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Fehlt der Konsens?


Si****

Empfohlener Beitrag

Aber ich finde schon man kann zumindest erstmal versuchen aufeinander zuzugehen. Ich hatte einen auf der Arbeit der was gewählt was meiner politischen Meinung überhaupt nicht entspricht. Wir haben darüber gesprochen, uns ausgetauscht und kamen nie auf einen gemeinsamen Nenner. Trotzdem haben wir uns gut verstanden und uns ausgetauscht. Das habe ich sehr geschätzt an ihm

vor 2 Stunden, schrieb SilentLove_:

Aber ich finde schon man kann zumindest erstmal versuchen aufeinander zuzugehen. Ich hatte einen auf der Arbeit der was gewählt was meiner politischen Meinung überhaupt nicht entspricht. Wir haben darüber gesprochen, uns ausgetauscht und kamen nie auf einen gemeinsamen Nenner. Trotzdem haben wir uns gut verstanden und uns ausgetauscht. Das habe ich sehr geschätzt an ihm

Ist ja nicht so das wir es noch nie versucht haben bei gewissen Personen... Aber nach Jahren muss man einsehen das man nicht weiter kommt. Es nichts bringt und man lieber hart ins kontra geht damit der Blödsinn nicht unkommentiert stegen bleibt. 🫢 

vor 10 Stunden, schrieb Arasjal:

Das Patriachat existiert nachweislich… nicht mehr so wie vor 100 Jahren. Aber gender pay gap, carearbeitsverteilung etc belegen das

Da gibt es verschiedene Perspektiven. Zum einen ist die Einstellung, dass Männer und Frauen das Gleiche machen sollten, als Ideal, m. E. nicht erstrebenswert. Zum anderen beträgt das Aufgaben bereinigte gender pay gap nur 8%. Das ist durchaus größtenteils mit verschiedenen Tendenzen in den Mentalitäten der Geschlechter zu erklären.

Dazu ist kein Popanz wie "Patriachat" erforderlich.

Nur mal als Hinweis, dass es durchaus verschiedene Blickwinkel und Gewichtungen geben kann. Andere Meinungen sozusagen.

Vor 2 Stunden, schrieb Windgust:

Da gibt es verschiedene Perspektiven. Zum einen ist die Einstellung, dass Männer und Frauen das Gleiche machen sollten, als Ideal, m. E. nicht erstrebenswert. Zum anderen beträgt das Aufgaben bereinigte gender pay gap nur 8%. Das ist durchaus größtenteils mit verschiedenen Tendenzen in den Mentalitäten der Geschlechter zu erklären.

Dazu ist kein Popanz wie "Patriachat" erforderlich.

Nur mal als Hinweis, dass es durchaus verschiedene Blickwinkel und Gewichtungen geben kann. Andere Meinungen sozusagen.

Also es geht ja darum, das es erstrebenswert sein muss, das alle gleichberechtigt Handeln sollten.

Umgekehrt: Frauen werden oft in diese Rolle gedrängt, sei es durch weniger Lohn (für den Mann lohnt es sich eher zu arbeiten). Zum anderen ist das nicht der Punkt.

Männern wird seit Jahrhunderten immer wieder beigebracht, dass die Frau weniger Wert ist. Und das zeigt sich natürlich dann auch in so Chats.

Dementsprechend kann man das Wort Patriachart natürlich nutzen. Es ist das System in dem wir immer noch leben.

Und es geht nicht darum, das Frauen jetzt plötzlich ein neues System aufgezwungen wird. Im Gegenteil. Ihnen wird die ganze Zeit das Patriarchat aufgezwungen. Und das zu ändern ist meiner Meinung nach richtig und wichtig.

Verschiedene Perspektiven gibt es natürlich immer :)

@SilentLove_deine Beschreibung erklärt, warum nicht nur du eher abweisend reagierst. Adhoc Sexualisierung hat nur einen Zweck, nämlich die sog. Szene zu zerstören. Das sind keine Doms, sondern Stinos. Es wäre zu wünschen, dass weibliche Submissives in meinem Fall mehr differenzieren. Womöglich muss man lernen, mehr auf die Zwischentöne zu achten. Echte Doms haben vermutlich ein angemessenes Timing und achten auf Gegenliebe. Diffiziele Anspielungen können auch bei echten Doms nach einer gewissen Zeit geschehen, aber eben mit Verständnis und Empathie. Freiwild waren und sind Submissives noch nie und ich persönlich habe die Möglichkeiten noch nie ausgenutzt. Die Frage ist doch, wann springt der Funke über und wie signalisiert sie echtes Interesse. Nur dann ist mehr möglich und vielleicht sogar gewollt. Beiden Seiten bleibt zu wünschen übrig, dass sich echt Gleichgesinnte trotz dieser Idioten finden! Wenn es grundsätzlich passt, sollten kleine Fehltritte verzeihbar sein oder werden, weil auch ein echter Dom kein Übermensch ist. Er könnte zum Beispiel Signale falsch deuten und Fortschritte umsetzen wollen. M.E.n. kann die Sub noch immer erkennen, ob sich der Aufwand wirklich lohnt. Dann reicht ein freundlicher diskreter Hinweis, falls etwas zu schnell geht. 

