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Die Krux mit dem Bi


Domedan

Empfohlener Beitrag

Geschrieben

So ein dummer Spruch lautet zwar : Ein bissen Bi schadet nie :balloon::boom:

Nun, spreche für mich persönlich und bin der Meinung auch wenn es sich nach aller Binsenweißheiten anhört : Schuster bleib bei deinen Leisten.

Denke, das ist jeden Wesen selber überlassen sich auf zwei Geschlechter einzulassen !

Nur ist es bestimmt nichts für Leute in der Beziehung (altmodisch) die auf Treue schwören.

Ende mit Shskespeare : Wie es Euch gefällt :point_up_2::dizzy:

 

Geschrieben

xD auch nicht schlecht den alten Genius zu bemühen, schmunzl

Geschrieben

Ich bin hetero und lebe mein ganzes Leben monogam.
Meine Frau ist hetero und lebt ihr ganzes Leben monogam.

Würde meine Frau mir jetzt sagen, dass sie plötzlich auch intensive Gefühle für eine andere Frau entwickelt hätte, wäre ich zwar sehr überrascht, hätte aber kein Problem damit.
Die andere Frau würde ich nicht als Konkurrenz sehen oder dass ich wegen ihr auf irgendwas verzichten müsste.

Ich würde mir dann aber sehr wünschen, diese Dame auch persönlich kennenlernen zu dürfen.

Geschrieben (bearbeitet)
vor 6 Minuten, schrieb ShyStallion:

Ich würde mir dann aber sehr wünschen, diese Dame auch persönlich kennenlernen zu dürfen.

Nun mir hatte es immer gereicht zu wissen wer, also eher flüchtig mehr *musste* ich nicht wissen ;) hat mehr als 15 Jahren gut geklappt so.

bearbeitet von Domedan
Geschrieben (bearbeitet)

@ShyStallion es würde dich also nicht stören, wenn sie die Hälfte eurer Beziehungszeit nun mit einer anderen Person verbringt, weil das eine Frau ist, bei einem anderen Mann würde es dich aber stören?

 

Du sprichst von "intensiven Gefühlen" also bleibt es nicht bei einem schnellen Sextreffen, selbst bei einer ernsten Affäre geht Zeit drauf. 

bearbeitet von Teaspoon
Geschrieben

@Teaspoon Ich weiß, es klingt seltsam, aber ja: Eine Beziehung zu einer Frau würde mich nicht stören, zu einem Mann aber schon.

Geschrieben (bearbeitet)

Ich weiß auch, klingt natürlich etwas verdreht @Teaspoon das stimmt wohl, ich wurde auch schon gefragt, ist gar nicht solange her ob ich *das* mit einer anderen Frau nicht ernstnehmen würde. Aber das ist es eben auch nicht, ist schwer zu erklären 

Aber mir würd es damit ähnlich gehen wie Shy

bearbeitet von Domedan
Geschrieben

Ich finde das sehr interessant, dass es für viele Menschen keine Bedrohung darstellt, weil sie nicht das Gefühl haben, dass der andere Mensch ihnen dann etwas wegnimmt, in Konkurrenz steht oder sie sogar ersetzen könnte. 

Sehr spannend! 

Geschrieben

Wenn die andere Frau nicht lesbisch, sondern ebenfalls bi ist, könnte sich theoretisch aus dieser V-Beziehung eine Y-Beziehung entwickeln, falls es zwischen mir und der anderen Frau ebenfalls funken sollte.
Dann würde jede/r jede/n lieben. Willkommen in der Polyamorie.

Polyamorie muss ja nicht zwangsläufig auch FFM bedeuten, wäre aber ebenfalls theoretisch denkbar.

Auch wenn ich bisher noch nie so gelebt habe, kann ich es mir in meiner Phantasie gut vorstellen und wäre dem nicht abgeneigt.

Geschrieben
vor 55 Minuten, schrieb Teaspoon:

weil sie nicht das Gefühl haben, dass der andere Mensch ihnen dann etwas wegnimmt, in Konkurrenz steht oder sie sogar ersetzen könnte. 

Wie gesagt es ist einerseits ein Lernprozess gewesen, das man nichts verliert, sondern im Gegenteil eher dazu gewinnt. Und wenn du anfängst in Konkurrenz zu denken passiert nur eins, du stehst dir nur selber im Wege dann, blockierst dich und dein Leben

Geschrieben

Ich gehe gedanklich mal einen Schritt weiter: der Partner beendet die Beziehung zu dir, um eine homosexuelle Beziehung einzugehen. Ist es dann auch leichter erträglich, als wenn die neue Beziehung heterosexuell wäre? 

Geschrieben (bearbeitet)

Das ist eine höchstens theoretische Frage @Teaspoon, habe ich so noch nicht drüber nachgedacht, sowas könnte man wahrscheinlich nur beantworten wenn es tatsächlich passieren würde. Vorstellbar vielleicht ;) Letztlich ist es immer *leichter* eine Beziehung zu verlieren wenn man weiß das der Expartner sich nicht schon in die nächste gestürzt hat, da ist es egal ob Gleichgeschlechtlich oder nicht.

bearbeitet von Domedan
  • 2 Wochen später...
Geschrieben

Ich bin selber Bi und kenne auch einige andere Bi-Sexuelle. Dabei würde ich die ganz grob in 2 Kategorien aufteilen.

Die eine Gruppe, in der auch ich bin, den ist das Geschlecht des Partners völlig egal. Da geht es um den Menschen, der dahintersteckt. Damit ist dann aber auch ein monogames Leben problemlos möglich, denn es geht nur um den Partner, nicht um dessen Geschlecht.

Bei der zweiten Gruppe ist das schon schwerer. Diese sind Bi, aufgrund der Geschlechter. Diese begehren sowohl männliche, wie auch weibliche Geschlechtsteile. Hier kommt es auf das Körperliche an. Monogamie ist hier schwer, da wenn sie mit einem Geschlecht monogam liiert sind, ihnen die sexualität des anderen Geschlechts fehlt. Also wenn eine solche Bi Person mit einem Mann zusammen ist, wird er/sie (zumindest nach einiger Zeit), die Sexualität mit einer Frau vermissen.

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