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CD / DWT / TV / TS Wer ist jetzt was?


Empfohlener Beitrag

Geschrieben

Hallo liebe Fetischisten,

ich habe da mal eine ganz grundsätzliche Frage, um für mich mal einen allgemein gültigen Stand zu finden.

Dabei gehts mir nicht um sexuelle Orientierung. Da weiß ich genau was ich will. ;)

 

Also, aus meiner Sicht habe ich mal als metrosexueller Crossdresser  begonnen, da ich mich ab und an femininer kleidete und auch schon mal etwas Schminke nutzte. Später zog ich mir dann komplett Frauensachen an und versuchte mich auch körperlich so zu stylen. Bisher hatte ich mich als DWT gesehen, da ich dies ja auch nicht 24/7 tue. Nun wurde mir gesagt, wenn ich mich rasiere, schminke, haare bearbeite, bin ich ein Transvestit. Eine Transsexuelle ist für mich erst jemand, der/die egal ob post- oder pre-op, mit der Hormonbehandlung begonnen und den körperlichen Wechsel für sich entschieden hat.

Was ich aber gar nicht verstehe ist non-binary.

ich vermute mal, dass non-binaries den Geschlechtswandel leben, ohne dafür eine körperlich verändernde Behandlung (OP, Hormone) zu erfahren.

 

Bitte sagt mir wie ihr das seht, bzw. wo ich falsch liege.

Geschrieben

Ich habe unangebrachte Beiträge entfernt. Wenn man ein Thema im Forum erstellt, muss man auch mit kritischen Fragen oder Beiträgen rechnen und kann nicht nur positiven Zuspruch erwarten. Außerdem gibt es keine " dummen" Fragen,sondern nur Fragen. Ich bitte darum unseren höflichen und guten Umgangston beizubehalten.

LG Fetmod MM, Forenteam 

Geschrieben

alle zuweisungen sind verallgemeinernd ungenießbar, denn niemand hat z.b. das recht jmd nur wg seines körpers/evtl.hormoneinnahmen / ops als "ts" zu deklarieren. es hat sich wohl auch niemand wirklich auf irgendwelche begriffe geeinigt, darum sollte man sie als selbstbeschreibung wohl verwenden (dürfen), verallgemeinernd allerdings .. aufpassen. All das sind Konzepte und Zuordnungen, mit Geschichte und zumeist ideologischem Hintergrund, nicht jedem gefallen solche normativen Ansichten & Zuschreibungen. Eine Frau kann als Frau beschrieben werden & bleiben, Konzepte, die durch "cis/trans/inter" offen auf Genitalvermutungen hinzielen, um künstliche sprachliche & sonstige Unterschiede zw. z.b. Frauen zu ERZWINGEN, dürfen individuell abgelehnt & durch andere/keine Konzepte ersetzt werden. Es gibt keine Regeln & Überschaulichkeit und das ist wohl auch gut so.

Geschrieben

@Östronautin,

dachte Transexualität ist eine Diagnose die vom The***uten ausgestellt wird....ICD-10 bezeichnet Transsexualismus (F64.0)..von daher ist der Begriff doch klar definiert...sehe da ansich auch kaum Probleme drinne...aber geht jemand einfach mit dem begriff hausieren und verhält und kleidet sich unter aller Kanone..heisst es nacher schau Dir mal die Transsexuellen an...

