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Ist dieses Szenario ethisch vertretbar


Mr****

Empfohlener Beitrag

Wenn zwei Personen im Konsens sind, wo ist dann das Problem? Wokeness und Bewertung von aussen? Also bitte!!! Tut zusammen was ihr wollt und lässt die "Welt" draussen. Wem genau seid ihr Rechenschaft schuldig? Ganz genau: nur euch. Der Rest ist nicht wichtig.

Vor 52 Minuten , schrieb Arasjal:

Du kannst dich doch für etwas einsetzen… nur weil man dann andere Sachen die dir gerade einfallen nicht bedient kann das doch ne schöne Sache sein oder?

Ich meine nur das man sich heute nicht schuldig fühlen muss weil man eine dunkle Frau als sexuelle Sklavin hat. Wenn man das müsste, müsste man sich auch wegen vielen anderen Sachen schuldig fühlen.

Vor 40 Minuten , schrieb Arasjal:

Mhh ich würde mich diesbezüglich nicht schuldig fühlen.. wäre bei Raceplay anders.. würde es für mich persönlich nicht durchführen. Fühle mich jetzt aber nicht Schuldig wenn zb Timmy explodiert oder anderes.. der moralische Kompass von Menschen kann je nach Szenario und Person variieren. Und das ist oki

Ja da stimme ich dir in jedem Wort zu. Was die Leute unter 4 Augen treiben muss ihnen gefallen, Moral ist da nebensächlich. Das was jeder hier treibt, würde eh von Normalos als unmoralisch bezeichnet werden.

(bearbeitet)

Ach gut, kann man auch sehen, wie man will. Wir nennen Doms "mein Herr", "mein Gebieter", "mein Master"... warum nicht "mein Führer"? 

Und zwar ganz neutral. Der Dom ist ja derjenige, der führt. 

Muss man das zwangsläufig an genau eine Sache "anlehnen"? 🤷‍♀️

Es gibt überall "Führer". Es gibt auch den Anführer oder den Lokomotivführer... Und "mein" Führer ist dann wohl der Dom und keine sonstwelche Person. 

Ich würde meinen Herrn natürlich so nennen, wenn er es wünschen würde. 

bearbeitet von Bratty_Lo
(bearbeitet)

*****

Zurück zum Thread-Thema und zu der Frage: Wenn Ihr Euch einig seid → have fun! Solange sich da einer von Euch nicht „irgendwie komisch“ dabei vorkommt, ist es doch okay. @MrError, habt ihr beide eigentlich darüber schon gesprochen?

....

Jetzt beim Schreiben denke ich gerade, dass ich den Begriff „Sklave“ bzw. „Sklavin“ nicht mag, eben WEGEN dieses Kontextes zur Vergangenheit. Ja, ich weiß, hier gibt es haufenweise Leute, die stolz darauf sind, "Sklave / Sklavin von ...." zu sein. Ich mag das nicht, ich würde da auf andere Begriffe ausweichen. 
 

bearbeitet von CaraVirt
Textteile wg. Bezug auf inzw. gelöschte Inhalte entfernt
vor 15 Minuten, schrieb Bratty_Lo:

Ach gut, kann man auch sehen, wie man will. Wir nennen Doms "mein Herr", "mein Gebieter", "mein Master"... warum nicht "mein Führer"? 

Und zwar ganz neutral. Der Dom ist ja derjenige, der führt. 

Muss man das zwangsläufig an genau eine Sache "anlehnen"? 🤷‍♀️

Es gibt überall "Führer". Es gibt auch den Anführer oder den Lokomotivführer... Und "mein" Führer ist dann wohl der Dom und keine sonstwelche Person. 

Ich würde meinen Herrn natürlich so nennen, wenn er es wünschen würde. 

du würdest deinen Herrn Lokomotivführer nennen?

wer sich gerne als Lokomotive anreden lassen will..der soll er doch auch tun können..

vor 6 Minuten, schrieb DerKater:

du würdest deinen Herrn Lokomotivführer nennen?

Du brauchst mich nicht zu veräppeln @DerKater. Ja, würde ich. Ich würde ihn "Lokomotivführer" oder auch "mein Führer" nennen, wenn er es wünschen würde. Ich soll allerdings "mein Herr" sagen. 

