Autorin und Sexcoach Stella Harris befasst sich mit dem Problem der Möchtegern Doms im Internet – und gibt Ratschläge, wie man sie erkennen kann. 

 

Hey, nenn' mich "Master"!

In einem Thread auf Fetish.com klagte eine Userin über die Probleme beim Online-Dating. Besonders schlimm sei es, sich online mit Leuten zu treffen, wenn es dabei um Machtspiele gehen soll. Sie schrieb: „Ich suche einen Dom, also jemanden, mit dem ich meine Unterwerfungsfantasien erkunden und ausleben kann. Was ich finde, sind Deppen, die mich wie Dreck behandeln.“  

Da solche Erfahrung keine Seltenheit sind, macht es nötig, dass man sich damit beschäftigt.  

 

Vorsichtsmaßnahmen ergreifen 

Wenn man sich mit Fremden verabredet und trifft, sollte man einige Vorsichtsmaßnahmen treffen und auch ein kleines bisschen auf der Hut sein. Sonst droht die Gefahr, sich auf leichtsinnige Abenteuer einzulassen. Dabei können Interaktionen entstehen, die erfolglos bleiben und im schlimmsten Fall sogar gefährlich sein können. Auch wenn es nicht einfach ist, sollte man versuchen, eine gute Balance zu finden. Einerseits muss man offen genug sein, um jemandem eine ehrliche Chance zu geben, andererseits darf man nicht zu leichtsinnig sein, um sich nicht in einer unangenehme Situation wiederzufinden. 

Ein gutes Gleichgewicht zu finden ist eine Maxime, die natürlich auch für das ‚normale‘ Leben einzuhalten ist, jedoch ist sie beim Online-Dating besonders wichtig. Ein nicht zu unterschätzendes Risiko ist, dass man jemandem leichtfertig einen Vertrauensvorschuss gewährt, nur weil dieser jemand den gleichen Kink hat. Diese Gefahr ist real. Mir selbst geht es immer wieder so, auf Fetish Fairs und anderen Kink Events. Ich habe dort einfach das Gefühl, unter meinesgleichen zu sein, was mir eine gewisse Sicherheit gibt, die jedoch leider manchmal trügerisch sein kann. Schließlich ist damit zu rechnen, dass sich auch unter diesen Leuten, die ich ohne besondere Vorkenntnisse als ‚Meinesgleichen‘ einstufe, problematische Menschen befinden.  

 

Die Motivationen der Menschen verstehen 

Eine vernünftige Risikoabwägung ist dringend erforderlich – und zwar VOR dem Dating. Geht es dir um riskante Kinks? Gehören die Vorlieben, die du mit einem potenziellen Partner auszuleben gedenkst, zum sogenannten Edge Play? Stehst du auf Atemnotspiele, Rape Play oder willst du deine Erniedrigungsfantasien Wirklichkeit werden lassen? Viele – wenn nicht alle – Praktiken im BDSM bergen körperliche und emotionale Risiken. Besonders gefährlich ist, dass dieses Risiko zu einem gewissen Teil den Reiz dieser gefährlicheren Spielarten ausmacht. Trotzdem darfst du deine Sicherheit nicht hinten anstellen. 

Die Dom/Sub-Dynamik erscheint vielen, die sich schon länger in Kink-Communities bewegen, als relativ alltäglich. Trotzdem bleibt die Tatsache bestehen, dass das Spiel mit der Macht genauso viel Training erfordert wie Bondage, Spanking, Strafspiele oder jede andere BDSM-Aktivität.  

Es ist einfach, online zu gehen und Leute herumzukommandieren und runterzumachen. Aber das ist weder D/s noch Kink. Leider gelingt es den Möchtegern- und Dummdoms trotz aller Warnungen immer noch, sich unter Kinkstern zu verstecken – sei es online oder bei Live-Veranstaltungen.  

 

dominant_bdsm_ballgag.jpeg
Das Spiel mit der Macht erfordert Training, wird aber nicht immer so behandelt. 
 

Worauf man bei Online-Doms achten sollte 

Bei der Entscheidung, mit wem man sich online einlassen will, besonders wenn es um eine D/s-Dynamik geht, gibt es ein paar Dinge, auf die man achten muss.  

Das größte Warnsignal ist meiner Meinung nach, wenn der ‚Dom‘ dich ungefragt in seine Dynamik einbezieht. Sobald er anfängt, mit dir zu reden, als wärst du seine Sub, dir Befehle erteilt oder Forderungen stellt. Manche dieser Möchtegern- oder Pseudo-Doms, denen man online begegnet, erwarten sogar gleich zu Beginn der Unterhaltung, dass man sie mit irgendeinem Ehrentitel anredet. Wenn jemand von Vornherein verlangt, dass man ihn ‚Master‘ oder ‚Herr‘ nennt, kannst du die Unterhaltung getrost beenden und dich dem nächsten Interessenten widmen. Diese Leute verstehen nichts von BDSM und steigen mitten ins Spiel ein, noch bevor überhaupt ein Konsens hergestellt worden ist.  

Warum sollte man sich auf ein Spiel einlassen, bevor man zugestimmt hat, dass man es überhaupt spielen will? 

 

Warnsignale 

Die meisten dieser Fake-Doms haben diese eine Eigenschaft gemeinsam: Sie sind extrem ungeduldig. Sehr früh versuchen sie das Gespräch in eine bestimmte Richtung zu lenken. Sie wollen über Sex reden, sei es, dass sie auf Cybersex drängen oder schon beim ersten Date spielen wollen. Manche finden, dass es reicht, eine Liste von Tabus und Vorlieben abzufragen, statt zu versuchen, ihr Gegenüber zuerst richtig kennenzulernen.  