Geschrieben

Also ich persönlich habe da meine eigenen Abstufungen zu diesem Thema

Dwt: ist ein behaarter Mann der gerne Frauenkleider trägt

Eine TV: ist für mich persönlich ein Mann der sich rasiert schminkt und die Hälfte des Tages als Frau lebt wenn es denn ihm möglich ist wegen einer Beziehung und diversen anderen Gründe

Eine tv extreme oder auch ts: sind für mich Personen die als Frau leben auch in der Öffentlichkeit gegebenenfalls schon Hormone nehmen oder die erste oder zweite Operation hinter sich haben
Extrem TV stimmt da nicht ganz in der Kategorie aber ich finde wenn sich diese Personen trauen in der Öffentlichkeit sich preiszugeben kann man sie auf als TS nennen

Die drei Punkte sind simpel und einfach würde ich behaupten habe dieses Thema ist wie so vieles auf der Welt so breit gefächert

Geschrieben

um das Thema intressanter zu gestalten könnte man noch die Begriffe wie Dragqueen oder Androgyn in den Raum werfen dann kommen alle durcheinenader, lebt doch einfach so wie ihr es für richtig haltet und geht nicht immer danach was andere denken !

Geschrieben

Mir geht´s gar nicht so um eine wissenschaftliche Festlegung. Auch nicht um die verschiedenen Graustufen im Einzelfall.

Ich möchte nur eine Grundstellung für mich finden, damit ich z.B. hier bei fetisch mit anderen kommunizieren kann.

Wenn es nur danach geht, was man gerne sein möchte, würde hier bei mir Frau stehen. Was bei jenen , mit denen ich kommuniziere, wohl für Verwirrung sorgen könnte.

Weiter glaube ich, dass jeder gern seine Zugehörigkeit, zu was auch immer, gerne gefestigt weiß.

Ich weiß auch wo ich mich ungefähr sehe. Irgendwo zwischen DWT und Transvestit.

Aber um das irgendwie zu festigen, wollte ich gern von euch wissen, wie ihr das seht, bzw. wo ihr euch seht.

Geschrieben (bearbeitet)

Ach ja. Rein wissenschaftlich würde ich mich wohl im Bereich F65.1 - 3 sehen. Mit leichtem Hang zu F64.1. :joy:

bearbeitet von Gelöschter Benutzer
Geschrieben

wenn es danach geht wie ich mich sehe...ich sehe mich als Frau...nun bin ich aber hier zb angemeldet und hab ja die Ops noch nicht durch...von daher hab ich mich als Trans angemeldet weil ich die  Diagnose vom Arzt habe  und hier niemanden vor den Kopf stossen möchte.

vom Gesetz her bin ich allerdings Weiblich...die Befgrifflichkeiten werden durch Diagnosen und den Kathalog für Geschlechtidentittsstörungen schon sehr gut erklärt...da ist nichts schwammig oder schwehr zu verstehen...klar kann ein tv auch Trans sein oder jemand der Trans ist Homosexuell...das eine ist halt mit wem man ins Bett geht und das andere als wer:-)

Geschrieben

@Morgana_Le_Fay,

Tut mir leid aber da ich sowieso selten Profile angucke und nur nach dem schreiben gehe sehe ich dich als Frau, kicher 

Geschrieben

also ein paar antworten, meinungen, stellungnahmen hätte ich, insbesondere von betroffenen, hätte ich schön gerne gehört / gelesen.

 

liegt es daran, dass viele betroffene selbst nicht wirklich wissen wo sie sich sehen oder ist es ihnen einfach egal?

Geschrieben

Das Thema ist heikel und kann lange und ausgiebig diskutiert werden. Ich bitte im Voraus zu vergeben, daß ich, zum besseren Verständnis, zwischen biologisch Mann und biologisch Frau unterscheiden aber nicht weiter auf Abstufungen eingehen werde.

Am besten finde ich jene die ich in eine GROBE Kathegorie einordnen kann. Vielleicht ist es in meinem Kopf so ein Unterschied wie schwarz und weiss, hell und dunkel, süß und sauer... Ich brauche eben diese Schubladen. Reden kann ich mit allen. Dennoch finde ich es wichtig zu sagen, mir steht ein Mann oder eine Frau gegenüber. Beim Essen weiss ich ja auch welcher Geschmack da ist und der Tag besteht ja auch aus Tag und Nacht, obwohl man immer nur vom heutigen oder morgigen oder gestrigen Tag spricht. Nennt mann  eine Uhrzeit dazu, ist die Einordnung viel genauer und man kann sagen ob der Tag oder die Nacht gemeint ist. So auch beim Geschlecht. Mann und Frau und dann noch die weitere, genaue Einordnung.

