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Dom als Verbrecher


Us****

Empfohlener Beitrag

Vor 8 Minuten , schrieb Toy4her:

Ich habe nach dem Lesen vieler Beiträge hier auch den Eindruck, dass die Differenzierung dazu schwierig ist. 
 

Allerdings finde ich, kann man zum einen von außen nicht sagen ob da jemand „nur Täter auf der Dom-Seite sieht“ oder ob jemand Vorsicht walten lässt, beim Kennenlernen. Was von beidem genau vorliegt kann wohl immer nur die Person sagen die selbst auf ihre Sicherheit achtet. 
Indem man sich auf die Partnersuche begibt, gibt man ja auch der anderen Seite die Chance Vertrauen zu verdienen, eine Verbindung aufzubauen etc., damit ist für mich auch der potentielle Vorwurf der Vorverurteilung und des Generalverdachts passé, denn man gibt ja ergebnisoffen die Chance zum Kennenlernen. Dann ist es für mich bereits schlicht Vorsicht, Achtsamkeit und normale, gesunde Skepsis während dieser Phase, in der man das Gegenüber (Geschlecht egal) nicht kennt/ noch nicht einschätzen kann. 

Ebend deshalb finde ich Aussagen wie : mir ist noch keine Frau untergekommen die mich so behandelt hat! Etc irgendwie Realitätsfremd. Kriegt man ja nicht immer mit wenn eine Frau die Straßenseite wechselt oder auf ihr Glas schielt im Klub. Bei Aussagen wie: habe es noch nie bewusst wahrgenommen ! Gehe ich ja mit🤷‍♀️.

Vor 12 Stunden, schrieb Toy4her:

Kannst du ein Beispiel für diese egoistische Bevorteilung nennen? Wie bevorteilt sich da wer?

Wie schon gesagt kenne ich bisher nur meine Perspektive und es soll jetzt nicht darum gehen "mein Leid zu klagen". Einen extremen Fall habe ich tatsächlich erlebt, was dann so Telefonscherz vibes hatte. Verallgemeinert geht es darum, dass viel erwartet wird an Mühe und Mittel zu investieren oder auch was Monogamie in der Beziehung angeht, wo dann mit zweierlei Maß gemessen werden soll ohne Absprache. Es ist einfach die Art und Weise dieses "Selbstverständliche" im Umgang - vielleicht ist es das übertragen einer Opferrolle in den Alltag? Sehe es eigentlich nicht so und ich höre hier schon die ersten jammern, dass es ja auch tatsächliche Opfer gibt und man das mitbedenken und Kulanz für die persönliche Entwicklung zeigen soll. Das ist richtig und Nicht mit "Opferrolle" gemeint. Es ist weniger das "sich selbst als Opfer sehen" und dadurch Handlungen und Haltungen als gerechtfertigt auszulegen - sondern eher andersherum, dass eben pauschalisierend ein Täterbild hineininterpretiert wird und davon, dann die Rechtfertigung gespeist wird sich unfair zu verhalten.

Nochmal es geht hier nicht um Flirt und d/s Dynamik im eigentlichen Sinne. Sondern zwischenmenschlichen Alltag.

Vor 1 Stunde, schrieb slavejaykay:

Ja klar, vorsichtig sein und nicht jeden blind vertrauen ist nie verkehrt. Ich bin auch vorsichtiger geworden, aber jeden Menschen gegenüber. Egal ob Mann oder Frau. Aber ich sehe nicht jeden als potentiellen Täter an. Vorsichtig sein und jemanden gleich als Täter sehen sind zwei paar Schuhe. 