Bevor man sich auf eine Machtdynamik oder irgendein anderes Spiel einlässt, sollte man den anderen kennenlernen. Stelle Fragen, erkundige dich nach den bisher gemachten Erfahrungen. Finde heraus, ob er an Workshops teilgenommen hat, Fetisch Messen oder BDSM-Stammtische besucht. Beschäftigt er sich tiefer mit seinem Kink, macht er sich Gedanken darüber, wie er die Sicherheit einer Partnerin oder eines Partners garantieren kann oder geht es ihm einfach nur um die Befriedigung seiner Triebe?  

Ein richtiger Dom, also ein guter Dom, wird dir diese Fragen bereitwillig beantworten, während ein Dummdom hier meistens scheitern wird. Ehrliche Doms freuen sich, wenn man sie nach Referenzen und Erfahrungen fragt. Sie achten darauf, dass diese Gespräche über Konsens auf Augenhöhe und ohne jegliche Herablassung geführt werden.  

 

Vertraue deinem Bauchgefühl 

Wenn sich etwas falsch anfühlt, ist es das wahrscheinlich auch. Denke daran, dass es sich nur dann um einen Machttausch handelt, wenn beide Personen Macht haben. Wenn ein Fake-Dom dich von der ersten Nachricht an so behandelt, als würdest du ihm gehören, gibt es keinen Austausch, sondern es wird nur darüber geredet. Vertraue auf dein Gefühl! 

 

Stella Harris schreibt für eine Vielzahl von erotischen und kinky Websites und hat auch bereits erotische Romane geschrieben und veröffentlicht. Übersetzt von Tomasz Bordemé, Autor und Blogger, der über BDSM und Erotik schreibt.

 

Was sind deine Erfahrungen? Teile sie in den Kommentaren 😈

 

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36 Kommentare

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d1****
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Ha****

Geschrieben

Am 16.2.2022 at 12:35, schrieb boundy66:

Dom sollte nie vergessen, dass es um einen Menschen geht in diesen Machtgefälle.

Und ist die Unterwürfigkeit nicht ein sehr großes Geschenk, das der Dom auch schätzen, und sich seiner Verantwortung bewusst sein sollte ?

Sie ist kein  Geschenk

Es sei denn man erkennt an, das auch ein Dom ein Geschenk ist. Ohne Dom kann ich mein Kink nicht ausleben und umgekehrt auch nicht.

Man „braucht „sich gegenseitig. Wie in jeder anderen Beziehung auch. 

 

 

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Ei****

Geschrieben

Am 15.2.2022 at 19:37, schrieb Barbiesexdoll:

Ich höre vor allem immer auf mein Bauchgefühl. Wenn jemand gleich damit prahlt er wäre seit 20 Jahren in der Szene, beeindruckt mich das auch null, wichtiger ist zu wissen was er da genau getrieben hat, und wie sich so seine Vorlieben vertiefen. Ich spiele zwar super gern beim ersten Treffen, aber wenn das nicht respektiert wird, dann war es das für mich. Genau wie das versenden von gewissen Fotos, wenn ich nicht möchte ist das eben so. Die Etikette lässt diesbezüglich im Netz leider oft zu wünschen übrig, was wirklich traurig ist.

Du meinst, so wie das Verhalten, einfach aus der Unterhaltung mit dem "Nein Danke " Knopf auszusteigen? Ja, es gibt solch furchtbare Menschen, aber da steht man drüber, wenn man schon einen ausgeformten Charakter hat :) 😉

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F-****

Geschrieben

Der Beitrag ist in Ordnung, jedoch sehr einseitig geschrieben. Macht es einen guten Dom aus, dass er Messen und Stammtische besucht? Bin ich ein schlechter Dom, nur weil ich keine "Referenzen" geben werde - und zwar aus dem Grund, dass es niemanden etwas angeht, was ich mit anderen hatte? So, wie diejenige, mit der sich gerade etwas anbahnt, sicher sein kann, dass unsere Erlebnisse "unsere" bleiben, werde ich auch keine mit anderen teilen. "Was in Vegas passiert, bleibt in Vegas", halt nur ohne Bling-Bling-Stadt.

Meiner Überzeugung nach zeichnet sich ein Dom, der "Dom" genannt werden darf, dadurch aus, dass er erst einmal klärt, ob beide Protagonisten die gleiche Interpretation von "BDSM" haben. Das Verständnis dahinter variiert immens, wer für die einen der "Dom" schlechhin ist, kann für andere trotzdem der falsche sein. Gleiches gilt auch für die Gegenseite, denn so, wie die Doms sich unterscheiden, sind auch die Subs nicht einheitlich zu sehen.

Erst wenn das geklärt ist, gilt es, das "Spiel" (warum eigentlich "Spiel", ich nehme das ziemlich ernst) zu beleuchten. Das bedeutet nicht zwingend, dass man in die Vollen gehen muss und untereinander abgleicht, ob man die sexuellen Vorlieben hat und wie weit man gehen könnte, sondern dass man die Erwartungen und Hoffnungen dahinter abgleicht.

Aber "mein" Verständnis hinter der Anbahnung ist sicherlich auch wieder sehr individuell, andere werden es sicherlich anders sehen, was ja auch das Schöne an BDSM ist. Jeder kann es so handhaben, wie er es für richtig hält, und es gibt kein einheitliches Muster, das es einzuhalten gilt.

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Geschrieben

Ich finde, das ist alles etwas zu kurz gedacht. Man muss doch keinem Muster entsprechen. 
Ich teile zwar persönlich die hier vertretenen Ansichten schon ein wenig, aber es muss doch nicht alles dem Schema F oder einem Lehrbuch entsprechen.