Einen guten Unterschied sehe ich zwischen DWT und TV. Auch TS sind gut einzuordnen.

Non-Binary verstehe ich auch nicht. Mir ist geläufig, daß oftmals das Geschlecht des Gegenübers unwichtig ist (Achtung: nicht mit Bi-Sexualität zu verwechseln). Daß das eigene Geschlecht jemandem unwichtig ist, das ist mir zu abstrakt. 

 

Was ich ganz furchtbar finde, sind Männer die sich eine billige Perücke aufsetzen, schlechte weibliche Kleidung tragen, am besten noch mit großen Laufmaschen in der Strumpfhose und 3-Tage Bart und sich dann ganz unverhohlen als Frau ausgeben. Da bekomm ich das Kotzen. Anders herum sehe ich das nur selten weil ich mir Profile von Männer nicht ansehe, es sei denn, ich chatte mit jemandem und mich interessiert die Person auf einem normalen Niveau (wissen mit wem man spricht).

 

Manch einer M to F TS muss ich ein Lob ausprechen: Deren Aussehen ist teils besser als das von echten Frauen. Vermutlich weiss der Mann, die Fantasien des eigenen Geschlechtes gut zu interpretieren. Hängende Überraschungen mag ich dann dennoch nicht.

  • 4 Wochen später...
Geschrieben

nun ja. viel kam jetzt nicht bei rüber. mal davon abgesehen, dass ich mittlerweile "non-binary" besser einordnen / verstehen kann, bin ich genauso schlau wie vorher. ;)

 

ist aber ok. da ich eigentlich mit meiner einteilung gut zurecht komme und damit auch wohl nicht all zu weit vom tatsächlichen entfernt liege.

 

für mich selbst musst ich wohl einsehen, dass ein TV wohl keine "Trans" ist. 

aber auch ok, denn die größte zeit meines lebens bin ich ja doch nur ein "Mann"

 

ich danke aber allen, die sich hier beteiligt haben.

  • 7 Monate später...
Geschrieben

Mich beschäftigt sich das Thema mal von einer anderen Seite. Ich kann allerdings nur schwer einschätzen ob es in dieses Thema gehört. Ich selbst möchte aus gewissem Respekt nicht meine erste Frage in einem ersten Post usw. mit solch einem persönlichem Inhalt beginnen. Aus diesem Grunde hier.

Eines stelle ich vorher noch klar , dass ich niemanden hier zu nahe treten , sondern das Thema rational betrachte. Ich bin zur Zeit weder in diesen, was BDSM, fetisch und andere Sachen betrifft inhaltlich fit, noch habe ich ausgeprägte Kenntnisse in höheren biologischen Wissenschaften,  möchte aber mir manche Sachen mal rational, ohne Wertung erklären können. 

Der Standard binäre Mensch hat 23 Chromosomenpaare bei denen die Anordnung bei Frauen auf dem 23. Paar die Formation XX hat und bei Männern die XY Anordnung. Nichtsdestotrotz gibt es Formationen wie XX - Mann, XY- Frau und andere Anordnungen, die sich auf das geschlechtsspezifische Chromosomen(paar) beziehen. 

Wie verhält es sich unter diesem Aspekt bei Personen , die quasi sich nicht mit ihren zur Geburt " zugeteilten" primären und sekundären Geschlechtsmerkmalen wohlfühlen?

 

Ich selbst entwickle gerade die Neigung, mich in meinen Vorstellungen von einer femininen, optisch anspruchsvollen  Transsexuellen (Idealvorstellung? )kontrollieren, nicht demütigen, zu lassen, während Männer (noch) nicht darin vorkommen.

