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Neurodivergenz, Kink und Kommunikation


Tk****

Empfohlener Beitrag

Vor 2 Stunden, schrieb SM-Art-5-GG:

Wenn ich das richtig verstehe, dann geht es dem TE um Frauen, die sich als neurodivergent (vorwiegend ADHSler*innen) und als brat definieren, dann allerdings das diesbezügliche Verhalten im Rahmen der Beziehung aufgeben. 

Nun gab es User*innen, die dies bestätigen und auf mehr Selbstsicherheit zurück führen und andere, die den gegenteiligen Effekt vermuten, weil Camouflage in einer intimen, "sicheren" Beziehung nicht mehr nötig wäre.  Das zugrundeliegende ADHS bleibt ja vermutlich. 

Beides hört sich bedingt schlüssig an. 

Daneben gibt es vermutlich die überwiegende Zahl von Frauen, die sich als brat definieren, aber mit Neurodivergenz nichts zu tun haben und demzufolge ihr Verhalten konstant ausüben. Weil sie das Spiel genießen oder verdeckte dominante Anteile mit ausleben, warum auch immer. 

 

Interessant ist sicher auch, ob jemand nun WIRKLICH brat, ADHS, Autist*in oder neurodivergent ist. Aber auch eigentliches Thema des Threads? 🤐

Genauso wenig, warum es offenbar wenig bis keine männlichen brats gibt, wo doch Neurodivergenz sicherlich ähnlich verteilt ist, bei Autisten und ADHSlern sogar eher männlich geprägt?! 🤔

Das wären aber sicherlich interessante Themen für neue Threads. 😊👌

 

 

 

Steht nicht das es um Frauen geht … brat bedeutet göre und ist Geschlechtsneutral🤔 gibt ja auch wenig bis keine männlichen Schlampen🤣🤣 vielleicht ist es mit dem Begriff genau so. Zickiges widerspenstiges Verhalten gibs bei sehr vielen Malesubs🤷‍♀️

(bearbeitet)
vor 10 Minuten, schrieb Arasjal:

 

Steht nicht das es um Frauen geht … brat bedeutet göre und ist Geschlechtsneutral🤔 gibt ja auch wenig bis keine männlichen Schlampen🤣🤣 vielleicht ist es mit dem Begriff genau so. Zickiges widerspenstiges Verhalten gibs bei sehr vielen Malesubs🤷‍♀️

Wenn es so (wirklich) viele gäbe, dann gäbe es doch längst einen entsprechenden "männlichen" Begriff (schlage "Brat Pitt" vor) in der inflationären Begriffswelt des BDSM, oder?! 🤔😀

 

Aber ist auch OT und daher höre ich auf. 😀

bearbeitet von SM-Art-5-GG
Vor 2 Minuten , schrieb SM-Art-5-GG:

Wenn es so (wirklich) viele gäbe, dann gäbe es doch längst einen entsprechenden "männlichen" Begriff (schlage "Brat Pitt" vor) in der inflationären Begriffswelt des BDSM, oder?! 🤔😀

 

Aber ist auch OT und daher höre ich auf. 😀

Männer die sich wie trotzige Gören verhalten 🤣🤣🤣 ne gibs nicht🤣🤣🤣 gerade wenn Se nicht bekommen was sie wollen

Vor 26 Minuten , schrieb Arasjal:

Männer die sich wie trotzige Gören verhalten 🤣🤣🤣 ne gibs nicht🤣🤣🤣 gerade wenn Se nicht bekommen was sie wollen

Meiner Erfahrung nach können Männer die mit Abstand größeren zicken oder gören sein 😅

Vor 3 Stunden, schrieb SM-Art-5-GG:

Wenn ich das richtig verstehe, dann geht es dem TE um Frauen, die sich als neurodivergent (vorwiegend ADHSler*innen) und als brat definieren, dann allerdings das diesbezügliche Verhalten im Rahmen der Beziehung aufgeben. 

Nun gab es User*innen, die dies bestätigen und auf mehr Selbstsicherheit zurück führen und andere, die den gegenteiligen Effekt vermuten, weil Camouflage in einer intimen, "sicheren" Beziehung nicht mehr nötig wäre.  Das zugrundeliegende ADHS bleibt ja vermutlich. 

Beides hört sich bedingt schlüssig an. 

