweiso, wenn ich sie nur ficken will kann mir doch scheissegal sein was sie denkt und worüber sie sich so beschwert.
Heißt: nur Männer können sexistische Männer ändern.

Männer sind extrem Gruppenzwang anfällig und wahnsinnig devot was Hierarchien und die Bestätigung und Akzeptanz der ***rs/Gruppe angeht. Wenn in dieser Gruppe sexistisches Verhalten belohnt wird, bekommt es einen selbstverstärkenden Effekt.
Deshalb braucht es (sorry für den plumpen Ausdruck) "echte Männer", die ihr Maul aufmachen, Kontra geben, andere Männer maßregeln und sich nicht davor fürchten von der Gruppe ausgeschlossen zu werden. Aber das erfordert echten Mut und das liegt vielen Männern nicht, da sie - wie gesagt - sehr ängstlich sind die Anerkennung entzogen zu bekommen und sich querzustellen. Konform zu sein ist für solche Gemüter einfacher.
Das sind die Strukturen wo man ansetzen muss. Wo *Mann ansetzen muss.

Also der Appell gilt an Männer: packt mal eure Eier aus und geht das an, Frauen alleine reden sich hier seit Jahrtausenden den Mund fusselig und werden trotzdem in den seltensten Fällen ernst genommen (weil diese Männer eben misogyn, oder mindestens sexistisch sind und es keine Notwendigkeit für sie gibt einem Menschen, der ja eh nicht wirklich selbstständig denken kann und über den man eigentlich nur (sexuell) verfügen will zuzuhören, geschweigedenn auf ihn einzugehen, geschweigedenn sein eigenes Denken- geschweigedenn Handeln anzupassen).

Wem es nicht genug "geschweigedenns" waren, hier ist noch eins: geschweigedenn. Viel Spaß damit.

Frauen kriegen das also alleine nicht hin???? 

So so......

 

Vor 22 Minuten , schrieb jpxiii:

Es gibt einen guten feministischen Satz: „Ich teile meinen Körper nicht mit Männern, die ihn politisch nicht verteidigen würden“.
Männer wollen Sex von Frauen. Wenn nur die Männer den bekommen, die progressiv (genug) sind, kommen sie in Zugzwang (klar, Sexisten faken das dann, aber trotzdem wird Druck auf Männer aufgebaut sich endlich mal mit patriarchalen Ideologien zu beschäftigen).

2. Besagte Männer hören Frauen nicht zu. Warum auch? Die haben ja eh keine Ahnung und soweiso, wenn ich sie nur ficken will kann mir doch scheissegal sein was sie denkt und worüber sie sich so beschwert.
Heißt: nur Männer können sexistische Männer ändern.

Männer sind extrem Gruppenzwang anfällig und wahnsinnig devot was Hierarchien und die Bestätigung und Akzeptanz der ***rs/Gruppe angeht. Wenn in dieser Gruppe sexistisches Verhalten belohnt wird, bekommt es einen selbstverstärkenden Effekt.
Deshalb braucht es (sorry für den plumpen Ausdruck) "echte Männer", die ihr Maul aufmachen, Kontra geben, andere Männer maßregeln und sich nicht davor fürchten von der Gruppe ausgeschlossen zu werden. Aber das erfordert echten Mut und das liegt vielen Männern nicht, da sie - wie gesagt - sehr ängstlich sind die Anerkennung entzogen zu bekommen und sich querzustellen. Konform zu sein ist für solche Gemüter einfacher.
Das sind die Strukturen wo man ansetzen muss. Wo *Mann ansetzen muss.

Also der Appell gilt an Männer: packt mal eure Eier aus und geht das an, Frauen alleine reden sich hier seit Jahrtausenden den Mund fusselig und werden trotzdem in den seltensten Fällen ernst genommen (weil diese Männer eben misogyn, oder mindestens sexistisch sind und es keine Notwendigkeit für sie gibt einem Menschen, der ja eh nicht wirklich selbstständig denken kann und über den man eigentlich nur (sexuell) verfügen will zuzuhören, geschweigedenn auf ihn einzugehen, geschweigedenn sein eigenes Denken- geschweigedenn Handeln anzupassen).

Wem es nicht genug "geschweigedenns" waren, hier ist noch eins: geschweigedenn. Viel Spaß damit.

Lustigerweise ist der Gedanke ja gut von wegen: "packt Mal eure Eier aus", aber ersten wollen wir Frauen das ja gerade nicht (haha, Wortwitz, voll lustig) und zweitens denke ich es müsste eher das Gegenteil passieren.

