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Dom - der Übermensch?


La****

Empfohlener Beitrag

vor 53 Minuten, schrieb Arasjal:

Warum es sich so liest? Weil hier eine Verhaltensweise geschrieben wurde die darauf hinweist. Ich gebe zu das es mir Persönlich schwer fällt jede Person die im Forum erwähnt wird persönlich zu kennen. Und wenn du dich am Forum beteiligst machst du das auch😁🤷🏻. Wenn eine Person mit gegenüber sagt wie sie sich mein Verhalten als dominanter Part vorstellt..und mir sagt das ich nicht hart genug bin etc. (Lenkt sie mich in eine Richtung). Wenn ich als dominanter Part agiere möchte ich die schwächen meines Gegenübers sehen...was bringt mir jemand der sich diese nicht eingestehen kann. ( Oder sich gegenüber anderen so erheben muss) .das ist meine Meinung zu einem Thema was eine Fiktive Person betrifft.

Danke für die Ausführung, jetzt verstehe ich Deine Sichtweise etwas besser.

Wobei ich doch etwas anderer Ansicht bin, wenn man sich verletzt fühlt oder sich missverstanden fühlt, ist das nicht unbedingt eine Folge von manipulativen Verhalten. Jemand der eine über sich stehende unnahbare Top will, kann dies äußern und für seinen Wunsch einstehen, ganz klar.  

Dies muss daher kein „lenken“ sein, zumal wohin denn 🤔 auf die Ausfahrt?! 😆

Für Bottom kann die geforderte Voraussetzung für die eigens gewollte Dynamik ein Muss sein, jedoch muss man die nahbare Version nicht abwerten, weil sie nicht das ist was man will. 

Will man die Schwächen sehen oder  das Wissen über diese haben? Mir langt zweiteres. 

Vor 5 Minuten , schrieb Schneeflöckchen:

Danke für die Ausführung, jetzt verstehe ich Deine Sichtweise etwas besser.

Wobei ich doch etwas anderer Ansicht bin, wenn man sich verletzt fühlt oder sich missverstanden fühlt, ist das nicht unbedingt eine Folge von manipulativen Verhalten. Jemand der eine über sich stehende unnahbare Top will, kann dies äußern und für seinen Wunsch einstehen, ganz klar.  

Dies muss daher kein „lenken“ sein, zumal wohin denn 🤔 auf die Ausfahrt?! 😆

Für Bottom kann die geforderte Voraussetzung für die eigens gewollte Dynamik ein Muss sein, jedoch muss man die nahbare Version nicht abwerten, weil sie nicht das ist was man will. 

Will man die Schwächen sehen oder  das Wissen über diese haben? Mir langt zweiteres. 

Wenn zb ein muskelbepackter Kerl eine hagere Dom anspricht unter der Prämisse eine in jeder Hinsicht überlegende Person zu finden. Gehe ich schon von Vorsatz aus 🤷🏻 ( Achtung fiktives Beispiel meiner Seite) . Nen Impact macht mir keinen Spaß wenn mein Gegenüber nicht darauf reagiert...aber wenn es dir reicht zu wissen das Schmerzempfinden existiert.🤔 Ist doch auch Oki.

(bearbeitet)
vor 34 Minuten, schrieb Arasjal:

Wenn zb ein muskelbepackter Kerl eine hagere Dom anspricht unter der Prämisse eine in jeder Hinsicht überlegende Person zu finden. Gehe ich schon von Vorsatz aus 🤷🏻 ( Achtung fiktives Beispiel meiner Seite) . Nen Impact macht mir keinen Spaß wenn mein Gegenüber nicht darauf reagiert...aber wenn es dir reicht zu wissen das Schmerzempfinden existiert.🤔 Ist doch auch Oki.

Danke nochmal für das Beispiel 🌺 und ja Deinem Beispiel kann man nur beipflichten. Ich muss gestehen, dass ich Deinen ersten Einwurf nicht so ganz verstanden hatte und Deine zweite Erläuterung hat echt geholfen.