Es gibt keine möchtegern oder Dummdoms. Sonst wäre ich vielleicht auch einer. Es gibt nur das, wie man ist und was man möchte. Gibt es darüber einen Konsens, gut, wenn nicht, dann eben nicht. Wobei ich eher "Sadist" bin und außerhalb davon gerne auf Augenhöhe agiere. Andere wollen eben einfach ganz plump der Bestimmer sein. Und dürfen das auch wollen, ohne als Dumm oder unerfahren hingestellt werden zu müssen.

Workshops? Szene? Referenzen? Muss ich das alles so haben und mich genau an diese Regeln halten? Nein, wenn es nicht mein Ding ist.
Mir selbst widerstreben zum Beispiel alleine die Bezeichnungen Sub und Dom, aber eigentlich alle Bezeichnungen aus dem "BDSM-Lexikon".

Es gibt Damen, die einen gleich beim Erstkontakt mit "Meister" oder "Herr" ansprechen. Ich könnte mich vor Lachen nicht konzentrieren, wenn mich jemand so nennt :) Aber sollte ich das wollen würden, wäre es doch OK, das gleich von Anfang an so zu handhaben. 

Ebenso kann der schnelle Kontakt mit "vollem Einstieg" reizvoll sein, nicht aus Ungeduld. Sondern aus Vertrauensvorschuss, Spannung, möglicherweise auch etwas stimulierende Angst... Abbrechen kann und sollte man immer können, so weit muss man sich natürlich schon einigen. Schwierig. 

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Se****

Geschrieben

Schön und gut, aber warum ist dieser Artikel mal wieder nur klassisch und nicht gender neutral ? Genauso wie es männliche Tops gibt die den Schuss nicht gehört haben, gilt das auch für weibliche Tops.
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Th****

Geschrieben

Am 15.2.2022 at 19:37, schrieb Barbiesexdoll:

Wenn jemand gleich damit prahlt er wäre seit 20 Jahren in der Szene, beeindruckt mich das auch null,

Tja, "in der Szene" zu sein, kann ja auch nur bedeuten, als "Zuschauer" im Catonium gewesen zu sein? ;)

Ich glaube, dass "echte" Menschen, keine "Szene" brauchten!

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Lo****

Geschrieben

....bin gespannt auf die Artikel Variante über die 'Fake subs' - die hoffentlich folgen wird ;)
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Lo****

Geschrieben

Also ich finde den Artikel eigentlich ganz gut...bis zu 'unausgesch¨pft in vielen aspekten' selbst....

Ich verstehe ihn auch nicht so als gäbe es hier eine Anleitung, noch eine defition des 'echten Doms'....sondern es werden nur Elemente und Aspekte beschrieben, an denen man einen 'nicht echten erkennen kann' - und dies richtet sich an jene, die darin vielleicht noch nicht gewandt sind, keine erfahrung haben oder sich unsicher fuhlen. Es ist keine Strichliste mit Merkmalen die man abhaken muss....und es wird ja selbst gesagt, das mit der erfahrung auch die sihcerheit wächst dies abwägen zu koennen, fall pro fall....

Abgesehen davon, finde ich die gelisteten Dinge nicht mal so dumm ... wenn man sie mal was tiefer bedenkt und reflektiert. 

 

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Damiana

Geschrieben

Für mich sind das einfach die Verantwortungslosen, wovon es leider viele gibt und dann beginnen die ernsthaften Risiken im BDSM. Schon öfter Sachen im Forum gelesen, wo man echt nur Beten kann, das dieser so genannte "Dom" niemals ne Sub hat. Generation Porno lebt oft an der Realität vorbei und das merkt man nicht selten und dann liest man Sachen, wo man sich wirklich nur Sorgen machen kann.
Mal so ein kleineres Beispiel:
Fast alle Männer haben "Deep throat" im Profil stehen, bei Frauen ist das sehr selten, die sind eher nicht so "Ja! Juppie! GEIL! Unbedingt!" Das ist so eine "Porno-Vorstellung".
Sorry liebe Männer. 😂
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Ei****

Geschrieben

Stellen wir uns folgendes Szenario vor:

Du besuchst einen Stammtisch und gibst einen Gehirnfurz von dir. Zum Beispiel einen, in dem du beschreibst, wie man als richtiger Dom zu sein hat und wie man Fake Doms erkennt. 

 

Was würde passieren? 

Man würde dich auslachen und feststellen, dass deine fachliche Meinung lediglich deine Meinung ist, aber keinesfalls fachlich. 

 

Ich lasse das jetzt einfach mal so stehen. 

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Domedan

Geschrieben

Würde mal sagen das es nicht um *Wahrheiten* geht dabei, sondern um reifes und unausgereiftes Verhalten. Um Prollen oder dezentes Verhalten. Alles wohin es sonst führt ist Misstrauen, ich selber glaube im Internet erstmal GAR NICHTS mehr außer an emotionale Abzocke und Beliebigkeit.
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FISHERMANS_FRIEND

Geschrieben

Ich für meinen Teil kann mit Menschen die nur vorgeben dominant, devot, oder anders veranlagt zu sein, so garnichts anfangen. Aber dieser Tread geht mir persönlich dann Doch etwas zu weit.
Es hat einen bitteren Beigeschmack von Vorverurteilung.
Wir alle hier sollten uns immer bewusst sein das egal wie man versucht seinen Fetisch und seine Vorlieben leben zu wollen erst einmal der Mensch mit seinen charakterlichen Zügen vorn an stehen sollte.
Und dabei spielt es ganz sicher keine Rolle wie sich jemand nennt oder wie draufgängerisch er ist.
Lernt Eure vermeintlichen Gegenüber erst menschlich kennen. Der Rest kommt von allein wenn es passt, oder eben nicht......
Und streicht dieses " möchtegern " aus dem schlechten Teil der Denkweisen.
Es gibt Menschen die " möchten gern ".......^^
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Geschrieben