Daneben gibt es vermutlich die überwiegende Zahl von Frauen, die sich als brat definieren, aber mit Neurodivergenz nichts zu tun haben und demzufolge ihr Verhalten konstant ausüben. Weil sie das Spiel genießen oder verdeckte dominante Anteile mit ausleben, warum auch immer. 

 

Interessant ist sicher auch, ob jemand nun WIRKLICH brat, ADHS, Autist*in oder neurodivergent ist. Aber auch eigentliches Thema des Threads? 🤐

Genauso wenig, warum es offenbar wenig bis keine männlichen brats gibt, wo doch Neurodivergenz sicherlich ähnlich verteilt ist, bei Autisten und ADHSlern sogar eher männlich geprägt?! 🤔

Das wären aber sicherlich interessante Themen für neue Threads. 😊👌

 

 

 

Doch, ich kenne auch Männer, die sich als Brat definieren auf ihrer Subseite - da ich nach Männern suche und die nach mir, habe ich da besseren Einblick, profileinstellungsbedingt.
Ansonsten stimme ich Dir zu. Eine präsentierte Auswahl von vermutlich neurodiversen Brats im EP. Manche (formal oder selbstdiagnostizierte) Personen stimmen zu, manche neurotypische Brats.
Und andere wie ich widersprechen aus ihrem Erleben.
Ist ein Ding mit Fremd- und Selbstzuweisungen, sowohl den Begriff Brat als auch Neurodivergenz gegenüber. Brat ist ja nicht ein und dasselbe. Wenn jemand Brat + devot ist, will die Person ja vlt das Bratsein sukzessive ablegen.
Ich bin nicht devot, sondern primal "Brat" - während ich den Begriff unschön finde, bekomme ich das Etikett bzw sehe, dass einiges von meinem Wesen in die Schublade gequetscht werden könnte. Nur will ich ein Biest bleiben, ungezähmt, weil devot spielen mich total langweilen würde. Mein Verhalten ist keinem Mangel der Kommunikation zuzuschreiben. Und als jemand, der sowohl neurodivergent als auch -divers tatsächlich diagnostiziert ist, frage ich mich auch langsam immer mehr, wie sicher die Zielgruppe diagnostiziert ist, oder ob da mehr selbstunsichere Persönlichkeitsmerkmale nach Labeln im BDSM und/oder ICD-10 greifen, ohne sich je gefunden zu haben.
Spreche niemandem sein Selbstverständnis ab, aber sowohl der Brat- als auch der neurodivergente Anteil werden von einem Dritten angegeben, was das ganz schön schwammig erscheinen lässt

Vor 14 Minuten , schrieb TaliX:

Doch, ich kenne auch Männer, die sich als Brat definieren auf ihrer Subseite - da ich nach Männern suche und die nach mir, habe ich da besseren Einblick, profileinstellungsbedingt.
Ansonsten stimme ich Dir zu. Eine präsentierte Auswahl von vermutlich neurodiversen Brats im EP. Manche (formal oder selbstdiagnostizierte) Personen stimmen zu, manche neurotypische Brats.
Und andere wie ich widersprechen aus ihrem Erleben.
Ist ein Ding mit Fremd- und Selbstzuweisungen, sowohl den Begriff Brat als auch Neurodivergenz gegenüber. Brat ist ja nicht ein und dasselbe. Wenn jemand Brat + devot ist, will die Person ja vlt das Bratsein sukzessive ablegen.
Ich bin nicht devot, sondern primal "Brat" - während ich den Begriff unschön finde, bekomme ich das Etikett bzw sehe, dass einiges von meinem Wesen in die Schublade gequetscht werden könnte. Nur will ich ein Biest bleiben, ungezähmt, weil devot spielen mich total langweilen würde. Mein Verhalten ist keinem Mangel der Kommunikation zuzuschreiben. Und als jemand, der sowohl neurodivergent als auch -divers tatsächlich diagnostiziert ist, frage ich mich auch langsam immer mehr, wie sicher die Zielgruppe diagnostiziert ist, oder ob da mehr selbstunsichere Persönlichkeitsmerkmale nach Labeln im BDSM und/oder ICD-10 greifen, ohne sich je gefunden zu haben.
Spreche niemandem sein Selbstverständnis ab, aber sowohl der Brat- als auch der neurodivergente Anteil werden von einem Dritten angegeben, was das ganz schön schwammig erscheinen lässt