Subjektive Wahrnehmung 😅 manchmal echt nen Hindernis.

Ich denke, dass man generell im Kennenlernen echt aufpassen muss und sich immer wieder selbst hinterfragen sollte und auch der Austausch mit anderen Menschen hilft dabei, sich evtl, ein klareres Bild zu schaffen. Leider hab ich, wie bestimmt viele in der Szene, auch schon Horrorstories gehört, Menschen, die sich ins Mäntelchen von Subs/ Sklaven hüllten um Top dann doch noch mal eine andere Facette zu zeigen. Ich bin echt ne SlowDaterin auch auf platonischer Ebene.

Man hat mittlerweile zu viel gesehen, gehört und selbst erlebt.

bearbeitet von Schneeflöckchen
Vor 14 Minuten , schrieb Schneeflöckchen:

Danke nochmal für das Beispiel 🌺 und ja Deinem Beispiel kann man nur beipflichten. Ich muss gestehen, dass ich Deinen ersten Einwurf nicht so ganz verstanden hatte und Deine zweite Erläuterung hat echt geholfen.

Subjektive Wahrnehmung 😅 manchmal echt nen Hindernis.

Ich denke, dass man generell im Kennenlernen echt aufpassen muss und sich immer wieder selbst hinterfragen sollte und auch der Austausch mit anderen Menschen hilft dabei, sich evtl, ein klareres Bild zu schaffen. Leider hab ich, wie bestimmt viele in der Szene, auch schon Horrorstories gehört, Menschen, die sich ins Mäntelchen von Subs/ Sklaven hüllten um Top dann doch noch mal eine andere Facette zu zeigen. Ich bin echt ne SlowDaterin auch auf platonischer Ebene.

Man hat mittlerweile zu viel gesehen, gehört und selbst erlebt.

Ich denke das die im unteren Teil beschriebenen Ausführungen von Dir ...leider sehr verbreitet in der Szene sind. Habe viel ähnliches erlebt und ähnliche Konsequenzen für mein Datingverhalten gezogen. Danke für die nette offene Kommunikation und schade das du das erleben.( Mitbekommen müsstest).

Moin,

aus meiner Sichtweise sollte der Partner, welcher sich in der Submessiven Position wohlfühlt schon eine starke Persönlichkeit sein, welcher selbst Fähigkeiten besitzt, an welche die seines Tops nicht herankommen.
Und damit meine ich keine BDSM spezifischen Fähigkeiten.

Für mich ist eine D/S basierte Verbindung nicht mehr oder weniger als eine normale Beziehung.... Nur basiert eine D/S Beziehung zusätzlich noch auf dem SM-Anker.
Und in einer Beziehung ist es wichtig, dass die Partner möglichst gleich stark, mit unterschiedlichen Schwerpunkten sind, um Input von Außen in die Beziehung einfließen zu lassen, so das die Beziehung mit diesem Inhalt wächst und stabil gehalten wird.

Allerdings weiß ich, dass es im BDSM auch die Konstellationen gibt, bei welchem D/S in Form von TPE gelebt wird und es keinerlei zwischenmenschlich "Liebe" oder "Anziehung" gibt sondern alleinig die Punkte Macht und totale Unterwerfung sind Bindeglieder.

Gesellschaftliches gemeinsames Auftreten ist unerwünscht.

Das "Nutzvieh" so ist ihr Name für Ihn, wird total überwacht, wohnt alleine in einer Wohnung voller Kameras, hat einen Tracker und ist allzeit bereit...

Für sie das beste was ihr passieren können...

Das aus meiner Sichtweise schon sehr grenzwertig.
Am 16.12.2024 at 19:09, schrieb MissCurious:

Andersrum würde ich aber auch keinen Partner wollen, auf den ich herabsehe, dem ich mich überlegen fühle. Das würde mich nicht anmachen, nicht erfüllen, es würde mir einfach gar nicht gefallen. Ich finde das super wichtig, dass man sich gegenseitig respektiert und schätzt. Auch wenn man eine D/s Dynamik führt.