 

Im Übrigen, hat "Führer" dann doch eine ähnliche negative historische Konnotation, wie "Sklavin", was dann allerdings kein Problem darstellt. 

Da kann man sich eher grundsätzlich fragen, welche Begriffe man verwendet. Fakt ist, mein Herr nennt mich wie er will. Auch "Sklavin". Das ist im bdsm wohl eine Aussage toter Verfügung, muss aber auch nicht hinkommen, wenn man sieht, wer sich alles so nennt (und das ja auch kann). 

Ich muss mich nach außen nicht so nennen. Ich sehe darin für mich keinen "Mehrwert". Ich bin gerne Eigentum, unfrei, usw. Und wen interessiert das? 😅 Außer die Beziehung und den Dom, ggf. das Mindset (habe ich auch ohne Bezeichnungen^^). 

Ich muss es also nicht so nennen. Ich kann verstehen, wenn man das möchte. 

Und wenn mein Herr was will, lehne ich das ohnehin nicht ab. Ob er mich Sklavin nennt oder ich ihn Führer nennen sollte...🤷‍♀️ 

Was Slaven generell betrifft, aber das habe ich jetzt nicht gelesen, da kann man vielleicht auch mal schauen, wen es interessiert...

 

Ich hänge mich jedenfalls sicherlich nicht an "Führer" auf, wenn Sklavin vollkommen ohne den Hintergrund gesehen wird, teilweise dann doch, und man beides ebenfalls "so oder so", nämlich rein im bdsm, mit Außenbezug oder "historisch" in Bezug zu irgendwas sehen kann...🤦‍♀️ Wie das bei "Sklaven" ja sogar einige tun und was natürlich haltlos ist (außer in der bdsm Bubble). 

 

 

vor 11 Minuten, schrieb MrError:

Ich denke, du willst hier etwas politisieren, das Bratty_lo offensichtlich sehr neutral gemeint hat.

Thx.

Man kann alles neutral sehen, oder auch nicht. 

Gerade eben, schrieb Bratty_Lo:

Du brauchst mich nicht zu veräppeln @DerKater. Ja, würde ich. Ich würde ihn "Lokomotivführer" oder auch "mein Führer" nennen, wenn er es wünschen würde. Ich soll allerdings "mein Herr" sagen. 

 

Im Übrigen, hat "Führer" dann doch eine ähnliche negative historische Konnotation, wie "Sklavin", was dann allerdings kein Problem darstellt. 

Da kann man sich eher grundsätzlich fragen, welche Begriffe man verwendet. Fakt ist, mein Herr nennt mich wie er will. Auch "Sklavin". Das ist im bdsm wohl eine Aussage toter Verfügung, muss aber auch nicht hinkommen, wenn man sieht, wer sich alles so nennt (und das ja auch kann). 

Ich muss mich nach außen nicht so nennen. Ich sehe darin für mich keinen "Mehrwert". Ich bin gerne Eigentum, unfrei, usw. Und wen interessiert das? 😅 Außer die Beziehung und den Dom, ggf. das Mindset (habe ich auch ohne Bezeichnungen^^). 

Ich muss es also nicht so nennen. Ich kann verstehen, wenn man das möchte. 

Und wenn mein Herr was will, lehne ich das ohnehin nicht ab. Ob er mich Sklavin nennt oder ich ihn Führer nennen sollte...🤷‍♀️ 

Was Slaven generell betrifft, aber das habe ich jetzt nicht gelesen, da kann man vielleicht auch mal schauen, wen es interessiert...

 

Ich hänge mich jedenfalls sicherlich nicht an "Führer" auf, wenn Sklavin vollkommen ohne den Hintergrund gesehen wird, teilweise dann doch, und man beides ebenfalls "so oder so", nämlich rein im bdsm, mit Außenbezug oder "historisch" in Bezug zu irgendwas sehen kann...🤦‍♀️ Wie das bei "Sklaven" ja sogar einige tun und was natürlich haltlos ist (außer in der bdsm Bubble). 

 

 

Thx.

Man kann alles neutral sehen, oder auch nicht. 