Das hört sich ja so an als gäbe es nur den einen wahren Dom und für dominante Männer keinen anderen Weg als den eines waren Doms natürlich steht es jedem frei seine eigene Meinung darüber zu haben aber ich denke in einer Welt in dem es so viele verschiedene Menschen gibt und so viele verschiedene Ansichten und auch genauso viele verschiedene Fetische und Menschen die diese Fetische haben sollte es dann wirklich nur die eine Wahrheit geben und nicht jeder einfach frei seinen Wünschen nachgehen und nicht den Ansichten von Leuten die glauben dass ihre Ansicht nur die eine Wahrheit ist

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derasra

Geschrieben

"Echter Dom"... 😅 Sorry Leute! Wenn die Eintrittskarte zur BoundCon oder der Besuch eines Stammtischs ein Kriterium für Vertrauenswürdigkeit sein soll, dann habe ich mein Leben lang im falschen Film gelebt. Die Verteilung von Vollhorsten zu netten Leuten ist dort dieselbe wie bei Karstadt. Ich empfehle gesunden Menschenverstand und Schutzengel(beim ersten Mal)
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ob****

Geschrieben

vor 16 Minuten, schrieb RiverSong:

Solche Artikel lassen mich nur müde lächeln. Es gibt keine Anleitung, kein richtig oder falsch. Jede Art und Weise BDSM zu leben ist in Ordnung, solange es im Konsens oder Metakonsens passiert. Niemand sollte etwas tun, was er nicht will, aber wenn ein Sub es toll findet, direkt von Anfang an herumkommandiert zu werden, soll er halt. Wenn ein Dom es toll findet, soll er halt. Wenn es einer nicht toll findet - aussteigen. Ganz einfach eigentlich.

Du erzählst deiner Herrin und Dominante, dass du einen Fußfetisch hast und dann wird sie davon wissen ... vielleicht erlaubt sie dir, ihre Füße zu bedienen, wenn du gut servierst und ihren Befehlen gehorchst

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RiverSong

Geschrieben

Solche Artikel lassen mich nur müde lächeln. Es gibt keine Anleitung, kein richtig oder falsch. Jede Art und Weise BDSM zu leben ist in Ordnung, solange es im Konsens oder Metakonsens passiert. Niemand sollte etwas tun, was er nicht will, aber wenn ein Sub es toll findet, direkt von Anfang an herumkommandiert zu werden, soll er halt. Wenn ein Dom es toll findet, soll er halt. Wenn es einer nicht toll findet - aussteigen. Ganz einfach eigentlich.
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Domedan

Geschrieben (bearbeitet)

Ich denke mal den meisten gehts eben um Sex in all seinen Varianten, mal abgesehen von persönlichen Fantasien oder oh geil das will ich mal probieren weil kam ja in irgendeinen Porno Filmchen geil rüber, wenn ich schon lese oh bei poppen oder joey ist das auch so und so oder so verstärkt sich dieser Eindruck.
Ich frag mich was will ich denn da ? Und dann landen sie auch auf einer Fetisch/Bdsm Seite und meinen sich *so* Verhalten zu müssen, eigentlich könnte sie einen leid tun ;)
Aber der Artikel an sich ist nicht schlecht und lange Überfällig gewesen. Auch wenn ich nun den Besuch von entsprechenden Messen nicht als Gradmesser hinstellen würde, aber ein wenig indirekte Werbung dafür sei ja erlaubt. Auch nicht das Fabulieren welche Techniken man nun zelebriert hat, klar ist es wichtig das irgendwann zu wissen genauso ob die Vorlieben halbwegs zusammen passen. Aber das wäre in meinen Augen der zweite wenn nicht dritte Schritt.
Ein echter Dom geht eh nicht damit hausieren, und er weiß das die submission immer eine freiwillige ist, denn nur so kann es gelingen das aus D/S das wird was es eigentlich sein sollte. Ein Lebensstil und eben kein schneller harter Sex.

bearbeitet von Tannhäuser
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boundy66

Geschrieben

Dom sollte nie vergessen, dass es um einen Menschen geht in diesen Machtgefälle.

Und ist die Unterwürfigkeit nicht ein sehr großes Geschenk, das der Dom auch schätzen, und sich seiner Verantwortung bewusst sein sollte ?

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DomJörg

Geschrieben

Werden Sie leider nie lernen, schon das Sie jeden Respekt vor Sklave oder Sklavin vermissen lassen ist ein Armutszeugnis. Wenn ich wirklich Dom bin, dann muss ich doch auf das eingehen, was Sklave oder Sklavin wollen, ihre Tabus beachten und auch Schutz bieten
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he****

Geschrieben

It's quite simple actually
Respect and trust, the sub does not give up power over her to the top. The sub surrenders to trust. Without trust there can never be a healthy dynamic

#1 the subs needs
#2 the Doms desire
#3 the subs desire
#4 the doms needs
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Sirblackburn