…primal brat, sehr schön 😁

Vor 49 Minuten , schrieb SM-Art-5-GG:

Wenn es so (wirklich) viele gäbe, dann gäbe es doch längst einen entsprechenden "männlichen" Begriff (schlage "Brat Pitt" vor) in der inflationären Begriffswelt des BDSM, oder?! 🤔😀

 

Aber ist auch OT und daher höre ich auf. 😀

Es ist weniger off topic als andere Beiträge hier. Englische Begriffe sind per se genderneutral, brat bezeichnet auch ein verzogenes Blag (siehe Ramones' Beat on the Brat). Eine Antwort kann bratty, frech/trotzig-rotzig/aufmüpfig rüberkommen.
Aber Brats im BDSM wird zumindest hierzulande wohl ein wenig stärker mit Frauen assoziiert, vlt bezeichnen sich deshalb weniger Cis-Männer so, ich habe das als Selbstbeschreibung daher häufiger von schwulen und Bi-Männern gehört, als von Heten.

Vor 3 Minuten , schrieb kleiner_phönix:

…primal brat, sehr schön 😁

Aber ich bevorzuge "Biest";)

Am 22.4.2026 at 01:51, schrieb Tkrall:

(Disclaimer: Ich dulde keine Verallgemeinerungen oder sonstige negativen Kommentare zu diesem Thema. Wenn du nichts nettes zu sagen hast... Naja du weißt schon^^ Ich möchte einen netten und respektvollen Erfahrungsaustausch.
Neurodivergenz: Oberbegriff für Autismus, ADHS und mehr.)

Hallöchen^^

Wie im Titel bereits beschrieben geht es um Neurodivergenz, Kink und Kommunikation.
Ich habe eine Beobachtung über die Jahre gemacht die doch Recht interessant ist.
Ich habe schon häufiger mit Subs zu tun gehabt die neurodivers sind und wo von Anfang an klar war, dass es eine ausgeprägte Bratty Seite gibt. Diese dann aber mit der Zeit immer weniger wurde.
Warum? Das habe ich mich auch gefragt also habe ich mit meinen Spielpartner:innen mal reflektiert. Und oft kamen wir zu dem Ergebnis, dass es durch Unsicherheiten bei verbaler Kommunikation nur noch den Ausweg über bekannte wege (Bratty Seite) gab. Jedoch mit der Zeit das gegenseitige einfühlen dazu geführt hat, dass es genug Befriedigung der Bedürfnisse gab ohne diese kommunizieren zu müssen, egal ob verbal oder durch widerspenstiges Verhalten.
Ergo, die Person ist gar nicht Bratty sondern weiß nur nicht anders zu kommunizieren was gewünscht ist.

Da würde es mich jetzt mal interessieren, ob ihr damit auch schonmal Erfahrungen gemacht habt oder wie ihr das seht.
(Natürlich werden Brats die das ganze aus lust am Spiel machen natürlich nicht nachvollziehen können.😅)

Das Thema "neurodivers" (Häufigkeit) würde ich ganz allgemein beim Thema bdsm/ Fetisch sehen und nicht nur im Hinblick auf Brats. 

 

vor 32 Minuten, schrieb TaliX:

 

Aber ich bevorzuge "Biest";)

 

vor 20 Minuten, schrieb kleiner_phönix:

 

Och ich habe so viele Namen, Futterdieb…Wärmeklauer…und Biest gelegentlich auch 😅

Ihr habt schöne Namen ☝️

Meine sind eher: Depp, Idiot oder der Klassiker: " hat dir heute schon jemand gesagt, dass du ein Arschloch bist?" 

(bearbeitet)
vor 6 Minuten, schrieb Tau08:

Ihr habt schöne Namen ☝️

Meine sind eher: Depp, Idiot oder der Klassiker: " hat dir heute schon jemand gesagt, dass du ein Arschloch bist?" 

Reicht gerne mal ein Mikro und einen Spiegel 🤣🤣

bearbeitet von SM-Art-5-GG
Vor 19 Minuten , schrieb Tau08:

Ihr habt schöne Namen ☝️

Meine sind eher: Depp, Idiot oder der Klassiker: " hat dir heute schon jemand gesagt, dass du ein Arschloch bist?" 

