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Fehlt der Konsens?


Si****

Empfohlener Beitrag

vor 7 Stunden, schrieb Silky:

Vielleicht zeigt dir dieser Film, wonach du suchst @SilentLove_.

 

 

Hat mir mein Dom auf Netflix gezeigt.

Muss wohl länger her sein, bei mir nicht auf netflix zu finden 👀 

Ich kann den Link nicht sehen 😂

Bei mir steht da keiner

Lasst das bloß keinen Mod herausfinden, das ihr ander Link-Sperre vorbeigekommen seid 😂

vor 58 Minuten, schrieb Alexiel_Mistress:

Muss wohl länger her sein, bei mir nicht auf netflix zu finden 👀 

War Ende letzten Jahres. 🤷🏼‍♀️

Ich selbst nutze kein Netflix, von daher weiß ich das nicht.

Der Film kann aber auch bei anderen Anbietern gestreamt werden. 

Hab ihr in ner Mail den Namen geschickt 😅 warum auch immer ich ihn nicht hier gesagt habe... Ich hatte noch keinen Kaffee... 😶 

Vor 49 Minuten , schrieb Alexiel_Mistress:

Yt links und Wiki links sind erlaubt 🫢 steht in den Regeln 😆 

Youtube ist sogar namentlich erwähnt in den Regeln als erlaubt.

Hier die entsprechenden Zeilen:
,,Links zu Youtube- und Vimeo-Videos, Wikipedia-Artikeln und Instagram-Posts sind in Ordnung. Andere externe Links sind jedoch nicht erlaubt. Die einzige Ausnahme gilt für FETmods (Moderatoren), wenn sie im Forum über allgemeine technische Unterstützung posten."

Ich weiß gar nicht wo die Regeln überhaupt stehen 😅

Und Kaffee ist immer gut! Der hat mich heute auch gerettet 😂

Am 26.9.2026 at 21:38, schrieb LadyViolet_:

Ja ich glaube der gesellschaftliche Konsens fehlt, dass man Frauen nicht belästigen darf. Und Frauen werden sehr regelmäßig belästigt und mögen das nicht.

Der gesellschaftliche Konsens ist ganz klar, dass man Frauen (und allgmein niemanden, egal welchen Geschlechts) nicht belästigen darf.

Der gesellschaftliche Konsens ist auch so, dass man nicht in fremde Häuser einbrechen darf und trotzdem passiert es. Was hat das also mit dem Konsens zu tun? 

Es gibt - gerade in Deutschland - für jede noch so kleine Angelegenheit ein Gesetz, das diese regelt und in einen rechtlichen Rahmen packt. Die Realität ist - die meisten halten sich dran, aber so einige auch nicht. Also ist nicht das Problem der Konsens, sondern die Ignoranz einiger Individuen. Manche haben ein gerüttelt Maß an krimineller Energie, manche weniger....

Vor 16 Minuten , schrieb BP139:

Der gesellschaftliche Konsens ist ganz klar, dass man Frauen (und allgmein niemanden, egal welchen Geschlechts) nicht belästigen darf.

Der gesellschaftliche Konsens ist auch so, dass man nicht in fremde Häuser einbrechen darf und trotzdem passiert es. Was hat das also mit dem Konsens zu tun? 

Es gibt - gerade in Deutschland - für jede noch so kleine Angelegenheit ein Gesetz, das diese regelt und in einen rechtlichen Rahmen packt. Die Realität ist - die meisten halten sich dran, aber so einige auch nicht. Also ist nicht das Problem der Konsens, sondern die Ignoranz einiger Individuen. Manche haben ein gerüttelt Maß an krimineller Energie, manche weniger....

Und das Problem ist auch die Einsicht der Menschen. Auch vor der Legalisierung wurde Cannabis konsumiert, weil die Leute gesagt haben sie dürfen es selbst entscheiden. Menschen die Kinder missbrauchen reden sich das auch schön.

Der Mensch ist im Stande dazu sich alle Möglichen Taten mit verquerten Kopf schön zu reden. Solange es geht wird oft der Weg genommen der am einfachsten, oder einfacher ist.

