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sailery

Ansehen der Fetisch Liebhaber in der Gesellschaft

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sailery
Geschrieben

Die Fetisch Liebhaber werden von den "normalen Sexmachern" gern in die Ecke der perversen und annormalen Menschen gedrängt.

Nun, die "normalen Sexmacher" in der Gesellschaft sind ja sicherlich in der Mehrheit und die fetisch Ausüber in der Minderheit.

Wie seht ihr die Stellung von uns in der Gesellschaft?

Alles nur Vorurteile der "Normalen", die sich ein anderes Sexleben nicht vorstellen können oder sich nicht trauen dies auszuüben?

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Geschrieben

Guten Tag,

das hat nichts mit Normal oder oder sonst was zu tun, dass ist die Intoleranz unserer Gesellschaft Anderssein zu akzeptieren und zu tolerieren. Ich bin Dom und lebe seit Jahren meinen Fetisch aus weil er zu mir und den Partnern passt aber genau so akzeptiere ich jeden der es anders mag.

 

Gruß

 

Loki2863

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Geschrieben

Viel würden wohl gerne aber trauen sich nicht, lieber die Perversen verdammen, schlecht machen oder Verspotten um zu zeigen das man eben "normal" ist. Arme Menschen, ganz arme Menschen.

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bz_lustknabe
Geschrieben

Pervers? Das sind die anderen.

Ich bin wie ich bin. Devot, Bisexuell und wahrscheinlich absolut notgeil. Na und.

 

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Nutella22
Geschrieben

ich sehe das so.

ich leben in dieser welt wie jeder andere auch, nur ich will nicht so sein wie andere!

 

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21395
Geschrieben

Ich sehe das auch so, jeder soll sein leben so gestalten wir er oder sie es haben möchte.

Da haben andere nicht reinzureden.

Klar muss alles den Gesetzen entsprechen.

 

 

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BoarderGayKI
Geschrieben

Das liegt daran, dass Fetisch sogar von den Medizinern als Art psychische Störung eingeteilt wird, weil auch in der Betrachtung nicht sein soll, was die nicht als "normal" ansehen.

Die meisten menschen ohne Fetische zeigen kein Verständnis. Selbst unter den Schwulen wird man häufig auf den Fetisch reduziert oder sofort als irgendwie behindert eingestuft, wenn man zum Fetisch steht. Es gibt Leute, die einem die erotische Fantasie absprechen - gerade das, was Fetisch häufig so interessant macht und bereichert. Deswegen ist es einfacher, es für sich zu behalten und nur zuhause im stillen Kämmerlein zu leben. Wenn man nicht grade Freunde findet, die Fetish-Bars kennen, oder zu Folsom,Mister Leather, Steppenbrand und ähnlichen Veranstaltungen gehen. Draußen auf dem Land bleibt man isoliert damit.

Es wäre auch lange schon an der Zeit, den Fetischismus aus der Liste der Paraphilien rauszustreichen. Fetischisten stören oder schädigen keinen mit ihren Vorlieben. Es gibt nur wenige kritische oder gar psychologisch-klinisch relevante Fetischvorlieben.

Dabei gab es mal einen Trend in der Sexartikel-Branche, der sich viel mit Fetisch auseinander setze.

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Geschrieben

Ich stehe zu meinem Lederhosen Windel Fetisch und auch dazu das ich den Lederhosenwindelpo windelweich versohlt haben muss/ möchte.

Ich trage meine Windeln und Lederhosen praktisch 24 / 7 lang -und es ist mir egal was andere darüber denken oder meinen.

Ich lebe meinen Fetisch alleine aus gehe keinem damit auf den Nerv und belästige auch niemanden damit und jeder der meint sich darüber ein Urtei bilden zu mögen soll vor seiner eigenen Türe kehren und sich selbst mal an die Nase fassen.

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StefanArtist
Geschrieben
Am 14.3.2017 at 01:26, schrieb BoarderGayKI:

Das liegt daran, dass Fetisch sogar von den Medizinern als Art psychische Störung eingeteilt wird, weil auch in der Betrachtung nicht sein soll, was die nicht als "normal" ansehen.

Die meisten menschen ohne Fetische zeigen kein Verständnis. Selbst unter den Schwulen wird man häufig auf den Fetisch reduziert oder sofort als irgendwie behindert eingestuft, wenn man zum Fetisch steht. Es gibt Leute, die einem die erotische Fantasie absprechen - gerade das, was Fetisch häufig so interessant macht und bereichert. Deswegen ist es einfacher, es für sich zu behalten und nur zuhause im stillen Kämmerlein zu leben. Wenn man nicht grade Freunde findet, die Fetish-Bars kennen, oder zu Folsom,Mister Leather, Steppenbrand und ähnlichen Veranstaltungen gehen. Draußen auf dem Land bleibt man isoliert damit.