Ich ziehe ja die Anrede.."Großer Kater" vor..
Wobei...eine Session in einer alten Dampflok..das hätte doch auch mal was?
Oder wie siehst du das Bratty?

vor 8 Minuten, schrieb DerKater:

eine Session in einer alten Dampflok..das hätte doch auch mal was?
Oder wie siehst du das Bratty?

Alte Dampflokomotiven finde ich richtig toll @DerKater 😃👍

Gerade eben, schrieb Bratty_Lo:

Alte Dampflokomotiven finde ich richtig toll @DerKater 😃👍

ja..jetzt mal bei aller Albernheit...die haben echt was..und dann ein alter Schlafwaggon...da wird doch die Fantasie angeregt?

Vor 9 Stunden, schrieb MrError:

MS steht für Master Slave

Dankeschön. Hatte das gar nicht auf dem Schirm. 😎
Verwende und mag selbst nur den Begriff Herr, bzw eben Ds. 🙃

@MrError macht zumindest was richtig, wenn er MS für Master/Slave statt M/s schreibt.

Denn ich würde auch DS schreiben... statt Ds

🤭 Daran merkt man ja schon die Korrektheit. 👍 

(bearbeitet)

jack@jackXjacqueline:

Am 10.5.2026 at 09:17, schrieb MrError:

Hallo in die Runde,

ich stehe aktuell vor einer Situation, bei der ich mir unsicher bin, wie ich sie bewerten soll. Es besteht die konkrete Möglichkeit, ein MS umzusetzen, bei dem es um die Versklavung einer schwarzen, sehr charakterstarken Frau geht. Das Interesse daran ist auf beiden Seiten vorhanden.

Obwohl der Konsens zwischen uns klar ist, habe ich moralische Bedenken, ob das nicht problematisch sein könnte

Warum sollte das problematisch sein? Weil man heute im BDSM-Kontext nur noch charakterstarke Frauen, die weiß, gelb oder lila-mit-rosa-Punkten sind versklaven darf? Rhetorische Frage. Solche Bedenken sind für mich ein Indiz, dass man sich nicht von indoktriniertem Denken befreien und damit zu einer differenzierten Sichtweise gelangen kann. Interesse ist da, Konsens ist da, ist doch positiv. Was interessiert euch also die negativ behaftete geschichtliche Bewandtnis im Hinblick auf ihre Hautfarbe?

******

bearbeitet von CaraVirt
Textteile wg. Bezug auf inzw. gelöschte Inhalte entfernt

Grundsätzlich sollte Hautfarbe dabei erstmal völlig egal sein, welche Dynamik man eingehen kann/darf/möchte... Die Frage, ob man das moralisch vertreten kann, kommt erst da auf, wenn man bewusst Klischees, Vorurteile oder historischen Kontext ins Spiel bringen möchte/würde...

So gesehen wäre es für mich rassistischer POC als Sklaven auf Grund ihrer Hautfarbe abzulehnen als eine solche Dynamik aufzubauen. 

Soll es aber wirklich darauf hinauslaufen, dass es den Bezug zur Sklaverei in der neuen Welt Teil der Dynamik werden soll, kann ich die Bedenken verstehen - wenn du also ein bestimmtes Bild bedenklich findest, dann mach nichts, was in diese Richtung gehen würde. Es gibt da ja trotzdem genug Möglichkeiten um das in einem neutralen Setting auszuleben...

(bearbeitet)

Ich empfinde diese Äußerung als unangemessen und im Ton vergriffen. Zudem halte ich sie für sehr verletzend.