Das ist ja auch teilweise ein Schutzmechanismus, auch Menschen die Übergriffe erlebt haben und sich selbst die Schuld geben machen das aus Schutz. Weil es erträglicher ist wenn man selber die Schuld hatte. Weil wenn man selber die Schuld hatte war man nicht ohnmächtig. Und das ist leichter zu ertragen.

Aber natürlich gibt es auch kriminelle, oder Menschen die keinen Drang haben sich in die Gesellschaft einzufügen. Aber ich glaube auch die reden sich das dabei schön

vor 10 Minuten, schrieb SilentLove_:

 

Und das Problem ist auch die Einsicht der Menschen. Auch vor der Legalisierung wurde Cannabis konsumiert, weil die Leute gesagt haben sie dürfen es selbst entscheiden. Menschen die Kinder missbrauchen reden sich das auch schön.

Der Mensch ist im Stande dazu sich alle Möglichen Taten mit verquerten Kopf schön zu reden. Solange es geht wird oft der Weg genommen der am einfachsten, oder einfacher ist.

Das ist ja auch teilweise ein Schutzmechanismus, auch Menschen die Übergriffe erlebt haben und sich selbst die Schuld geben machen das aus Schutz. Weil es erträglicher ist wenn man selber die Schuld hatte. Weil wenn man selber die Schuld hatte war man nicht ohnmächtig. Und das ist leichter zu ertragen.

Aber natürlich gibt es auch kriminelle, oder Menschen die keinen Drang haben sich in die Gesellschaft einzufügen. Aber ich glaube auch die reden sich das dabei schön

Hobby-Psychologin oder fachlich Ausgebildet?

Gerade eben, schrieb SilentLove_:

Nur Hobby

Ja da gibt es einige hier, die es als ihr Hobby sehen und damit anderen Verletzungen zufügen.

Ich dachte mir auch, es kann nur Hobby sein, wenn Worte so schmerzen. 

vor 15 Minuten, schrieb SilentLove_:

 

Und das Problem ist auch die Einsicht der Menschen. Auch vor der Legalisierung wurde Cannabis konsumiert, weil die Leute gesagt haben sie dürfen es selbst entscheiden. Menschen die Kinder missbrauchen reden sich das auch schön.

Der Mensch ist im Stande dazu sich alle Möglichen Taten mit verquerten Kopf schön zu reden. Solange es geht wird oft der Weg genommen der am einfachsten, oder einfacher ist.

Das ist ja auch teilweise ein Schutzmechanismus, auch Menschen die Übergriffe erlebt haben und sich selbst die Schuld geben machen das aus Schutz. Weil es erträglicher ist wenn man selber die Schuld hatte. Weil wenn man selber die Schuld hatte war man nicht ohnmächtig. Und das ist leichter zu ertragen.

Aber natürlich gibt es auch kriminelle, oder Menschen die keinen Drang haben sich in die Gesellschaft einzufügen. Aber ich glaube auch die reden sich das dabei schön

Genau. Und daher widersprach ich der aufgestellten Behauptung, es wäre gesellschaftlicher Konsens Frauen zu belästigen oder übergriffig zu sein.

 

Der Schutzmechanismus eines Opfers kann zusätzlich auch darin bestehen, die erlebte Ohnmacht anzuerkennen, aber sich für die Zukunft auf mögliche Wiederholungen vorzubereiten. Sprich - sich geeignete Fähigkeiten (z.B. Kampfkunst) oder Waffen als versteckte "Optionen" zuzulegen. Dass man sich selbst die Schuld gibt - mag auch vorkommen, zum Beispiel  "hätte ich mich nur nicht so naiv verhalten und wäre mitten in der Nacht durch dieses "verruchte" Stadtviertel allein nach Hause gegangen",  oder "hätte ich wohl besser nicht meine Rolex schön sichtbar am Arm gehabt, als ich nachts durch Sao Paulo spazieren ging".....