Fast exakt mein Wortlaut, vergiss es... das wird hier von einigen gerne gleichgesetzt, ich habs aufgegeben. Es ist halt schon schwierig, dazwischen zu unterschieden, ob man vorsichtig ist, weil jemand negative Intentionen haben "könnte" oder vorab davon ausgeht, dass er sie hat, bis er selbst das Gegenteil beweist, was nie zu 100% im reinen Dialog möglich ist. Aber was weiß ich schon, Kampf gegen Windmühlen und so.

vor 4 Minuten, schrieb User01name:

 

Wie schon gesagt kenne ich bisher nur meine Perspektive und es soll jetzt nicht darum gehen "mein Leid zu klagen". Einen extremen Fall habe ich tatsächlich erlebt, was dann so Telefonscherz vibes hatte. Verallgemeinert geht es darum, dass viel erwartet wird an Mühe und Mittel zu investieren oder auch was Monogamie in der Beziehung angeht, wo dann mit zweierlei Maß gemessen werden soll ohne Absprache. Es ist einfach die Art und Weise dieses "Selbstverständliche" im Umgang - vielleicht ist es das übertragen einer Opferrolle in den Alltag? Sehe es eigentlich nicht so und ich höre hier schon die ersten jammern, dass es ja auch tatsächliche Opfer gibt und man das mitbedenken und Kulanz für die persönliche Entwicklung zeigen soll. Das ist richtig und Nicht mit "Opferrolle" gemeint. Es ist weniger das "sich selbst als Opfer sehen" und dadurch Handlungen und Haltungen als gerechtfertigt auszulegen - sondern eher andersherum, dass eben pauschalisierend ein Täterbild hineininterpretiert wird und davon, dann die Rechtfertigung gespeist wird sich unfair zu verhalten.

Nochmal es geht hier nicht um Flirt und d/s Dynamik im eigentlichen Sinne. Sondern zwischenmenschlichen Alltag.

Ich lese da jetzt heraus, dass eine Frau, neben dir mehrere Partner haben wollte ohne dir das Gleiche zuzugestehen und das mit ihren bisherigen Erfahrungen und dem Misstrauen gegenüber Männern gerechtfertigt hat. Geht es darum?

Nochmal, ich finde es schwierig den Kern deines Themas zu erfassen, weil ich kaum Beispiele oder konkrete Vorgänge lese. 

Vor 11 Stunden, schrieb Lilly-1201:

Was ich aus deinen Zeilen herauslese, ist vor allem Frust darüber, dass manche Frauen dir von Anfang an mit Misstrauen begegnen, obwohl du Wert auf Verantwortung und Sicherheit legst. Das, was du beschreibst, empfinde ich allerdings nicht als Generalverdacht, sondern als Vorsicht. Und worauf basiert Vorsicht häufig? Ist sie nicht oft Ausdruck von Unsicherheit? Diese Unsicherheit entsteht in den meisten Fällen nicht grundlos, sondern ist das Ergebnis von Erfahrungen, die Menschen gemacht haben. Sollte sich dein Vorwurf oder deine Frage daher nicht eher an diejenigen richten, die durch ihr Verhalten überhaupt erst zu dieser Unsicherheit beigetragen haben? Ich kann gut nachvollziehen, dass sich das für dich ungerecht anfühlt. Schließlich musst auch du die Folgen von etwas mittragen, das andere verursacht haben. Vielleicht gelingt es dir ja, die Situation mal aus einer anderen Perspektive zu betrachten: Ich gehe davon aus, dass deine Worte nicht mit einer bösen Absicht geschrieben wurden. Dennoch können sie bei vielen Frauen den Eindruck hinterlassen, dass ihr Unsicherheitsgefühl übertrieben oder unbegründet sei. Genau das kann jedoch dazu führen, dass sie sich künftig noch weniger öffnen oder noch vorsichtiger werden. Bitte versteh das nicht als Vorwurf. Es ist vielmehr der Versuch zu verdeutlichen, dass unser Handeln zu einem großen Teil von unseren bisherigen Erfahrungen geprägt wird. Wenn du möchtest, dass sich win Mensch bei dir sicher fühlt, dann beginnt das damit,  Gefühle ernst zu nehmen, ganz unabhängig davon, ob du sie nachvollziehen kannst oder  nicht. Sicherheit entsteht dort, wo sich ein Mensch mit all seinen Stärken, Ängsten und Unsicherheiten gesehen und angenommen fühlt. Sei der Mensch, der ihr dieses Gefühl geben kann und zwar unabhängig davon, wie viel Zeit dieser Prozess braucht. Wenn dir diese Geduld oder dieses Verständnis fehlt, dann bist du möglicherweise nicht der sichere Hafen, den sie gerade braucht. Das bedeutet allerdings nicht, dass respektloses Verhalten oder pauschale Vorverurteilungen in Ordnung sind. Auch Menschen, die negative Erfahrungen gemacht haben, tragen Verantwortung dafür, anderen fair zu begegnen. Aber es hilft vielleicht zu verstehen, woher dieses Misstrauen kommt und den richtigen Adressaten für deinen Unmut zu wählen. 

