Jump to content

Dom Space


Dr****

Empfohlener Beitrag

Bin Sub und braucht es Subspace und Domspace wie sieht das aus jhatte es denk ich nie aber trotzdem extrem schöne Bdsm erfahrung sogar allein ein sehr positiven sub drop gehabt

Ein für mich essenzieller Punkt um in diesen Zustand zu kommen, ist (wie von dir bereits erwähnt) Vertrauen in die Sub. Insbesondere darin, dass sie klar kommuniziert bzw. zu verstehen gibt, falls eine Linie droht überschritten zu werden, oder auch das Safeword benutzt.

Natürlich bin ich währenddessen sehr aufmerksam und achte darauf, ob sie so in ihrem Subspace ist, dass sie evtl. nicht mehr in der Lage ist, dies selber mitzuteilen.

Wenn vorher klar über Vorlieben und Grenzen gesprochen wurde, ich also genau weiß was ich machen kann (oder nicht), gibt dies schon einen sehr guten Rahmen, in dem ich sicher meine dominante Seite ausleben kann. Wenn ich dazu noch weiß, mich darauf verlassen zu können, dass sie bei möglichen Situationen mitteilt dass etwas nicht stimmt, kann ich persönlich voll in den Dom Space gehen und die Situation voll spüren und genießen.

Vor 43 Minuten , schrieb SammySub2002:

Bin Sub und braucht es Subspace und Domspace wie sieht das aus jhatte es denk ich nie aber trotzdem extrem schöne Bdsm erfahrung sogar allein ein sehr positiven sub drop gehabt

Ist ähnlich wie sub space. Dom kann sich ebenfalls komplett fallen lassen. In dem Moment versinken. Einfach hier sein. In extase sein.

Vor 1 Stunde, schrieb Fräulein_Loch:

Mein Dom hat hierzu eben den Kopf geschüttelt. Komplett fallen lassen hieße Gefahr laufen, die Subperson beim Impact Play zu zerteilen, das wäre mutmaßlich nicht mit BDSM vereinbar. Flirrender Hyperfokus, Luft aus Gelee, Dröhnen in den Ohren. Absoluter Machtrausch und die bestenfalls omnipräsente Achtsamkeit, auf Messers Schneide nicht auf der verkehrten Seite herunterzufallen, so ist sein Erleben vom Domspace. Immer? Gott bewahre! Beim Fesseln z.B. ist es anders, subtiler, kontrollierter. Bei Breathplay mit Frischhaltefolie z.B. ebenfalls anders, anders konzentriert, ruhiger. Extase auf die ein oder andere Weise unbedingt, eines aber ist es ganz sicher nicht und das ist fallen lassen. Fühlt sich für mich auch sicherer an. 

 

 

 

 

Besser hätte ich Dom Space nicht definieren können und genau darum geht es mir. Was kann Sub machen, damit Dom da überhaupt erst rein kann.

vor 11 Minuten, schrieb DreamGirlYuki:

 

Besser hätte ich Dom Space nicht definieren können und genau darum geht es mir. Was kann Sub machen, damit Dom da überhaupt erst rein kann.

Absolute Ehrlichkeit, Vertrauen in beide Richtungen, Kommunikation, einander kennen. 

Und die Zeit verschwindet ins nirvana die 5 min sind nur gefühlt denn eigentlich sind ne Stunde oder mehr vergangen 

(bearbeitet)
vor 2 Stunden, schrieb DreamGirlYuki:

 

Besser hätte ich Dom Space nicht definieren können und genau darum geht es mir. Was kann Sub machen, damit Dom da überhaupt erst rein kann.

Meiner braucht Vertrauen in mich. Er bekommt das nicht über Nacht und es wächst auch nach über 3,5 Jahren noch.

Vielem von dem von Alexiel_Mistress' empfundenen pflichtet er bei. Unglaubliche Erfahrung, aber wie erstrebenswert das tatsächlich ist? Schön, das zu kennen, ein unglaublich intensiver Trip und auf jeden Fall mit absoluter Vorsicht zu genießen. Wenn es passiert, okay, darauf aus in dieser intensiven Form ist er allerdings nicht. 

 

bearbeitet von Fräulein_Loch
(bearbeitet)

jack@jackXjacqueline:

vor 6 Stunden, schrieb Aberration:

Stimme @jackXjacqueline zu, aber habe mir die Frage gerade eher in Bezug auf ein frisches Kennelernen gestellt, da es mir da wesentlich schwerer fällt und man sich gegenseitig noch nicht so gut kennt.

Ich war noch nicht in der Situation, aber in dem Fall würde ich es wohl so handhaben, dass ich mich nicht direkt auf meinen Space einlasse und ich kann mir gut vorstellen, dass das auch ganz automatisch passiert, da ich in meinem Kennenlern-Modus generell wacher und reservierter bin. In dieser Phase wäre es für mich dann tatsächlich wichtig, wenn der Submissive kommuniziert, was potentielle Trigger sein könnten, die ihn in den Subspace bringen, um etwas die Kontrolle zu gewinnen und es potentiell steuerbar zu machen. Bei meiner Sklavin weiß ich mittlerweile ganz genau, was sie dort reinbringen kann und wie ich sie auch wieder zurückholen kann. So kann ich es auch vermeiden, sie in ihren Space zu bringen, wenn das für die Session gar nicht meine Absicht ist. Da sind wir eingespielt, aber das war auch ein längerer Prozess und nicht von Anfang an so. Wenn ich dann Sicherheit gewonnen habe, kann ich anfangen, mich selbst etwas in den Fokus fallenzulassen.

bearbeitet von jackXjacqueline

Ich kenne das Gefühl des Dom-Space, aber immer war/ist dieses 1% Prozent der der Zurückhaltung wenn ich aktiv bin.