Wenn du mir sagst was dich verletzt habe, kann ich es das nächste Mal vielleicht verhindern

vor 2 Minuten, schrieb SilentLove_:

Entschuldige, ich wollte dich keinesfalls verletzen

Das ist lieb von dir, aber es gibt nichts für das du dich entschuldigen musst🙏

Ich kann einiges aushalten. 

Und es ist an mir daran zu arbeiten, dass ich auf gewisse Ausführungen nicht getriggert reagiere.

❤️

Vor 8 Minuten , schrieb BP139:

Genau. Und daher widersprach ich der aufgestellten Behauptung, es wäre gesellschaftlicher Konsens Frauen zu belästigen oder übergriffig zu sein.

 

Der Schutzmechanismus eines Opfers kann zusätzlich auch darin bestehen, die erlebte Ohnmacht anzuerkennen, aber sich für die Zukunft auf mögliche Wiederholungen vorzubereiten. Sprich - sich geeignete Fähigkeiten (z.B. Kampfkunst) oder Waffen als versteckte "Optionen" zuzulegen. Dass man sich selbst die Schuld gibt - mag auch vorkommen, zum Beispiel  "hätte ich mich nur nicht so naiv verhalten und wäre mitten in der Nacht durch dieses "verruchte" Stadtviertel allein nach Hause gegangen",  oder "hätte ich wohl besser nicht meine Rolex schön sichtbar am Arm gehabt, als ich nachts durch Sao Paulo spazieren ging".....

Aber müssen Menschen nicht erst Recht deswegen aufgeklärt werden? Müssen wir nicht erst Recht deswegen umso bekannter machen, das das nicht in Ordnung ist? Nur wenn es öffentlich die breite Masse erreicht hat und sich Leute wehren kann es doch was bewirken, oder sehe ich das falsch? Wenn man es sich selbst nicht mehr schön reden kann, weil man eben aufgeklärt ist, führt das dann nicht zumindest zu weniger Taten?

Ja.. wobei ich das als schwierige Formulierungen halte, weil es so rüberkommt als wäre eine beschädigte Person naiv oder so. Im Endeffekt dürfen Menschen tragen was sie wollen, niemand hat ein Recht übergriffig zu sein. Jeder hat ein Recht auf die freie Entscheidung über den eigenen Körper.

Vor 4 Minuten , schrieb Rosenrot82:

Das ist lieb von dir, aber es gibt nichts für das du dich entschuldigen musst🙏

Ich kann einiges aushalten. 

Und es ist an mir daran zu arbeiten, dass ich auf gewisse Ausführungen nicht getriggert reagiere.

❤️

Es ist deine Arbeit, natürlich. Aber wenn ich dazu beitragen kann, das es weniger Menschen getriggert werden, dann würde ich das natürlich gerne tun.

Es ist nur schwierig, weil man ja irgendwie einen Gedanken verständlich rüberbringen muss.

Du kannst mir jederzeit privat schreiben wenn du möchtest :)

vor 3 Minuten, schrieb SilentLove_:

 

Es ist deine Arbeit, natürlich. Aber wenn ich dazu beitragen kann, das es weniger Menschen getriggert werden, dann würde ich das natürlich gerne tun.

Es ist nur schwierig, weil man ja irgendwie einen Gedanken verständlich rüberbringen muss.

Du kannst mir jederzeit privat schreiben wenn du möchtest :)

Ich glaube im Moment ist es diese ganze schön-färberei - die in diesem Thema versucht wird rüberzubringen.

Dann die Unterteilung in gute und schlechte Menschen.

Und wie man mit vermeindlich schlechten Menschen umgehen soll. Und wie genau Gute Menschen zu sein haben.

Und das ist verdammt übergriffig. 

Und der Konsens heiligt die Mittel.  

Konsens wird als Rechfertigung benutzt. 

Da werden konsensuell Hoden zerquetscht. 

Und unkonsensuell schreibt ein Mann einer Frau, dass sie sexy ist. Da kommt der Aufschrei.

Das kann man sich auch alles schön reden.

Vor 13 Minuten , schrieb Rosenrot82:

Ich glaube im Moment ist es diese ganze schön-färberei - die in diesem Thema versucht wird rüberzubringen.