Geschrieben

Ok. Der sachverhalt an sich ist klar (worum es geht) aber nicht alle die sich nicht an das hier vorgegebene schema halten sind sofort dummdom's.
Es gibt auch Dom's die in einer dynamik absolut in ihrer Rolle aufgehen aber im wirklichen leben keinen wissen lassen wollen das sie ein Dom sind und auch in einem chat nicht sofort die passenden worte finden.
Als nächstes gibt es aber auch noch die Dom's die absolut nichts mit der scene zutun haben und sich auch nicht mit den fachbegriffen auskennen die in der scene gängig sind (weil sie älter sind oder es sie nicht interessiert)
Dann gibt es aber auch noch die Dom's die es satt haben stunden oder tagelang mit einer person zu schreiben aus angst das es doch wieder nur ein fake ist oder sich eine/r die langeweile vertreiben will. Da versuchen halt einige Dom's aufs gas zu drücken um die Spreu vom weizen zu trennen.
Die frage nach den vorlieben der s person in den ersten nachrichten mag nicht jeden gefallen aber als Dom sehe ich doch sofort ob es was für mich ist oder nicht. (deshalb mag ich es zum Beispiel wenn im profil steht was die s person schon gemacht hat und was sie noch machen möchte)
Also nicht jedes "fehlverhalten" was im thread zu diesem Thema steht bedeutet sofort das es ein "Dummdom" ist.
Und wer es nicht glauben will
Es gibt sogar schüchterne Dom's 😏
Also nicht alles so verbissen sehen denn es gibt keine regeln woran man einen fake dom wirklich erkennen kann weil jeder mensch anders gestrickt ist und selbst wenn einer alle fachbegriffe kennt in 100ten workshop's gewesen ist und sämtliche knoten beim shibari mit namen kennt heist das nicht das er auch menschlich ein guter Dom ist.
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Geschrieben

Danke 🥳 endlich mal Klartext. Und ich hoffe, dass die ganzen "Dummdoms" auch lesen, verstehen und ihre Entscheidung oder Einstellung in Frage stellen.

Gefühlt 99% der Nachrichten, die Frau hier bekommt, haben nichts, aber auch rein gar nichts mit dem zu tun, was einen Dom ausmacht.

Das macht es einem sehr schwer, den einen, den richtigen zu finden, wo Frau sich fallen lassen und entfalten kann.

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du****

Geschrieben

Schöner Text, ich denke mal das diese Seite, ähnlich wie andere Seiten lediglich dem Austausch dienen.
Es herrscht hier ein klarer Männerüberhang.
Davon abgesehen wäre es mal ganz interessant zu erfahren, was die Möchtegern Sub sich denn vorstellt.
Ich gestehe das ich den Chat meide und lieber den weg der PN wähle.
Auf diesem weg habe ich bereits einige nette Bekanntschaften geschlossen, auch solche bei denen ich auf die Bremse getreten bin.
Kurz und knapp, ich glaube hier das "passende" zu finden und zu bekommen ist wie ein 6er im Lotto.
Euch allen einen schönen Tag , viel Erfolg und bleibt gesund.

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Pa****

Geschrieben

So ein Text wurde auch langsam mal Zeit. Es passiert so viel was sich nicht gehört und es fehlt an Aufklärung
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Giggedy

Geschrieben

Diese Seite lädt genau solche Deppen und Möchtegern Doms ein und gibt ihnen eine Spielwiese wo sie für ein paar Stunden ihre Fantasie ausleben können.
Dann kommt erschwerend ein Film hin zu der das Thema BDSM so in den Vordergrund gestellt hat das jede(r) glaubt, er, sie, es, müsse BDSM in seinem Leben ausprobieren und glaubt das der Film 50 Shades of Grey das echte Leben innerhalb einer D/S Beziehung widerspiegelt.
So und dann steht man da, ist REAL und dominant und hat keinerlei Chance sich eine Stimme zu geben, weil 99 % der Leute, die hier angemeldet sind, mit BDSM oder dem Ausleben von bestimmten Fetischen nichts, aber auch gar nichts zu tun haben.
Das wird mir mit dem Thema hier exakt widergespiegelt und der Bericht ist wirklich gut, der trifft genau meine Meinung, habt Ihr gut beschrieben.
Ich lebe meine Vorlieben auch seit Jahrzehnten aus, doch muss ich auch mein weibliches Gegenüber als Mensch und gefühlvolles Lebewesen akzeptieren und nicht gleich als Stück Dreck anschreiben.
Wenn Frauen auf meine Vorlieben keine Lust haben/hatten, dann muss(te) ich das auch akzeptieren und da gab/gibt es dann auch kein Problem.
Das scheinen aber einige hier überhaupt nicht zu kapieren.
Und als Letztes möchte ich mal zu dem Trend, "Juchu ich gehöre der BDSM Szene an, weil ich XYZ abgearbeitet habe ", nur eines sagen, das war und ist auch heute immer noch eine Minderheit und nicht die breite Menge an der Bevölkerung und mehr als 3 % waren und sind es nie gewesen.
Was hinter verschlossenen Türen ausgelebt wird gehört nicht sofort in die Schublade BDSM nur weil mal ein Gürtel oder ein paar Handschellen ins Liebesspiel integriert wird.
Der Witz ist jedoch mittlerweile das die Frauen die hier sind nur noch auf solche Klappspaten reagieren, wenn man denen gegenüber Ehrlich ist bekommt man eine Resonanz von exakt Nullkommanichts.
Ich wünsche noch viel Spaß.