Bei mir waren es häufiger F@tze und [email protected] vor BDSM. Ich hab's immer als Kompliment angenommen, jedes Mal, wenn jemandem Worte fehlten, mich möglicherweise sachlich anzugreifen, und man sich dann der untersten sexistischen Schublade bediente, in dem hilflosen Versuch, mich damit zu beleidigen.

Aber zurück zum Thema - viele, viele, vieeele neurologische Abweichungen waren krass unterdiagnostiziert. Jeder hatte einst wen in der Klasse, der keine Augenkontakt konnte und enzyklopädisches Wissen über irgendwas hatte. Oder jemanden, der durch die Gegend schusselte, aber die spannendsten Stories erlebte. Oder jemand, der dauernd in Bewegung war und plötzlich tollkühne Stunts machte.
Der Opa, der die Zugverbindungen des halben Bundeslandes konnte und drei Räume Modelleisenbahngelände im Keller hatte.
Früher nannte man die halt "komisch". Heute sehen wir die Muster besser - das spezielle Interesse kann Musikgeschichte des 16. Jahrhunderts sein, alles Mögliche. Viele maskieren. Man wird das wahrscheinlich nicht von Manfred aus der Buchhaltung erfahren, oder über die Bankerin mit den ausgefallenen Halstüchern.
Im BDSM, auf der Suche nach jemandem, der den Fetisch teilt - wird das viel eher kommuniziert. Dadurch würde es häufiger erscheinen.
Andererseits sind ausgefallene Interessen, Erlebnishunger eben auch Merkmale, und damit wären Divergente vlt tatsächlich auch häufiger vertreten.

vor 16 Minuten, schrieb SM-Art-5-GG:

Reicht gerne mal ein Mikro und einen Spiegel 🤣🤣

Im Spiegel siehst du mich schmunzeln und ins Mikro sprech ich: Stop care what others think 😉

 

vor 4 Minuten, schrieb TaliX:

 

Bei mir waren es häufiger F@tze und [email protected] vor BDSM. Ich hab's immer als Kompliment angenommen, jedes Mal, wenn jemandem Worte fehlten, mich möglicherweise sachlich anzugreifen, und man sich dann der untersten sexistischen Schublade bediente, in dem hilflosen Versuch, mich damit zu beleidigen.

Aber zurück zum Thema - viele, viele, vieeele neurologische Abweichungen waren krass unterdiagnostiziert. Jeder hatte einst wen in der Klasse, der keine Augenkontakt konnte und enzyklopädisches Wissen über irgendwas hatte. Oder jemanden, der durch die Gegend schusselte, aber die spannendsten Stories erlebte. Oder jemand, der dauernd in Bewegung war und plötzlich tollkühne Stunts machte.
Der Opa, der die Zugverbindungen des halben Bundeslandes konnte und drei Räume Modelleisenbahngelände im Keller hatte.
Früher nannte man die halt "komisch". Heute sehen wir die Muster besser - das spezielle Interesse kann Musikgeschichte des 16. Jahrhunderts sein, alles Mögliche. Viele maskieren. Man wird das wahrscheinlich nicht von Manfred aus der Buchhaltung erfahren, oder über die Bankerin mit den ausgefallenen Halstüchern.
Im BDSM, auf der Suche nach jemandem, der den Fetisch teilt - wird das viel eher kommuniziert. Dadurch würde es häufiger erscheinen.
Andererseits sind ausgefallene Interessen, Erlebnishunger eben auch Merkmale, und damit wären Divergente vlt tatsächlich auch häufiger vertreten.

Neurologische Abweichungen und Unterdiagnostik und früher nannte man sie komisch:

Früher, zumindest in meiner Kindheit und Jugend wurde einfach weniger Tamtam gemacht. Abweichungen wurden lockerer hingenommen, "der ist halt hyperaktiv", ein Zappelphilipp,  komisch, aufgekratzt, eine Schlafkappe, etc., es gab kein ADHS, kein Neurodivergent. 

Heute ist man jedoch "krank". Oder "anders". 

Das sehe ich persönlich gar nicht so.

Denn die Natur hat immer ungleich verteilt, optische Merkmale, seelische, geistige, genetische.

Ungleich sein ist der Normalzustand. 