 

  • 3 Wochen später...
Geschrieben
Am 21.2.2020 at 13:49, schrieb Arasjal:

@Östronautin,

dachte Transexualität ist eine Diagnose die vom The***uten ausgestellt wird....ICD-10 bezeichnet Transsexualismus (F64.0)..von daher ist der Begriff doch klar definiert...sehe da ansich auch kaum Probleme drinne...aber geht jemand einfach mit dem begriff hausieren und verhält und kleidet sich unter aller Kanone..heisst es nacher schau Dir mal die Transsexuellen an...

Was für ein Zufall, ich habe vorhin erst ein Youtube-Video in meinen Ticker gepostet, das die Debatte zwischen Transmedikalisten (die offz.Bezeichnung für Deinen hier dargelegten Standpunkt) und den von ihnen als "Transtrender" Beschimpften aufgreift. Es gibt durchaus Argumente gegen eine solch spezifische Klassifzierung. Der Gender-Dysphorie gegenüber liegt etwa die Gender-Euphorie, wobei eine Person unter ihrer Geburtsform zwar nicht leidet, in der anderen aber glücklicher ist. Im Video tauchen noch einige weitere Argumente beider Seiten auf.

Damit mich niemand beschuldigt, mit dem Hinweis auf'n Video in meinem Ticker nur Profilbesucher anlocken zu wollen, hier der Link - es beantwortet auch noch so manch andere Frage, die in einem Thread wie diesem auftauchen könnten (der Non-Binary-Begriff wird auch angeschnitten). Es gibt übrigens deutsche Untertitel - einfach auf das Zahnrad unten rechts klicken: Contrapoints: "Transtrenders"

Ist generell ein ausgezeichneter Kanal zu diesem Thema und anderen. Die Folge "Genderkritisch" kann ich z.B. sehr empfehlen (geht darin vornehmlich um sogenannte TERFS à la J. K. Rowling), sowie "Tiffany Tumbles", die Quasi-Fortsetzung zu "Transtrenders", die sich aber mehr um die öffentliche Selbstpräsentation von Transsexuellen dreht.


Ich selbst bin, wenn ich einen Stecher zu Besuch habe, manchmal ein Bisschen DWT (nur das eine oder andere Teil, keine Schminke oder so), um meine Position zu unterstreichen und weil ich die Geste des Röckchen-Hochschiebens so schätze. Und für die Art, wie jedes einzelne Teil ein Bisschen die Art, wie ich mich bewege, halte, und gehe in einer Weise verändert, die mir gefällt.
Öffentlich leiste ich mir eine winzig kleine Prise 'Gender-Nonkonformismus': das Hinwegsetzen über 'offizielle' Geschlechtsstandards in Sachen Erscheinung und Verhalten, oft ohne sexuelle Beweggründe, manchmal als Ausdruck femininer Persönlichkeitsmerkmale, manchmal eine Vorstufe zum Crossdressing; die ersten Frauen, die Hosen trugen, waren Gender-Nonkonformisten.

Ich integriere schwarze Armstulpen, die 'offiziell' als Frauenaccessoire gelten, in meine Alltagskleidung. Anfangs noch zur reinen Zweckerfüllung als konfrontatives Therapiewerkzeug gegen meine langjährige Soziophobie. Hat hier in Berlin nicht wirklich eingeschlagen - der einen Hälfte ist es wurscht, die andere hält mich in Kombination mit meinem grauen Ledermantel für einen Goth. Um die missliebigen Reaktionen, die es auszuhalten zu lernen gilt, zu provozieren, muss ich mir dazu schon die Fingernägel lackieren. Und nicht in Schwarz, sonst bin ich immer noch bloß'n Goth und nichts, worüber man sich das Maul zerreißt.
Mittlerweile habe ich mich jedoch so sehr an die Dinger in Kombination mit den T-Shirts und kurzärmeligen Hemden, die ich so trage, gewöhnt, dass sich meine langen Slender-Man-Arme ohne sie geradezu nackt anfühlen. Außerdem gestikuliere ich viel, wenn ich am Reden bin, und die Armstulpen haben mein Gestikulat in einer mir gefälligen Weise etwas verändert. Weniger ausladend und aggressiv, ein Bisschen eleganter und runder. Ob das Bisschen schon reicht, um schon als non-binär zu gelten, lass' ich mal dahingestellt.

