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Autismus und ...


Fe****

Empfohlener Beitrag

Vor 14 Stunden, schrieb Rosenrot82:

Sich mit einer Krankheitsdiagnose schmücken???? Also ob das etwas wäre was man als Schmuckstück sieht? 

Das kann ich nicht glauben. 

 

Münchhausen (artifizielle Störung)

Quelle KI 

Eine artifizielle Störung (umgangssprachlich oft Münchhausen-Syndrom genannt) ist eine psychische Erkrankung, bei der Betroffene körperliche oder psychische Krankheitssymptome bewusst vortäuschen oder selbst erzeugen. Ausführliche medizinische Einblicke dazu bietet die Apotheken Umschau zur artifiziellen Störung sowie eine detaillierte Übersicht beim AOK Magazin zum Münchhausen-Syndrom.

Hauptmerkmale und VerhaltenTäuschung: Patienten manipulieren Laborproben, nehmen Medikamente falsch ein oder fügen sich Verletzungen zu.Klinik-Hopping: Sie wechseln häufig Ärzte und Krankenhäuser (auch „Krankenhauswandern“ genannt).Kein äußerer Nutzen: Es geht den Betroffenen nicht um finanzielle Vorteile (wie Rentenbetrug), sondern darum, die Rolle des Patienten einzunehmen und medizinische Zuwendung zu erhalten.Namensherkunft: Der Begriff leitet sich vom „Lügenbaron“ Hieronymus Carl Friedrich von Münchhausen ab. Fachleute bevorzugen heute meist den Begriff artifizielle Störung, da der Name Münchhausen die Ernsthaftigkeit verharmlost.SonderformenMünchhausen-by-proxy-Syndrom: Eine schwere Form, bei der eine Person (meist eine Mutter) die Symptome bei einer anderen Person – oft dem eigenen Kind – erzeugt oder vortäuscht, um Aufmerksamkeit zu erlangen.

Vor 9 Minuten , schrieb Rosenrot82:

Quelle KI 

Eine artifizielle Störung (umgangssprachlich oft Münchhausen-Syndrom genannt) ist eine psychische Erkrankung, bei der Betroffene körperliche oder psychische Krankheitssymptome bewusst vortäuschen oder selbst erzeugen. Ausführliche medizinische Einblicke dazu bietet die Apotheken Umschau zur artifiziellen Störung sowie eine detaillierte Übersicht beim AOK Magazin zum Münchhausen-Syndrom.

Hauptmerkmale und VerhaltenTäuschung: Patienten manipulieren Laborproben, nehmen Medikamente falsch ein oder fügen sich Verletzungen zu.Klinik-Hopping: Sie wechseln häufig Ärzte und Krankenhäuser (auch „Krankenhauswandern“ genannt).Kein äußerer Nutzen: Es geht den Betroffenen nicht um finanzielle Vorteile (wie Rentenbetrug), sondern darum, die Rolle des Patienten einzunehmen und medizinische Zuwendung zu erhalten.Namensherkunft: Der Begriff leitet sich vom „Lügenbaron“ Hieronymus Carl Friedrich von Münchhausen ab. Fachleute bevorzugen heute meist den Begriff artifizielle Störung, da der Name Münchhausen die Ernsthaftigkeit verharmlost.SonderformenMünchhausen-by-proxy-Syndrom: Eine schwere Form, bei der eine Person (meist eine Mutter) die Symptome bei einer anderen Person – oft dem eigenen Kind – erzeugt oder vortäuscht, um Aufmerksamkeit zu erlangen.

Richtig deshalb halte ich Diagnosen für wichtig. Ebenso die Anerkennung als Krankheitsbild.. ist halt wichtig für Menschen die zb auf der Arbeit nicht klarkommen und zb nen Grad der Behinderung anstreben. Das Autismus nicht bei jeder Person gleich ist sollte hierbei auch beachtet werden. Von daher sind Aussage wie : ich finde es sollte nicht wie eine Krankheit behandelt werden ziemlich unreflektiert. Gerade wenn die dann noch von Menschen ohne Diagnose kommen 🤷‍♀️

vor 59 Minuten, schrieb Arasjal:

Richtig deshalb halte ich Diagnosen für wichtig. Ebenso die Anerkennung als Krankheitsbild.. ist halt wichtig für Menschen die zb auf der Arbeit nicht klarkommen und zb nen Grad der Behinderung anstreben. Das Autismus nicht bei jeder Person gleich ist sollte hierbei auch beachtet werden. 

Okay, aber ich ordne die Dinge anders ein. Also zunächst einmal: Für mich ist es keine Krankheit, ich bezeichne es nicht so. Es ist eine Behinderung, ja, aber keine Krankheit. Ähnlich wie ein amputiertes Bein: Wenn das abgeheilt ist und der Mensch mit Prothese versorgt ist, dann hat der 'ne Behinderung, aber keine Krankheit.

Für mich ist Neurodivergenz eine Besonderheit, ähnlich wie es @Kormechschon beschrieben hat: Bei vielen ist es eine Beeinträchtigung = eine Behinderung, aber vielfach treten da auch besondere Fähigkeiten auf.

Je nach Schwere der Beeinträchtigung bekommt der Neurodivergente Mensch Prozente GdB zuerkannt (= Grad der Beeinträchtigung im Behindertenausweis). 

vor einer Stunde, schrieb Arasjal:

Von daher sind Aussage wie : ich finde es sollte nicht wie eine Krankheit behandelt werden ziemlich unreflektiert.

Das sehe ich genau andersrum: Neurodivergenz ist KEINE Krankheit (genauso wie ein amputiertes Bein), sondern eine Behinderung. Die Zuordnung im ICD machte Neurodivergenz auch nicht zu einer Krankheit, genauso wenig wie die amputierten Beine. Im ICD taucht halt vieles auf, was den Menschen besonders macht bzw. machen könnte.

Mit der Einordnung, was in diesem Kontext denn reflektiert und was unreflektiert ist, halte ich mich jetzt zurück.

 

Vor 11 Minuten , schrieb Igel:

Das sehe ich genau andersrum: Neurodivergenz ist KEINE Krankheit (genauso wie ein amputiertes Bein), sondern eine Behinderung. Die Zuordnung im ICD machte Neurodivergenz auch nicht zu einer Krankheit, genauso wenig wie die amputierten Beine. Im ICD taucht halt vieles auf, was den Menschen besonders macht bzw. machen könnte.

Mit der Einordnung, was in diesem Kontext denn reflektiert und was unreflektiert ist, halte ich mich jetzt zurück.

 

Meiner wegen auch Behinderung oder Beeinträchtigung… mir ging es allgemein um das kleinreden der Problematik. Vielleicht habe ich mich diesbezüglich etwas unvorteilhaft ausgedrückt.

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