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Fehlt der Konsens?


Si****

Empfohlener Beitrag

Vor 3 Minuten , schrieb Tau08:

Es gibt keine einfachen Antworten auf komplizierte Themen. 

Menschen neigen aber zur Vereinfachung, pauschalisieren, um sich eine Sache besser verständlich, greifbar, versöhnlich oder umgekehrt, angreifbar zu machen.

Schnell entstehen Ideologien. Eine laute Minderheit belästigt und behelligt die stille Mehrheit, die genervt reagiert, es in Antipathie übergeht und sich weiter steigert. 

Das betrifft Feminismus wie auch Klimakleber, Veganer, Umweltaktivisten und viele weitere. 

Missstände und Probleme sind den meisten Menschen durchaus bekannt.

Sie haben aber ihre eigenen Themen und Probleme. Und sie wollen frei sein in ihren Entscheidungen und Überlegungen ohne von anderen ständig Vorhaltungen und Belehrungen zu bekommen. 

Viele Aktivisten tun der gutgemeinten Sache einen "Bärendienst". Menschen gewinnt man nicht durch Belehrung - nie.

Das ist ja gerade das Thema was ich angesprochen habe

Das ist ein Thema welches ich auch angesprochen habe, ja.

Beide Seiten müssen für einen guten Dialog zumindest ein Stück weit offen sein. Ansonsten kommen nur zwei Meinungen zu Tage. Im besten Fall entsteht bei einem Dialog ja was neues und nicht nur alte Meinungen, oder? :)

vor 2 Stunden, schrieb DreamGirlYuki:

 

Zumal das ,,männliche Privileg" ebenfalls nicht von Frauen erschaffen wurde sondern eine Konsequenz aus Patriarchat ist. Klassisches eigentor. Hatte es überlesen

Frauen war es mit Sicherheit nicht verboten, ein soziales Jahr beim "Zivildienst" anzutreten, wie auch den Männern, die den Wehrdienst verweigerten.  Männer hatten das "Privileg" (zu meiner Zeit) entweder 15 Monate ihrer Jugend beim Bund zu verschwenden, oder alternativ 18 Monate beim Zivildienst. Letzteres vielleicht weniger eine Verschwendung, weil wirklich sinnvoll, aber trotzdem mit einem lächerlichen Taschengeld als Monatssold, während die weiblichen gleichaltrigen Jahrgänge weiter in der Firma ihrer Karriere fronen durften.
Nun verstanden?

vor 18 Minuten, schrieb SilentLove_:

Das ist ein Thema welches ich auch angesprochen habe, ja.

Beide Seiten müssen für einen guten Dialog zumindest ein Stück weit offen sein. Ansonsten kommen nur zwei Meinungen zu Tage. Im besten Fall entsteht bei einem Dialog ja was neues und nicht nur alte Meinungen, oder? :)

Genau. Wir sollten hier im Forum dazu in der Lage sein, es besser zu machen wie Politik und die sogenannte "Debattenkultur" in unseren Medien. Weil wir es können und weil wir hier recht frei diskutieren können, ohne dass uns ein vorgebriefter Moderator - wie in Talkshows im ÖRR - ständig ins Wort fällt, wenn eine nicht konforme Meinung vertreten wird ;) 

Vor 7 Minuten , schrieb BP139:

Genau. Wir sollten hier im Forum dazu in der Lage sein, es besser zu machen wie Politik und die sogenannte "Debattenkultur" in unseren Medien. Weil wir es können und weil wir hier recht frei diskutieren können, ohne dass uns ein vorgebriefter Moderator - wie in Talkshows im ÖRR - ständig ins Wort fällt, wenn eine nicht konforme Meinung vertreten wird  

Ich fänd es alleine gut, weil das Bild von der Szene ein völlig anderes ist. Andere denken hier werden alle sinnlos verprügelt und jeder steht drauf. Was ist wenn sie wüssten, das wie hier wirkliche Debatten führen? Sie würden wahrscheinlich völlig irritiert sein. Die Wahrheit ist doch: wir können hier selber entscheiden was wir wollen. Niemand bestimmt das im Grunde. BDSM ist auch Freiheit, nicht nur wie man Sexualität lebt, auch die Ansichten sind total verschieden. Ich finde das schön. BDSM bietet eine Bandbreite an Menschen die sich wirklich Gedanken gemacht haben über das für was die stehen und hinter was sie stehen möchten. Und das finde ich beeindruckend.

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