Meine persönliche Perspektive auf das Gesamtthema Gender ist meiner Perspektive als Transhumanist untergeordnet. Wäre es technisch bereits möglich, unkompliziert und bezahlbar nach Lust und Laune hin und her zu wechseln oder sich auch irgendwo dazwischen ein Weilchen aufzuhalten - ich würde das wohl ausgiebig erkunden. Meinetwegen können alle nicht nur tragen, was sie wollen, sondern auch mit ihren Körpern machen, was sie wollen. Es ist nur Biomasse und definiert in meinen Augen nicht des Individuums Menschlichkeit. Wäre es möglich, das eigene Bewusstsein in einen Tierkörper zu übertragen, und ich würde jemandem begegnen, der vorhat, fortan sein Dasein als Pferd zu fristen und seinen Lebensunterhalt als Hochzeitskutschenzieher zu bestreiten, würde ich ihn bitten, mir doch zu berichten, wie es sich denn anfühlt, gestriegelt zu werden. Und ob es denn nicht frustrierend sei, sich nicht richtig kratzen zu können.

Schubladen sind nicht schön, und je kleinteiliger Kategorisierungen werden, desto frühzeitiger gehen sie einem auch mal aus (siehe Musikgenres und leidige Diskussionen darüber, ob ein Stück Mucke diesem oder jenem Sub-Sub-Genre angehört). Der praktische Zweck, einander besser auffindbar zu machen, ist der wohl einzige sinnvolle Zweck, den sie erfüllen.
 

Geschrieben (bearbeitet)

Die stumpfe Übersetzung von non-binary ist nicht "nicht-zweifaltig". Das meint, dass man mit dem Begriff andeutet, dass man das geschlossene System, in dem es nur Frauen und Männer gibt, überwunden hat. Der Islam ist bspw. bezogen auf die Geschlechter binär. Dort gibt es ein geschlossenes System, welches Männer klar definiiert, und alles davon abweichende (erwachsene) als Frau einordnet.

Wenn man das als Selbstbezeichnung nimmt, dann kann sich eine Person also durchaus als binärer oder nicht-binärer Crossdresser definieren.

Der Unterschied zwischen TV und CD kann in der Selbstdefinition sein, dass für TVs die Umwandlug kitzelt, für CDs ist weniger die Umwandlung wichtig, sondern die Freiheit das Andere zu tragen. Wenn Du das auf den Diebstahl beziehen würdest: Dem Einen macht das verbotene Stehlen an, der Andere will Mundraub legalisieren.

 

Zitieren

Es gibt keine Regeln & Überschaulichkeit und das ist wohl auch gut so.

Die Regel der biologischen Reproduktion. // Noch kann sich die als biologischer Mann geborene Person nicht umbauen, dass sie als Frau Kinder gebärt, und in diese den eigenen weiblichen DNS-Satz weitergebbt. Die Regel lautet: Gegenwärtig UNMÖGLICH. (Auch wenn man sich noch so sehr umwandelt.)

Die Regel der biologischen Herkunft in der Reproduktion. // Man kann die Summe der selbstdefinierten Geschlechtsidentitäten der eigenen Vorfahren abschätzen und zusammenzählen. So kommt man auf eine relativ Geschichte der Geschlechtsidentitäten der eigenen Herkunft. Oder anders gesagt, wenn sich die eigene Oma ein Leben lang als Frau definiert hat (und jetzt tot ist) ist die weibliche Geschlechtsidentität in der eigenen biologischen Geschichte unabänderbar!

