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Dominanz


sh****

Empfohlener Beitrag

vor 5 Minuten, schrieb Windgust:

Wir sind hier im BDSM, nicht wahr? Es geht also nicht um Alltagsdominanz und Führungsrollen. Was wäte sonst mit denen, die beruflich dominant sind, privat aber als Sub spielen? Was wäre sonst mit Switcher-Paaren, die ihre Rollen tauschen?

Das ist nur möglich, weil Dominanz im BDSM eine Rolle ist. Manche sind in ihrer Veranlagung auf diese Rolle festgelegt, so wie ich. Aber wer weiß, was die Zukunft noch bringen wird.

Die dominante Rolle Im BDSM läßt sich ganz gut beschreiben, finde ich. Wobei die Schwerpunkte jeder anders lebt. Mir fällt ad hoc ein: Die Führung übernehmen, die Entscheidungen für die Sub mit zu übernehmen, fürsorglich sein, klare Anweisungen geben, auch einvernehmliche Rücksichtslosigkeit, konsequent sein, beschämung der Sub und bei mir jedenfalls, dass ich meine liebe Sub schlage.

Sehr schön beschrieben. Was fühlst du dabei?

(bearbeitet)
vor 22 Minuten, schrieb Rosenrot82:

Sehr schön beschrieben. Was fühlst du dabei?

Danke. Was ich fühle wenn ich meine Dominanz auslebe? Eine sehr persönliche Frage, findest du nicht, liebe @Rosenrot82?

bearbeitet von Windgust
vor 2 Stunden, schrieb Windgust:

Danke. Was ich fühle wenn ich meine Dominanz auslebe? Eine sehr persönliche Frage, findest du nicht, liebe @Rosenrot82?

Ja das stimmt. 

@Windgust
Ich kommentiere es mal aus meinem Verständnis heraus. Dies soll keine Kritik sein, an dem, was Du ausgeführt hast und es ist auch nichts falsch daran.

Nur ist es zu vereinfacht den Aspekt der Rolle zu verallgemeinern:
 

vor 4 Stunden, schrieb Windgust:

Das ist nur möglich, weil Dominanz im BDSM eine Rolle ist

Weil dieser Ansatz eben nur dann zutrifft, wenn es nicht gleichzeitig der Identität entspricht.

Es gibt da zwei Ansätze, die Rolle, die meist nur temporär eingenommen wird und oft mit dem Begriff "Spiel" verbunden wird. Das wird auch oft als "nice-to-have" umschrieben, d.h. es stürzt die Beziehung nicht in eine Krise, wenn diese Rolle bzw. Rollen nicht eingenommen werden, sondern ist in diesem Kontext mehr ein Add-On oder eine Option.

Das deckt sich auch mit Deinen Beispielen, die dann das Einnahmen einer Rolle beschreiben:

vor 4 Stunden, schrieb Windgust:

Was wäre sonst mit denen, die beruflich dominant sind, privat aber als Sub spielen? Was wäre sonst mit Switcher-Paaren, die ihre Rollen tauschen?

Der andere Ansatz ist der "Identitäre" Ansatz,  der darauf beruht, dass es sich um ein elementares Bedürfnis handelt, D/s-Positionen in einer Beziehung wahrzunehmen. Diese der eigenen persönlichen Veranlagung entsprechen. Die Sub z.B., die es braucht sich selbst in einer Beziehung tief hingeben zu können und geführt zu werden. Der Dom, der die korrespondierenden Eigenschaften in seiner Persönlichkeit hat und sich nicht eine erfüllende Beziehung vorstellen kann, in der diese Eigenschaften nicht wertgeschätzt oder gar benötigt und dankbar angenommen werden.

Das klassische Beispiel im D/s ist die 24/7 D/s-Beziehung. Da geht man normalerweise nicht davon aus, dass die Partner eine Rolle spielen, sondern dass es ihrer Identität entspricht.

Also, wenn die guten Beispiele zu Eigenschaften, die Du nennst, nicht nur temporär vorhanden sind, sondern ganz generell ein elementarer Teil der Persönlichkeit und Beziehung sind:
 

vor 4 Stunden, schrieb Windgust:

Die Führung übernehmen, die Entscheidungen für die Sub mit zu übernehmen, fürsorglich sein, klare Anweisungen geben, auch einvernehmliche Rücksichtslosigkeit, konsequent sein,

Rolle in Bezug auf menschliches Verhalten ist immer der soziologische Begriff - nicht die Theater-, nicht die Küchenpapierrolle. So wie die Elternrolle. Die Frauen-Rolle. Es sind Verhaltenssets in sozialen Kontexten. Elternrolle wird von hoffentlich den meisten Eltern als etwas identitäres wahrgenommen, etwas, dass sie sind. Aber, auch hoffentlich für die meisten geltend, nicht alles, was sie sind.

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