 

Vor 1 Stunde, schrieb Tau08:

Neurologische Abweichungen und Unterdiagnostik und früher nannte man sie komisch:

Früher, zumindest in meiner Kindheit und Jugend wurde einfach weniger Tamtam gemacht. Abweichungen wurden lockerer hingenommen, "der ist halt hyperaktiv", ein Zappelphilipp,  komisch, aufgekratzt, eine Schlafkappe, etc., es gab kein ADHS, kein Neurodivergent. 

Heute ist man jedoch "krank". Oder "anders". 

Das sehe ich persönlich gar nicht so.

Denn die Natur hat immer ungleich verteilt, optische Merkmale, seelische, geistige, genetische.

Ungleich sein ist der Normalzustand. 

 

Nun, es war früher oft Anlass zur Ausgrenzung. Oder von Lehrern verurteilt werden als Faulpelz. Es geht um Verständnis, bei sich, von anderen angenommen zu werden, besseren Umgang finden.
Vorher in der Debatte ist ableistisch gefallen - das war richtigen der Stelle. Aber ich fühle mich nicht behindert. Nur deutlich anders. Mit ein paar Schwächen, und vielen eindeutigen Stärken.
Und mag es, mich mit Leuten zu umgeben, die ähnlich anders ticken, da verbindet mich mehr mit, man tauscht Strategien aus, mit den Handycapaspekten umzugehen. Und es ist nicht so mühsam, sich auszutauschen, man muss sich nicht dauernd anstrengen - der Flow ist besser.

(bearbeitet)
vor 8 Stunden, schrieb TaliX:

über Klient*innen lästert,

Es geht für mich gar nicht um "lästern", wenn man Auffälligkeiten anspricht. Und das meint ja nur die, die erstmal denken, dass bestimmte Dinge eine Lösung sein könnten. Ich meine hier tatsächlich die Leute im Ansatz, die flux mal diese Überlegungen haben (und die gibt es!). Am Ende gibt es natürlich auch diejenigen, bei denen das tatsächlich das Thema ist. 

vor 6 Stunden, schrieb SM-Art-5-GG:

Interessant ist sicher auch, ob jemand nun WIRKLICH brat, ADHS, Autist*in oder neurodivergent ist

Ja, auch das. Da sind gerne auch mal welche Adhs'ler ohne Diagnose, weil auf Google kommt das hin^^ 

vor 2 Stunden, schrieb Tau08:

Früher, zumindest in meiner Kindheit und Jugend wurde einfach weniger Tamtam gemacht. Abweichungen wurden lockerer hingenommen, "der ist halt hyperaktiv", ein Zappelphilipp,  komisch, aufgekratzt, eine Schlafkappe, etc., es gab kein ADHS, kein Neurodivergent. 

Das denke ich mir auch. Früher hieß es einfach: "Lass den mal, der braucht jetzt seine Ruhe", "der ist gerade überdreht und kommt schon wieder runter...".

Jeder ist halt verschieden. 

Aber heutzutage mit den ganzen Neurodivergenzen und Besonderheiten, die man gerne auch mal hat, soll da nach Komplexität gesucht werden, die meiner Meinung nach überbewertet wird. Wie gesagt, ist das nur meine Meinung. 😅 

Für mich wird auch Individualität zu groß geschrieben und Selbstentfaltung. Ja, das soll, darf und kann jeder tun. Wenn man teilweise mal schaut, wie wenig Frustrationstoleranz da ist oder Anpassungsfähigkeit, mangelnde Bindungsfähigkeit. 

Mir ist das egal. Ich sags ja nur. Und jeder heutzutage die "me time" explizit braucht. Ja klar, jeder braucht mal Ruhe und Zeit für sich 😅 

vor 38 Minuten, schrieb TaliX:

Und es ist nicht so mühsam, sich auszutauschen, man muss sich nicht dauernd anstrengen

Mühsam scheint heute so einiges. 

Beziehungen wollen die meisten ja auch nicht mehr. 

Bei Problemen wird die Beziehung beendet. 

Streiten kann man nicht mehr und sich dann einfach wieder vertragen. 😅

Aber die Leute scheinen so ja alle hoch zufrieden zu sein. So für sich und alle reden mit ihren Besonderheiten aneinander vorbei. 

Ja, manchmal ist das vielleicht auch einfacher, dass man die dann hat und die als Grund angeben kann. 

Ich halte davon in gewissen Ausmaßen nichts. Es macht die Leute nicht zufriedener. 

Aber es wird ja auch viel schön geredet. 

bearbeitet von Bratty_Lo
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