Härte verändern zu wollen mit noch mehr Härte ist wahrscheinlich nicht die Lösung. Männer die unter dem Patriafhart nur Männer sind wenn sie hart sind, da ist die Lösung nicht noch mehr Druck und härte einzufordern. Denke ich zumindest.

Wahrscheinlich muss man es eher auf die weiche Weise versuchen? Also eher mit Verständnis und erstmal muss der Mann sich sicher sein auch ohne diese ganze "möglichst männlich sein" Getue einen Wert zu haben. Erst dann ist ein Umdenken möglich. Du kannst ja nicht verlangen, das jemand seine alten Muster aufgibt ohne Rückhalt von neuen Mustern. Ich glaube das funktioniert so nicht, man braucht ein neues Modell um nicht in der Schwebe zu hängen.

Eben weil viele Männer ja jetzt plötzlich nicht mehr wissen was richtig ist, weil plötzlich nicht mehr hart und stark sein die Dinge sind die zählen, bringt es sie ja genau in die Position: wer bin ich, was ist okay was nicht. Und ich glaube weil sie kein anderes System haben, kein System in dem sie ihren Wert finden, werden sie rückschrittlich. Dann wird das neue nicht akzeptiert, sondern umso stärker bekämpft, weil es im Grunde eine Sinneskriese auslöst.

Also brauchen wir ein Ersatzmodell für die Männer. Und das wäre wahrscheinlich Selbstliebe? Würde ich jetzt Mal einfach in den virtuellen Raum werfen.


Ich vergebe hier gerne ein „BINGO“ für die Verwendung von Begriffen wie „Patriarchat“ oder „patriarchal“. Denn manche Protagonisten hier scheinen zu glauben, dass man etwas nur oft genug in populistischer Weise behaupten muss, bis es in einer, die faktische Realität in Deutschland 2026 substituierenden, Weise geglaubt wird und dadurch das Propagieren ideologischer Ansichten legitim wird, welche letztlich nur auf Misandrie basieren bzw. diese ausdrücken.

In diesem Thema bis zu diesem Punkt 24 Erwähnungen, also:

BINGO BINGO BINGO BINGO BINGO BINGO BINGO BINGO BINGO BINGO
BINGO BINGO BINGO BINGO BINGO BINGO BINGO BINGO BINGO BINGO
BINGO BINGO BINGO BINGO

Tatsächlich wird dadurch oft eine Diskussion der eigentlichen Thematik unterdrückt. Eventuelle Missverständnisse werden verfestigt statt aufgeklärt. 

Dieses Thema ist da ein gutes Beispiel:

In diesem Thema wird im EP dargelegt, dass in Erstnachrichten sehr oft übergriffige und unangemessene Forderungen gestellt werden. So oft, dass die TE hier eine Generalisierung „unendlich viele Männer“ für angemessen hält, denen die TE unterstellt, diese würden nicht verstehen, was „consensual“ bedeutet und diese implizit auf eine Stufe mit Straftätern stellt. 
Schon echt heftige Anschuldigungen.

Die erste Frage müsste da doch sein:

„Ist das wirklich so?“

Oder werden hier Angebote fälschlich als übergriffige Forderungen verstanden?

Was ist denn naheliegender? 

Dass hier „unendlich viele Männer“ nicht verstehen, was „consensual“ bedeutet und potentielle Straftäter sind oder dass die TE vielleicht nicht realisiert hat, wie Konsens überhaupt entsteht?

Indem ein Angebot unterbreitet wird und dieses dann angenommen oder abgelehnt wird.

Werden hier Angebote fälschlich als übergriffige Forderungen empfunden?

Das wäre aufgrund der vorgenommenen Anschuldigungen sicher würdig geklärt zu werden.

Aber stattdessen wird hier ja lieber über das Patriarchat und patriarchale Strukturen fabuliert.
 

Vor 5 Minuten , schrieb SilentLove_:

Lustigerweise ist der Gedanke ja gut von wegen: "packt Mal eure Eier aus", aber ersten wollen wir Frauen das ja gerade nicht (haha, Wortwitz, voll lustig) und zweitens denke ich es müsste eher das Gegenteil passieren.

Härte verändern zu wollen mit noch mehr Härte ist wahrscheinlich nicht die Lösung. Männer die unter dem Patriafhart nur Männer sind wenn sie hart sind, da ist die Lösung nicht noch mehr Druck und härte einzufordern. Denke ich zumindest.

Wahrscheinlich muss man es eher auf die weiche Weise versuchen? Also eher mit Verständnis und erstmal muss der Mann sich sicher sein auch ohne diese ganze "möglichst männlich sein" Getue einen Wert zu haben. Erst dann ist ein Umdenken möglich. Du kannst ja nicht verlangen, das jemand seine alten Muster aufgibt ohne Rückhalt von neuen Mustern. Ich glaube das funktioniert so nicht, man braucht ein neues Modell um nicht in der Schwebe zu hängen.