Es wäre auch lange schon an der Zeit, den Fetischismus aus der Liste der Paraphilien rauszustreichen. Fetischisten stören oder schädigen keinen mit ihren Vorlieben. Es gibt nur wenige kritische oder gar psychologisch-klinisch relevante Fetischvorlieben.

Dabei gab es mal einen Trend in der Sexartikel-Branche, der sich viel mit Fetisch auseinander setze.

Das mit dem Trend in der Sexartikel-Branche hält meiner Meinung nach auch noch an. Aber als Zeichen der Akzeptanz von Fetisch-Vorlieben in der Gesellschaft taugt es wohl eher nicht, die genannte Branche freut sich halt, dass man Fetischisten Dinge verkaufen kann, die sie zum Ausleben ihrer Sexualität benötigen. Bei den "Normalos" ist's ja eher so, dass man zum Sex eigentlich nur zwei Menschen braucht, die sich anziehend finden. Fetisch-Liebhaber sind da als Kunden für die Industrie schon interessanter.

Relevanter als Zeichen steigender Akzeptanz von Fetisch-Liebhabern in der Gesellschaft finde ich, dass seit einigen Jahren die Alltagsmode immer fetischlastiger zu werden scheint.

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StefanArtist
Geschrieben
vor 2 Stunden, schrieb Caliope:

Aus meiner persönlichen Beobachtung würde ich sagen 'Es wird besser'....aber eben langsam......

Dem würde ich zustimmen.

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Geschrieben

Hallo

 

das ist doch egal ob besser oder schlechter lebt eure Leidenschaft aus. Solange ihr damit niemand belästigt seit ihr auch niemanden Rechenschaft schuldig. Seit verrückt lebt euren Fetisch eure Leidenschaft aus und fürchtet euch vor den sogenannten Normalen.

Gruß

 

Loki

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Geschrieben

Loki, mir ging es ganz sicher nicht um Rechenschaft. Lediglich ein kleiner Erklärungsversuch, warum es so ist, wie es ist.

 

Ich lebe meine Leidenschaft und verstecke sie auch sicher nicht. Aber trage sie auch nicht offen auf die Stirn tätowiert. Wer interessiert ist, dem versuche ich es zu erklären. Alle anderen sind mir schnuppe und die empfinde ich auch nicht als mehr oder weniger normal als mich selbst ^^ Fürchten tue ich sie also ganz sicher auch nicht ^^

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Geschrieben

Lach gut geantwortet aber das mit den verrückten und Normalen war ein Zitat

 

Gruß

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BoarderGayKI
Geschrieben

Viele "Alltagsklamotten" lassen sich ganz gut als Fetisch verwenden, das ist mal wahr. Wenn man zum Beispiel auf Lederkapuzenjacken abfährt, oder auf Hiphop-Hoodies und Skaterklamotten, fällt man damit auch draußen nicht weiter auf. Man kann sozusagen Alibi-Sportarten machen, dann fällt eine Vorliebe für Radleranzüge oder vielleicht Fußball-Dress nicht auf.

Bei Feuerwehr-Einsatzklamotten oder Jet-Piloten-Outfit wird das schon schwieriger. Geh mal im Neoprenanzug zum Essen in ein Restaurant, die glotzen alle wie ein Auto! In Motorradkombi am Badestrand ähnliches Wundern. Ich freue mich schon immer, wenn die Mode mal Leder, Jacken mit glatten, wasserabweisenden Synthetikstoffen oder Kunstleder wieder ausgräbt, oder Bomberjacken, die ich immer noch mit dem Flugsport-Milieu bzw. USAF verbinde.

Aber Jemandem über den Fetisch erzählen, das würde ich 'draußen' ähnlich, wie über Schwulsein reden, nicht mehr machen. Man verliert zu viele sauer verdiente Bekannte dadurch. Menschen wenden sich ab, möchten keinen 'Freak' kennen. Wenn man sich eh schon mit Sozialkontakten schwer tut, ist das stille Kämmerlein, das abgeschlossene Schlafzimmer der bessere Ort für Fetischfantasien.

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Submission174
Geschrieben
Am 6.3.2017 at 22:20, schrieb sailery:

Die Fetisch Liebhaber werden von den "normalen Sexmachern" gern in die Ecke der perversen und annormalen Menschen gedrängt.

Einspruch! Die Akzeptanz in der Gesellschaft wird eigentlich immer größer (nicht erst seit 50 shades of grey). Allerdings verschliesst sich einem das Verständnis wenn der betreffende NUR und AUSSCHLIESSLICH über Fetische stimuliert werden kann ....... DANN ist das Maß des "normal unnormalen" eben überschritten.

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