vor 9 Stunden, schrieb SilentLove_:

Ich habe langsam das Gefühl der Konsens ist gar nicht das Hauptproblem. Eher, das niemand einen Schritt auf den anderen zu machen will, das sich die Fronten verhärten anstatt zu lösen

Da schreibst du etwas Wichtiges wie nebenbei auf. Ja, aufeinander zugehen wird immer wieder nötig sein. Gerade weil sich hier alles mögliche tummelt, sollte man für echte S/M Dynamiken offen bleiben. Sonst wird es schwierig.

vor 10 Stunden, schrieb Rosenrot82:

Und dieser Satz ist genauso übergriffig, wie das Verhalten der Männer die du als Pack bezeichnest.

Er musste sich den Satz vermutlich selbst oft genug anhören @Rosenrot82. Und klar ist die Formulierung übergriffig.

vor 3 Stunden, schrieb SilentLove_:

Also es geht ja darum, das es erstrebenswert sein muss, das alle gleichberechtigt Handeln sollten.

Klar, gleichberechtigt ist gut und erstrebenswert, aber deshalb sind nicht alle gleich und sollen das Gleiche tun. Es gibt Unterschiede in Menschen und die führen zu unterschiedlichen Ergebnissen.

vor 4 Stunden, schrieb SilentLove_:

Männern wird seit Jahrhunderten immer wieder beigebracht, dass die Frau weniger Wert ist. Und das zeigt sich natürlich dann auch in so Chats.

Weniger Wert? Es gab früher eine festere Rollenverteilung. Das hatte, wie ich finde, positive wie negative Seiten. Aber zum Glück ist das nur noch Geschichtsunterricht.

vor 4 Stunden, schrieb SilentLove_:

Und es geht nicht darum, das Frauen jetzt plötzlich ein neues System aufgezwungen wird. Im Gegenteil. Ihnen wird die ganze Zeit das Patriarchat aufgezwungen.

Weil Männer anders mit ihrer Sexualität umgehen als Frauen? Ungehobelte Anschreiben gehören sich nicht, aber worin besteht der Zwang? Nach dem ersten Satz den Ignorier-Button drücken zu müssen?

Ich vermute einfach, dass es hier sehr viele Trittbrettfahrer gibt, die sich mit BDSM nie wirklich auseinandergesetzt haben. Alles Wissen stammt bestenfalls aus Filmen wie 50 Shades und Konsens, hat das nicht was mit Milch im Kaffee zu tun? Jedem anderen ist sofort klar wie übergriffig und niveaulos solche Anschreiben sind. Leider finden wohl auch solche Menschen teilweise ein Gegenstück, was wohl nicht selten in traumatischen Erfahrungen endet. Man brauch hier als Frau schon verdammt gute Nerven. Ich möchte nicht wissen, wie viele sich spätestens eine Woche nach der Anmeldung wieder abmelden und das Thema an den Nagel hängen, weil sie davon so abgeschreckt sind. 

Vor 8 Stunden, schrieb Windgust:

Da gibt es verschiedene Perspektiven. Zum einen ist die Einstellung, dass Männer und Frauen das Gleiche machen sollten, als Ideal, m. E. nicht erstrebenswert. Zum anderen beträgt das Aufgaben bereinigte gender pay gap nur 8%. Das ist durchaus größtenteils mit verschiedenen Tendenzen in den Mentalitäten der Geschlechter zu erklären.

Dazu ist kein Popanz wie "Patriachat" erforderlich.

Nur mal als Hinweis, dass es durchaus verschiedene Blickwinkel und Gewichtungen geben kann. Andere Meinungen sozusagen.

Naja wenn es dazu 2 Meinungen gibt 😉 und das deine Take ist dann lass mir doch meine und Werte sie nicht ab 😂🤷‍♀️ ich halte es nicht für Popanz. Und das Frauen sich eher im sozialen Berufen arbeiten stimmt schon. Aber da könnte man ja auch mal mehr bezahlen. Frauen auf dem Bau und sexismus ist auch nen Ding. Du kritisierst hier Dinge die du dir selbst raus nimmst bei anderen… und doch es kann erstrebenswert sein das Frauen und Männer gleich behandelt werden 🤷‍♀️

vor 46 Minuten, schrieb Daddybear1973MH:

Leider finden wohl auch solche Menschen teilweise ein Gegenstück, was wohl nicht selten in traumatischen Erfahrungen endet.