Respekt und den Partner Wertschätzen finde ich enorm wichtig.

Auf mein kleines sehe ich nicht herab, im Gegenteil, sie ist meine Königin.

Wir sind uns ebenbürdig, in der Session weiß sie aber genau wo ihr Platz ist.

Sie ist bei weiten mehr als sub oder sklavin... ich bin absolut stolz,

sie mein Eigentum zu nennen. Jeder Mensch hat so eine Vorzüge, ist bei

dem einen beser, keine Frage, aber man soll das nicht so raus hängen lassen.

Das hab ich noch nie gemacht, und wir ergänzen uns in jeglicher Hinsicht.

Trotz allem Machtgefälle die wir haben ist es eine so wunderbare, sehr innige Beziehung.

Hatte ich in der Form noch nicht erlebt und ich genieße es so wie es ist.

(bearbeitet)
Am 16.12.2024 at 19:09, schrieb MissCurious:

Und es würde sich auch für mich nicht schön anfühlen, wenn ich immer stark und überlegen sein muss, weil die Person mich sonst nicht respektieren kann. Vielleicht geht das in reinen Spielbeziehungen, wo man auch nichts über sich und seinen Alltag teilt. ich weiß es nicht.

Wie ist das für euch? 

Ich sehe einen ganz extremen Unterschied zwischen Dominieren und überlegen sein. Dominieren (außerhalb des Schlafzimmers) ist bemüht und wirkt auf mich armseelig. Überlegen ist man, wenn man objektiv besser ist, also kompetenter, stärker, selbstbeherrschter, bescheiden... Meine Erfahrung ist, dass absolute Überlegenheit von mir als Mann unabhängig vom BDSM bei den meisten Frauen als Mindestvorraussetzung angesehen wird, um mich zu begehren. Gefühlt wird man entweder vergöttert oder völlig entwertet, sobald man einen Kratzer im perfekten Bild sieht (z.B. man mal krank ist). Eine Partnerin auf Augenhöhe hatte ich infolge dessen bis dato nicht.. auch, wenn das die eine oder andere von sich sicher behauptet hätte. Weil ich da aktuell keinen Bock mehr habe, bin ich seit ein paar Jahren bewusst Single.

 

In die devote Rolle zu schlüpfen, setzt für mich voraus, dass ich ihr zumindest vertrauen kann und ich gegenseitige Wertschätzung 100% spüre.

bearbeitet von Krateros
Am 17.12.2024 at 00:09, schrieb pretty_odd_alexa:

Erfreulich, diese Details zu lesen. Ich glaube auch, dass eine intellektuelle Überlegenheit nichts im Weg stehen sollte. Wie hier beschrieben, war dieses Problem bei der Session irrelevant. Und was, wenn man auf gleichem Level unterwegs ist, sollte er sie nicht trotzdem dominieren können und sie es hundertprozentig genießen?  Ich denke schon, soweit ich es erlebt habe und beurteilen kann. Persönlich widerspräche es mir sogar, mir geistig unterlegene Subs zu suchen, weil ich viel Wert auf eine gepflegte Konversation lege.

LG

O.

Ich hatte schon oft Doms, die mir meiner Meinung nach in einigen (eher so Geisteswissenschaftlichen, politisch-intellektuellen) Bereichen unterlegen waren, von "ungebildet und trotzdem laut Meinung außernd zu einem Thema von dem er keine Ahnung hat" bis "absolut absurder Verschwörungstheoretiker" 

aber ich neige allgemein dafür, bei intimen Kontakten dem Gegenüber viele Komplimente zu machen, den als absolut attraktiv zu sehen, verwöhnen zu wollen etc. Das heißt, jede "Unterlegenheit" mir oder anderen gegenüber verachwindet (zumindest für die Zeit der Session), sobald er ein guter Dom ist, und ob er es ist entscheiden nicht nur formale objektive Kriterien wie Sicherheit, sondern auch das Gefühl, dass ich bei der ersten Szene habe

 

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