Das ist gut! Ja vielleicht ist da etwas dran obwohl ich eigentlich nicht denke dass es um Vorsicht geht. Aber es schadet nicht in der Hinsicht sensibeler zu sein! - Was mir auffällt ist, es könnte ja sein dass ich selbst unbewusst pauschalisiert habe! Ein paar extremere Fälle könnten mich ja verleitet haben in subtileren Situationen einen ähnlichen "Modus" hineininterpretiert zu haben, wobei es eigentlich Vorsicht war! Dann wäre dieses "Problem" in meinen Augen größer bzw häufiger geworden als es eigentlich ist. - Andererseits denke ich Vorsicht eigentlich auch immer mit und will Raum geben initiative zu ergreifen und Sicherheit herzustellen auch dort wo ich es selbst nicht sehe. Vielleicht achte ich aber auch ein bisschen zu sehr drauf 😅 Wenn jemand "fühl dich sicher, fühl dich sicher, fühl dich sicher" signalisiert ist das vielleicht erstens nicht gerade sexy und zweitens eher gruselig - aber das alleine Selbsreflektiv zu lösen ist sehr schwierig, Einbildung auch ne Bildung, vielleicht zu sehr verkopft und zerdacht (dazu neige ich) und da brauch ich dann die Meinung von Außen. Da werde ich wohl Freunde fragen müssen. Eine Freundin (Brat, wir hatten vor 1000 Jahren mal was) wird mich dafür bestimmt auslachen, wenn nicht, hab ich wohl wirklich was zu lernen gefunden.

Vor 2 Stunden, schrieb Alexiel_Mistress:

A nicht jede bdsm betreiben Dame ist  sub... Was ein Teil der Frauen dann auch zu Tätern machen würde (deiner Logik nach, weil jeder Dom ist ein Täter /Arschloch) 

B stino oder nicht, Vorurteile hören nicht mit Neigung oder Sexualität auf 

C gibt's das Vorurteil jede femdom ist nur auf Geld aus, da muss ich und andere auch erst mal gegen an kommen. 

Also so viel  zu Vorurteilesfrei... 

 

Ich hab mit einigen sub Damen zu tun und keine ist wie du beschreibst... 

Liegt es also an deinem Beuteschema das dieses Verhalten so oft bei dir auftaucht? 

#roterfaden

Frage kein Angriff... Muss man ja hier auch immer dazu schreiben 

 

Und zum

Ausser mir hat nie jemand gesagt das alle Frauen so sind.... Liest sich für mich anders in einigen Beiträgen. 

 

Also ich gehe mal davon aus dass sich das nicht auf meine Kommentare bezogen hat, falls doch reden wir beide wieder komplett aneinander vorbei.

Vor 2 Stunden, schrieb S_Rose:

Nein, komplett daneben. Aber netter Versuch

Nö ich finde da ist ein Punkt. Ich finde eher deinen ursprünglichen Pilzvergleich ein wenig schwierig.

Vor 25 Minuten , schrieb Aberration:

Fast exakt mein Wortlaut, vergiss es... das wird hier von einigen gerne gleichgesetzt, ich habs aufgegeben. Es ist halt schon schwierig, dazwischen zu unterschieden, ob man vorsichtig ist, weil jemand negative Intentionen haben "könnte" oder vorab davon ausgeht, dass er sie hat, bis er selbst das Gegenteil beweist, was nie zu 100% im reinen Dialog möglich ist. Aber was weiß ich schon, Kampf gegen Windmühlen und so.