Ist es denn aus deiner Sicht nicht erstrebenswert, dass jeder sein passendes Gegenstück findet?

Und wenn das passende Gegenstück gefunden wurde, warum sollte es dann in einer traumatischen Erfahrung enden? 

Die meisten die unpassend unter Bildern kommentieren sind nur Kopfkinoler und haben real so wenig drauf, dass sie nicht mal in der Lage sind es überhaupt zu einem Treffen kommen zu lassen. 

Vor 15 Minuten , schrieb Daddybear1973MH:

@Rosenrot82 Natürlich wünscht sich jeder das passende Gegenstück zu finden und es ist ja auch schön, wenn es denn dann so kommt. Gerade Einsteiger(innen) können aber auch leicht auf "DummDoms" hereinfallen. Habe schon so einige Erfahrungsberichte gehört, bei denen es mir eiskalt den Rücken runterlief und manche das Thema auch komplett für sich abgehakt haben.  

Ich denke es macht auch einen klaren Unterschied ob beide das passende Gegenstück finden oder nur eine Person. Themenbezogen geht es ja um fehlenden Konsens… da Bdsm aber durch diesen definiert wird🤷‍♀️ ist ja auch nicht erstrebenswert wenn ein Mörder zb sein Gegenstück findet😂 etwas überspitzt.

Vor 5 Stunden, schrieb Windgust:

Weil Männer anders mit ihrer Sexualität umgehen als Frauen? Ungehobelte Anschreiben gehören sich nicht, aber worin besteht der Zwang? Nach dem ersten Satz den Ignorier-Button drücken zu müssen?

Es geht ja nicht darum, das alle das gleiche tun müssen. Das ist logisch. Es geht darum, das alle das gleiche tun DÜRFEN. Und vor allem auch können.

Gesellschaftlich ist es eben so, das Männer runtergeredet bekommen wenn sie weinen und Frauen oft nicht ernst genommen werden. Das ist auch nicht immer so. Nicht bei jedem, nicht übersll. Aber es ist eine Struktur die unserer Gesellschaft (und vieler anderen) inne wohnt.

Der Zwang besteht darin, diese Nachrichten lesen zu müssen und ständig kommentiert zu werden. Du gehst raus und dir wird hinterher gepfiffen, wenn du Verg*waltligt wirst wir gefragt was du an hattest, du wirst schnell als sensibel abgestempelt, es wird gesagt du kannst weniger leisten als Männer.

Das ist wie gesagt nicht immer so. Aber es ist strukturell extrem häufig. Das ist eine Tatsache, was das für dich bedeutet und was es mit dir macht kann natürlich unterschiedlich sein. Aber Tatsache ist erstmal, das es existiert.

Ich hab die KI das nochmal zusammenfassen lassen, ich finde manchmal hilft das:

"Das Patriarchat bezeichnet ein historisch gewachsenes gesellschaftliches System, in dem Männer im Durchschnitt mehr politische, wirtschaftliche und familiäre Macht hatten. Heute wirkt es in Deutschland vor allem über Rollenbilder und Strukturen, etwa bei Einkommen, Care-Arbeit, Berufswahl und Führungspositionen. Frauen erleben zudem häufiger sexuelle Belästigung, was unter anderem mit traditionellen Geschlechterrollen, Macht- und Abhängigkeitsverhältnissen sowie der stärkeren Objektivierung und Sexualisierung von Frauen zusammenhängen kann. Gleichzeitig betreffen solche Rollenbilder auch Männer, etwa durch den Druck, stark, dominant und finanziell erfolgreich sein zu müssen."

Mir egal was jetzt kommt. Ja Abwertungen etc gehören nicht zu einer Diskussion. Gut gewürfelt ☺️

Vor 4 Minuten , schrieb Aldursauge:

Ohne Konsens ist aus meiner Sicht kein BDSM möglich. 
Wer diesen nicht mit dem Sub herstellen möchte betreibt keine einvernehmliche Beziehung (egal welcher Art) und betreibt kein BDSM. Vielmehr drückt derjenige Machtfantasien anderen auf. Vielleicht können manche nicht zwischen den fiktionalen Werken und der Realität unterscheiden. 

Wer schon beim Anschreiben jeglichen Anstand und Konsens weg lässt, schwengt eine große rote Flagge mit der Ankündigung, dass es grundlegenden Respekt auch später nicht geben wird. 
 

Ja manche halten ,,die Geschichte der O" für ne BDSM Bibel...

Vor 1 Minute , schrieb Alexiel_Mistress:

Ich frage mich ehrlich, ohne es böse zu meinen, ob filme /pornos da ne großen Anteil dran hatten/haben? 

Sehe da nur ich ne Verbindung? 

PS dank yuki.... Natürlich auch solche und ähnliche Bücher 

Nene haben schon eine Verbindung aber auch umgekehrt.

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