Ich fände es respektvoller, wenn solche Kritik offen und persönlich geäußert wird, anstatt sich hinter der Anonymität zu verstecken.

bearbeitet von MrError

Für mich gibt es einen klaren Unterschied zwischen einer BDSM-Sklavenrolle als Kink oder bewusster Machtdynamik — und echter historischer Sklaverei.
Im BDSM-Kontext basiert für mich alles auf Freiwilligkeit, Vertrauen und gegenseitigem Einverständnis. Auch wenn Begriffe wie „Sklavin“ oder „Besitz“ genutzt werden, bleibt für mich immer klar, dass es sich um eine gewählte Dynamik zwischen zwei gleichwertigen Menschen handelt. Grenzen können kommuniziert werden, Konsens kann entzogen werden, und genau das unterscheidet diese Form von Machtgefälle fundamental von realer Unterdrückung.
Mich interessiert an solchen Dynamiken vor allem die psychologische Ebene: Hingabe, Kontrolle, Verantwortung, Vertrauen und das bewusste Erleben von Machtverhältnissen innerhalb eines sicheren Rahmens.
Historische Sklaverei — insbesondere aufgrund von Hautfarbe — hat damit für mich nichts Erotisches oder Spielerisches zu tun. Dort ging es um echte Gewalt, Entmenschlichung, Zwang und den Verlust jeglicher Freiheit. Menschen hatten keine Wahl. Genau dieser fehlende Konsens macht für mich den entscheidenden Unterschied.
Eine freiwillige Unterwerfung innerhalb eines Kinks ist für mich etwas vollkommen anderes als reale Machtlosigkeit und tatsächliche Unterdrückung.

  • Moderator

Ich habe diverse Beiträge wegen "zuviel Politik", offTopic und zugehörigen Reaktionen entfernt.

LG Carmen, FET Team

vor 9 Minuten, schrieb drochtersen62462:

Ich verstehe dein Argument nicht. Die These, dass es so etwas wie zum Sklaven geboren gibt, halte ich im Kontext von echter Sklaverei für rassistisch.

ich nicht !!! ich vergleiche jetzt mal ... in einer Familie , wo noch ein Nachzügler kommt , der ältere musste von klein an mit "ran" (im Haushalt oder Garten helfen) der kleine Fratz ... süß/frech ... wird zum Kindergarten gefahren während die Große zwei Straßen weiter zur Schule laufen muss ! Sie wird immer für ihren Bruder den Goldjungen mitarbeiten müssen weil Haushalt ist ja für Frauen oder  'das hättest Du für Dein Bruder mitmachen können" ; bäumt sich die ältere später auf heißt es "du bist die ältere , sei vernünftig" ... der Aspekt das ein oder beide Elternteile Agressiv sind verstärkt das noch ...und meist auch handgreiflich ! also in dieser Hinsicht ist die Zeit / Ort sehr entscheident für jegliche Zukunftsaspekte (Beruf/Partner/Gesundheit ...) 

 

das ist meine Meinung und vertritt nicht die Mehrheit , bitte melden wenn ich falsch liege 

Ich verstehe deinen Standpunkt. Die Frage bezog sich nach meinem Verständnis auf die ethische Vertretbarkeit einem Menschen im kink Kontext die Sklaven Rolle zuzuschreiben, wenn dieser eine dunkle Hautfarbe hat. Für mich hat sich da die Frage nach der Vertretbarkeit im Sinne von historischer Rollenzuschreibung gestellt.
Das was du sagst ist völlig richtig und schlimm und tragisch, hat für mich nur weniger mit Hautfarbe zu tun.
Ich denke falsche liegen gibt es hier nicht. Viele Perspektiven sind hilfreich für alle Beteiligten.

Wäre es nicht umgekehrt rassistisch, die Hautfarbe damit sachfremd in Verbindung zu bringen und deshalb davon Abstand zu nehmen? Pflichte @nonick72 sinngemäß bei.

Aber das mal beiseite, ich sehe da überhaupt kein Problem, solange eben Konsens besteht. Finde es fast komisch, diese Frage überhaupt zu stellen, da es ja erstmal gemäß Fragestellung nur um Sklavenhaltung geht und meinem Verständnis des TE nach nicht mal explizit darum, irgendeinen historischen Kontext oder die Hautfarbe allgemein mit einzubringen (was aber auch bei Konsens völlig legitim wäre, wtf?).

@Arasjal: Ethisch und rechtlich vertretbarer Konsens sind zwei völlig verschiedene Paar Schuhe. Den Kannibalen als Vergleich anzuführen ist ja echt nicht dein Ernst, oder? Du argumentierst da auf einer Ebene, die du selbst nicht leiden kannst und vergleichst Äpfel mit Birnen.

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