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Geschrieben

Ich bin nun schon seit über 20 Jahren in der Hedonistischen / Bdsm Szene mehr als zu Hause.
In all den Jahrzehnten war ich auf den meisten der noch heute aktiven Events/Clubs/auf Bühnen/vor der Kamera/Vip Partys. War in vielen heute geschlossenen Clubs, habe selber Vip Party organisiert und ich habe vieles gesehen.
Zu oft habe ich mich zurück halten müssen weil viele Männer wohl nur den Film "Die Gewchichte der O" gesehen haben. Denken es muss so aussehen und die Frauen müssen sich so verhalten.
Es ist bedauerlich das es viele Frauen hinnehmen und anscheinend denken es muss so laufen.
Auch suchen viele Frauen einen erfahrenen Dominanten Mentor aber er darf nicht zu alt sein! Sinnfrei oder?
Wie soll jemand erfahren sein der kaum 30 Jahre alt ist und vor allem was viele verwechseln ist das ein richtiger Mentor nur anleitet. Nicht aber immer auf sexuelle Handlungen abzielt.
Leider gehen heute viele Frauen nur nach der Optik, dem was geschrieben ist. Hinterfragen nicht wirklich die Details, sond nicht mal bereit offen einen ersten Kontakt aufzubauen. Viele bleiben immer bei ihrem Suchraster aber selbst nach negativen Erlebnissen wird es nicht erweitert.
Ein richtiger klassischer Gentleman mit dominanter Seite wird niemals in den ersten paar Nachrichten abwertende Worte verwenden. Nach ein paar Dates oder gar beim ersten sofort alles machen wollen.
Es geht doch um den Genuss, und Vertrauen muss erst aufgebaut werden damit wirkliche Fantasien zusammen ausgelebt werden können.
Das erste Date sollte IMMER an einem öffentlichen Platz/in einem Coffeeshop geplant werden.
Das zweite in einem Restaurant oder einer Bar. Auch eine Vernissage, ein Museums Besuch ist gut um sich besser kennenzulernen.
Danach sollte genau besprochen werden ob es zu einer Übernachtung kommt?! Auch ist es völlig legitim wenn die Frau es vorher ansagt das sie nach einer bestimmten Zeit eine Nachricht senden muss. Da sonst ein Wingmann die Tür eintreten würde.
Es sollten noch weitere folgen nach ein paar Stunden, vor dem schlafen gehen und am nächsten Morgen!
Merke nicht der welcher gefährlich aussieht ist oft der Gefährliche. Vorsicht ist geboten vor den Männern die jede Schwiegermutter lieben würde!
Ich spreche da aus eigener Erfahrung... alles schon mitbekommen und in meinem altem Job als Vip Security sehr oft überrascht gewesen. Wie Menschen reagieren egal wie sie aussehen!!!
Daher ein Wingman ist unbedingt nötig, es gibt im Joyclub z. B. einoge Gruopen wo ein Mann zum Date mitgenommen werden kann.
Auch eine Frau diese sind Geprüft und real bekannt, oft mit Perso Nachweis!

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DerLatexherr

Geschrieben

Zuallererst möchte ich sagen, ein solcher Text ist sicherlich überfällig geworden, jedoch ist der wichtigste Punkt :

Hört auf euren Bauch! Wenn der sich schon zuckend windet bei dem Gedanken eine bestimmte Person real zu treffen- dann lasst das!

Auch kann es helfen sich zu trauen, auf einen einschlägigen Stammtisch aufzutauchen, viele dieser haben weibliche Betreuer, die euch den Einstieg erleichtern helfen.
Ansonsten sehe ich den Text ein wenig zwiespältig, sicher ein solcher Text ist ab und an von Nöten, nicht nur um sich den Frust von der Seele zu schreiben.
Spontan allerdings damit dom. Menschen über einen Kamm scheren zu wollen halte ich für sehr bedenklich.
Als Beispiel möchte ich anmerken das es durchaus auch "hektische" Menschen gibt. Die können wenig bis gar nichts für ihre gehetzte Art - das ist aber etwas anderes.
Es ist wie bei vielem schwer die richtige Mischung zu finden, von der dom. männl. Seite her kann ich nur sagen:

Ja auch ich habe von Freundinnen schon einige (freundlich gesagt) zum fremd schämen einladende mails lesen dürfen.
Auch ich habe aus erster Hand erfahren dürfen, das sich manche dominante Person wie die sprichwörtliche Axt im Walde verhalten hat (von einer derben Backpfeife beim ersten Date, welches neutral verlaufen sollte bis hin zum Toysammler der ernsthaft verlangen wollte, dass sie ihre toys bei ihm abgeben solle...).

Jedoch fällt es manchmal schwer, wie man gerade im Onlinebereich mit sub. Menschen umspringen soll.

• Für die eine ist Höflichkeit und nettes Anschreiben ein Dorn im Auge und man disqualifiziert sich dadurch als zu soft.
• Die nächste fängt an das man gesiezt wird und zeigt gute Manieren, da ist dann schon eine falsche Begrüßung Disqualifizierungsgrund.
• Wieder jemand anders kann es nicht leiden, wenn die Vorlieben nur einen mm auseinanderdriften.
• Wieder ein anderer stößt sich daran an, das man das Profil zu gut ausgefüllt hat, die nächste liebt den langen Text.

Die Liste könnte man sehr weit ausrollen jedoch geht das am eigentlichen Thema vorbei. Mir geht es darum, das es vielen scheinbar gar nicht mehr auffällt, wie gefrustet manche Menschen mittlerweile sind. Die dann aufs Gaspedal treten wollen und vergessen: ich hatte ja mal so etwas wie eine gute Kinderstube… Das ist sicherlich keine Entschuldigung aber dennoch ist der Stempel „DummDom“ bei dem ein oder anderen zu schnell auf die Stirn geklatscht.