Eben weil viele Männer ja jetzt plötzlich nicht mehr wissen was richtig ist, weil plötzlich nicht mehr hart und stark sein die Dinge sind die zählen, bringt es sie ja genau in die Position: wer bin ich, was ist okay was nicht. Und ich glaube weil sie kein anderes System haben, kein System in dem sie ihren Wert finden, werden sie rückschrittlich. Dann wird das neue nicht akzeptiert, sondern umso stärker bekämpft, weil es im Grunde eine Sinneskriese auslöst.

Also brauchen wir ein Ersatzmodell für die Männer. Und das wäre wahrscheinlich Selbstliebe? Würde ich jetzt Mal einfach in den virtuellen Raum werfen.

Du kannst jemanden ganz lieb auf tausend Weisen aufklären, was an seinem Denken falsch ist. Nur (Um-)denken muss derjenige selbst. Das kannst Du nicht stellvertretend tun. Und daran scheitert es.

Vor 5 Minuten , schrieb SirTorben:


Ich vergebe hier gerne ein „BINGO“ für die Verwendung von Begriffen wie „Patriarchat“ oder „patriarchal“. Denn manche Protagonisten hier scheinen zu glauben, dass man etwas nur oft genug in populistischer Weise behaupten muss, bis es in einer, die faktische Realität in Deutschland 2026 substituierenden, Weise geglaubt wird und dadurch das Propagieren ideologischer Ansichten legitim wird, welche letztlich nur auf Misandrie basieren bzw. diese ausdrücken.

In diesem Thema bis zu diesem Punkt 24 Erwähnungen, also:

BINGO BINGO BINGO BINGO BINGO BINGO BINGO BINGO BINGO BINGO
BINGO BINGO BINGO BINGO BINGO BINGO BINGO BINGO BINGO BINGO
BINGO BINGO BINGO BINGO

Tatsächlich wird dadurch oft eine Diskussion der eigentlichen Thematik unterdrückt. Eventuelle Missverständnisse werden verfestigt statt aufgeklärt. 

Dieses Thema ist da ein gutes Beispiel:

In diesem Thema wird im EP dargelegt, dass in Erstnachrichten sehr oft übergriffige und unangemessene Forderungen gestellt werden. So oft, dass die TE hier eine Generalisierung „unendlich viele Männer“ für angemessen hält, denen die TE unterstellt, diese würden nicht verstehen, was „consensual“ bedeutet und diese implizit auf eine Stufe mit Straftätern stellt. 
Schon echt heftige Anschuldigungen.

Die erste Frage müsste da doch sein:

„Ist das wirklich so?“

Oder werden hier Angebote fälschlich als übergriffige Forderungen verstanden?

Was ist denn naheliegender? 

Dass hier „unendlich viele Männer“ nicht verstehen, was „consensual“ bedeutet und potentielle Straftäter sind oder dass die TE vielleicht nicht realisiert hat, wie Konsens überhaupt entsteht?

Indem ein Angebot unterbreitet wird und dieses dann angenommen oder abgelehnt wird.

Werden hier Angebote fälschlich als übergriffige Forderungen empfunden?

Das wäre aufgrund der vorgenommenen Anschuldigungen sicher würdig geklärt zu werden.

Aber stattdessen wird hier ja lieber über das Patriarchat und patriarchale Strukturen fabuliert.
 

Wenn mich jemand in der ersten Nachricht anschreibt mit: "ich würde dich gerne grün und blau schlagen, in deine drei Löcher ficken und dich danach ohne Liebe zurücklassen", dann ist das nichts was ich falsch wahrnehmen, dann ist das im höchsten Maße übergriffig. Es kommt natürlich total drauf an, das war jetzt ein extremes Beispiel, aber so Nachrichten bekomme ich auch des öfteren Mal.

Und ja: genau diese Dinge können in BDSM passieren und unter Konsens ist das auch in Ordnung. Da hier aber kein Konsens besteht, ist es übergriffig.

Und Konsens unterscheidet, ob Straftat oder nicht. Jetzt Mal vereinfacht gesagt.

Vor 5 Minuten , schrieb SirTorben:


Ich vergebe hier gerne ein „BINGO“ für die Verwendung von Begriffen wie „Patriarchat“ oder „patriarchal“. Denn manche Protagonisten hier scheinen zu glauben, dass man etwas nur oft genug in populistischer Weise behaupten muss, bis es in einer, die faktische Realität in Deutschland 2026 substituierenden, Weise geglaubt wird und dadurch das Propagieren ideologischer Ansichten legitim wird, welche letztlich nur auf Misandrie basieren bzw. diese ausdrücken.