Es ist nie nur Selbstzweck, es erregt mich die Lust zu entfachen. Erst wenn sub im Space oder nahe vor dem Höhepunkt ist gebe ich auch dieses 1% auf, weil es dann nur noch ein „wir“ gibt.

Vor 16 Minuten , schrieb jackXjacqueline:

jack@jackXjacqueline:

Ich war noch nicht in der Situation, aber in dem Fall würde ich es wohl so handhaben, dass ich mich nicht direkt auf meinen Space einlasse und ich kann mir gut vorstellen, dass das auch ganz automatisch passiert, da ich in meinem Kennenlern-Modus generell wacher und reservierter bin. In dieser Phase wäre es für mich dann tatsächlich wichtig, wenn der Submissive kommuniziert, was potentielle Trigger sein könnten, die ihn in den Subspace bringen, um etwas die Kontrolle zu gewinnen und es potentiell steuerbar zu machen. Bei meiner Sklavin weiß ich mittlerweile ganz genau, was sie dort reinbringen kann und wie ich sie auch wieder zurückholen kann. So kann ich es auch vermeiden, sie in ihren Space zu bringen, wenn das für die Session gar nicht meine Absicht ist. Da sind wir eingespielt, aber das war auch ein längerer Prozess und nicht von Anfang an so. Wenn ich dann Sicherheit gewonnen habe, kann ich anfangen, mich selbst etwas in den Fokus fallenzulassen.

Ja, mir war nämlich so, dass ihr schon sehr lange ein eingespieltes Paar seid und die Kenntnis voneinander da eine ganz andere Rolle spielt, als wenn sich ein (potenzielles) Paar gerade aufeinander einlässt.

Vertrauen ist hier für auf beiden Seiten grundlegende Basis ,
Je reflektierter ich ( sub ) im Vorfeld bin , auch im nach Gespräch um so mehr kann , sich das Vertrauen festigen und die Intensivtät steigern

In der Session selber im ( Gespräch ) Kontakt zu sein , in den verschiedenen Ebenen , Wörtlicher Form nur Punktuell nach zu fragen bei Unsicherheit vom Dom , aber auch das ich als SUB klar mich äußere wen etwas ist wie Kreisslauf / Kribbeln in Händen vor allem am Anfang im Kennen lernen.
Um das gegenseitige Vertrauen zu festigen und zu verstärken.

vor 1 Stunde, schrieb frollein:

Vertrauen ist hier für auf beiden Seiten grundlegende Basis

Ja, auch auf meiner Seite brauche ich eine vertrauensbasis als Grundlage. Zum einen muss ich vertrauen können, dass Sub authentisch ist, mir nichts gravierendes verschweigt, ihre NoGos, (medizinischen) Problembereiche und negativen Trigger offen kommuniziert, dass unser Konsens auch tragfähig ist. Zum anderen brauche ich aber auch unbedingt das Gefühl, dass sie mir vertraut. Das muss wachsen und braucht erstmal zwischenmenschliche Augenhöhe. Zusammen mit den sonstigen Rahmen- bzw. Umgebungsbedingungen schaffe ich mir dameßit einen beherrscbaren Spiel- und Erlebnisraum in dem es für mich keine gravierenden Überraschungen mehr geben sollte. 

Erst wenn diese Grundvoraussetzungen gegeben sind, kann es für mich in Richtung Domspace gehen. Mein Domspace bedeutet in erster Linie intensive Konzentration und Fokus auf mein Gegenüber, erhöhte Empathie und Präsenz und eine starke emotionale Synchronisation.
Ich gerate in eine Art Tunnelblick und nehme meine Umgebung nur noch stark reduziert wahr, deswegen ist es mir auch nur in einer für mich sicheren Umgebung möglich überhaupt in einen Domspace zu kommen.
Im Gegensatz zu meiner Sub bedeutet diese Flow aber nicht wirklich fallenmlassen, sondern eher das Gegenteil. Es ist eine Art hochkonzentrierter "Kontrollrausch" und ich erlebe ihren Flow als ob es mein eigener wäre, mit inneren Orgasmen und Erregungszuständen, die ich über andere Wege nicht erreichen kann. Ich erreiche dadurch eine Art ganzheitliche Befriedigung, die meinen Kopf befreit und mir  sehr viel Energie und Kraft für den Alltag gibt. 

All das geht für mich nur mit Vertrauen, Nähe und Zugewandtheit, weil auch ich ein Stück von meiner Seele zeige. Ich brauche auch eine gewisse Reflektion im Aftercare und die Rückkehr auf die ursprüngliche Augenhöhe. 

So etwas wir DomDrop habe ich bislang nur sehr selten erlebt. Er entsteht, wenn ich zu weit gegangen bin oder Rahmenbedingungen falsch eingeschätzt habe, oder wenn ich keinen wirklichen Zugang zu meinem Gegenüber gefunden habe. Auch hier hilft Kommunikation, aber weitergehenden "Betreuungsbedarf" hatte ich noch nie. Ich bin es gewohnt, verantwortungsbewusst zu handeln und Probleme in einer Session bedeuten für mich nicht Resignation, sondern zur reflektierte Analyse um Wege zur Lösung bzuw. Vermeidung zu finden.

 

LG, BoP (m)

×
×
  • Neu erstellen...