Ein weiterer Punkt ist, wie ich finde nicht zu unterschätzen:
Was will ich auf einem Portal, welches spezielle Interessen ansprechen soll ?
• Suche ich auf einem Erotikportal, darf ich mich nicht wundern, wenn erotische Themen und Sex angesprochen werden.
• Das nicht jeder hier gleich im Profil seine Hobbys, Musik/Filmgeschmack etc. preis gibt ist sicherlich verständlich.
• Es gibt sicher viele Menschen die auch "nur" den sexuellen Kick in Form erotischer Gespräche und Phantasien suchen, unfreundliche Menschen würden nun Fake und Tastenwichser husten...
• Viele devote Menschen trauen sich nicht zu fragen. Auch wenn man sie fragt: gibt es denn etwas, das du über mich gerne erfahren / wissen würdest bekommt man sehr häufig ein Schweigen zu lesen. Ob das nun mangelndes reales Interesse der anderen Seite oder einfach nur ein : „Hilfe ein dominantes Etwas fragt mich ob ich was fragen möchte! PANIK“ sein soll bleibt oft im Verborgenen.
• Kommuniziere ich klar und deutlich, was ich hier suche und was nicht? Suche ich nur einen ons? Ein kurzes Abenteuer oder die große Liebe?
• Ein weiteres kleines Problem bei der online Suche ist: Es ist unglaublich wie viele Menschen sich nicht trauen ihrem Partner/in ins Gesicht zu sagen, welche Phantasien sie haben, das macht man dann lieber in Portalen anonym im Internet (ich persönlich spreche dann dieses Thema mit der Person durch und motiviere zum Gespräch zwischen den Partnern und zwar offen und ehrlich, gebe auch mal Hinweise, wie Ehefrau sich als „Sklavin“ verhalten kann und ihn auf den Geschmack bringen könnte…). Da ich aber ein Freund davon bin, nicht der Sargnargel für Beziehungen zu sein und ich niemanden den Partner ausspannen möchte ist das für mich persönlich der richtige Weg. Aber gerade solche Sachen sind unglaublich frustrierend für Menschen, die ernsthaft jemanden am suchen sind. Das da manch einer mit Nord und Süd kämpft und sich weniger sinnvoll verhält kann man leider durchaus nachvollziehen.

Gerade schwierig finde ich das Warnsignal das man in die Dynamik den sub. Part mit ein zu beziehen versucht.
Denn dies kann in beide Richtungen gedeutet werden. Es kann ein Warnsignal sein oder auch durchaus im Gesprächsfluss ein Stilmittel sein zu sagen, „wenn du mein wärst würde nun…“ oder auf eine freche Aussage ein „komm mal näher das man dich besser knebelt!“. Das zu pauschalisieren würde ich gerade, wenn beide sich sympathisch sind und man auch ansonsten ein eher harmonisches Bild des Kontaktes hat eher als ein flirten empfinden.
Das ein solcher Text nie 100% richtig oder falsch sein kann ist hoffentlich uns allen bewusst und gerade wie eingangs erwähnt:
Hört auf euren Bauch / Verstand!
Ich möchte hiermit keine dummdoms in Schutz nehmen, sondern, denen die vielleicht zu Unrecht verurteilt werden aufzeigen worüber man mal nachdenken könnte…
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Ba****

Geschrieben

Ich höre vor allem immer auf mein Bauchgefühl. Wenn jemand gleich damit prahlt er wäre seit 20 Jahren in der Szene, beeindruckt mich das auch null, wichtiger ist zu wissen was er da genau getrieben hat, und wie sich so seine Vorlieben vertiefen. Ich spiele zwar super gern beim ersten Treffen, aber wenn das nicht respektiert wird, dann war es das für mich. Genau wie das versenden von gewissen Fotos, wenn ich nicht möchte ist das eben so. Die Etikette lässt diesbezüglich im Netz leider oft zu wünschen übrig, was wirklich traurig ist.
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Geschrieben

vor 1 Stunde, schrieb BlnPuppetmaster:

B R A V O !!!
Dieser Artikel war überfällig, und er könnte bestimmt auch noch ausführlicher gestaltet werden, aber zumindest gibt er schon einmal einige Anhaltspunkte gerade für Neulinge, um nicht dem pseudo-dominanten Gewäsch derjenigen Leute hereinzufallen, die entweder rücksichtslos ihre eigenen -teils bizarren- Gelüste in egoistischer Manier zu befriedigen und dadurch den Neulingen möglicherweise das Interesse und den Spaß an dem Erkunden des BDSM-Universums zu verderben, oder die mit dem "Plakat" des BDSM als Vorwand nur einen schnellen Koitus zu erlangen versuchen, da sie dies sonst nicht erreichen können.
Allerdings muß ich aus eigener Erfahrung auch sagen, daß es Neulinge gibt, die ein zuvorkommendes und höfliches Verhalten mit mangelnder Durchsetzungsfähigkeit und fehlender Dominanz verwechseln und deswegen ihr Gegenüber als Fake einstufen. Dann habe ich den Eindruck, daß aus einem tatsächlichen DOM-Sub-Verhältnis wegen mangelhafter Ernsthaftigkeit seitens der Sub sowieso kaum etwas hätte werden können.
VIELEN DANK FÜR DIESEN ARTIKEL!

Generell vergessen viele das auch SM eine Beziehung bedingt, die auf Vertrauen basiert, welches erst aufgebaut werden muss. Online ist das noch eine ganz andere Hausnummer.

Hier sind Konsequenz und Strafen ... schwierig.

Auch vertrauen ist online nur schwer auf zu bauen.

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Geschrieben

Aus meiner Erfahrung gibt es sie noch „die guten alten“ - aber vermutlich sind diese nicht die lauten, nach Anerkennung suchenden. Aufklärung ist wichtig, für mich war der Anfang auch sehr kurios, da auch mein narrativ am Anfang „totale Unterwerfung“ war weshalb ich es nicht vertiefen wollte. Bis mich eine erfahrene und liebevolle Sub eine ganz andere Betrachtung gelehrt hat und siehe da es passte alles wie Hand auf Arsch 😜 Holt die richtigen Blickwinkel rein und vermittelt die eigentlichen Werte, die dem ehrlichen D/S zugrundeliegen und es werden wieder mehr werden die es verstehen und auch so leben wollen. Just my way to teach :)

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Lo****

Geschrieben

Tja, schade das es tatsächlich immer mehr dieser “DummDoms” werden statt weniger.