In diesem Thema bis zu diesem Punkt 24 Erwähnungen, also:

BINGO BINGO BINGO BINGO BINGO BINGO BINGO BINGO BINGO BINGO
BINGO BINGO BINGO BINGO BINGO BINGO BINGO BINGO BINGO BINGO
BINGO BINGO BINGO BINGO

Tatsächlich wird dadurch oft eine Diskussion der eigentlichen Thematik unterdrückt. Eventuelle Missverständnisse werden verfestigt statt aufgeklärt. 

Dieses Thema ist da ein gutes Beispiel:

In diesem Thema wird im EP dargelegt, dass in Erstnachrichten sehr oft übergriffige und unangemessene Forderungen gestellt werden. So oft, dass die TE hier eine Generalisierung „unendlich viele Männer“ für angemessen hält, denen die TE unterstellt, diese würden nicht verstehen, was „consensual“ bedeutet und diese implizit auf eine Stufe mit Straftätern stellt. 
Schon echt heftige Anschuldigungen.

Die erste Frage müsste da doch sein:

„Ist das wirklich so?“

Oder werden hier Angebote fälschlich als übergriffige Forderungen verstanden?

Was ist denn naheliegender? 

Dass hier „unendlich viele Männer“ nicht verstehen, was „consensual“ bedeutet und potentielle Straftäter sind oder dass die TE vielleicht nicht realisiert hat, wie Konsens überhaupt entsteht?

Indem ein Angebot unterbreitet wird und dieses dann angenommen oder abgelehnt wird.

Werden hier Angebote fälschlich als übergriffige Forderungen empfunden?

Das wäre aufgrund der vorgenommenen Anschuldigungen sicher würdig geklärt zu werden.

Aber stattdessen wird hier ja lieber über das Patriarchat und patriarchale Strukturen fabuliert.
 

Dass du davon getriggert bist kannst du auch mit noch so viel Eloquenz nicht verbergen.

Bist du jetzt der Typ, dem man sämtliche Statistiken erläutern muss, weil er deine Hausaufgaben nicht machen will?

Es geht um übergriffiges Verhalten und das Sexualisieren von Frauen und Erfahrungen - *von Frauen*. Du weißt schon, die Wesen die das aus eigener Hand am besten beurteilen können und aus Erfahrung sprechen. Alles was du tun musst ist zuzuhören. Kriegst du hin 👌

Vor 9 Minuten , schrieb SilentLove_:

Lustigerweise ist der Gedanke ja gut von wegen: "packt Mal eure Eier aus", aber ersten wollen wir Frauen das ja gerade nicht (haha, Wortwitz, voll lustig) und zweitens denke ich es müsste eher das Gegenteil passieren.

Härte verändern zu wollen mit noch mehr Härte ist wahrscheinlich nicht die Lösung. Männer die unter dem Patriafhart nur Männer sind wenn sie hart sind, da ist die Lösung nicht noch mehr Druck und härte einzufordern. Denke ich zumindest.

Wahrscheinlich muss man es eher auf die weiche Weise versuchen? Also eher mit Verständnis und erstmal muss der Mann sich sicher sein auch ohne diese ganze "möglichst männlich sein" Getue einen Wert zu haben. Erst dann ist ein Umdenken möglich. Du kannst ja nicht verlangen, das jemand seine alten Muster aufgibt ohne Rückhalt von neuen Mustern. Ich glaube das funktioniert so nicht, man braucht ein neues Modell um nicht in der Schwebe zu hängen.

Eben weil viele Männer ja jetzt plötzlich nicht mehr wissen was richtig ist, weil plötzlich nicht mehr hart und stark sein die Dinge sind die zählen, bringt es sie ja genau in die Position: wer bin ich, was ist okay was nicht. Und ich glaube weil sie kein anderes System haben, kein System in dem sie ihren Wert finden, werden sie rückschrittlich. Dann wird das neue nicht akzeptiert, sondern umso stärker bekämpft, weil es im Grunde eine Sinneskriese auslöst.

Also brauchen wir ein Ersatzmodell für die Männer. Und das wäre wahrscheinlich Selbstliebe? Würde ich jetzt Mal einfach in den virtuellen Raum werfen.