Dann die Unterteilung in gute und schlechte Menschen.

Und wie man mit vermeindlich schlechten Menschen umgehen soll. Und wie genau Gute Menschen zu sein haben.

Und das ist verdammt übergriffig. 

Hmh, verstehe im Ansatz zumindest was du meinst.

Wie ist denn deine Meinung dazu, was genau siehst du anders?

Ich würde nicht sagen jeder Mensch der eine Straftat begeht ist böse. Ich würde überhaupt Menschen eigentlich nicht als böse bezeichnen, "böse" sind eigentlich eher Taten als Menschen im allgemeinen. Wobei ein Mensch natürlich im allgemeinen eher gutes oder schlechtes tun kann. Aber ich finde das macht den Menschen nicht böse.

Es ist ja im Gegenteil deutlich komplizierter als das. Warum ein Mensch ist wie er ist hat eine Vielzahl an Gründen. Aber trotzdem würde ich sagen kann man bestimmte Handlungen als moralisch verwerflich ansehen, natürlich. Wenn jetzt jemand einen anderen ermordet, dann ist die Tat "böse". Egal aus welchem Gründen das auch immer war. Die Tat bleibt erstmal falsch

Vor 5 Minuten , schrieb Rosenrot82:

Und der Konsens heiligt die Mittel.  

Konsens wird als Rechfertigung benutzt. 

Da werden konsensuell Hoden zerquetscht. 

Und unkonsensuell schreibt ein Mann einer Frau, dass sie sexy ist. Da kommt der Aufschrei.

Das kann man sich auch alles schön reden.

Ja, natürlich, das ist tatsächlich ein schwieriges Thema, sehe ich auch so. Darüber kann man streiten, besonders wenn es um bleibende Schäden (physisch oder psychisch) geht.

Wenn ein Mensch manipuliert wurde kann er Dingen zustimmen die ihm eigentlich zu viel sind. Wie erkennt man also, wann was in Ordnung ist? Das sind fragen die man sich definitiv stellen sollte.

Ich habe keine Antwort die alle Szenarien komplett abdeckt. Muss man das? Ich weiß nicht, vermutlich kann man es nicht Mal. Was man sollte ist wissen was man persönlich macht und auslebt und wie man es macht. Das was man selbst zu entscheiden hat, da sollte man sich schon mit auskennen. Und es im Zweifel dann vielleicht auch Mal eher sein lassen, als es Blindlinks zu entscheiden

(bearbeitet)
vor 7 Minuten, schrieb SilentLove_:

 

Ja, natürlich, das ist tatsächlich ein schwieriges Thema, sehe ich auch so. Darüber kann man streiten, besonders wenn es um bleibende Schäden (physisch oder psychisch) geht.

Wenn ein Mensch manipuliert wurde kann er Dingen zustimmen die ihm eigentlich zu viel sind. Wie erkennt man also, wann was in Ordnung ist? Das sind fragen die man sich definitiv stellen sollte.

Ich habe keine Antwort die alle Szenarien komplett abdeckt. Muss man das? Ich weiß nicht, vermutlich kann man es nicht Mal. Was man sollte ist wissen was man persönlich macht und auslebt und wie man es macht. Das was man selbst zu entscheiden hat, da sollte man sich schon mit auskennen. Und es im Zweifel dann vielleicht auch Mal eher sein lassen, als es Blindlinks zu entscheiden

BDSM hat keine weiße Weste, sie ist blutbefleckt. Das will man nicht sehen. Da wird dann gesagt, man lebe sich aus im Konsens. 

Das ist in meinen Augen kranker Mist. 

Und warum? Weil sie es insgeheim alle wissen. Deshalb braucht  es die Bestätigung, ja ich schneide, verbrenne, foltere Menschen , aber hy das ist alles im Konsens. Also alles gesund und wertschätzend. Keine Straftaten. Nichts pathologisches.  Nur im gesunden Bereich. ^^

Dieses ganze scheinheilige Getue, ist total daneben.

 

bearbeitet von Rosenrot82
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