Der Erlesene Geschmack des “Alten” BDSM ist in der Gosse gelandet.

Diejenigen, die noch wissen, was für eine Verantwortung jede der beiden Seiten eingeht (ob nun im Spiel oder eben als echte Lebensmaxieme), sterben aus und die Novizen/innen kommen immer häufiger als erste Kontakte mit “Menschen” in Berührung, welche leider mal so gar keine Ahnung haben.

Trauriger weise setzen sich die “Spieler” einer britischen Schriftstellerin immer mehr durch, welche diese Schundwerke als heilige Bibel wahrgenommen haben.

Sowohl hier als auch auf anderen Plattformen, gibt es jedoch auch immer wieder mal vereinzelte “Alte”, die es schaffen einen Neuling (M/W - Dom oder DEV) in die richtige Spur zu bekommen … welche dann meist zügig entäuscht sind, da sie meist kein -“echtes”- Gegenstück zu sich finden.
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HerrinJeanna

Geschrieben

Schade, dass hier nicht über FemDoms geschrieben wurde. Was macht ein Dom/FemDom zu einem? Gewiss gibt es Dummdoms, deren Technik einfach nicht gesund "zieht", anziehend ist. Aber wenn ein Dom die Grundregeln von BDSM versteht, diese auch einhält und BDSM, sowie seine/ sein Sub ebenso mag, schätzt und etwas kennt, dann ist er für mich ein Dom. Gewiss haben einige Subs mich bestimmt schon mal für ein Dommdom gehalten, weil ich aufgrund von Berührungsängste beim Kalibrieren zu wenig Stimmung aufgebaut hab oder als ich noch Anfängerin war. Trotzdem wollte ich als Anfängerin weder ein Fake-Dom, noch ein Dummdom sein. Ich brauchte nur etwas Zeit, um mich in die Rolle sicher hinein zu versetzen und die Szene zu erkunden, als junge FemDom. Fake-Doms sind daher Menschen für mich, die aus anderen Gründen - als aus den oben genannten Gründen in meinem Post- nicht in der BDSM-Szene oder in ihrer Rolle gerne sind.

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So****

Geschrieben

Dieser Artikel hätte nur für Frauen freigeschaltet werden sollen. Tja dieser Artikel ist zwar überfällig, aber es gehören auch immer 2' dazu und jetzt lernt der "Möchtegern" auch noch aus erster Hand was er beim nächsten Mal besser machen muss um ans Ziel zu kommen. ... der oder die Interessierte sollte auch nie ins Profil schreiben, dass man Anfänger ist... So etwas und weiteres kommt erst bei einem persönlichen neutralem Treffen zur Aussprache... Öffentlichkeit hilft auch. Oder vorheriges melden und zwischendurch bei einer Freundin oder Freund. Immer auf Sicherheit bedacht.... Und Ich hoffe das endlich diese Leute nicht mehr so leichtes Spiel haben.... Denkt einfach Mal über die Namensgebung einiger Leute ich hier nach.... bei Fragen gerne PN..,helfe auch, wenn ihr Euch nicht sicher seid... Gruß

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AndersimNorden

Geschrieben (bearbeitet)

Ich mag den Artikel, wie sie so oft veröffentlicht werden, allerdings kann man das auch auf "Subs" oder überhaupt auf das Onlinekennenlernen beziehen/übertragen. Jeder kann sich im Netz als etwas betiteln oder Dinge behaupten. Unwissenheit und fehlende Selbstreflektion führen zur falschen Selbstdarstellung, erwecken ganz schnell falsche Erwartungen beim Gegenüber und führen dann auch zur Enttäuschung und eventuell auch der realen Gefahr. Schlimmer ist es noch, das viele auch noch die Kunst besitzen, sich eine "Maske" aufzusetzen und diese erst fallenlassen, wenn es vielleicht schon zu spät ist.

bearbeitet von AndersimNorden
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BlnPuppetmaster

Geschrieben (bearbeitet)

B R A V O !!!
Dieser Artikel war überfällig, und er könnte bestimmt auch noch ausführlicher gestaltet werden, aber zumindest gibt er schon einmal einige Anhaltspunkte gerade für Neulinge, um nicht dem pseudo-dominanten Gewäsch derjenigen Leute hereinzufallen, die entweder rücksichtslos ihre eigenen -teils bizarren- Gelüste in egoistischer Manier zu befriedigen und dadurch den Neulingen möglicherweise das Interesse und den Spaß an dem Erkunden des BDSM-Universums zu verderben, oder die mit dem "Plakat" des BDSM als Vorwand nur einen schnellen Koitus zu erlangen versuchen, da sie dies sonst nicht erreichen können.
Allerdings muß ich aus eigener Erfahrung auch sagen, daß es Neulinge gibt, die ein zuvorkommendes und höfliches Verhalten mit mangelnder Durchsetzungsfähigkeit und fehlender Dominanz verwechseln und deswegen ihr Gegenüber als Fake einstufen. Dann habe ich den Eindruck, daß aus einem tatsächlichen DOM-Sub-Verhältnis wegen mangelhafter Ernsthaftigkeit seitens der Sub sowieso kaum etwas hätte werden können.
VIELEN DANK FÜR DIESEN ARTIKEL!

bearbeitet von BlnPuppetmaster
Nachtrag
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Mira_Steve

Geschrieben

ein sehr schöner Artikel. Die Erfahrung haben sicher schon manche hier machen müssen, hilfreich, danke!
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