Bin prinzipiell bei dir, aber die Männer von denen ich spreche sind so geprägt, dass sie mehr auf Härte und Maßregelung reagieren, als auf "guck mal Udo, Frauen sind auch Menschen und in einem öffentlichen Café zu sagen "boah hat die Titten alter, die würd ich aber mal so richtig xyz" ist nicht mehr so cool. Wollen wir stattdessen mal über deinen Vaterkomplex reden?"
Da spreche wiederum ich aus Erfahrung

Vor 10 Minuten , schrieb SirTorben:


Ich vergebe hier gerne ein „BINGO“ für die Verwendung von Begriffen wie „Patriarchat“ oder „patriarchal“. Denn manche Protagonisten hier scheinen zu glauben, dass man etwas nur oft genug in populistischer Weise behaupten muss, bis es in einer, die faktische Realität in Deutschland 2026 substituierenden, Weise geglaubt wird und dadurch das Propagieren ideologischer Ansichten legitim wird, welche letztlich nur auf Misandrie basieren bzw. diese ausdrücken.

In diesem Thema bis zu diesem Punkt 24 Erwähnungen, also:

BINGO BINGO BINGO BINGO BINGO BINGO BINGO BINGO BINGO BINGO
BINGO BINGO BINGO BINGO BINGO BINGO BINGO BINGO BINGO BINGO
BINGO BINGO BINGO BINGO

Tatsächlich wird dadurch oft eine Diskussion der eigentlichen Thematik unterdrückt. Eventuelle Missverständnisse werden verfestigt statt aufgeklärt. 

Dieses Thema ist da ein gutes Beispiel:

In diesem Thema wird im EP dargelegt, dass in Erstnachrichten sehr oft übergriffige und unangemessene Forderungen gestellt werden. So oft, dass die TE hier eine Generalisierung „unendlich viele Männer“ für angemessen hält, denen die TE unterstellt, diese würden nicht verstehen, was „consensual“ bedeutet und diese implizit auf eine Stufe mit Straftätern stellt. 
Schon echt heftige Anschuldigungen.

Die erste Frage müsste da doch sein:

„Ist das wirklich so?“

Oder werden hier Angebote fälschlich als übergriffige Forderungen verstanden?

Was ist denn naheliegender? 

Dass hier „unendlich viele Männer“ nicht verstehen, was „consensual“ bedeutet und potentielle Straftäter sind oder dass die TE vielleicht nicht realisiert hat, wie Konsens überhaupt entsteht?

Indem ein Angebot unterbreitet wird und dieses dann angenommen oder abgelehnt wird.

Werden hier Angebote fälschlich als übergriffige Forderungen empfunden?

Das wäre aufgrund der vorgenommenen Anschuldigungen sicher würdig geklärt zu werden.

Aber stattdessen wird hier ja lieber über das Patriarchat und patriarchale Strukturen fabuliert.
 

Du glaubst, Deutschland 2026 hätte gar nichts mit Jahrtausenden von Herrschaft durch Männer zu tun und der jahrtausendealten Indoktrination, dass Frauen irrational, unselbstständig, schwach und etwas seien, dass nur von Männern regiert werden kann?
Du glaubst, was weltweit Frauen über ihre Behandlung durch unendlich viele Männer kundtun, sei falsch interpretiert und Du als Mann kannst das besser beurteilen?
Wer fabuliert denn hier und stampft trotzig beim Wort Patriarchat auf und ist unheimlich getriggert, hm?

Vor 3 Minuten , schrieb jpxiii:

Bin prinzipiell bei dir, aber die Männer von denen ich spreche sind so geprägt, dass sie mehr auf Härte und Maßregelung reagieren, als auf "guck mal Udo, Frauen sind auch Menschen und in einem öffentlichen Café zu sagen "boah hat die Titten alter, die würd ich aber mal so richtig xyz" ist nicht mehr so cool. Wollen wir stattdessen mal über deinen Vaterkomplex reden?"
Da spreche wiederum ich aus Erfahrung

Ja, natürlich ist es nicht so einfach, das ist klar

vor 1 Minute, schrieb jpxiii:

 

Dass du davon getriggert bist kannst du auch mit noch so viel Eloquenz nicht verbergen.

Bist du jetzt der Typ, dem man sämtliche Statistiken erläutern muss, weil er deine Hausaufgaben nicht machen will?

Es geht um übergriffiges Verhalten und das Sexualisieren von Frauen und Erfahrungen - *von Frauen*. Du weißt schon, die Wesen die das aus eigener Hand am besten beurteilen können und aus Erfahrung sprechen. Alles was du tun musst ist zuzuhören. Kriegst du hin 👌

Und jetzt die übliche ad-hominem Attacke.

Ich hatte nichts anderes erwartet. Da kommen sicher noch einige mehr davon.

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