Die Regel der (eigenen) Geschichte der Geschlechtsidentität. // Wenn Du Dich in den ersten 20 Jahren Deines Lebens als Mann definiert hast, mit 50 aber als Frau, dann lässt sich die Selbstdefinition der ersten 20 Jahre zwar im Nachhinein wegreden, sie war aber in der eigenen Geschichte vorhanden. D.h. es verbleibt in diesem Fall IMMER ein männlicher Teil in der eigenen Identität.

bearbeitet von Gelöschter Benutzer
  • 1 Monat später...
Geschrieben

Also ich persönlich sehe mich als TV, ein CD...wie der Name schon sagt Crossdresser...stylt sich in entsprechenden Sachen, wen man sich dazu schminkt würde ich als TV schon bezeichnen, aber die Übergänge sind da wohl fließend.

Am Ende muss jeder für sich entscheiden wie er sich stylt und kleidet🤷‍♀️

  • 1 Monat später...
Geschrieben

Schubladen über Schubladen, wie wäre es mit der Schublade Mensch? Es ist doch eigentlich egal welche Bezeichnung es ist, letztendlich ist man ein Mensch der seine Neigung/Verlangen auslebt und dabei aufblüht. Lebt das Leben wie ihr es euch wünscht ganz gleich wie es andere sehen. Was ich aber immer wieder (in anderen Foren) sehe, das diese Menschen teilweise verbal runter gemacht werden und das finde ich ist einfach Unmenschlich. Wie sich jeder selber sieht ist eine andere Sache, Hauptsache ihr seid mit euch zufrieden und genießt diese Momente.

  • 1 Monat später...
Geschrieben

Anders ausgedrückt, ich sehe es selten, weil ich keine Profile von Männern betrachte, es sei denn, ich spreche mit jemandem und interessiere mich auf natürlicher Ebene für die Person (zu wissen, mit wem Sie sprechen).

Geschrieben

Ich habe das Gefühl, daß dieser Wahn, jede Verhaltensweise in irgendeiner Form zu pathologisieren dazu führt, daß alles immer irgendwie benannt werden muß.
Ist es wichig, sich in eine Definition quetschen zu lassen? Und wenn diese Definition nicht genau paßt, muß man sich dann sorgen? Ich denke nein.

Was ist denn am Ende im Umgang mit anderen Menschen wichtig?
- Steht man auf Männer oder Frauen?
- Was befindet sich in der Hose?
- Was befand sich in der Hose?

Wobei letzteres nur den potentiellen, intimen Partner etwas angeht. Das zweite ist wichtig für die Wahl der Toilette / des Umkleideraums.

Diese ganzen neuen Begrifflichkeiten mit 60 Geschlechtern führen nur dazu, die Masse der Menschen vor den Kopf zu stoßen und die Betroffenen ins Lächerliche zu ziehen.

Geschrieben

Styles sich mit passenden Dingen, egal wen Sie schminken, ich nenne es TV, aber die Übergänge sind wahrscheinlich nahtlos.

  • 3 Wochen später...
Geschrieben
Am 20.2.2020 at 23:49, schrieb Livvy:

Hallo, ich bin selber Non-binary. Es gibt ja einmal das körperlich (nennt sich Geschlecht) und es gibt das in deinem Kopf (genderidentity). Wenn man Non-binary ist, spielt sein eigenes Geschlecht keine Rolle. Die Genderidentity ist bei Non-binary Personen weder Männlich noch Weiblich.

Transsexuell-wenn man auch was körperliches verändert

Transquender-wenn man nur vom Kopf nicht mit seinem Geschlecht übereinstimmt, es aber nicht ändert

Ich hoffe ich hab es verständlich erklärt. LG😃

Danke das war verständlich, da sehe ich mich als TV, hab es auch gerade auf mein Profil geändert.👍

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