Dies ist ein beliebter Beitrag. DerKater Geschrieben Mai 10, 2024 Der Text ist heiß! Um weiterlesen zu können benötigst Du einen Account. Jetzt kostenlos registrieren! Jetzt registrieren Dies ist ein beliebter Beitrag. Schattenkatze Teil 3 Die Nacht brach herein und Fackeln wurden aufgestellt. Ihr Schein fiel auf die Gäste, welche sich inzwischen an der langen Tafel versammelt hatten. Ausgestreckt auf der Tischplatte lag eine junge Frau, regungslos, ihr Körper mit kleinen Tellern bedeckt. Eine falsche Bewegung, ein zu kräftiger Atemzug und sie würde die Speisen darauf runterwerfen. Der Hausherr, der am Kopf der Tafel saß, hatte eine kleine Lederpeitsche griffbereit vor sich liegen. Ein klarer Hinweis dafür was in so einem Falle passieren würde. Die leicht angedunkelte Haut, die zahllosen kleinen kaum einen Finger langen Zöpfe aus pechschwarzem Haar, ließen die junge Frau als Maraskanerin zu erkennen. Elaine kannte nur Geschichten über jene ferne Insel, doch es gab eine maraskanische Gemeinde, hier in Festum. Die Anmut, die Ruhe und die Körperbeherrschung der Frau waren beeindruckend. Selbst als eine Männerhand über ihren Bauch strich, nach unten wanderte, ein Finger langsam über ihre Spalte glitt....selbst da blieb sie regungslos und atmete weiter tief ein und aus. Eine leise Melodie erklang von einem Pavillion her. Auf einer Liege, halb ausgestreckt, halb im Schneidersitz spielte eine Frau auf einer kleinen Harfe. Das Haar der Frau glitzerte wie Silber im Schein des Fackelfeuers. Golden funkelten ihre Augen. Noch nie hatte Elaine eine solche Schönheit gesehen. Dann erblickte sie die spitzen Ohren der Frau. "Eine Elfe...sie haben sogar eine Elfe herkommen lassen." Die Gastgeber ließen sich wahrlich nicht lumpen, das musste man ihnen lassen. Die Stimme der Elfe war leise, aber erfüllte die Abendluft wie ein Glockenspiel. Eine dünne Decke umhüllte ihren Körper. War sie darunter nackt? Die Worte der Melodie waren geheimnisvoll und unverständlich. Sie sang in Isdiria, der Sprache der Elfen. Dann legte sie die Harfe zur Seite, blickte in die Ferne. Als würde sie all das hier nicht wahrnehmen oder als wäre es ihr völlig gleichgültig. Ein junger Mann sank vor ihr auf die Knie. "Bitte Talimee...bitte sing und spiele weiter für uns." Die Elfe lachte leise und streckte unter ihrer Decke einen zierlichen Fuß heraus. Zärtlich begann der junge Mann ihn zu berühren, zu streicheln, die Zehen zu massieren. "Ach bitte, edle Talimee. So quäle mich doch nicht. Bitte lass mich deinen Gesang hören." Wieder lachte Talimee leise, streckte ihren Fuß in die Höhe. Dieser wurde nun von sanften Küssen bedeckt. Talimee nahm ihre Harfe in die Hand, ihre Finger zauberten eine neue Melodie. Respo Tureljett erhob sich von seinem Stuhl. "Liebe Freunde und geschätzte Gäste. Ich freue mich das ihr der Einladung meiner Frau und mir gefolgt seit. Leider muss ich an dieser Stelle um eurer Verständnis bitte, das unser gemütliches Zusammensitzen eine Ablenkung erfährt. Von einiger Zeit wurden in den Lagerhallen am Hafen meiner Familie mehrfach Handelsgüter entwendet. Ein Informant hat offenbar den Dieben der Stadt verraten, das es dort etwas zu holen gab. Doch die Götter sind allwissend und gerecht. So gelang es mir herauszufinden, wer dahinter steckt. Respo klatschte in die Hände. Zwei der Wächter brachten eine nackte Frau zum Tisch. Diese zappelte ein wenig, aber wehrte sich nur schwach. "Das gibt es doch nicht..."dachte Elaine bei sich. "Die Ratte, haben sie dich endlich auch mal erwischt? Das ich das noch erleben darf." Ratte hieß eigentlich Sanja und war eine Informantin. Einer jener Leute, die ein gutes Ohr haben, die sprichwörtlich das Gras wachsen hören und die für gutes Geld ihr Wissen verkaufen. Jemand, der selber nie seinen Arsch bei Einbrüchen oder anderen Aktionen riskiert, aber immer schön im Hintergrund bleibt. Niemand mag solche Leute und so war Ratte auch zu ihrem