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Sexuell dominant oder fehlende Unterwürfigkeit?


La****

Empfohlener Beitrag

Es ist doch schön, dass es hier nicht nur schwarz und weiß gibt.

Für mich gibt es da verschiedene Ebenen:
Geht es um meinen Körper: Konsens. Wenn ich bestimmte Handlungen an mir möchte/nicht möchte, ist das nicht dominant/devot, sondern in erster Linie Konsens.

Wenn ich Handlungen an jemanden anders ausführen möchte oder möchte, dass jemand anders Handlungen ausführt, betrifft das die Ebene der Dominanz. (Der klassische sich selbst vermarktende „Lecksklave“ wäre damit eben in dem Teil auch dominant)

Gestehe ich jemanden anders zu, innerhalb bestimmter Grenzen Handlungen an mir vorzunehmen oder mich vornehmen zu lassen, wäre das devot.

Und natürlich kann man in den Bereichen noch aktiv oder passiv sein.

Zu der Frage: „Wo beginnt weibliche Dominanz“?
In dem Moment, wo eine Entscheidung nicht nur die Frau betrifft und eine Teilnahme einer anderen Person (aktiv oder passiv) erforderlich ist.

Am 27.9.2026 at 15:05, schrieb LadyViolet_:

Der Umgang mit Penetration und vor allem damit wer bestimmt, was gemacht wird, wie es gemacht wird, was sich wohin entwickelt, in welche Richtung - das will ich bestimmen.

Geht es dominanter?

Nicht dominant wäre es, wenn man das alles in Kooperation, gleichberechtigt mit dem Partner abstimmt. Jeder folgt seinem Gefühl und achtet auf den Partner.

Vielleicht ist deine Motivation nicht dominant, deine Handlungen sind es.

Du schreibst von Ekel, einem Freiheitsgefühl und dem Loslassen. Da geht es m. E. steil in deine Psyche, von der ich keine Ahnung habe.

Am 27.9.2026 at 15:05, schrieb LadyViolet_:

Die "Dominanz" könnte man sagen, beginnt da, wo es um Erniedrigung geht, um Schmerzen - doch das ist eigentlich Sadismus

SM kann man auch gleichberechtigt ausleben. Zu D/S wird es, finde ich, wenn der Dominante führt, bestimmt und sich egoistisch auslebt und der Unterwürfige sich selbstlos hingibt.

Am 27.9.2026 at 15:05, schrieb LadyViolet_:

Wo beginnt für euch weibliche Dominanz?

Davon habe ich ebenfalls keine Ahnung. Habe aber das Gefühl, das die Basis geschlechtsunabhängig ist. Die Gemeinsamkeiten im Verhalten sind sehr groß.

Klar dominant, der Übergang ist fließend. Einfaches Beispiel „Du steigst zu erst in das Auto.“ Auch wenn Du gewisse Dinge möchtest, die eventuell uw. sein können, forderst Du das aktiv. Eventuell keine Domina, sicher aber dominant.

Also ich sehe eine Menge Worthüllsen in den Komentaren. Das Ärgert mich mal wieder 🤪

Ich versuche mal aus der Sicht eines Mannes Dominanz für mich zu definieren. Also ich schließe jede Gewährleistung aus, dass meine Worte treffend sind.

Ich glaube es ist erstmal wichtig zu reflektieren wo die lust der Dominanz überhaupt herkommt. Oder das Verlangen Dominanz auszuüben.

Bei mir kann ich definitiv sagen, dass ein Teil biologisch ist.

Andere zu dominieren, aber auch Prise aus nicht verarbeiteten Bindungstraumata.

Dieses Trauma wird kompensiert durch Macht und Kontrolle. (Machtgefälle)

Aber wenn der Gesund teil Aktiv ist - drückt sich meine Dominanz positiv aus und versucht das Leben von anderen zu verbessern.

Ego Ende.


Vor 4 Stunden, schrieb Haifischbecken:

Also ich sehe eine Menge Worthüllsen in den Komentaren. Das Ärgert mich mal wieder 🤪

Ich versuche mal aus der Sicht eines Mannes Dominanz für mich zu definieren. Also ich schließe jede Gewährleistung aus, dass meine Worte treffend sind.

Ich glaube es ist erstmal wichtig zu reflektieren wo die lust der Dominanz überhaupt herkommt. Oder das Verlangen Dominanz auszuüben.

Bei mir kann ich definitiv sagen, dass ein Teil biologisch ist.

Andere zu dominieren, aber auch Prise aus nicht verarbeiteten Bindungstraumata.

Dieses Trauma wird kompensiert durch Macht und Kontrolle. (Machtgefälle)

Aber wenn der Gesund teil Aktiv ist - drückt sich meine Dominanz positiv aus und versucht das Leben von anderen zu verbessern.

Ego Ende.


Mein erster Gedanke dazu war: Ziemlich übergriffig. Zu glauben zu wissen, was das Leben anderer verbessert, und zwar offensichtlich besser als der andere selbst. Und auch noch davon überzeugt zu sein, genau das liefern zu können. Das ist in meinen Augen keine Dominanz, sondern Arroganz.
Wobei ich die ziemlich reflektierte Einschätzung der Ursache wiederum sehr spannend und möglicherweise treffend finde. Das allerdings als, zumindest teilweise, biologisch zu betiteln scheint mir Heuchelei und der Weg des geringsten Widerstands.

Vor 31 Minuten , schrieb MissSarahZart:

Mein erster Gedanke dazu war: Ziemlich übergriffig. Zu glauben zu wissen, was das Leben anderer verbessert, und zwar offensichtlich besser als der andere selbst. Und auch noch davon überzeugt zu sein, genau das liefern zu können. Das ist in meinen Augen keine Dominanz, sondern Arroganz.
Wobei ich die ziemlich reflektierte Einschätzung der Ursache wiederum sehr spannend und möglicherweise treffend finde. Das allerdings als, zumindest teilweise, biologisch zu betiteln scheint mir Heuchelei und der Weg des geringsten Widerstands.

Jo alles gut kann ich verstehen

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