Wie mit einem tollwütigen Hund. Wie geht man damit um wenn so ein Hund den man nicht ganz einschätzen, kann auf einen zustürmt. Macht schon einen Unterschied wenn man weiß der hat Tollwut oder eben nicht. Achtung und der Witz an Tollwut, man sieht "***" nicht direkt. Es ist anders als die *** eines Ketten-, Polizei- oder Kampfhundes! - Vielleicht hilft dieses Bild beim Unterscheiden zwischen Vorsicht und Vorurteil.

Also wenn der fremde Hund (Dom) ankommt Schwanzwedelnd, aber wirkt irgendwie komisch und krank, erst streicheln, wenn man weiß was los ist. 🙃😜

Moin,

 

Also was ich aus deiner Beschreibung entnehme @User01nameist verfehlte bzw. fehlende Kommunikation und damit das außer acht lassen einer der tragenden Säulen in einer Beziehung mit Machtgefälle.

Am 5.7.2026 at 10:20, schrieb User01name:

Man versucht die Person eingehend kennen zu lernen und zu verstehen. Zumindest in der d/s Dynamik die ich als erstrebenswert und Ideal ansehe.

Wo ist dort bitte Kommunikation und Wertschätzung?

Du versuchst eine Person kennen zu lernen und obwohl Du dieses nicht einmal abgeschlossen hast, fängst Du an, deine ideale einer D/S-Beziehung um zu setzen.

 

Ein Machtgefälle muss von beiden Seiten getragen und gestaltet werden. Ansonsten ist man von einvernehmlich, von SSC weit entfernt.

Dass der submessive Part eigene Ideen, Wünsche und Erwartungen einbringt ist völlig normal und hat nichts mit Brat zu tun.

Besonders in der Anfangsphase bringt der submessive Part sich ein,CDA auch dieser Ideale hat, weil dieser weiß,, diese sind für ihn Befruedigung.

Am 5.7.2026 at 10:20, schrieb User01name:

Als Dom kümmert man sich, pflegt und elaboriert Consent. Man übernimmt Verantwortung, Sicherheit beim Spiel und gibt emotionale Stütze.

Das was du dort beschreibst ist eine weitere zwingende Stütze einer BDSM -Beziehung.

Das Du dieses Verhalten von Dir als besonderes Leistung aufführst, stellt die  Frage in den Raum, hast Du BDSM in seiner Gesamtheit verstanden?

 

Im übrigen stimme ich ( auch wenn diese Dame meine Zustimmung ärgern könnte) zu

Am 5.7.2026 at 12:30, schrieb Alexiel_Mistress:

Was hat das ganze mit Verbrecher und Schuld zu tun?

Im Grunde eigentlich nichts.

Wenn man allerdings diese Aussagen liest:

Am 5.7.2026 at 10:20, schrieb User01name:

Das Vorurteil steht und bemächtig Sub dazu sich an keine moralischen Grenzen halten zu müssen. Keine Selbstverantwortung.

Welche moralischen Grenzen sind gemeint, aus dem Kontext heraus, jene welche Du für Dich/euch fest gelegt hast?

 

Am 5.7.2026 at 10:20, schrieb User01name:

Zur Frage. Ist das eine Gender Sache? Verhalten sich manche männliche Subs gegenüber ihren Dominas genauso, oder kommt das fast nie vor? Und habt ihr ähnliche Erfahrungen gemacht?

Männliche Szb's haben andere "Eigenarten" und @Aberration und andere Dom's haben Dir  ja zugestimmt, ähnliche Erfahrungen sammeln zu dürfen.

 

Ich persönlich kann Dir nicht beipflichten, da ich dein/Euer Problem nicht bei der Dame sehe.

Ihr bezeichnet es als BDSM-Erfahrung.

Im Stino-Bereich würde man davon sprechen, dass das Mädel dem Kerl gezeigt hat,cdass dessen Macho/Pascha  Allüren ins lee e gelaufen sind..

Egal ob enttäuschte Mann im BDSM Bereich, wie Du  es bist und andere Oder der Macho im Stino-Bereich das Verhalten ist gleich 

Selbstzweifel am eigenen Verhalten Fehlanzeige. Stattdessen übernimmt man die Opferrolle.

 

 

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