Spitznamen gekommen. Sie wusste um den Wert ihrer Auskünfte, daher hatte sie es selber nicht für notwendig gehalten ihren Ruf zu verbessern. Doch nun war offenbar auch sie an den Falschen geraten. "Sanja Juchno. Ja nun schau nicht so erstaunt, ich habe auch deinen richtigen Nachnamen in Erfahrung bringen können. Die Beweislast ist eindeutig und meine Spitzel haben genug über gesammelt um dich für viele Jahre hinter Gittern zu bringen. Du kennst ja selber das Geschäft nicht wahr? Diesmal hat jemand Goldtaler gezahlt um Wissen über dich zu bekommen. Das war mir die Sache wert. Als "Geschäftsfrau" willst du sicher das ich zum Punkt komme. Nun mein Angebot ist ganz einfach. Entweder ich liefere dich der Stadtgarde aus oder du bekennst dich hier zu deiner Schuld. Wir werden dich dann hier und heute streng bestrafen. Doch danach ist die Sache für mich abgeschlossen. Ja, es wird sehr schmerzhaft werden, aber du wirst keine dauerhaften Schäden an Leib und Leben davon tragen. Es liegt nun an dir." Sanja war eine dürre, in unserer Welt würde man sagen eine androgyne, Frau. Sie trug ihr Haar zu kurzen Stoppeln rasiert. Ihre kleinen, flachen Brüste fielen unter Kleidung kaum auf. Diesen Vorteil hatte sie oft genutzt um sich als junger Mann zu tarnen und so Gesprächen lauschen zu können. Sie senkte den Blick...schwieg einen kurzen Moment. "Ich..gestehe meine Schuld und bin bereit meine Strafe anzunehmen." murmelte sie. "Etwas lauter bitte." Sanja holte Luft. "Ich bin bereit meine Strafe anzunehmen." Lederriemen wurden um Hand und Fußgelenke gebunden. Die Ratte zitterte am ganzen Körper, hatte den Blick zu Boden gesenkt. Ihre Nacktheit wurde nun den Gästen dargeboten. Manche schmunzelten, andere aßen genüsslich weiter. Talimee unterbrach, zum Leidwesen ihres Verehrers, ihren Gesang und schaute ebenfalls zum X-Kreuz. Ihr Blick war schwer zu deuten. Weder Neugier, noch Mitleid lagen darin. Einige Diener stellten einen kleinen Tisch auf. Darauf lagen eine Gerte, zwei unterschiedlich lange Rohrstöcke aus echtem Brabaker Rohr, eine kleine Peitsche mit neun Riemen, Wachskerzen, eine Auswahl an Holzklammern und eine Schale in der frische Brennesselblätter lagen. Helle spitze Schmerzenschreie erfüllten die Nacht. Die Peitsche zog lange rote Striemen auf blasser sommersprossiger Haut. Wie eine Schlange wand sie sich um die Schenkel, überall ihre Spuren hinterlassend. Keuchend, schluchzend hing Sanja am Kreuz. Schweißtropfen liefen über ihre Stirn. Die Augen hatte sie zusammengepresst, den Mund aufgerissen. Wieder und wieder traf sie die Peitsche. Gut 20 mal war sie nun auf ihren Körper hinabgefahren. Dann wurde ihr ein kleiner Moment der Ruhe gegönnt. Nur ihr Jammern, ihr Schluchzen, das war zu hören. Andächtig schwiegen alle Gäste um diesen Moment nicht zu stören. Nur zu kurz währte die Gnadenfrist, dann wurde die Ratte anders positioniert. Nun war es ihr Po, der gut zu sehen war, der sich auch bald, unter den Schlägen eines der Rohrstöcke, ins Dunkelrot färbte. Elaine erschauerte es bei dem Gedanken, das auch ihr ähnliches bevorstand. Doch ein klein wenig Schadenfreude musste sie sich auch eingestehen. Wer weiß ob es nicht Ratte gewesen war, die sie für Geld verpfiffen hatte? Selbst wenn nicht, sie hatte ähnliches schon öfter gebracht und nur weil man es ihr nicht nachweisen konnte, war sie damit immer durchgekommen. Bis heute. “Die Klammern..lege ihr die Klammern an mein guter Gemahl.” Elaine sah das funkeln in den Augen der Gastgeberin. Lenija rutsche auf ihrem Stuhl hin und her. Es war offensichtlich, es erregte sie was sie da sah. “Sie ist eine Sadistin.” schoss es Elaine durch den Kopf. Doch dann hörte sie schon die Worte, die ihr galten. “Los komm..komm zu mir..”
DerKater Geschrieben Mai 11, 2024 Autor vor 4 Stunden, schrieb dumbledore: Sehr schön Geschrieben Vielen Dank...und es wird auch gerne fortgesetzt..
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